Fanfic: Wahre Liebe (2)
Chapter: Wahre Liebe (2)
Wahre Liebe (2)
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Soo, also das hier wird jetzt mein zweiter Teil. Ich hab auch schon zwei Kommentare gelesen (was mich sehr erstaunt hat, da das so schnell ging) und ich werde jetzt versuchen ein bisschen mehr ins Detail zu gehen. Vielleicht schaff ich das ja …
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Ranma sah immer wieder erst Ryoga und dann Akane an. Akane, die bewusstlos und mit einer blutverschmierten Stirn ins Ryogas Armen lag. *Wie konnte das nur geschehen?? Wieso konnte er sie nicht beschützen??* Wieder schaute auf das liebliche Gesicht von Akane. Wie schön sie doch aussah und so verletzlich. Hatte er das überhaupt schon einmal gemerkt? Sie war doch immer so trotzig, ein richtiges Macho-Weib eben, aber irgendwie, irgendwie war sie doch trotzdem nur ein Mädchen. Langsam ging er auf Ryoga zu. Um in herum waren nur blanke Felsen und ein einzelner Baum stand auf einer felsigen Fläche. Die Gischt des aufbrausenden Wassers spritze ihm ins Gesicht. Jetzt stand er vor Ryoga, doch er hatte nur Augen für Akane. „Akane… es tut mir so leid.“ *Es tut mir so leid*, dachte er noch einmal. Gerade wollte er ihr liebliches Gesicht streicheln, als Ryoga ihn auf einmal feindselig anstarrte. „Wag es ja nicht sie anzufassen, Ranma! Wie konntest du so was nur zulassen? Du hast es wirklich nicht verdient mit ihr verlobt zu sein!“ schrei Ryoga ihn an. Erschrocken über diese Worte wich Ranma ein paar Schritte zurück „Aber Ryoga, ich, ich wollte doch nicht, dass das passiert.“
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„Nun ist es zu spät fürs Entschuldigungen“ sagte Ryoga, „das macht Akane auch nicht wieder gesünder!“ „Was soll denn das jetzt??? Gib sie endlich her. Ich muss sie zu Doktor Tofu bringen!“ Doch Ryoga grinste nur schäbig: „Auf keinen Fall, Akane gehört zu mir.“ Ranma blaue Augen fingen an vor Wut zu glühen. Jeder seiner Muskeln verspannte sich bei diesen Worten. „Das hättest du wohl gern!“ Ranma holte blitzschnell einen handvoll Wasser aus dem Meer und goss es über Ryoga. Dieser wollte zwar noch schnell zur Seite springen, aber Ranma war schneller. Ryoga verwandelte sich also in ein Ferkel. Schnell fing Ranma Akane auf bevor sie den Boden berührte. Besorgt schaute Ranma auf sie hinab. *Komisch, sie fühlt sich ja ganz heiß an*, dachte er. So schnell wie es eben ging, wenn man vorsichtig sein musste, begab sich Ranma auf den Weg zu Doktor Tofu. Dort angekommen bedrängte er Doktor Tofu Akane sofort zu behandeln. Als Dr. Tofu die Besorgnis in seinen Augen sah, machte er sich sofort ans Werk. Er verband Akane den Kopf, nachdem er ihre Wunde desinfiziert hatte. Außerdem gab er ihr eine Kräutermischung zu trinken, damit ihr Fieber wieder runterging.
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Währendessen saß Ranma im Wartezimmer.
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Ihm gingen tausende von Gedanken im Kopf herum. Wie er Akane kennengelernt hatte, wie er sie das erste Mal beschimpft hatte; wie sie immer ausgerastet ist, als er sie getriezt hatte. Sie war nun mal ein richtiges Macho-Weib, eine richtig dumme Gans, aber dachte er das wirklich über sie?
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Er erinnerte sich an das stechende Gefühl, als er merkte, dass Akane entführt worden war und im wurde auf einmal bewusst, dass Akane zu einem teil in seinem Leben geworden war, den er nicht mehr missen wollte.
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Verzweifelt sah er sich um. War dieser Dr. Tofu denn immer noch nicht fertig? Hoffentlich war alles okay mit Akane.
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Da trat plötzlich ein lächelnder Doktor Tofu in den Raum: „Hey Ranma, wie schön das du gewartet hast.“ „Dr. Tofu. Wie geht es Akane? Ist alles okay mit ihr?“ „Ja ja, es wird schon wieder. Sie braucht nur ein wenig Ruhe.“
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Ranma atmete tief durch und ein kleiner Stein fiel ihm vom Herzen. „Kann, kann ich zu ihr gehen?“ fragte er schüchtern. „Aber natürlich, sie schläft jetzt allerdings. Würdest du sie vielleicht nach Hause bringen?“
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Selbstverständlich brachte Ranma sie zurück in die „Kampfschule der Schlägereien aller Art“. Als Kasumi die beiden sah, lief sie besorgt auf Ranma zu. Mit ihm zusammen brachte sie Akane in ihr bett. Dann musste Ranma zähneknirschend erzählen was passiert war. Als er die Geschichte zu Ende erzählt hatte, lief er nach oben in Akanes Zimmer und setzt sich neben ihr Bett.
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Und dort blieb er sitzen bis spät in die Nacht hinein ohne auch nur ein Auge von Akane zu wenden. Sogar zum essen ging er nicht nach unten.
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Immer wieder malte er sich aus, was er sagen sollte, wenn Akane ihre Augen öffnete. Er wollte ihr sagen wie Leid es ihm tat und er wollte ihr auch sagen, dass sie ihm furchtbar wichtig war. Aber konnte er das auch? Würde er sich das wirklich wagen ihr das ins Gesicht zu sagen?? Völlig in Gedanken kniete er vor Akanes bett, währen er ihre hand hielt. *Ich werde dich nie wieder verlassen, Akane* Dies waren seine Gedanken, als er erschöpft einschlief.
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Die Sterne standen schon hoch am Himmel, als Akane langsam ihre Augen öffnete. *Wo bin ich, was mache ich hier* dachte sie erschreckt. Doch dann erkannte sie langsam, dass es ihr eigenes Zimmer war. Eine leichte Briese wehte durch das Fenster. *Was war bloß passiert? Wie komme ich hierher? Und wo ist Ranma?* Akane wollte sich gerade aufrichten, da bemerkte sie auf einmal Ranma, der noch immer schlafend vor ihrem Bett hockte. Ihre Hand hatte er nicht losgelassen.
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Akanes Wangen röteten sich. Er hielt tatsächlich ihre Hand und er war hier bei ihr, aber was war nur geschehen?
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Plötzlich öffnete auch Ranma langsam seine Augen. Vorsichtig richtete er sich auf ohne dabei Akanes Hand loszulassen. Da bemerkte er, dass Akane ihre Augen offen hatte. Gebannt starrte sie ihn an. Es dauerte eine ganze Weile bis überhaupt einer von ihnen etwas sagte. Lange schauten sie sich gegenseitig in die Augen. Räuspernd und vorsichtig setzt sich Ranma auf Akanes Bett. Leise flüsterte er: „Akane, wie schön, dass du wieder wach bist.“ Liebevoll schaute er ihr in die Augen. Akane wusste nicht recht, was sie sagen sollte, sie wusste ja noch nicht mal mehr was passiert war. Sie erinnerte sich ur noch daran, wie plötzlich etwas auf sie zugeflogen kam, sie anfing zu schreien und Ranma sich ruckartig umgedreht hatte. Vorsichtig fasste sie sich an die Stirn. Ein kleiner Schmerz zog sich durch ihren Kopf und sie zog sie schnell wieder zurück. „Ranma, was ist denn nur passiert?“ Ranma wusste nicht was er sagen sollte. Er hatte sich die Worte doch so schön zurechtgelegt, aber es war viel schwieriger als er sich das gedacht hatte. Alle seine Worte waren wie weggeblasen. „Akane, … , es tut mir Leid.“ Das war das einigste was er hervorbrachte. Er drehte sich schnell wieder weg um Akane nicht in die Augen sehen zu müssen. Stotternd brachte er hervor: „ich, ich hätte besser auf dich aufpassen sollen.“
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Akane blickte auf seine breiten Schultern, da er ihr den Rücken zugedreht hatte. „Ranma? Ranma es ist schon gut. Ich danke dir, dass du jetzt bei mir bist.“ Erstaunt über diese Worte drehte sich Ranma um. Er hatte erwartet, dass Akane sich total aufregen würde. Diese Seite an ihr kannte er gar nicht, aber er fand sie schön. Er nahm all seine Mut zusammen und sagte: „Von jetzt an werde ich immer für dich da sein!“
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In den nächsten Tagen schaute Ranma sehr oft bei Akane vorbei. Diese musste nämlich noch ein paar Tage im Bett liegen bleiben. Einmal brachte er ihr sogar einen kleinen Blumenstrauß mit und alles schien sehr harmonisch, aber würde das auch immer so bleiben?
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Nun ja, das war jetzt der zweite teil. Vielleicht ist er ja ein bisschen besser, halt mit mehr Details, aber ich denke er ist eher ein bisschen langweiliger. Na ja, beurteilt selbst. Bulmablume
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