Fanfic: Der neue Schüler (2)
Chapter: Der neue Schüler (2)
Der neue Schüler (2)
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Okay, dann schreib ich jetzt auch schnell mal weiter. Bin irgendwie auch selber gespannt, wie sich das alles entwickeln wird. Und ach ja, also der Name Wakka kommt aus Final Fantasy 10, und da das ja auch ein japanisches Spiel ist, dachte ich mir mal, dass ich den ja mal nehmen könnte. Hört sich ein wenig komisch an, ich weiß, *g*, aber man gewöhnt sich dran.
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Zögernd schaute sie zu Ranma hinüber. Es gab nur ein Problem, sie brauchte noch einen Tanzpartner.
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*Ob ich ihn wohl fragen sollte? Er sagt bestimmt nein… aber wen soll ich denn sonst fragen?*
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Die ganze Stunde über überlegte Akane, ob sie Ranma nun fragen sollte oder nicht und schielte deswegen auch immer wieder zu ihm hinüber. Als Ranma das merkte, legte sich ein kleines Lächeln auf seine Lippen, welches er auch immer wieder demonstrativ Wakka zeigte.
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Nach der Schule gingen Ranma und Akane gemächlich nach Hause. Akane starrte die ganze Zeit auf den Boden und traute sich nicht Ranma auf den Tanzwettbewerb anzusprechen. Kurz bevor sie am Tendo-Dojo ankamen, hielt sie ihn schließlich an und fragte ihn mit leiser Stimme: „Ranma *räusper*, also ich wollte dich eigentlich nur fragen, ob du… ob du vielleicht Lust hast mit mir zu Tanzen.“ Ängstlich schaute sie ihn an. Ranma verschränkte nachdenklich die Arme hinter dem Kopf, konnte sich aber ein Lächeln kaum verkneifen. *Ja…ja, sie hat mich gefragt und nicht diesen doofen Wakka.* Als er wieder in Akanes Gesicht blickte und ihn ihre Augen glänzend ansahen, tat er noch mal so, als ob er angestrengt nachdenken müsste. Dann nahm er die Arme herunter und legte sie auf Akanes Schultern. „Okay, wenn du mich schon fragst, dann mache ich es eben“, sagte er mit einem honigsüßen Lächeln. Akanes Augen fingen an zu strahlen. „Du machst das wirklich? Oh Ranma, ich danke dir.“ Sie wollte sich schon vorbeugen und ihm einen Kuss auf die Wange drücken, als sie sich auf einmal bewusst wurde, was sie da machen wollte. Sie lief schnell ein kleines Stücken weiter und drehte sich dann noch einmal um. „Wollen wir uns morgen im Dojo treffen und mal schauen, was wir im Tanzen so drauf haben?“ lachend blickte sie zu Ranma hinüber. Als Ranma dieses Lächeln sah, konnte er gar nicht anders als ja sagen und lief glücklich hinter ihr ins Haus hinein.
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Am nächsten Tag wartete Akane ungeduldig im Dojo auf Ranma. Er hatte ihr gesagt, dass er etwas später kommen wolle, da er noch was erledigen solle. In Wirklichkeit wollte Ranma aber nur zu noch einmal zu Ukyo. Er hatte einen furchtbaren Heißhunger auf Ukonomyaki und hatte sich deswegen von Akane losgeseilt.
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Fröhlich pfeifend lief er zu ihrem Restaurant, wo er glücklich begrüßt wurde. Ukyo hatte sich gerade eine neue Kreation ausgedacht und so musste Ranma allerlei Essen in sich hereinstopfen. Ranma und Ukyo waren in einer sehr guten Stimmung und verfielen deswegen in ein langes Gespräch. Dieses Gespräch war sogar so lange, dass Ranma Akane völlig vergaß.
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Und so wartete Akane. Erst einen Stunde… dann noch eine. Akane wurde langsam sehr sauer. Wütend fing sie an ein paar Steine zu zerschlagen. Schließlich setzte sie sich erschöpft an die Wand und wartete eine weitere geschlagene Stunde. Sie wurde immer trauriger. Erst hatte sie sich so sehr darüber gefreut, dass Ranma mit ihr tanzen wollte und nun … nun hatte er sie einfach sitzen lassen. Akane atmete tief durch. Sie wollte nun nicht weinen, nicht wegen so einem Kerl. Auf einmal nahm sie ein leises Grunzen neben sich wahr. Glücklich schaute sie hinüber zu P-Chan, der schon eine ganze Weile neben ihr saß und sie beobachtete. Verstohlen wischte sich Akane eine Träne aus dem Auge und strich ihm nachdenklich über den Kopf. Plötzlich stampfte P-Chan sauer davon. Er konnte es einfach nicht länger ertragen Akane so traurig zu sehen. Er machte sich schnurstracks (und diesmal wirklich schnurstracks) auf den Weg ins Badezimmer. Er sprang in das heiße Wasser der Badewanne und machte sich als Ryoga wieder auf den Weg ins Dojo.
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Ohne auch nur ein weiteres Wort zu sagen, ging er auf die erstaunte Akane zu und streckte ihr eine Hand entgegen. „Willst du mit mir tanzen Akane?“
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Akanes Gesicht hellte sich auf und sie nahm dankbar seine Hand an. Und so begannen sie ein wenig zu tanzen. Zu Akanes Erstaunen konnte Ryoga sogar sehr gut tanzen.
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Als es schließlich Zeit wurde für Akane ins Bett zu gehen, verabschiedete sie sich höflich bei Ryoga. Sie wollte schon gehen, als sie sich noch einmal umdrehte und auf Ryoga zuging. Sie nahm Ryogas Hand und sah ihm freundlich in die Augen. „Danke Ryoga für diesen wunderschönen Abend.“ Ryogas Gesicht bekam die Farbe einer Tomate und er blickte schnell zu Boden. „Also…mir…mir hat das auch sehr viel Spaß gemacht.“ Akane überlegte noch kurz und fragte Ryoga dann: „Möchtest du vielleicht mit zu dem Tanzwettbewerb kommen und mit mir Tanzen?“ Nu wurde Ryoga noch roter im Gesicht und stammelte nur noch ein „Ja“ hervor. „Gut, dann bis zum Wochenende, ich freu mich schon!“ Glücklich verließ Akane das Dojo und ging in ihr Zimmer. Als sie an Ranmas Zimmer vorbeikam, musste sie sauer feststellen, dass er immer noch nicht zu Hause war.
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Zurück blieb ein ziemlich aufgeregter Ryoga. Mit klopfenden Herzen fing er an im Dojo hin und her zuspringen. Sein fröhliches Rumgehüpfe wurde je gestoppt, als Ranma ihm einen Schlag auf den Kopf verpasste. „Warum bist du denn so fröhlich P-Chan?“, sagte er mit einem gehässigen Grinsen.
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Doch Ryoga schaute ihn nur kühl an und sagte: „Ich werde mit Akane zum Tanzen gehen!!“. Daraufhin ging er pfeifen an Ranma vorbei und verließ das Dojo.
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Ranma sah ihm geschockt hinterher. *Tanzen mit Akane???* Ranma schlug verzweifelt die Hände über dem Kopf zusammen und hockte sich hin. *Nein, ich hab’s vergessen…wie konnte ich nur Akane vergessen? Was soll ich nun nur machen? *grummel* Dieser blöde Ryoga!!“ Schnell lief Ranma aus dem Dojo hinaus und blickte sich nach Ryoga um. Doch er konnte nur noch einen kleinen Ringelschwanz entdecken, der gemächlich im Haus verschwand. *Oh nein Ryoga, du wirst diese Nacht nicht schon wieder bei Akane schlafen.* Wütend sprang Ranma P-Chan hinterher, konnte ihn aber nicht mehr einfangen. Er wollte ihn gerade schnappen, als er vor Akanes Tür stand, aber die Tür öffnete sich genau in diesem Augenblick. Akane hatte ihren Schlafanzug angezogen und wollte gerade P-Chan auf den Arm nehmen, als sie Ranma erblickte. Augenblicklich bildeten sich große Falten auf ihrer Stirn und ihre Hände ballten sich zu Fäusten. „Akane…ich...also wegen vorhin…ich“ Doch weiter kam Ranma nicht. Akane hatte ihn nur kalt angeschaut und war dann mit P-Chan in ihrem Zimmer verschwunden.
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Kraftlos lies Ranma seine Arme sinken und machte sich traurig auf den Weg ins Bett. *Was hab ich nur schon wieder angestellt…*
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Am nächsten Morgen war es dann soweit. Die Klasse machte sich auf den Weg in die Berge. Akane gesellte sich zu ihren Freundinnen und Ranma zu seinen Klassenkameraden. Schon den ganzen Morgen hatte sie kein Wort mit ihm gewechselt. Er hatte ein paar Mal versucht ein Gespräch anzufangen oder hatte ihr ein paar Mal zugelächelt, doch immer wieder hatte Akane einfach nur den Kopf weggedreht. Ranma hatte ein sehr mulmiges Gefühl im Bauch. Er war sich nicht sicher, wie er sich gegenüber Akane nun verhalten sollte.
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Schließlich hatten sich alle in den Bus gesetzt und die Fahrt ging los. Alle lachten und hatten gute Laune, nur Ranma und Akane saßen stumm auf ihren Plätzen.
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Auf einmal beugte sich jemand über die Stuhllehne und lachte Akane an: „Hey, warum hast du denn so schlechte Laune Akane?“ Erstaunt sah Akane nach oben: „Ach, du bist es Wakka, ich … ich hab gar nichts!“ Traurig schaute Akane auf den leeren Platz neben sich. *Schade das Ranma nicht hier bei mir ist* „Darf ich mich vielleicht neben dich setzten?“ Ohne eine Antwort abzuwarten setzte sich Wakka neben Akane und strahlte sie an. „Also mit einem Lächeln siehst du viel besser aus.“
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Wakka rückte noch ein wenig näher an Akane heran, die darauf aber nur mit einem gezwungenen Lächeln reagieren konnte. „Warum bist du eigentlich mit diesem Saotome verlobt? Er behandelt dich doch immer so schlecht.“
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Ranma der bis jetzt die beiden angespannt beobachtet und belauscht hatte, sprang erbost von seinem Platz auf. Mit großen Schritten stiefelte er zu Wakka hinüber. „Was bildest du dir überhaupt ein?“ schrie er Wakka an. Wieder einmal packte er ihn am Kragen und zog ihn hoch. Wüstend erhob er seine Faust, als er auf einmal von Akane sanft zurückgezogen wurde. „Bitte nicht Ranma“, sagte sie mit leiser Stimme. Sanft zog sie ihn zu sich auf den leeren Platz und ließ seine Hand nicht los. Wütend schaute Ranma Wakka noch einmal an und schubste ihn weg, dann richtete er seinen Blick auf Akane, die aus dem Fenster schaute.
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Nach einer Weile sagte Ranma leise zu Akane: „Es … es tut mir Leid.“ Er wusste, dass Akane ihm nicht so leicht verzeihen würde, aber es war zumindest schon mal ein kleiner Anfang.
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Jetzt bin ich zu müde um noch weiter zu schreiben, deswegen hör ich jetzt erstmal auf.
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Schreibt mir büdde, büdde ein paar Kommentare.
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hab euch lieb,
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euer Bulmablümchen
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