Fanfic: Akanes Trauer

Chapter: Akanes Trauer

Hallo zusammen!
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Ich hab mir gedacht, damit alle meine FFs hier zu finden sind, stelle ich nochmal die 6 Teile von Akanes Trauer hierher. Am Anfang mag es nach einem Drama aussehen, aber das ändert sich später. Eigentlich waren die ersten Teile ja auch als Drama geplant. Tja, und nun sind sie hier zusammen. Also doch Romantik. :) Habt viel Spaß!
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Disclaimer: Mir gehören keine Ranma Charaktere und ich verdiene auch keinen Cent
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durch meine Geschichten.
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„...“ Jemand spricht
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°...° Jemand denkt
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[...] Pandaschild
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(...) Meine Kommentare. (ich versuche so wenig wie möglich zu machen :D)
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Akanes Trauer – Die Nachricht (Teil 1)
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„NEIN!“ Akane fiel schluchzend zurück auf ihr Bett. „Nein, er kann nicht Tod
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sein! Nicht er, nicht Ranma!“ Akane konnte nicht mehr. Sie wollte es nicht
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glaubten, hoffte auf einen schlechten Scherz. Doch ihr Vater stand ihr gegenüber
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und hatte dieses todernste Miene aufgelegt. Er musste es einfach ernst meinen.
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„Warum? Wann? Nein, er lebt.. Er kann doch nicht.. nicht so von mir gehen. Ich
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habe ihm bei seiner Abreise nicht ein gutes Wort gesagt.“ Ihr liefen die Tränen
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über die Wangen, die nun schon stark gerötet waren. Keiner konnte ihr nun noch
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Trost spenden.
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~ ~ ~ FLASHBACK ~ ~ ~
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„Akane, nun warte doch mal.“ Ranma musste rennen um Akane noch auf dem Weg zur
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Schule einzuholen. „Hey, warum bist du denn schon wieder sauer?“ Er lief nun
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wieder neben ihr auf dem Zaun und schaute zu ihr runter. Doch statt einer
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Antwort bekam er nur ein beleidigtes „Tse“ von ihr. Akane ärgerte sich maßlos
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über seine Worte von vorhin. Auch wenn er es nie so meinte was er sagte, so traf
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es sie immer wieder.
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Der Morgen verlief so wie immer. Ranma erntete nach einigen Sätzen seinerseits,
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noch einen Freiflug zur Schule. Dort angekommen, ging er seiner Verlobten erst
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mal aus dem Weg. Schließlich wollte er nicht in noch ein Fettnäpfchen treten.
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Akane schien wieder einmal sehr gereizt. Das zeigte sich auch auf dem Weg nach
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hause. Sie redete nicht mit Ranma und hatte eine miesgelaunte Miene aufgelegt.
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Dabei hatte er sie am Morgen nur einmal „Trampel“ genannt. Vielleicht war es
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einmal zu viel gewesen?
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Als sie zu hause ankamen, wartete Ranmas Vater schon vor der Tür. Er berichtete
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Ranma glücklich, er hätte eine Reise nach China gewonnen. Allerdings nur für
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eine Person und er wollte, dass sein Sohn diese antritt. Schließlich habe er
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sich mit den positiven Seiten seines Pandalebens angefreundet.
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Ranma war sofort in seinem Zimmer verschwunden. Genauso wie Akane. Sie grübelte
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mal wieder über ihre Gefühle. °Ranma ist so ein Trottel.. Trottel. Ich hasse
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ihn!!! Tu ich das wirklich? Wenn es so wäre, warum verletzen mich seine Worte
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dann so?° In Gedanken versunken schlief sie ein. Kurz vor dem Abendessen wachte
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sie aber wieder auf. Da sie immer noch in ihrer Uniform dastand, wollte sie sich
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schnell umziehen. Doch als sie in Unterwäsche in ihrem Zimmer stand, ging die
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Tür auf. Ranma kam herein, voll beladen mit einem großen Rucksack. Akane, erst
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wie gelähmt, warf dann aber einen Gegenstand nach ihm. „Ranma du Spanner! Raus!!
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Argh, du Trottel!“ Er schlug die Tür wieder zu und genau in dem Augenblick tat
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es ihr wieder leid. °Er konnte doch gar nicht wissen, dass ich nichts anhabe.°
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Sie ging nach unten, wollte sich bei ihm entschuldigen und sah ihn an der Tür
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stehen. Ihre Familie verabschiedete sich gerade bei ihm, nahmen ihn in den Arm
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und drückten ihm irgendwelche Abschiedsgeschenke in die Hand. Ranma würde
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schließlich eine lange Zeit fort sein.
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Akane stand nun auch bei ihm. „Gute Reise Ranma!“ Er sah sie an und einen
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Augenblick lang wollte er nicht mehr fort. Doch er konnte einfach nicht über
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seinen Schatten springen und sie in den Arm nehmen. Deshalb sagte er wohl wieder
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einen seiner dummen Sätze: „Das von vorhin tut mir leid. Ich habe nicht
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beabsichtigt dich so zu sehen. Schließlich hast du nichts, was sehenswert ist.“
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Akanes Blick verfinsterte sich wieder. „Du Idiot! Ich wollte mich gerade bei dir
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für meine Reaktion von vorhin entschuldigen. Dabei bin ich nur froh, dass du
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erst mal weg bist! Bleib ruhig lange!!!“ Ranma taten seine Worte Leid, als er
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sie die Treppe hoch laufen sah. Doch nun musste er fort. Zurück nach China.
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Danach blieb immer noch Zeit, ihr seine Gefühle zu erklären. Zumindest glaubte
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er das. Die Familie Tendo und Ranmas Vater sahen ihm noch nach, bis er in der
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Dunkelheit verschwunden war. Sie sollten ihn eine lange Zeit nicht sehen.
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~ ~ ~ ENDE FLASHBACK ~ ~ ~
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„Akane.“ Ihre Schwester Kazumi versuchte nun schon lange sie zu beruhigen. Doch
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sie war wohl in eine Art Schock gefallen. Sie saß auf ihrem Bett, die Wangen
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gerötet, die Beine angezogen, die Hände um die Knie gelegt und langsam hin und
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her wippend. So, als würde sie versuchen sich selbst Trost zu spenden. Außerdem
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sprach sie ganz leise mit sich selbst. Man konnte es kaum verstehen: „Ranma...
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Ranma.. Warum denn nur?.. Ranma... Ranma.....“ Kazumi gab es auf. Sie
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legte eine Decke um Akanes Schultern und verließ ihr Zimmer. Unten angekommen
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saßen alle wie gelähmt am Tisch. Sie lasen die Nachricht aus China wieder und
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wieder. In der Hoffnung noch etwas anderes daraus zu lesen, doch natürlich
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änderte sich nichts an der Aussage.
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// Sehr geehrter Herr Saotome!
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Mit großem Bedauern müssen wir ihnen mitteilen, dass wir ihren Sohn Ranma in den
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Bergen Chinas Tod aufgefunden haben. Er war bis zur Unkenntlichkeit entstellt,
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doch war er der einzige Mensch in dieser Gegend. Er hatte an der letzten Hütte
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vor den Bergen Chinas seinen Namen hinterlassen. Niemand sonst war zu der Zeit
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dort oben.
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Es ist eine Raue Gegend und zu dieser Zeit sind Erdrutsche eine natürliche
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Sache. Er wurde unter viel Geröll geborgen. Er hatte keine Chance. Doch auch
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keinen langen Weg bis zum Tod. Wir haben noch jede Menge Informationen
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eingeholt, doch es besteht kein Zweifel, dass ein anderer Mensch außer ihr Sohn
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zu der Zeit an diesem Ort war.
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Mit großer Anteilnahme
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Ikari//
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Genma murmelte nun auch nur noch einige Worte vor sich hin: „Bis zur
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Unkenntlichkeit enstellt... Tod aufgefunden.. kein Zweifel.. Unkenntlichkeit..
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kein Zweifel.. Tod..“ Keiner aus der Familie vermochte ihm oder Akane Trost zu
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spenden. Sie waren nicht in der Lage dazu. Denn sie konnten keine tröstenden
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Worte finden.
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Akane saß immer noch oben in der gleichen Position. Sie hatte sich
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zurückgezogen. Wollte nicht mehr zurück und konnte es auch nicht. Ranma war von
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ihr gegangen, in dem Glauben, sie würde ihn hassen. Sie konnte sich das nicht
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verzeihen. In ihrer Traumwelt holte sie immer wieder schöne Momente hervor. Sie
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klammerte sich daran und merkte nicht mehr, wie alle versuchten zu ihr
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vorzudringen...
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Akanes Trauer – Ihre Welt (Teil 2)
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Ranmas Augen, sein Lächeln, seine Worte, auch seine dummen und oft verletzenden
<br />
Sprüche. Das alles und auch der ganze Rest von ihm, alles war für sie für immer
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fort. Niemals wieder würde sie sich über ihn ärgern können, nie wieder würde er
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sie zur Schule begleiten, nie wieder würde er mit ihr zusammen Lachen. Er fehlte
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ihr so...
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Die Nachricht über seinen Tod kam so plötzlich. Und Akane fiel dadurch in ein
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tiefes Loch. Ihre ganze Familie vermochte nicht sie wieder herauszuholen. Sie
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verbrachte ihre Zeit in ihrem Zimmer, das sie völlig abgedunkelt hatte. Außerdem
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ging sie nicht mehr heraus. In der Schule war sie nun auch seit zwei Wochen
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nicht mehr und zum essen musste man sie zwingen. Sie hatte inzwischen eine Mauer
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um sich herum aufgebaut und würde erst mal niemanden an sich heran lassen. Sie
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lebte nun in ihrer eigenen Welt...
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~ ~ ~ AKANES GEDANKENWELT ~ ~ ~
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°Ranma.. Warum musstest du denn so von mir gehen? Ich hatte nicht einmal die
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Chance, mich von dir zu verabschieden. Ranma.. Können wir nicht noch ein
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bisschen Zeit bekommen? Ich möchte dir noch so vieles sagen..°
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In ihren Gedanken sah sie immer wieder die letzte Szene. Ranma, wie er dort an
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der Tür stand. Sie stritten sich und sie sagte ihm, er könne weg bleiben.
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°Ranma, das habe ich doch nicht so gemeint. Ich will dich wieder hier haben.
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Komm zu mir zurück..°
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Akane liefen bei diesen Gedanken wieder Tränen über die Wangen. Sie hatte jede
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Nacht Albträume und man sah ihr diesen Schlafverlust an. Sie wirkte krank und
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zerbrechlich. Sie hatte dunkle Ringe unter den Augen und ihre Muskeln waren
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etwas erschlafft. Schließlich hatte sie sich nur ein paar Meter im Haus bewegt.
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Außerdem hatte sie eine Menge abgenommen. Sie war durch ihre Trauer krank
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geworden.
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°Ich habe mich immer daneben benommen. Immer habe ich dich ungerecht behandelt..
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Soll das denn nun meine Strafe sein?°
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Akanes Tränen waren inzwischen wieder versiegt, doch ihre Augen starrten immer
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noch auf einen einzelnen Punkt in ihrem Zimmer. Sie war einfach nicht
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ansprechbar...
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~ ~ ~ ENDE GEDANKEN ~ ~ ~
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