Fanfic: Der Traum (4)

Chapter: Der Traum (4)

Der Traum (4)
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Danke für die vielen und lieben Kommis, Bin euch echt wirklich ganz dolle dankbar, weil das jedenfalls mal etwas ist, was einen aufbaut. Das kann ich jetzt echt gut gebrauchen. Na ja, ihr habt es wohl auch schon gemerkt. Bin ein bissel, eigentlich auch ein bisschen mehr, traurig. Ich glaub deswegen wird dieser Teil auch traurig, aber wir werden sehen …
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Sofort drückte er Akane von sich weg und sah sie entsetzt an. Ohne auch nur ein Wort zu sagen, sprang er davon über die Dächer der Stadt und lies Akane ganz allein zurück.
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Ein Schaudern ließ Akanes Körper erzittern. Sie spürte wie sich die Leere wieder in ihr breit machte. Die Wärme war verschwunden, sie war wieder allein.
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Der nächste Morgen brach an. Es war eigentlich ein schöner Tag. Die Sonne schien sanft auf die Erde und erwärmte die Luft. Einen leichte Brise wehte um das Land, doch als Akane das sah, konnte sie sich kein Lächeln erzwingen. Traurig schaute sie aus dem Fenster und seufzte laut auf. Wie schön wäre es doch jetzt, wenn man glücklich ist…
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Widerwillig machte sich Akane auf den Weg nach unten. Sie wollte Ranma nicht begegnen, hatte Angst, dass er ihr wieder wehtun würde. Der gestrige Abend kam ihr wie ein Traum vor. Diese Wärme die ihren Körper erfüllt hatte, es schien, als wäre all das nicht passiert.
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Unentschlossen setzte sie sich auf ihren Platz. In ihrem Kopf war alles leer, sie wollte nicht denken. Sie sah, wie ihre Familie mit ihr sprach, aber dennoch drangen die Worte nicht zu ihr. Sie nahm auch den Duft ihres Frühstücks wahr, aber keine Hungergefühle erfüllten ihren Magen, alles war anders, alles war leer.
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Auf einmal schreckte Akane hoch, sie hatte eine Stimme gehört. Ranmas Stimme, sie war so warm und so vertraut. Nervös blickte sie sich um und erblickte Ranma, wie er mit seinem Vater sprach. Ihre Blicke trafen sich. Ein kleines Glitzern erschien in Akanes vorher noch so tonlosen Augen. Doch das Lächeln in Ranmas Gesicht, welches ihr das kleinen Glitzern abgerungen hatte, verschwand sofort, als wenn es nicht da gewesen wäre.
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Kalt schaute Ranma nun von Akane zu ihrem Essen und dann wieder zu ihr. Ein fieses Grinsen machte sich auf seinem Gesicht breit. „Na, hast du etwa Angst noch fetter zu werden??“ Akane verkrampfte sofort ihre Hände. Sauer blickte sie ihm entgegen. „Was willst du damit sagen?“ sagte sie mit zittriger Stimme. „Na was wohl? Das du fett, fett, fett bist!“ sagte Ranma ihr direkt ins Gesicht.
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Doch das ließ Akane nicht auf sich sitzen, sie sprang auf und sah ihm fest ins Gesicht. „Du bist so ein Trottel, Ranma!“ Doch Ranma streckte ihr nur die Zunge raus. „Macho-Weib!! Blöder Trampel!!“
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Akanes Lippen zitterten, sie wollte nicht weinen. Sie sah Ranma in die Augen, konnte aber nur Hass darin erkennen. „Warum bist du nur immer so gemein zu mir?? Ich hab dir doch gar nichts getan!“
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Mit diesen Worten rannte sie aus dem Haus hinaus. Der Wind wischte eine der zahlreichen Tränen aus ihrem Gesicht. Sie glitzerte im Sonnenlicht und zersprang auf Ranmas Hand. Wortlos schaute er sie an wie sie langsam zu Boden kullerte.
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Ranma fühlte sich schlecht, so schlecht wie noch nie in seinem Leben. Er wollte Akane doch nicht wehtun, er wollte sie doch auf keinen Fall zum Weinen bringen … er wollte sie doch nur beschützen.
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Aber wenn er ihr zu nahe kam, dann würde er sie doch verlieren, oder?
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In sekundenschnelle jagten Ranma hunderte von Gedanken durch den Kopf, doch letztendlich entschied er sich für sein Herz. So schnell er konnte, lief er Akane hinterher. Er wusste nicht wo sie war, aber er spürte ihre Trauer und sein Herz führte ihn zu ihr.
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Als Akane Ranma erblickte rannte sie schnell weiter, bloß weg von ihm, doch sie war nicht schnell genug. Leicht holte Ranma sie ein und stellte sich mit ausgebreiteten Armen vor Akane. „Bleib stehen Akane, ich möchte mich doch nur entschuldigen!“ Akane hörte gar nicht hin, sie schlug seinen Arm zur Seite und wollte weitergehen, doch Ranma hielt sie fest. Akane versuchte sich aus seinem Griff zu befreien, doch er war zu stark. Schon hatte er sie an beiden Armen gepackt und bat sie ihm ins Gesicht zu sehen.
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Als er Akane ins Gesicht sah, spürte er einen Schmerz. Tief drinnen in seinem Körper. Dieses liebliche Gesicht, es war gerötete von den ganzen Tränen und aus Akanes Augen sprach der Schmerz. Sie sagte gar nichts, sah ihn einfach nur an.
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Vorsichtig und langsam beugte Ranma sich zu Akane hinunter. Zärtlich küsste er ihre Lippen. Immer und immer wieder, bis sie schließlich den Kuss erwiderte. Sanft nahm er sie in den Arm und drückte sie an sich. Sie versanken in einem langen Kuss. All die aufgestauten Gefühle, all der Schmerz und die Trauer, sie alle verließen die beiden für einen Moment. Für Ranma und Akane zählte in dem Moment nur die Liebe des anderen, die sie verspüren konnten.
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Nach einiger Zeit löste sich Akane von Ranma und sah im glücklich in die Augen. Danach ging sie. Ganz ohne ein Wort zu sagen. Eine tiefe Wärme hatte sich in ihrem Herzen gebildet. Sie wollte den Moment nicht zerstören, wollte ihn tief in ihrem Herzen behalten.
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Den ganzen Tag über sah Ranma Akane nicht wieder, sie hatte sich in ihrem Zimmer eingeschlossen und wollte nicht gestört werden.
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Unruhig ging Ranma am Abend ins Bett. Er hatte Angst einzuschlafen, Angst vor dem Traum, der vielleicht wieder kommen würde, Angst davor Akane zu verlieren.
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Nervös drehte er sich hin und her, als er sich plötzlich von Nebel umgeben sah. Schnell sprang er auf. Voller Angst blickte er sich um und hörte einen Schrei.
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Ohne zu denken, lief Ranma zu der Stimme, zu Akane. Er konnte sie schon sehen, es waren nur noch ein paar Meter. Er hechtete nach vorn und konnte in aller letzter Minute noch ihre Hand erreichen. Doch sie entglitt ihm wieder. Hilflos musste er mit ansehen, wie Akane verschwand. Hilflos musste er ihre ängstliche Stimme hören.
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Zurück blieb ein verzweifelter Ranma. Er sackte zusammen. Seinen Augen füllten sich mit Tränen. Er blickte auf seinen Hand, die eben noch Akane festgehalten hatte. Sie war von roten Streifen gekennzeichnet. Blut, Blut von Akane…
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Ranma schreckte hoch. Sein Herz klopfte ihm bis zum Hals. Nach ein paar langen Atemzügen stand er langsam auf und schritt zum Fenster. Die Nacht war hell. Der Mond schien mit seinen Sternen freundlich auf die Erde hinab. Doch Ranmas Herz war leer. Er wusste, er durfte Akane nicht wieder näher kommen…
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Ich glaub, ich hör jetzt mal auf. Büdde, büdde ein paar liebe Kommis, die mich ein wenig aufheitern könnten.
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Kiss @ all,
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eurer Bulmablümchen
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