Fanfic: Ich bin du! 14
Chapter: Ich bin du! 14
Ich bin du!
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Teil 14
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Ranma lies sie los und trat einen Schritt zurück. “Siehst du”, sagte er: “Du musst deinen Gegner nur im Auge behalten, die Vorraussetzungen dafür hast du ja.” Akane blieb stumm, eine Minute, zwei Minuten ... Ihr wurde auf einmal klar, dass die Realität doch ganz anders aussah, als sie es sich eben gewünscht hatte. Sie sah aus dem Fenster. Es hatte schon wieder zu regnen begonnen. Das Wetter passte zu ihrer Stimmung. Langsam ging es auf Weihnachten zu... Ein Weihnachten, das sie nie vergessen würde... Sie seufzte und sagte: “Du hast gut rede, Ranma. Du kannst ja eh schon alles. Ich hab keine Lust mehr.” Mit diesen Worten verlies sie das Dojo und lies einen verdatterten Ranma zurück.
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*Was hat sie bloß*, fragte sich und sah ihr nach. Dann legte er die linke Hand um sein rechtes Handgelenk, das eigentlich Akane gehörte. *Eben ... Da war es, als ... Als hätten wir uns nie verwandelt. Dabei wollte ich ihr doch nur zeigen, dass... Oh Akane...* Jetzt sah auch er aus dem Fenster. Aber er sah es nicht als Seelenspiegel, sondern als Aufforderung. Warum gestand er Akane seine Gefühle nicht einfach und alles wäre gut? Warum nur hielt ihn irgendetwas davon ab? Er balte die Händen zu Fäussten: *Ranma Saotome, du Waschlappen gehst jetzt hoch und sagst diesem Machoweib was Sache ist!* Aber er belog sich nur selbst. Es hatte wohl jeder guter Kämpfer einen Schwachpunkt; Seiner war wohl Akane... Was einen Schwachpunkt? Den hatte er doch schon. *Na gut, Akane, du bist einer zu viel!*
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Mit falschem Mut gewappnet, machte er sich also auf den Weg, sich in seinen Körper zurück zu bewegen, hoffte er zumindest.
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“Kasumi?”, fragte er zaghaft, als er an der Küche vorbeiging, in der Kasumi gerade noch den Abwasch erledigte. “Ja, was ist denn, Akane?”, erwiderte diese freundlich: “Oh, entschuldige, Ranma. Ich komme immer durcheinander. Was gibt’s denn?” “Hast du Akane gesehen?” “Nein, ich dachte, ihr trainiert zusammen. Dann wird sie wohl in ihrem ´Zimmer sein, denke ich.” “Okay, danke”, sagte Ranma und ar schon auf dem Weg die Treppe hoch. Zwanghaft versuchte er alle Gedanken zu vertreiben, die ihn an seinem Vorhaben hindern zu vermochten.
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“Akane, bist du hier?”, rief er und riss ohne Vorwarnung die Tür auf. Keine Antwort. R sah sich um. Keine Akane weit und breit. Er betrat ihr Zimmer und schloss die Tür. Sehr merkwürdig. Wo war sie bloß? Er ging bis ans Fenster und sah hinaus. “Was für ein Wetter”, sagte er leise: “Und das im Dezember. Echt traurig.” Inzwischen hatte sich das bisschen Regen in eine Art Sinnflut verwandelt. Kurzerhand zog er die Vorhänge zusammen und wollte wieder gehen. Da ging plötzlich die Tür auf.
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Akane stand im Türrahmen. “Ranma?”, fragte sie überrascht, aber nicht sauer, so wie sonst: “Was machst du denn hier?” “Ich ... Ich...”, als Ranma merkte, was er da gerade von sich gab, schüttelte er den Kopf und begann den Satz erneut: “Ich hab sich gesucht.” “Ach ja”, sagte Akane herausfordernd, so wie sie es tat, wenn Ranma mal wider eifersüchtig auf ihren kleinen P-Chan war, und schloss die Tür hinter sich. “Ja, weißt du...”
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RUMPS!
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Beide eilten ans Fenster, gerade noch konnten sie einen Blick nach unten werfen, wo Genma und Soun übereinander auf dem Boden lagen, scheinbar hatten sie wider im Baum gesessen und sie beobachtet. “Typisch”, maulte Akane: “Nicht mal der Regen hellt sie ab. Unglaublich!” Ranma wollte sie gerade innerlich verfluchen, als ein kleiner, alter, widerlicher Gnom auf der Fensterbank erschien. “Hallo Ranma”, sagte dieser mit Boshaftigkeit in der Stimme: “Du hättest mir dein kleines Geheimnis nicht anvertrauen sollen. Tss, tss!” “Ich hab es dir nicht anvertraut!”, widersprach Ranma energisch und wäre beinahe auf Happosai losgegangen. “ja, die Jugend von heute... Schwaches Gedächtnis, Ranma”, es lag eine solch schleimige Ruhe in seiner Stimme, die rnam beinahe zur Weisglut trieb. Allerdings verschwand sie rasch wider und der Meister funkelte ihn böse an: “Zieh dich warm an, Ranma Saotome! Ich kann nicht garantieren wie viel Zeit du dafür noch hast! Ahahahahahaaaa!” Mit dieser Drohung und der abstoßenden Lache machte er sich wider auf den Weg und lies Ranma und Akane abermals allein.
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“Was meinst du, will er damit sagen?”, fragte Akane. Ranma versuchte sich Daraufhin abzuregen und entkrampfte seine Muskeln: “Ganz einfach. Er wird versuchen, mit Erfolg nehme ich an, meine Feinde zu versammeln, oder die Pappnasen, die sich dafür halten. Ich kann nur nicht garantieren, wen sie angreifen werden.” Akane sah ein wenig schockiert aus, aber mit etwas anderem hätte sie ohnehin nicht gerechnet. “Hast du einen Plan?”, fragte sie und fing an mit Ranmas Zopf, der sich derzeit an ihrem Hinterkopf befand, zu spielen. “Nein”, sagte der Angesprochene gelassen und verlies dann Akanes Zimmer.
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Draußen auf dem Flur lehnte er sich wütend auf sich selbst gegen die Wand und schlug mit der Faust gegen die selbige. Er war in ihr Zimmer gegangen, um den Fluch zu brechen und jetzt hatte er sie nur noch mehr in Gefahr gebracht! Ein toller Verlobter war er... Bei diesem Gedanken stockte ihm der Atem: *Was habe ich da gerade gedacht? Nein, niemals! Wenn - wenn ich’s ihr sage...*, er schluckte: *...muss ich sie heiraten.*
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Kurze Zeit später ging er zu Bett. Er dachte nicht mehr nach, Gleichgültigkeit machte sich in ihm breit, nur sein Unterbewusstsein arbeitete knallhart weiter. Er schlief bald ein...
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“Wo - wo bin ich?”, er drehte sich im Kreis, alles um ihn herum war dunkel, dunkler als dunkel, ein rabenschwarzes Nichts. “Ist da Jemand?”, schrie er und merkte, dass er die Stimme seiner weiblichen Form hörte. Er hatte sich wider zurückverwandelt, aber wie? Hatte er...? Wo war Akane? Auf einmal bekam er keine Luft mehr und sank auf die Knie zusammen. Der Raum unsichtbare Raum um ihn herum schien sich zusammen zu ziehen, immer enger. “Du bist ein schlechter Mensch!”, redete eine fremde, energische Frauenstimme auf ihn ein: “Ein Nichts! Abschaum! Ein schlechter Verlobter!” Die letzten Worte hallten noch lange in seinen Ohren weiter. Er selbst lag inzwischen auf den Rücken und fasste sich an seine Kehle. Die Luft wurde knapp! Langsam bekam er klaustrophobische Anfälle... “Die Göttin der Ruhe!”, ächzte er. “So ist es!”, hörte er die Stimme noch sagen, bevor sie in hohles, kreischendes Gelächter ausbrach. “Nein”, sagte er und ihm wurde heiß... Dann hörte er eine andere, eine bekannte Stimme und er schreckte hoch!
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“Mousse!”, kreischte er und riss sich los. Er atmete schwer. Kein Wunder. Der angebliche Meister der versteckten Waffen hatte ihm die Luft abgedrückt. “Komm her!”, rief er und packte Mousse am Kragen um ihn vor sich zu ziehen. Ranma sah in ein grinsendes Gesicht. “Was ist?”, fragte er, so als hätte er den Sieg eh schon in der Tasche. Sein Gegner wandt sich mit Leichtigkeit aus seinem Griff. “Es also ist war”, sagte er: “Du seien schwach. Wir sehen uns.” Und Mousse verschwand.
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Ranma begriff jetzt, dass er verloren hatte. Jeder konnte ihn besiegen. Weder hatte dieser Körper entsprechende Kraft und Grösse, noch war er auf ihn eingestellt. Und Akane konnte mit seinem Kräften nicht umgehen.
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As war das nur für eine verkorkste Welt?
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Halli Hallo! Da bin ich wieder! Vielen Dank für die Kommis!! Und hoffentlich gefällt euch dieser Teil auch (na??) Wenn er ein bisschen.... “geschwollen” klingt, liegt das wahrscheinlich daran, dass ich gerade ein Kapitel in Felidae gelesen hab (gutes Buch und irgendwann muss ich’s ja mal auslesen...)
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Okay, dann bis zum nächsten Mal und frohe Weihnachten!!!
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(und vergesst die Kommis nicht!!! ;-))
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Eure Ranchi
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