Fanfic: Mehr als nur Freunde (2)
Chapter: Mehr als nur Freunde (2)
Mehr als nur Freunde (2)
<br />
<br />
Taidama, oder wie auch immer das heißt, kann ja mal versuchen ein bissel professionell zu klingen *g*
<br />
Ja, also ich bin total in einem Schreibrausch. Hab gerade eben nämlich noch den fünften Teil von „Ein neuer Anfang“ geschrieben. Die könnt ihr natürlich auch gerne lesen, ohne das ich jetzt Werbung oder so machen will *fg* Na ja, ich wird den Teil hier aber erst übermorgen posten, aber egal
<br />
Danke noch mal für die Kommis, war mal wieder ganz schön lieb von euch
<br />
Okay, dann wünsch ich euch schnell noch mal viel viel Spaß und los geht’s:
<br />
<br />
Innerlich zuckte Akane bei diesen Worten zusammen. Traurig und fast flüsternd sagte sie zu sich selbst: „Aber wir sind doch eigentlich schon mehr als Freunde.“
<br />
Seufzend stand sie auf und klopfte sich den Schnee von der Hose. Dabei bemerkte sie nicht, wie Ranma sie verwundert anblickte. Zum Glück wusste sie nicht, dass er jedes einzelne Wort verstanden hatte.
<br />
Verwundert über ihre eigenen Worte kletterte Akane langsam nach oben. Sie war sich nicht sicher, warum sie das gedacht hatte, denn eigentlich bedeutete Ranma ihr doch gar nichts, sie waren doch eben nur Freunde, oder? Nachdem auch Ranma oben angekommen war, fuhren sie langsam weiter. Den ganzen Weg über wechselten sie kein weiters Wort miteinander, sondern schauten sich nur manchmal verstohlen an. Beide waren sich nicht im Klaren darüber, was sie von den gesagten Worten halten sollten.
<br />
Erst spät am Abend kamen Akane und Ranma an dem Treffpunkt an. Erschöpft blieben sie noch eine Weile unter einer großen Tanne stehen. Langsam machten sie sich daran ihre Schier abzuschnallen, während sie die wunderschöne Umgebung betrachteten. Kleine weiße Schneeflocken tanzten vor ihren Gesichtern herunter. Eine Schneeflocke blieb auf der Nasenspitze von der verwunderten Akane liegen. Mit einem Lächeln strich Ranma sanft über Akanes Nase, wodurch diese leicht errötete. Ein unbekanntes Kribbeln stieg in ihr auf, doch die vertraute Stimmung wurde durch ein urplötzliches Jauchzen zerstört.
<br />
Wie aus dem Nichts sah Akane auf einmal wie Shampoo mit weit ausgebreiteten Armen auf Ranma zulief. Ohne auch nur einen Moment zu zögern, was Akane im Nachhinein auch verwunderte, stelle sich sie sich genau vor Ranma. Sauer blickte sie Shampoo entgegen, doch diese schien Akane gar nicht weiter wahrzunehmen und stieß sie zur Seite. In einem hohen Bogen wurde Akane auf einen nahe gelegenen See geschleudert. Mit schmerzverzerrtem Gesicht konnte sie noch kurz hinüber zu Ranma schauen, als das Eis unter ihr plötzlich zusammenbrach. Mit einem lauten Schrei und dem Herausspritzen von Wasser war Akane auch schon unter den riesigen Wassermengen verschwunden.
<br />
<br />
Starr vor Schreck ruderte Akane nur ein paar Mal mit den Armen. Doch das Wasser war einfach zu kalt. Wie kleine Nadeln traf es auf Akanes Haut und schon bald konnte diese ihren gesamten Körper nicht mehr spüren. Verzweifelt versuchte sie nach Luft zu schnappen, doch sie konnte die Wasseroberfläche einfach nicht erreichen.
<br />
Allmählich wurde ihr schwarz vor Augen, sie hörte auf sich zu bewegen und trieb bewusstlos in dem eiskalten Wasser.
<br />
Entsetzt musste Ranma mit ansehen wie das Eis unter Akane einbrach und sie mit einem verzweifelten Gesichtsausdruck unter den Wassermassen verschwand. Wütend stieß er Shampoo von sich weg, die sich an seine Brust geklammert hatte und stürmte auf den See zu. Ohne auch nur einen Moment nachzudenken, schlitterte er auf den See, stoppt vor dem Loch und strecke seinen Hände hinein. Mit einem Ruck zog er Akane heraus, nahm sie auf den Arme und ging vorsichtig über das brüchige Eis zurück.
<br />
Langsam kam Akane wieder zu sich. Sie zitterte am ganzen Körper und klammerte sich fest an Ranmas Brust. So schnell er konnte, machte sich Ranma auf den Weg in die Herberge, die nur wenige Meter entfernt lag. Als er durch die Tür eingetreten war, kam ihm auch schon Kasumi entgegen. Geschockt lief sie auf Ranma zu und berührte leicht Akanes Gesicht. „Oh mein Gott, sie ist ja eiskalt. Bring sie sofort in ihr Zimmer.“
<br />
Nachdem Ranma Akane in ihr Bett gelegt hatte, wurde er von Kasumi aus dem Zimmer geschickt. So schnell sie konnte, zog Kasumi Akane die kalten Sachen aus und brachte sie in die Badewanne, welche schon mit heißem Wasser gefüllt worden war. Langsam öffnete Akane die Augen und blickte in das besorgte Gesicht von Kasumi. Die Kälte entwich ihrem Körper, aber dennoch fühlte sich Akane schlecht. Alles um sie herum war verschwommen und auch die Worte, die Kasumi zu ihr sprach, nahm sie nur wie ein lautes Summen auf.
<br />
Nach kurzer Zeit half Kasumi ihr sich wieder ins Bett zu legen. Dort packte sie Akane in warme Sachen ein und legte sie unter einen warme Bettdecke. Leise ging sie zur Tür heraus, warf einen letzten besorgten Blick auf Akane, nickte Ranma leicht zu und machte sich auf den Weg in die Küche.
<br />
Mit einem zögernden Blick betrat Ranma Akanes Zimmer. Leise setzte er sich neben ihr Bett und schaute sie an. Ihr sonst so liebliches und fröhliches Gesicht war leicht verzogen, so als ob sie Schmerzen hatte. Der Anblick machte Ranma traurig. Hatte er etwa Schuld daran, dass Akane jetzt krank war. Zärtlich strich er mit seiner Hand über Akanes Stirn. Erschreckt zog er sie wieder zurück. Sie war glühend heiß. Ranma begann sich große Sorgen zu machen. Akane ging es immer schlechter. Zu seiner Erleichterung kam Kasumi herein. Sie hatte ein kühles Tuch geholt und legte dieses nun auf Akanes Stirn. Sogleich entspannte sich deren Gesichtsausdruck auch wieder.
<br />
Als Ranma sah, dass Akane das kühle Tuch gut tat, setzte er sich erleichtert an ihre Seite. Warum nur machte er sich solche Sorgen um sie? Waren sie etwa doch mehr, als nur Freunde?
<br />
<br />
Nachdem Ranma ungefähr einen Stunde lang nur neben Akane gesessen und sie angestarrt hatte, kam Kasumi schließlich herein und schickte ihn in sein Zimmer. Zögernd ging Ranma heraus und setzte sich in sein Bett. Traurig schaute er aus dem Fenster heraus und betrachtete die Sterne. Immer wieder erschien das lächelnde Gesicht von Akane in seinen Augen und Ranma wusste einfach nicht, wie er sich verhalten sollte. Empfand er etwa etwas für Akane? Aber sie war doch so ein Macho-Weib … aber irgendwie war sie ja auch ein süßes Macho-Weib. Mit einem schmunzelnden Gesicht schlief Ranma ein und wurde erst wieder geweckt, als er hörte, wie jemand vor seinem Zimmer hin und her lief. Verschlafen schaute er zur Tür hinaus und erblickte Kasumi, wie sie hektisch vom Bad in Akanes Zimmer lief. Als sie wieder bei ihm vorbeikam, stoppte er sie und sah sie ernst an. „Was hast du denn Kasumi? Ist etwas mit Akane?“ Verstört blickte Kasumi ihn an und brachte nur mit schnellen Worten hervor: „Sie … Ihr Fieber, es ist schon wieder gestiegen!“
<br />
Schluckend ließ Ranma sie wieder los und machte sich auf den Weg in Akanes Zimmer. Langsam schritt er auf sie zu und hockte vor ihr Bett. Vorsichtig nahm er ihre Hand in seine und sah sie lange an. Kleine Schweißperlen waren auf Akanes Stirn zu sehen und sie wälzte sich im Schlaf hin und her. Sie stöhnte ein paar Mal und Ranma gab sich alle Mühe sie ruhig zu halten. Auf einmal fing Akane an zu sprechen. Ranma konnte nicht viel verstehen, weil Akane zwischendurch immer wieder keuchend anfing zu atmen. Am Anfang konnte er nur ein paar Wörter verstehen. Sie träumte von Shampoo und Ranma. Immer wieder und wieder rief sie die Namen der beiden aus. Ranma war verzweifelt, wie konnte er Akane nur beruhigen, doch auf einmal wurde Akane wieder ruhig. Ihre Atemzüge wurden wieder langsamer und ein Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. „Ryoga“ nuschelte sie in ihrem Traum und eine leichte Röte überzog ihre Wangen.
<br />
Geschockt lies Ranma ihre Hand los und stand auf. Hatte sie wirklich gerade Ryoga gesagt. Mag sie etwa Ryoga? Ein Gefühl stieg in Ranma auf, das er zu diesem Zeitpunkt noch nicht identifizieren konnte. Da kam Kasumi wieder herein und wechselte Akanes Tuch wieder aus. Stumm beobachtete Ranma den Vorgang. Er warf noch einen letzten Blick auf Akanes fiebriges Gesicht und verließ dann ihr Zimmer.
<br />
Ohne irgendeinen Gedanken zog er sich eine Jacke über und ging aus der Herberge heraus. In der kühlen Luft konnte er sehen, wie sich sein Atem in weißen Wolken sichtbar machte. Wütend dachte er an Ryoga und dann wieder an Akane. Sauer ballte er seine Hände zusammen. Er konnte immer noch genau sehen, wie sich ein roter Schimmer auf Akanes Wangen gebildet hatte, als sie den Namen aussprach. Was hatte das nur zu bedeuten? Ranma schloss die Augen. Erspürte wie die Kälte in ihm aufkroch. Immer wieder hörte er Akanes traurige Worte in seinem Ohr. „Aber wir sind doch eigentlich schon mehr als Freunde.“ Was hatte sie damit nur gemeint? Was hatte er selber damit gemeint, als er es vorhin gedacht hatte. Schnell schüttelte Ranma die aufkommenden Gedanken wieder weg. Es konnte einfach keine Liebe sein … dessen war er sich sicher.
<br />
<br />
Früh am nächsten Morgen wachte Ranma auf und sein erster Gedanke galt Akane. Nervös machte er sich auf in ihr Zimmer um zu sehen, ob es ihr schon wieder besser ging. Erleichtert stellte er fest, dass Akane schon wieder aufrecht in ihrem Bett saß. Lächelnd blickte sie ihm entgegen und deutete ihm an, dass er ruhig näher kommen könnte. Zögernd setzte sich Ranma an das Bettende und betrachtete äußerst interessiert das Muster der Bettdecke. Mit leiser Stimme sagte Akane zu ihm: „Kasumi hat mir erzählt, dass du mich gestern gerettet hast. Ich … Ich danke dir dafür.“ Verlegen schaute nun auch Akane auf das so interessante Muster der Bettdecke. Mit zögernder Stimme sprach sie: „Kasumi hat mir auch erzählt, dass du danach auf mich aufgepasst hast.“ Mit glänzenden Augen sah sie Ranma genau