Fanfic: Mehr als nur Freunde (8)
Chapter: Mehr als nur Freunde (8)
Mehr als nur Freunde (8)
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Taidama (heißt das jetzt eigentlich so??)
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Weil ihr mich ja alle sooo lieb gefragt habt, schreib ich natürlich weiter.
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Ohne das Akane es merkte, strecke Ranma P-Chan die schnell die Zunge heraus und machte sich dann auf den Weg in sein Zimmer. Sein Herz klopfte um einiges schneller als sonst. Insgeheim hoffte Ranma, dass er Akane endlich etwas näher kommen könnte, doch wie sollte er das nur anstellen??
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Es war schon nachmittags als Ranma und Akane zusammen bei der großen Eisfläche ankamen. Sie waren beide in dicke Winterjacken eingepackt und hatte beide einen langen Schal um ihren Hals gewickelt. Lächelnd sah Ranma zu Akane hinüber und betrat die Eisfläche. Mittlerweile hatte er es gelernt sich recht gut auf den Schlittschuhen zu halten.
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Eine Weile lang schaute Akane ihm einfach nur zu, ein Lächeln lag auf ihren Lippen und sie begann nachzudenken. Warum verhielt er sich nur so nett ihr gegenüber, hatte er das wirklich ernst gemeint … dass er sie mag. Verwirrt schüttelte Akane den Kopf. Das konnte doch gar nicht sein, sie mochte diesen Trottel doch gar nicht, aber … aber warum fühlte sich Akane dann immer so verdammt glücklich, wenn sie in Ranmas Nähe war.
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Entschlossen betrat nun auch Akane das Eis. Was sollte schon groß dabei sein, wenn sie mit Ranma Schlittschuhlaufen war, da konnte ja schließlich nichts passieren …
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Mit großen Zügen lief sie über die Eisfläche. Es begann leicht zu schneien und der Schnee kitzelte Akane auf der Nase. Lachend fuhr sie ihre Runden und wurde von Ranma mit großen Augen beobachtet. Noch nie hatte er so etwas Schönes gesehen. Wie ein Engel schwebte sie über das Eis, ihr Lachen erfüllte sein Herz und er begann sich zu fragen, warum er nicht schon früher bemerkt hatte, wie sehr Akane ihm gefällt. Mit einem Glänzen in den Augen folgte er jeder ihrer Bewegungen und er wusste, dass Akane ein Teil von ihm geworden war. Nie im Leben würde er sie aufgeben, sie sollte ihm gehören …
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Auf einmal kam Akane auf Ranma zugefahren und sah ihn mit großen Augen an. Sie stupste ihm leicht auf die Nase und fragte: „Hey Ranma, worüber denkst du nach?“ Schelmisch grinste Ranma sie an und nahm sie an die Hand. „Das verrate ich nicht“ sagte er und zog sie hinter sich her. Verdutzt lief Akane neben ihm her und ein Kribbeln entstand in ihrem Bauch. Die ganze Zeit über hielt Ranma ihre Hand fest umschlossen und ein Glänzen war in seinen Augen zu sehen.
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Nachdem sie ein paar Runden gedreht hatten, blieb Ranma auf einmal stehen und sah Akane belustigt an. „Die Leute hier müssen uns wirklich für ein verliebtes Paar halten.“ Schnell ließ Akane seiner Hand los und sah ihn ausdruckslos an. Sie nuschelte irgendetwas von „Schade, dass wir das nicht sind“ und fuhr an Ranma vorbei, als sie auf einmal von einem kleinen Kind angerempelt wurde. Sie geriet ins Schwanken und sah noch Ranma, der schnell auf sie zulief, doch es war schon zu spät. Ranma stolperte über ihren Fuß, fiel ihr in die Arme und noch im Flug berührten seine Lippen die ihren. Geschockt sah Akane in Ranmas Augen, doch sie wendete ihr Gesicht nicht von ihm. Als Ranma merkte, dass auch Akane sich nicht dagegen wehrte, küsste er sie einfach weiter. Ein ungeheures Glücksgefühl entflammte in seinem Herzen, doch leider hielt es viel zu kurz an. Akane löste sich wieder von Ranma, krabbelte ein Stückchen weg und rappelte sich wieder auf. Ein flammendes Rot hatte sich auf ihrer Nase gebildet und so schaute sie schnell nach unten. Auch Ranma war schnell wieder aufgestanden und spielte jetzt höchst interessiert mit dem Ende seines Schals.
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Ohne ein weiteres Wort machten sie sich auf den Weg an zum Rand der Fläche und zogen ihre Schlittschuhe aus. Während Akane sich wieder ihre normalen Schuhe anzog, nuschelte sie Ranma zu: „Ich glaube wir sollten nach Hause gehen.“ Nach einem kleinen Nicken von Ranma machten sie sich wieder auf den Weg zum Tendo-Dojo.
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Zuhause angekommen verzog sich Akane so schnell wie möglich in ihr Zimmer. Sie setzte sich auf ihren Schreibtischstuhl und vergrub ihr Gesicht in ihren Händen. Immer wieder murmelte sie: „Es war nur ein Unfall, es war nur ein dummer Unfall.“ Bei dem Gedanken an Ranmas warme, weiche Lippen, begann Akanes Herz höher und schneller zu schlagen. „Es war so schön“ dachte Akane seufzend. „Und doch“, rief sie zu ihrem Spiegelbild, „ … war es nur ein Unfall.“
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Währenddessen saß Ranma am Rande des Teiches und beobachtete die kleinen Schneeflocken, die auf dem Eis zerschmolzen. Verträumt dachte er an Akane, an den lieblichen Kuss und an das Glücksgefühl, welches sich in seinem Herzen gebildet hatte.
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Plötzlich hörte er ein lautes Knirschen hinter sich und erblickte Ryoga, der sich ihm näherte. „Na Saotome, da seid ihr ja schon wieder. Der Tag war wohl doch nicht so toll wie du dir das vorgestellt hattest“ sagte er grinsend. Doch Ranma drehte sich nur um und warf ihm ein strahlendes Lächeln zu. Er verschränkte die Arme hinter dem Kopf und stolzierte an Ryoga vorbei. „Wenn du wüsstest“ sagt er dabei zu sich selber. Verständnislos schaute Ryoga hinter ihm her und machte sich dann auch auf den Weg ins Haus.
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Kurze Zeit später wurden alle von Kasumi zum Essen gerufen und die ganze Familie versammelte sich am Tisch. Während dem essen beobachtete Ryoga argwöhnisch, wie sich Ranma und Akane immer wieder verstohlene Blicke zuwarfen.
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Als Akane nach dem Essen ins Dojo verschwunden war und Ranma gerade hinterher gehen wollte, zog Ryoga ihm am Ärmel zurück. „Was läuft da zwischen Akane und dir?“ zischte er sie an. Doch Ranma grinste mal wieder nur und sagte gar nicht. Warum sollte er auch Ryoga von dem Kuss erzählen?
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Ranma wollte sich gerade wieder auf den Weg ins Dojo machen, als Kasumi ihn auf einmal in die Küche herein bat. Ranma schob den Vorhang etwas zur seit und betrat die Küche. „Was ist denn los?“ fragte er drängend, da er unbedingt noch zu Akane wollte. Lächelnd blickte Kasumi ihm entgegen und trat auf ihn zu. Während sie sich die Hände abtrocknete, sagte sie: „Ich wollte dich nur fragen, ob du schon ein Geschenk für Akane hast? Morgen ist schließlich Weihnachten.“ Mit offenen Mund starrte Ranma sie an. Natürlich hatte er noch kein Geschenk für sie, was sollte er denn jetzt nur tun?
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Verzweifelt setzte er sich auf einen Stuhl und dachte nach. Er wollte Akane unbedingt etwas schenken, doch um etwas zu kaufen war es zu spät. Unruhig lief Ranma nun hin und her und kratze sich gelegentlich am Kopf. Mitleidig schaute Kasumi ihn an, hatte aber leider auch keine Idee, wie sie ihm helfen sollte.
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Plötzlich rannte Ranma aus der Küche heraus und stürmte in sein Zimmer. Mit zusammengekniffenen Augen sah Ryoga ihm hinterher. Er ballte die Fäuste zusammen und beschloss, dass er auf jeden Fall ein schöneres Geschenk für Akane als Ranma haben würde.
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Am nächsten Abend hatten sich Soun, Genma, Kasumi, Nabiki, Ryoga, Akane und Ranma um den festlich geschmückten Tannenbaum versammelt. Sie knieten auf roten Sitzkissen und Kasumi las eine Weihnachtsgeschichte vor. Den ganzen Tag über hatten Ranma und Akane noch kein Wort über den gestrigen Kuss verloren, sondern sich immer nur kurze unschlüssige Blicke zugeworfen.
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Immer wieder schaute Ranma zu Akane hinüber. Sie sah einfach traumhaft aus in ihrem roten Kleid und ihr Gesicht wurde leicht von den vielen Kerzen im Tannenbaum erhellt.
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Mürrisch bemerkte Ranma, wie auch Ryoga immer wieder Akane anschmachtete und zudem saß er auch noch neben ihr. Da wendete Ryoga seinen Kopf in Ranmas Richtung und zwinkerte ihm zu. Danach rutschte er noch ein wenig näher an Akane ran und berührte sogar leicht ihre Hand. In Ranma kochte neue Eifersucht auf. Mit seinem Geschenk konnte er Akane endlich sagen, was er wirklich für sie empfindet, nur musste dazu auch der passende Moment kommen. Außerdem war da ja auch noch Ryoga. Was wäre eigentlich, wenn Akane Ryoga lieber mögen würde als ihn selber? Was, wenn ihr der Kuss gestern gar nichts bedeutet hatte, sondern es wirklich nur ein Unfall war?
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Ranma konnte einfach keinen klaren Gedanken fassen, ihm war aber klar, dass er Akane nicht ohne einen Kampf aufgeben würde …
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To be continued
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Ja, das war’s dann mal wieder. Hat euch der Teil gefallen oder eher nicht so? Also ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll …
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Büdde, büdde wieder ein paar Kommis *aufknienflehe*
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Hab euch alle lieb,
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euer Bulmablümchen
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