Fanfic: Ein neuer Verlobter IV

Chapter: Ein neuer Verlobter IV

Ein neuer Verlobter IV
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NIHAO!!!!!
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Na ihr alle, wie geht es euch heute so? Bescheuerte Frage eigentlich, weil ihr mir das ja bestimmt sowieso nicht beantwortete, sondern einfach nur die FF lesen werdet, aber egal, ich bin trotzdem gerne höflich *g*
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Deswegen bedanke ich mich auch noch mal mit einem saftigen Schmatzer bei allen, die mir ein Kommi geschrieben haben, aber die Jungen: Nicht gleich rot werden *fg*
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*überleg* Was wollte ich noch sagen??? Ach ja, wollte noch mal besonders das Littelchen begrüßen, hast ja lange nichts mehr von dir hören lassen *winke, winke*
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So, dass war’s jetzt glaub ich auch erstmal und ihr könnt endlich weiterlesen …
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Yasuo atmete tief durch und grinste Ranma siegessicher an. „Nun ja, jetzt weiß sie wenigstens woran sie ist.“ Daraufhin schlenderte er hinüber zur Tür. Ranma folgte seinen Bewegungen und erstarrte, als er Akane erblickte. Tonlos und traurig schaute sie ihn an. Yasuo ging lächelnd auf sie zu und legte einen Arm um ihre Schulter. Er warf noch einen letzten Blick auf Ranma, der die beiden ausdruckslos anstarrte, und führte Akane aus dem Dojo.
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Akane brachte keinen Ton heraus. Sie ließ sich Yasuo einfach nur aus dem Dojo führen und setzt sich neben ihn auf die Veranda. Sollte sie jetzt sauer sein? An anderen tagen wäre sie bestimmt einfach nur ausgerastet, aber heute? Heute war sie einfach nur traurig. Tiefer Schmerz erfüllt ihr Herz und sie fühlte sich unglaublich leer und allein. Nur abwesend nahm sie die Worte war, die Yasuo ihr ins Ohr flüsterte und auch als er sie in den Arm nahm, machte sie keinen Anstalten sich zu wehren. Immer wieder hallten die Worte von Ranma in ihrem Kopf herum und nachdem sie den Schock überwunden hatte, begann Akane auf einmal an zu weinen. Sie versuchte sich dagegen zu wehren, doch die Tränen flossen in kleinen Strömen an ihrem Gesicht herunter und tropften langsam auf den Boden hinunter.
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Lächelnd sah Yasuo auf Akane herab. Sie war am Boden zerstört und das war genau das, was er wollte. Er wollte ihr vertrauen zu Ranma schwächen und die beiden voll und ganz auseinander bringen. Zudem war es auch noch ein gutes Gefühl Akane so im Arm halten zu können. Sie wirkte zerbrechlich und doch unglaublich sanft. Yasuo wusste, dass er dieses Mädchen unbedingt besitzen wollte.
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Etwas später entschloss er sich jedoch Akane in ihr Zimmer zu bringen, da Akane immer müder wurde.
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Nachdem Yasuo gegangen war, starrte Akane gedankenverloren an die Decke. „Er findet mich hässlich“ murmelte sie mit trauriger Stimme. „Er würde mich niemals aus freiem Willen heiraten“ sagte sie leise mit tränenerfüllter Stimme. Akane Hand verkrampfte sich in ihrer Bettdecke und aus ihren Augen bahnten sich wieder kleine Tränen, die ihren Weg hinab aufs Bett suchten.
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Als Akane am nächsten Morgen von Kasumi zum Frühstück gerufen wurde, drehte sie sich schnell wieder um und legte sich ein Kissen auf den Kopf. Am liebsten würde sie die ganze Welt um sich herum vergessen, doch die schmerzhaften Gedanken an Ranma ließen sich einfach nicht aus ihrem Sinn vertreiben. Fünf Minuten später steckte Kasumi besorgt den Kopf zur Tür herein und fragte Akane, ob alles in Ordnung sei. Akane nickte nur leicht und deutete Kasumi an, dass sie gleich aufstehen würde. Verwirrt zuckte Kasumi mit den Schultern und ging wieder die Küche um das Frühstück zu servieren.
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Als Akane nach einer viertel Stunde immer noch nicht unten war, blickte sie ratlos in die Runde. Sogar Ranma war schon am Tisch und schlang seinen Reis in sich hinein. Fragend schaute sie von Ranmas Gesicht in Yasuos und sprach schließlich zu Ranma: „Ranma, könntest du bitte nach Akane schauen?“ Mit vollem Mund stand Ranma auf, rümpfte seine Nase in Yasuos Richtung und stieg schnell die Treppen hinauf. Zögernd stand er vor Akane Zimmertür und klopfte zaghaft an das massive Holz. Als er keine Antwort bekam, öffnete er besorgt die Tür und schaute ins Zimmer hinein.
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Akane lag immer noch in ihrem Bett und hatte das Kissen auf ihrem Gesicht. Um sie näher zu betrachten kniete sich Ranma vor das Bett und zog das Kissen vorsichtig aus Akanes Gesicht. Zwei brauen Augen blickten ihm entgegen, so dass Ranma erschreckt das fallen ließ.
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Verlegen schaute er wieder in Akane Augen und konnte den Schmerz von gestern Abend darin wieder erkennen.
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Verzweifelt blickte Ranma zu Boden. Wie sollte er Akane nur sagen, dass er das alles nicht so gemeint hat? Würde sie ihm überhaupt glauben? Aber dieser verdammte Yasuo hatte doch Schuld an allem, er hatte ihn schließlich provoziert. Vorsichtig sah Ranma wieder auf und griff langsam nach Akanes Hand. Als er sie berührte zuckte sie gleich zusammen und wollte sie schon wieder wegziehen, doch Ranma hielt sie schnell fest. Er wollte Akane nicht weggehen lassen, nicht gerade jetzt, wo er sich dazu durchringen wollte, sich zu entschuldigen.
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Bittend schaute Ranma Akane an, so dass sich diese seufzend wieder niederlegte. Dennoch hatte sie nicht die Kraft dazu ihm weiterhin in die Augen zu schauen. Es tat einfach zu sehr weh.
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Schluckend strich Ranma ihr einen Haarsträhne aus dem Gesicht und fing murmelnd an zu sagen: „Ich … also … ich wollte dir nur sagen, dass …“ Tief durchatmend blickte er wieder in Akanes Augen, da Akane den Kopf wieder zu Ranma gedreht hatte. „Dass das was ich gestern Abend gesagt habe … nicht stimmt. Ich weiß auch nicht … warum ich es gesagt habe.“ Nervös blickte Ranma zu Boden und sagte stotternd: „Es …es tut mit Leid. Ich … ich hoffe du kannst mir noch einmal verzeihen.“
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Mit diesen Worten stand Ranma auf und wendete sich mit einem letzten Blick auf Akane zur Tür und ging hinaus.
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Mit klopfenden Herzen drehte sich Akane auf die Seite und schaute zum Fenster heraus. Ihr Herz spielte verrückt. Das was Ranma gesagt hatte, klang so ehrlich, aber dennoch hatte sie eine unbändige Angst, dass er nur mit ihr spielte. Seufzend stand Akane und zog sich ihre Schuluniform an.
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Als sie auf die Uhr schaute, ließ sie einen kleinen Quietscher heraus. Wenn sie nicht zu spät zur Schule kommen wollte, musste sie sich jetzt aber beeilen.
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Gehetzt rannte sie nach unten und schnappte sich ein Butterbrot. Sie wünschte allen noch schnell einen guten Morgen und lief dann zur Tür hinaus. Verwirrt schaute ihr Kasumi hinterher, da sie gar nicht genau mitbekommen hatte, was gerade passiert war.
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Als Akane um die Ecke bog und ihren gewohnten Weg entlang lief, erblickte sie auf einmal Ranma, der ihr lächelnd entgegenblickte. Freudig machte ihr Herz einen Sprung, aber trotzdem lief sie ohne ein Wort zu sagen an ihm vorbei. Doch das schien Ranma nicht weiter zu stören. Er war glücklich darüber, dass er es geschafft hatte, sich zu entschuldigen und außerdem kannte er Akanes Stolz. Niemals würde sie ihm so schnell verzeihen, aber so war sie nun einmal.
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Nach ungefähr einer Woche schien zwischen Akane und Ranma wider alles in Ordnung zu sein und der Vorfall war vergessen. Es stand nämlich ein weitaus wichtigeres Ereignis vor der Tür: Ranmas Geburtstag.
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Kasumi war mal wieder dabei, in der Küche das Abendessen zuzubereiten, also sie auf einmal wütende Schreie vernahm. Verwundert ging sie aus der Küche heraus und schaute misstrauisch die Treppe hinauf. Als sie wildes Getrampel vernahm, zuckte Kasumi erschrocken zusammen. Vorsichtig stieg sie die Treppe hinauf und folgte den merkwürdigen Geräuschen, als sie plötzlich vor Akanes Tür stand. Sie wollte gerade die Türklinke herunterdrücken, als die Tür aufgestoßen wurde und Akane mit einem hochroten Kopf herausblickte. Ängstlich blickte Kasumi sie an, doch als Akane sie sah, wurde ihr Gesicht auf einmal traurig und kleinen Tränen schossen aus ihren Armen. Schluchzend stürzte sie sich in Kasumis Arme, welche ihr immer noch verwundert über das Haar strich. „Aber was hast du denn nur Akane? Ist irgendetwas passiert?“ fragte Kasumi mit einer besorgten Stimme.
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Schluckend blickte Akane sie an und stieß wortlos ihre Zimmertür auf. Kasumi schreckte kurz zusammen, doch fast im gleichen Moment legte sie lächelnd eine Hand auf Akanes Schulter. „Wir schaffen das schon“ sagte sie aufmunternd und betrat Akanes Zimmer.
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Überall waren zerrissene Stücke mit rotem Geschenkpapier zu sehen und eine frustriert Akane reichte Kasumi ein kleines Schächtelchen. Mit weinerlicher Stimme sagte sie: „Ich schaffe es einfach nicht das Geschenk schön einzupacken!“
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Kasumi nahm lächelnd das kleinen Kästchen entgegen und hockte sich auf den Boden. In minutenschnell hatte sie Geschenk in rotes Papier eingewickelt und mit goldenem Geschenkband verziert. Während sie wieder aufstand, reichte sie der verwunderten Akane das Geschenk und ging wieder aus dem Zimmer heraus um sich weiter um das Essen zu kümmern.
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Glücklich schaute Akane auf das kleine Geschenk, welches in ihrer Hand lag und sie atmete erleichtert durch. Was hätte sie nur ohne Kasumi gemacht?
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Beim Abendessen kam Akane strahlend die Treppen hinunter und setzt sich lächelnd neben Ranma. Dieser blickte sie misstrauisch von der Seite an und ein mulmiges Gefühl machte sich in ihm breit. Mit einer schnellen Bewegung hatte er Akane gepackt und sie mit ihrem Kopf auf seinen Schoß gelegt. Mit großen Augen tastete er ihre Stirn ab, doch als er feststellte, dass diese kalt war, setzt er Akane erleichtert wieder neben sich. „ich dachte schon du hattest Fieber“, sagte er mit einem schelmischen Lächeln. Mit einem klopfenden Herzen starrte Akane Ranma an. So schnell wie er sie auf seinen Schoß gelegt hatte, hatte sie gar nicht reagieren können und nun schaute sie ihn sprachlos an. Doch dann bildete