Fanfic: Kampf der Rivalen I
Chapter: Kampf der Rivalen I
Kampf der Rivalen I
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Konnichi Wa!!
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Da bin ich mal wieder, bin zwar voll im Stress, aber für euch opfere ich nun mal gerne ein bisschen meiner Zeit. Und ich habe natürlich auch noch etwas mitgebracht, nämlich … *trommelwirbel* … meinen neue FF. das hättet ihr jetzt nicht gedacht, oder???
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Aber ich habe noch eine Überraschung … diese Ff schreibe ich nicht allein, sondern mit *zweiteretwaslauterertrommelwirbel* SÜSSE!!!!
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Ich hoffe euch gefällt das, und wenn nicht, dann sind wir beleidigt!!!
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Einsam und allein saß Akane auf ihrem Bett und schaute nachdenklich aus dem Fenster. Es war mal wieder ein wunderschöner Tag in Nerima, die Sonne schien mit aller ihrer Wärme und kleine zwitschernde Vögel flogen an Akanes Zimmer vorüber. Irgendwie schaffte Akane es ein Lächeln auf ihre Lippen zu zaubern, obwohl ihr im Moment gar nicht so fröhlich zumute war. Wenn sie genau darüber nachdachte, dann fühlte sie sich viel mehr schlecht als gut, so traurig und leer, aber warum genau … das wusste sie auch nicht.
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Gerade eben erst war sie aufgestanden und hatte sich für die Schule fertig gemacht. Als Kasumi dann gefragt hatte, ob sie Ranma wecken könnte, hatte sie mürrisch zugestimmt. Stampfend und vollkommen genervt, machte sich Akane auf zu Ranmas Zimmer und öffnete mit einem schnellen Ruck die Tür. Ranma lag wie immer noch in seinem Bett. Die Arme weit von sich gestreckt, ein seliges Lächeln auf den Lippen und dazu noch ein unüberhörbares Schnarchen. Ohne, das sie etwas hätte dagegen tun können, bildete sich auf Akanes Gesicht bei diesem Anblick ein Lächeln. Aber warum eigentlich. Kopfschüttelnd hatte Akane darüber nachgedacht, wie oft sie schon darüber geflucht hatte, Ranma jeden Tag wecken zu müssen, und doch bereitete es ihr eine innere Freude.
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Ohne Ranma zu wecken, machte sich Akane leise die Tür zu und schlich sich in ihr Zimmer. Nun saß sie einfach nur da, die Beine dicht an ihren Körper gezogen, und schaute traurig aus dem Fenster. Sie konnte nicht verstehen, warum sie sich freute wenn sie Ranma sah. Sie sollte ihn doch hassen, sie war immerhin nur auf den Zwang ihres Vaters hin mit ihm verlobt und doch … doch musste sie sich irgendwann eingestehen, dass sie ihn mochte. Schnell hatte sie gemerkt, wie wohl sie sich in seiner Nähe fühlte, wie glücklich er sie machte, aber ihr Stolz war stärker als ihre Gefühle. Sie, Akane, würde nie einen Trottel wie Ranma mögen, geschweige denn sich in ihn verlieben.
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Langsam strich sich Akane durch ihr blauschwarzes Haar, welches ihr Gesicht sanft umrahmte. Mit einem kleinen Seufzer stand sie auf und stellte sich vor ihren Spiegel. Schmollend wand sie ihren Kopf und dann ihren gesamten Körper hin und her. Wie oft hatte Ranma ihr eigentlich schon gesagt, dass sie ein Macho-Weib wäre, dazu noch flach wie ein Brett und einen dicken Hintern sollte sie auch haben. Oft schon hatte sich Akane gewünscht, dass ihr diese Beleidigungen nichts ausmachten, dass sie Ranma ja sowieso doof finden würde und doch verletzten sie diese Wörter so stark wie keinen anderen. Manchmal schlief sie weinend ein, in der Hoffnung, dass Ranma am nächsten Tag ausnahmsweise Mal etwas Nettes zu ihr sagen würde, doch immer wieder wurde sie enttäuscht. Eigentlich war sie es ja auch Leid, sich immer wieder dadurch kränken zu lassen, sie wollte stark sein, so wie sie es äußerlich auch war, aber in ihrem Inneren … da konnte sie ihre Gefühle nicht verstecken, dort wusste sie genau, was sie fühlte und wie sehr sie Ranma mochte.
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Durch ein Lautes Klopfen wurde Akane aus ihren Gedanken gerissen und stierte nun mit einem wütenden Gesichtsausdruck auf die Tür. Doch da steckte auf einmal Ranma seinen Kopf herein, auf seinem Gesicht lag ein riesiges Lächeln, welches Akane fast das herz in die Hose rutschen ließ. „Wo bleibst du denn nur Akane, wir müssen doch zur Schule!“ rief Ranma ihr zu und lehnte sich daraufhin an den Türrahmen. Schmunzelnd betrachtete er Akane, wie sie die Arme an die Hüften stemmte und beleidigt an ihm vorbeilief. Warum sie beleidigt war … das wusste sie auch nicht so genau, vielleicht, weil Ranma sie so aus der Fassung bringen konnte oder auch einfach nur, weil sie nicht zu spät zur Schule kommen wollte.
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Lachend lief Ranma Akane hinterher und beäugte sie misstrauisch von der Seite. „Hey, sag mal, warum hast du mich denn gar nicht geweckt?“ fragte er mit einem merkwürdigen Unterton in der Stimme. Erstaunt blickte sich Akane um. Konnte es wirklich sein, dass Ranma enttäuscht war, dass er es mochte, wenn sie ihn weckte. Andererseits konnte er sie aber auch nur wieder ärgern und wollte sie aufziehen … und das konnte sie ja wohl kaum auf sich sitzen lassen. Tief luftholend beugte sich Akane nach vorne und streckte Ranma die Zunge heraus. „Das geht dich gar nichts an“ sagte sie aufmüpfig und ging davon.
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Nun war es an Ranma beleidigt zu sein, immerhin hatte er diesmal wirklich nichts gemacht und trotzdem war Akane so gemein zu ihm. Trotzig lief er an Akane vorbei und warf ihr einen verachtenden Blick zu. „Du bist echt ein total blödes Macho-Weib“ meckerte er Akane an und rannte zur Tür hinaus.
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Wie angewurzelt blieb Akane stehen, ihr herz klopfte schnell und ihre Lippen fingen leicht an zu zittern. Hatte er es wirklich schon wieder gesagt, war sie denn wirklich ein Macho-Weib? Sie wollte doch einfach nicht verletzt werden, sie wollte ihre Gefühle verstecken, sie schützen und doch schaffte Ranma es immer wieder sie traurig zu machen. Traurig schaute Akane auf den Boden. Diesen komischen Blick von Ranma war sie gar nicht gewohnt, er sah sie doch sonst immer so lieb an … Bei dem Gedanken an Ranmas warmes Lächeln und seinen glitzernden Augen, wenn er sie ansah, lies einen kleinen Finken der Hoffnung in Akane aufflammen. Vielleicht mochte er sie ja auch doch … aber warum beleidigte er sie dann nur immer?
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Plötzlich wurde Akanes Hand erfasst und mit einem Ruck zog Ranma Akane hinter sich her. Verwundert schaute Akane auf den wehenden Zopf vor ihr und dazu hörte sie die lachende Stimme von Ranma: „Du bist wirklich merkwürdig heute Akane!“ Traurig stolperte Akane hinter Ranma hinterher. Eigentlich hatte sie doch gar keine Chance bei ihm, das wusste sie genau, aber versuchen … wäre das nicht einen Möglichkeit.
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Kräftig zog Akane Ranma an der Hand und zwang ihm zu stehen bleiben. Mit großen Augen drehte er sich um und sah Akane an, dabei entging ihm nicht der rote Schimmer auf ihrer Nase. Sie konnte wirklich unheimlich süß aussehen.
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Nervös strich Akane mit ihrer Fußspitze auf dem Boden herum und merkte wie ihr herz immer schneller und schneller klopfte. Ihre Gedanken kreisten wie verrückt in ihrem Sinn herum, als würden sie Achterbahn fahren. Erst nach ein paar Sekunden merkte sie wie Ranma mit seiner hand vor ihrem Gesicht herumwedelte und sie belustigt ansah. „Als du bist heute wirklich komisch Akane, was ist denn nur los mit dir?“ fragte Ranma. Neckisch legte Ranma seinen Kopf zur Seite, worauf Akane nur ein nervöses Kichern hervorbrachte. „Ach … ach, es ist gar nichts“ sagte sie stotternd und schaute schnell zur Seite.
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Fragend blickte Ranma sie an, er spürte, dass sie etwas auf dem Herzen hatte, nur was es wahr, dass konnte sich Ranma beim besten Willen nicht vorstellen. Vorsichtig ging er auf Akane zu und tippte ihr sanft auf die Nasenspitze, worauf diese erschreckt zusammenzuckte. Doch anstatt ihm einen runterzuhauen, lief sie ein paar Schritte weiter und starrte auf einen Baum, ohne eine weitere Regung von sich zu geben.
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Erst ein lautes Klingeln riss Akane aus ihrer Starre und sie schaute sich verärgert um. Wie erwartet sah sie Shampoo, welche mit wehenden Haaren auf Ranma zufuhr. Ein glückliches Lächeln erschien auf Shampoos Gesicht, als sie vom Fahrrad sprang und auf Ranma zu rannte. Perplex drehte sich auch Akane zu Ranma um und konnte nur noch mit Tränen in den Augen sehen, wie Shampoo ihn stürmisch umarmte. Wie oft hatte sie sich schon gewünscht auch so zu sein, einfach nur seine Gefühle preisgeben zu können und Ranma ihre Zuneigung gestehen können.
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Traurig drehte sich Akane um. Sie hatte weder Lust Ranma eins überzubraten, noch ihre Trauer zu zeigen, doch als sie sich umdrehte, gab sie einen erschreckten Quietscher von sich. Shampoos Fahrrad, von welchem diese gerade noch abgesprungen war, fuhr geradewegs auf Akane zu.
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Schon nach ein paar Sekunden hatte es Akane gestreift, so dass diese mit einem lauten Aufschrei stolperte und hart auf den Boden aufschlug.
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Schwarz wurde der Himmel um Akane herum und sie spürte einen stechenden Schmerz in ihrem Hinterkopf. Alles um sie herum schien sich zu drehen und Akane wurde leicht schwindelig.
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Doch schon nach kurzer Zeit, begann wie der ein leichtes Licht in ihre Augen zu scheinen, so dass sie blinzelnd die Augen öffnete.
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Verwundert stellte sie fest, dass sie mitten auf einer Straße lag und so wollte sie schnell aufstehen. Bei der ruckartigen Bewegung spürte Akane auf einmal einen pochenden Schmerz an ihrem Kopf, so dass sie automatisch ihren Kopf abtastete. Schon nach kurzer zeit spürte sie eine große beule und als sie sich fragend umdrehte und auf den Boden schaute, erblickte sie einen spitzen Stein.
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Kopfschüttelnd über sich selber stand Akane zögernd auf. Wie konnte sie auch nur so doof sein und einfach hinfallen. Nachdenklich blickte sie sich um, als ihr Blick auf ein Paar fiel, welches nur einige Meter von ihr stand. Ein nervöses Lächeln huschte über ihr Gesicht, als sie das erschreckte Gesicht des jungen Mannes sah. Aber immerhin hatte er schon einen Freundin und dazu noch einen verdammt hübsche. Enttäuscht beobachtete Akane das