Fanfic: Das Spiel Teil 4
Chapter: Das Spiel Teil 4
„Du musst nur hier unterschreiben...“ sagte Mara beiläufig. Vor Akane entstand eine Rolle, wieder wie aus dem Nichts. „Und wie soll ich das anstellen?? Ich bin doch hier gefesselt!“ „So blöd kannst du doch gar nicht sein! Benutz doch einfach deine Gedankenkraft!“ „BITTE?? Gedankenkraft?? Ja, kann ich dass denn?“ fragte Akane ungläubig. „Natürlich, schon immer, früher warst sehr gut darin...“ bemerkte die Dämonin beiläufig, als ob so was das Natürlichste auf der ganzen Welt wäre. Akane war von der Vorstellung beeindruckt, ihren Namen per „Gedankenübertragung“ schreiben zu können, dass sie sich sofort an die Arbeit machte. Tatsächlich entstand auf dem Papier ein feiner, golden leuchtender Strich, der langsam die Formen von japanischen Schriftzeichen annahm. Nach ein paar Sekunden stand ihr Name vollständig da. Akane war vollkommen verblüfft. *Und so was soll ich schon immer gekonnt haben?* „Danke! Und du hast ihn dir nicht mal durchgelesen, Trottel!“ Sie schnipste und schon war die Rolle auch wieder verschwunden. Akane überlief ein kalter Schauer. *Nein! Wie konnte ich nur so dumm sein? Was hab ich denn da jetzt schon wieder unterschrieben? Ich bin aber auch blöd!* Mara schwebte in die Luft und rief mit lauter Stimme:“Möge das Spiel um Tod und Untergang beginnen! Ich, Oberdämonin Mara, rufe dich, Hilfsdämonin Krakuji! Du sollst die Ehre bekommen und meinen Befehl ausführen dürfen!“
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Akane sah, wie eine Stelle im Raum verschwamm und plötzlich eine weitere Dämonin auftauchte. Sie hatte nur sehr kleine, aber ebenfalls schwarze Flügel und ein schwarzes Gewand an. „Hier bin ich, Mara, du hast mich gerufen. Ich verneige mich vor dir und bin dankbar für diese Ehre!“ „Gut. Folgendes sollst du für mich ausführen. Du wirst zu dem Haus der Tendos gehen, aus dem auch diese Dirne stammt.-Sie deutet auf Akane Dort sollst du Ranma Saotome verführen und ihm einen Kuss stehlen. Doch die Dirne hat mit mir die Abmachung, dass der „Mensch“ ihn erwidern muss.“ „Ich werde alles tun, damit die Abmachung zu euren Gunsten erfüllt werde.“ Sie schwebte auf Mara zu und gab ihr, zu Akanes Entsetzen, einen langen und leidenschaftlich Kuss. Und dann verschwand Krakuji auf dieselbe Art und Weise, wie sie gekommen war. „So in etwa wird es bei deinem Verlobten auch aussehen...“ sagte Mara verachtend zu Akane herabblickend.
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Ranma lag in seinem Zimmer. Es war alles dunkel, denn Ranma hatte die Vorhänge zugezogen. Doch auf einmal bildete sich eine helle, leuchtende Kugel mitten über ihm. Die Kugel durchbrach ihre Hülle, so dass das Licht herrauslief in langsam die Form einer Frau annahm. Einer Frau mit Flügeln. Das Licht schien sich überall hin verteilt zu haben, denn nun zeichneten sich Konturen ab. „Sei gegrüßt, edler Kämpfer! Ich komme um dich zu warnen...!“ sagte das Geschöpf mit einer so sanften und warmen Stimme, dass Ranma ein wohliger Schauer über den Rücken lief. „Wovor? Ist schon wieder Gefahr im Verzug?“ antwortete Ranma mit fester Stimme. Er wusste, dass er sich nicht zu fürchten braucht vor ihr. „Du willst es also wissen und den Kampf aufnehmen?“ „Wenn es ums kämpfen geht, dann bin ich dabei!“ rief Ranma hocherfreut und sprang in Kampfposition. Er hatte schon lange keinen guten Kampf mehr geführt. „So einfach, wie du jetzt noch glaubst, wird es nicht!“ sagte die Frau. „Das ist mir egal. Aber sag mal... Wer bist du eigentlich? Und worum geht es in dem Kampf?“ Ranma wollte dann doch nicht ohne Hintergrundwissen in einen Kampf mit einem unbekannten Gegner ziehen. „Ich bin der Engel Kokiju. - *Ein Engel?? Das gibt’s nicht* Der Herr schickt mich, ich soll dir etwas zeigen und dich dann selber entscheiden lassen.“ „Dann mal los!“ rief Ranma. „Komm!“ sagte Kokiju sanft und flog aus dem Fenster, welches gerade noch verschlossen gewesen war. „BITTE?? Ich glaub du hast da was vergessen...! Ich kann nicht fliegen!“ rief Ranma aus dem Fenster zum Engel hochschauend. „Doch, und wie du das kannst! Früher... da warst du der Beste!“ „Ach, ja? Von welchem ‚Früher’ redest du da?“ „Ein anderes Mal, werde ich dir alles erzählen, jetzt komm! Stell dir vor du fliegst hinter mir her!“ Gesagt, getan. Ranma kniff die Augen zusammen und stellte sich vor, wie hinter diesem Engel herfliegen würde. Und tatsächlich! Er fühlte sich auf einmal so leicht, dass er die Augen einen Spalt breit öffnete und sah..... den Teich von oben! „Wow! Mann das ist ein klasse Gefühl!“ sagte er, während er ein paar Loopings drehte. *Ich kann’s nicht glauben! Ein Engel, ich fliege... was kommt als nächstes? Ich glaub ich...* Weiter kam Ranma nicht, denn er wurde vom Piepsen des Weckers unsanft aus dem Schlaf gerissen.
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Tada! Na, hab ich mich jetzt beeilt oder hab ich mich jetzt beeilt?? Wie findet ihr es?? Ich hatte heute einen äußerst schmerzhaften Besuch beim Zahnarzt (Zahn ziehen) und deswegen brauchte ich heute nicht zur Schule. O.k. ist ein bisschen kurz, aber immerhin mit Zahnschmerzen geschrieben!
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Viele Dank allen drei (bis jetzt) Commentschreibern beim letzten Teil. em2, Akane Videl und Süße... ich muss mich bei euch bedanken, der Teil is für euch!!
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Ciao Mary ;)