Fanfic: Glück
Chapter: Glück
Hallöle! Ging mit der nächsten Story doch schneller als gedacht. Obwohl sie mir persönlich nicht so gut gefällt... Konnte mich nicht so gut in die situation hineinversetzen.
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Sagt mir bitte wie sie euch gefällt. *ganzliebschau*
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Gedankenverloren steht Akane vor ihrem Kleiderschrank.
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Zehn Jahre ist es nun schon her.
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Zehn Jahre seit dem ich die Schule verlassen und meine Träume verwirklicht habe.
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Zehn Jahre sind eine lange Zeit und doch...
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Das Glück habe ich nicht gefunden.
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Ich habe die Welt gesehen.
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Habe Freunde in Canada und hab in London gewohnt, kenne berühmte Persönlichkeiten und doch bin ich nicht glücklich.
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Ich frage mich wie es den anderen ergangen ist, ob sie ihr Glück gefunden haben?
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Ukyo wollte Kinder kriegen, einen Mann und ein zu Haus.
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Ob sie glücklich ist?
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Ich bin nie allein, es gibt immer Leute die mich einladen.
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Mein Leben ist wie ein Tanz.
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Ich habe gelernt mich zu benehmen und das große Geld zu machen.
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Ich habe das Paradies gesehn, doch das ist nicht wonach ich mich sehne.
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Und heute weiß ich warum.
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Heute nach zehn Jahren, in denen ich meinen Träumen nachgelaufen bin.
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Denn ich weiß, was wirklich wichtig ist.
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Tränen steigen Akane in die Augen während sie ein Kleid aus dem Schrank holt.
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Weißt du was die Freiheit ist?
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Sie ist eine Lüge.
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Der Versuch die innere Leere zu vergessen.
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Weißt du was wirklich glücklich macht?
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Das Gefühl gebraucht zu werden.
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Einem Kind die Tränen zu trocknen.
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Abends auf den Mann zu warten, den Mann liebt.
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Das ist das wahre Glück.
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Du hast mir damals geschrieben, du beneidest mich.
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Du meintest du fühlst dich eingesperrt in den Mauern dieser Stadt.
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Doch ich sag dir was.
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Ich beneide dich.
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Um dein Haus, deine Familie und dein Leben.
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Wie gern hätt ich ein zu Haus, wo ich geborgen sein kann...
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Du würdest sagen, ich hab doch noch die Möglichkeit, ich bin noch jung.
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Doch der Mann, mit dem ich hätte dies teilen wollen.
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Dieser Mensch, den habe ich selbst fort gejagt.
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Tränen laufen ihr unaufhörlich die Wangen runter. Sie setzt sich und fängt an zu schluchzen.
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Ja doch, Ranma war dieser Mensch.
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Doch ich selbst glaubte er würde mir im Wege stehn.
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Ich selbst wollte ihn nie wieder sehn.
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Und kurz darauf...
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Kurz darauf brachte er sich um.
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Es war der Tag an dem ich ihn das erste mal sah.
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Der Tag an dem er damals zu uns nach Hause kam.
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Der Tag unserer Verlobung.
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Und er wollte, dass es auch der Tag unseres Abschieds wird.
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An diesem Tag veränderte sich mein Leben.
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Ich wollte nicht mehr sein wie früher.
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Denn so hatte ich den Menschen verloren, den ich am meisten liebte.
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Ich wollte mich ändern.
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Ich wollte weg von hier.
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Die Vergangenheit hinter mir lassen.
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Vergessen was geschehen war.
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Ich wollte ihn vergessen...
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Doch nun zehn Jahre später, stehe ich zum ersten mal seit damals wieder in meinem Zimmer.
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Ein Klassentreffen soll veranstaltet werden.
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Ich werde sie alle wieder sehen, doch ihn...
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Ihn sehe ich nimmer mehr.
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Er hat mich verlassen.
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Und ich konnte ihm noch nicht einmal sagen wie sehr ich ihn liebe.
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Ich war sauer auf ihn, doch ich wusste, das es ganz allein meine Schuld war.
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Nur ich hätte Ranma aufhalten können, doch ich wollte es nicht.
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Ich war zu feige.
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Und heute?
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Heute bereue ich es.
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Heute wo ich weiß was wirklich zählt.
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Da bereue ich meine Tat von damals, denn ich selbst habe meine Zukunft verbaut.
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Habe mir den wichtigsten Menschen in meinem Leben genommen.
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Und ich?
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Ja ich habe gedacht, ich komme drüber hinweg.
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Habe geglaubt ich bräuchte nur Abwechslung, dabei war er alles für mich.
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Ich dachte das ich es überlebe, doch heute weiß ich wie er sich damals gefühlt hat.
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Damals als ich ihn verachtet habe.
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Dabei war das nur eine Maske.
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Doch ich habe dazu gelernt.
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Noch werfe ich mein Leben nicht weg.
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Obwohl ich nie mehr glücklich werden kann.
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So muss ich doch versuchen weiter zu leben.
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Um Meinetwillen,
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Um meiner Freunde Willen
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Und um Seinetwillen.
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Auch wenn du nicht mehr da bist.
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Auch wenn ich anscheinend einsam bin.
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Denn in meinem Herzen wirst du ewig weiter leben.
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Bis das der Tod uns erneut scheidet...
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Akane hat sich inzwischen für das Klassentreffen fertig gemacht.
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Eine letzte Träne wischt sie aus dem Augenwinkel.
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Mit einem versucht freundlichen Lächeln geht sie los.
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Wie oft war ihr zum weinen zu mute, doch nie tat sie es.
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Sie war stark!
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Doch Tränen sind befreiend.
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Zu lange hatte sie diese unterdrückt.
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Selbst bei der Nachricht von Ranmas Tod, hielt sie die Tränen zurück.
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Sie wusste ihr Körper war nur noch ein Schein.
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Sie selbst hatte sich schon damit abgefunden.
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Ihr Herz, das was sie ausmachte.
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Hatte sie verloren, damals.
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Damals, als sie noch nicht wusste was Glück ist...
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