Fanfic: Das Spiel Teil6

Chapter: Das Spiel Teil6

Auf einmal waren mehr und mehr schneeweiße Federn im Wind. Und als Ranma sich umdrehte, sah er auf seinem Rücken kleine weiße Flügel.
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„Mein Gott ist das eine Schlafmütze...! Dass der schon so früh am Tag schlafen geht...“, meinte Mara herabwertend. Akane betrachtete Ranma, wie er so dalag, schlafend. Doch irgendetwas war anders, dass bemerkte sie sofort. Sie hatte ihn schon oft beim Schlafen beobachtet, und bei dem Gedanken daran musste Akane schmunzeln. „Was lächelst du denn da so blöde?“ keifte Mara und Akane stotterte ein verlegenes „Ach, nichts...“. Doch jetzt lag er da und sah irgendwie ‚unbewohnt’ aus, wie ‚tot’; nur dass sein Brustkorb sich regelmäßig hob und senkte war ein Beweis gegen diese Vermutung. Er verzog keine Miene; früher hatte er ab und zu im Schlaf gelächelt. Akane konnte sich das nicht erklären. *Vielleicht hat es ja was damit zu tun, dass ich ihn durch diese Kristallkugel sehe* meinte sie dann, um sich selber zu beruhigen. „So langsam dürfte Krakuji auch mal in Aktion treten...“meinte Mara zu sich selber sprechend. *Vielleicht hat sie ja auch nur erkannt, was für eine blöde Schlampe du bist und ist abgehauen!* fluchte Akane in sich hienein. Sie war wütend über diese Dämonin, so wütend wie noch nie in ihrem Leben zuvor. Noch nicht mal Ranma hatte sie so weit getrieben. Doch da Akane wusste, dass sie gegen Mara nicht den Hauch einer Chance hatte, behielt sie es für sich.
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Ranma traute seinen Augen nicht. Er betastete seine neuen Körperteile ungläubig. „Wie... kann das sein?“ brachte er hervor. Tausend Fragen schwirrten in seinem Kopf herum. „Du wirst Antworten auf all deine Fragen erhalten, nur nicht jetzt. Komm!“ sagte der weiße Engel wiederholt. Und tatsächlich hatte Ranma nun keine Probleme, dem Engel zu folgen, obgleich die Flügel nur sehr klein waren. Sie flogen gemeinsam gen Himmel. Nachdem sie eine Zeit lang durch die weißen Wolken geflogen waren, kamen sie an. Es war ein riesiger, anscheinend aus Wolken bestehender Raum, nein, eher schon ein Saal. Die Säulen waren, ebenso wie die Wände aus weißen Wolken gestaltet und schienen richtig zu leuchten. Ranma stand der Mund weit offen und er war auch nicht in der Lage, dem Abhilfe zu schaffen. „Du darfst dich als äußerst beehrt fühlen, denn nur die wenigsten kommen lebend hierher...“ meinte Kokuji. „Soll dass heißen...? Ist das hier der Himmel?“ Ranma konnte immer noch nicht fassen, was ihm zuteil wurde. „Ja, du hast Recht, Mensch.“ sagte Kokuji mit Abstand in der Stimme. „Folge mir!“ Sie traten durch eine ebenfalls riesige, aus weißen Wolken bestehende Tür, sie war gute 10 Meter breit und 20 Meter hoch. Der dahinter liegende ‚Raum’ stand in völligem Kontrast zum Vorherigen. Er war nämlich pechschwarz. Nur ein in der Mitte des Raumes stand ein gut drei Meter hoher Bildschirm. „Sieh und du wirst vielleicht verstehen!“ sagte Kokuji und deutete auf den Bildschirm. Ranma schaute hoch und sah, das ein Bild aufflackerte. Ein Bild, in dem Akane an Ketten hing und anscheinend von einem anderen Engel malträtiert wurde. *Warte mal... Engel? Ein Engel mit schwarzen Flügeln und schwarzem hochgeschlitztem Kleid?* „Sag mal, ist das da auch ein Engel?“ fragte Ranma und deutete auf die Person mit Flügeln. „Nein, Ranma, das ist ein Dirne Satans. Sie hat einen der höchsten Ränge in seinem Reich. Sie hat Akane entführt und das ist schlecht für die ganze Menschheit, die je war, ist und sein wird.“ sagte Kokuji und es klang so, als ob so was jeden Tag passieren würde. „Bitte? Für die gesamte Menschheit? Aber was ist denn so besonderes an Akane?“ fragte Ranma ungläubig. Er konnte nicht fassen, dass Akane für die Menschen von solcher Wichtigkeit sein könnte. *Für mich ja, aber für alle anderen auch?* „Wenn ich es dir doch sage. Warum müsst ihr Menschen immer so zweifeln? Auf jeden Fall musst du dich in Acht nehmen vor allem, was Ungewöhnliches in deiner Nähe geschieht. Sie –Der weiße Engel deutete auf die Dämonin- könnte dahinter stecken, denn du bist auch nicht von geringer Bedeutung für uns. Wir wissen noch nicht, was sie vorhat, aber ich schwöre dir, wir werden alles daran setzen, um Mara daran zu hindern.“ „Wie bitte? Ich auch? Aber...“ Doch auch dieses Mal kam Ranma nicht weiter. Er wachte auf und fühlte sich ebenso müde wie vorher. Er war so zerstreut, wie noch nie in seinem gesamten Leben. Eine Frage dröhnte nur die ganze Zeit in seinem Kopf. „Verdammt!“, fluchte er laut. *Was hat dass alles zu bedeuten?*
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Kasumi ging an die Tür, um zu sehen, wer da geläutet hatte. „Guten Tag, kann ich ihnen helfen?“ sagte sie in ihrer gewohnt freundlichen Art.
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Sie musterte dass vor ihr stehende Mädchen, mit pechschwarzen langen Haaren. Sie hatte ein ebenso schwarzes Kleid an, welches bis über das Knie ging und einen ovalen Ausschnitt hatte. Es war am Korsett über und über mit ebenfalls schwarzen Perlen bestickt. Die Ärmel waren eng anliegend, nur an den Schultern waren sie aufgebauscht. Das Gesicht war zart wie Seide. Die Nase war klein und die Augen groß und schauten mit einem gewissen Etwas in die Welt, dass Kasumi nicht deuten konnte. Es war, als ob etwas in ihnen fehlte und gleichzeitig etwas zuviel war.
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„Ja, ich möchte gerne mit Ranma Saotome sprechen.“ Kasumi war leicht zusammengezuckt. Sie war so von der Gestalt des Mädchens angezogen. Ihre Stimme war fast nur ein Hauchen, doch so laut, dass man sie ohne weiteres verstehen konnte.
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„Ähm... Wer bist du denn?“ fragte Kasumi völlig verdattert. „Mein Name ist...“ Das Mädchen schien unmerklich zu zögern. „... Akane!“ sagte sie schließlich. „Bitte? Akane? Aber... Komisch... Zufälle gibt es... Meine Schwester heißt genauso!“ „Wer heißt genauso wie ich?“ fragte das Mädchen und plötzlich flammten ihre sonst tiefschwarzen Augen feuerrot auf. Vollkommen eingelullt zuckte Kasumi mit den Schultern. „Ich,...ich weiß es nicht. Aber ich hätte schwören können...“ sagte Kasumi verdattert und fasste sich an den Kopf. „Könnte ich bitte mit Ranma Saotome sprechen?“ fragte sie erneut mit dieser sanften, verführerischen Stimme. „Ich guck mal, ob er schon wach ist... Er hat sich nämlich nach der Schule sofort hingelegt. Ihm scheint es nicht sehr gut zu gehen. Aber kommen sie doch bitte erst herein!“ sagte Kasumi und hielt dem Mädchen die Tür auf. Sie trat herein, zog ihre schwarzen Schuhe aus, schlüpfte in die Hauspantoffeln und ging in das Wohnzimmer, so als ob sie schon tausendmal im Tendo-Dojo gewesen wäre. Kasumi wunderte sich, warum das Mädchen sich so gut auskannte. *Bestimmt war sie schon einmal mit Ranma hier* dachte sie und damit war die Sache für sie erledigt. Also stieg sie Treppe hinauf und ging zu Ranmas Zimmertür. Sanft klopfte sie an, als sie jemanden leise fluchen hörte. „Ranma! Bist du schon wieder wach? Darf ich reinkommen?“ fragte sie und öffnete die Tür, ohne auf die Antwort zu warten.
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„Ranma! Bist du schon wieder wach? Darf ich reinkommen?“ hörte der eben wieder aufgewachte Ranma von der Tür. Da wurde die Tür schon aufgemacht und Kasumi stand im Raum. „Hallo Ranma! Na, hast du gut geschlafen? Unten ist Besuch für dich. Eine gewisse Akane...“ „Akane? Wieso kommt Akane dann nicht selber her?“ „Ranma... Wenn man zu Besuch in einem anderen Haus ist, dann geht man nicht einfach so in die Schlafzimmer anderer Leute! So was gehört sich einfach nicht! Auch wenn sie schon mehrere Male hier war.“ sagte Kasumi belehrend. „Bitte??? Schon mehrere Male hier...? Akane wohnt hier doch! Hallo?? Kasumi? Akane ist reinzufällig deine Schwester!“ „Meine... meine Schwester...?“ fragte sich Kasumi leise und leicht verzweifelt.
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Sie griff sich an den Kopf und sah so aus, als ob in ihrem Kopf verschiedene Dinge auf einmal gedacht werden wollten. Ranma konnte es nicht fassen. *Wie kann man seine eigene Schwester vergessen?!* „Kasumi? Geht es dir gut?“ fragte Ranma, als sie anfing leicht zu schwanken. „Natürlich... Wie konnte ich sie nur vergessen...!“ sagte Kasumi flüsternd zu sich selber. Ranma reichte dass. Er ging nach unten ins Wohnzimmer, wo er Akane vermutete. Er riss unsanft die Tür beiseite und trat hinein.
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Und ging gleich rückwärts wieder hinaus. *War das Akane? Die kann sich doch nicht so schnell verändert haben! Das geht doch gar nicht!* „Du bist Ranma Saotome, oder?“ fragte das Mädchen, dass ihm direkt an der anderen Seite des Tisches gegenüber saß. „Ich bin Akane.“ sagte sie mit fester Stimme und sah ihm in die Augen. Wieder flackerten ihre Augen rot auf. „Ich kenne keine Akane!“ sagte Ranma vollkommen eingelullt.
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Tjaha... wies wohl weiter geht?? Ich glaub, jetzt hab ich den teil richtig beendet... Endlich mal... Damit ihr euch schön auf den nächsten Teil freut... Ich hoff es doch..-.-&quot; Wie gesagt, es geht erst weiter, wenn mindestens !5! Commies drunter stehen! *fg*
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Heute bin ich gnädig und zähle die zwei von alexarts auch wirklich als zwei... und nich nur als einen... soll ich nochmal Winter zu Ende schreiben, oda lieber erst Das Spiel? Stimmt ab!
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Eure Mary;)