Fanfic: Kampf der Rivalen VII

Chapter: Kampf der Rivalen VII

Kampf der Rivalen VII
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Konnichi Wa!!
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Ich hoffe ihr musstet nicht zu lange warten, aber hier ist endlich der nächste Teil von unserer FF. Will auch gar nicht lange reden, noch mal ein ganz liebes Dankeschön an alle die uns beim letzten Mal einen Kommi geschrieben haben und dann geht auch schon los …
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Ranma sah auf Ryoga herab und sah gar nicht wie Akane auf ihn zukam. Sie sah sehr sauer aus. Bevor Ranma etwas sagen konnte, gab ihm Akane ein paar gepfefferte Ohrfeigen. Ranma hielt sich die schmerzende Wange und sah wie Akane Tränen in den Augen hatte. &quot;Du Mistkerl verschwinde ich will dich nicht mehr sehen&quot; &quot;Ab-Aber Akane....&quot;Ranma sah sie geschockt an und Akane beugte sich zu Ryoga herunter.“Akane es...ich also&quot; Doch bevor Ranma aussprechen konnte schrie Akane ihn an. &quot;ICH HASSE DICH, VERSCHWINDE, HAU AB DU IDIOT!!!&quot; Ranma wollte auf sie zugehen um sie um Verzeihung bitten doch Akane schrie &quot;Verschwinde ich will nichts mehr mit dir zutun haben, GEH!!!&quot; Ranma stockte und sah sie traurig an. Er verließ das Zimmer ohne noch etwas zusagen. Er schloss die Tür hinter sich und sank an der Wand auf den Boden. &quot;Verdammt Akane es tut mir doch leid&quot; nuschelte Ranma und vergrub seinem Kopf in seinen Händen.
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Ryoga war bewusstlos und Akane bettete seinen Kopf auf ihren Schoß. Sie schluchzte und strich Ryoga behutsam durchs Haar. &quot;Ryoga... es tut mir leid…schluchz...alles meine Schuld!!!&quot; Sie drückte Ryoga an sich und weinte, wie schon so oft in den letzten Tagen.
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Nach einiger Zeit legte Akane vorsichtig Ryogas Kopf auf ein Kissen und stand schnell auf. Mit einem letzten Blick auf Ryoga, der mit schmerzverzogenem Gesicht auf dem Boden lag, öffnete sie die Tür und stürmte auf den Gang. Mit einem erschreckten Aufschrei fiel Akane zu Boden und sah sich um. Sie war über Ranma gestolpert, der immer noch an der Wand lehnte und sie nun mit traurigen Augen ansah. Seufzend wollte Akane aufstehen, doch als sie sich hochziehen wollte, verspürte sie auf einmal einen stechenden Schmerz in ihrem Knöchel. Sie musste ihn sich wohl beim Sturz verletzt haben. Verbittert sah sie wieder hoch, als plötzlich Ranma vor ihr stand. Mit einem schüchternen Lächeln reichte er ihr die Hand und wollte sie hochziehen. Ausdruckslos schaute Akane Ranma an und ein ungewohntes Kribbeln durchzog ihren Bauch. Doch sie fasste sich schnell wieder und schlug Ranmas Hand wütend zur Seite. Ohne ein Wort zu sagen, rappelte sie sich mühsam auf und humpelte den Gang entlang, wobei sie sich an der Wand abstütze.
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Mit leeren Augen blickte Ranma Akane hinterher und sah zu, wie sie in Kasumis Zimmer verschwand. Sein Gesicht zeigte keine Regung … keinen Schmerz, keine Trauer, kein Lächeln und auch keine Tränen … dennoch fühlte er sich, als wenn sein Herz gleich zerspringen würde.
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Aufgeregt platze Akane in Kasumis Zimmer und rief: „Kasumi, Kasumi wach doch bitte auf! Du musst Ryoga helfen!“ verwundert drehte sich Kasumi um und schaute blinzelnd in das Gesicht ihrer jüngsten Schwester, doch als sie sah, wie aufgelöst Akane war, stand sie schnell auf und zog sich einen Bademantel über. „Kasumi, du musst Ryoga helfen … er ist verletzt!“ wiederholte Akane noch einmal und drängte Kasumi mit ihr zu kommen.
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Sofort machte sich Kasumi auf in das Badezimmer und suchte ein paar Verbände, Pflaster und Desinfektionsmittel heraus, womit sie sich dann auf den Weg in Akanes Zimmer zu Ryoga machte.
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Ängstlich saß Akane auf ihrem Bett und sah ihrer Schwester dabei zu, wie sie Ryoga sorgfältig verband. Manchmal entrang ihrer Kehle ein leiser Schluchzer und in ihren Augen keimten ein paar Tränen auf, doch sie wollte tapfer sein, nur Ryoga zuliebe. Nachdem Kasumi Ryoga wieder etwas aufgepäppelt hatte, verließ sie mit einem Lächeln das Zimmer und Akane half Ryoga sich auf das Bett zu setzen. Den Schmerz in ihrem Knöchel ignorierte sie dabei einfach, immerhin musste sie Ryoga helfen.
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Nach einigen Anstrengungen hatte sich Ryoga endlich auf dem Bett niedergelassen und wurde auch gleich zärtlich von Akane zugedeckt. Schwach lächelte er ihr entgegen, doch kurz darauf verzog er seinen Mund wieder. Die Schmerzen waren einfach zu groß.
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Mitleidig strich Akane Ryoga ein paar Haare aus dem Gesicht und entfernte das gelbe Stirnband. Es war immerhin ganz verschwitzt und beim Schlafen würde es sicherlich auch nur stören. Ein trauriges Lächeln huschte über ihre Lippen, als sie sah wie Ryogas Augen aufleuchteten, doch zugleich lief ihr eine weitere Träne an ihrer Wange herunter. Schluchzend vergrub sie ihr Gesicht in Ryogas Brust und fing an zu weinen. Sie konnte es einfach nicht ertragen, dass Ryoga wegen ihr diese Schmerzen erleiden musste. „Es tut mir so leid Ryoga, das wollte ich alles nicht!“ schluchzte sie leise in sein Hemd hinein und schmiegte sich an ihn.
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Beruhigend strich Ryoga, dessen Gesicht schon knallrot angelaufen war, Akane über die Haare und sagte: „Es ist doch nicht deine Schuld Akane, außerdem bin ich doch hart im nehmen!“ Schmunzelnd hob Akane ihr Gesicht und sah Ryoga glücklich an. Etwas scheu beugte sie sich dann nach vorne und küsste Ryoga sanft auf die Wange. Danach kuschelte sie sich wieder an ihn und schlief etwas unruhig ein.
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Währenddessen konnte Ryoga einfach keinen Schlaf finden. Einerseits schmerzte sein Körper an den unterschiedlichsten Stellen und andererseits lag er Seite an Seite mit Akane in einem Bett. Welcher normale Mann würde da schon schlafen können? Glücklich blickte er hinüber zu Akane, die sich immer noch an seine Brust gekuschelt hatte und strich ihr langsam am Arm entlang. Sie war wirklich wunderschön und bald … bald würde sie ihm gehören …
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Traurig saß Ranma auf dem Dach des Tendo-Dojos und blickte in den Himmel. Der Mond warf ein trübes Licht auf den Garten und von Zeit zu Zeit wurde dieses Licht von einer schwarzen Wolke verdunkelt. Ranma zeigte immer noch keine Regung. Wirklich sauer war er nicht … seinen Zorn hatte er immerhin schon heraus gelassen, aber vielmehr plagte ihn die Frage, ob er Akane irgendwann wieder für sich gewinnen konnte. Wie konnte er sie nur davon überzeugen, dass Shampoo sie angelogen hatte, dass er sie gar nicht benutzt hatte …? Verbittert schüttelte er den Kopf … er würde Akane nie benutzten, er würde sie vielmehr auf Händen tragen, sie wie eine kleinen Göttin behandeln … würde er sich nur endlich trauen ihr seine Gefühle zu gestehen.
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Am nächsten Morgen wurde Akane sanft wachgerüttelt. „Akane … Akane, aufwachen!“ sagte eine sanfte Stimme und Akane öffnete schläfrig ihre Augen. Das erste was sie sah, war Ryoga, der sie mit einem roten Schleier auf der Nase anstarrte. „Hey Ryoga,“ sagte Akane lächelnd und rutschte ein Stückchen von ihm weg, „Wie geht es dir denn?“ Nervös strich sich Ryoga ein paar Haare aus dem Gesicht und sagte dann mit stolzer Stimme: „Es geht mir wirklich schon viel besser!“ „Das ist schön“ erwiderte Akane glücklich und stand dann auf.
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Mit einem herzhaften Gähnen schlurfte Akane aus ihrem Zimmer und ging hinüber zum Badezimmer.
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Mit klopfendem Herzen sah Ryoga ihr hinterher. Er konnte es immer noch nicht fassen, dass er heute Nacht mit Akane in einem Bett geschlafen hatte. Sie mochte ihn wohl wirklich … endlich … und Ranma, der war wohl all für alle Mal aus dem Spiel.
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Ein hämisches Grinsen entstand auf Ryogas Gesicht, als er plötzlich eine laute Stimme hörte: „Was grinst du denn so blöde, Ryoga?“ Erstaunt blickte Ryoga zu Ranma, der wütend vor dem Bett stand. Locker strich Ryoga sich ein paar Haare aus dem Gesicht und stand aus dem Bett auf. Mit einem verächtlichen Blick auf Ranma, ging er an ihm vorbei und machte sich auf den Weg ins Badezimmer. Zögernd stand er vor der Tür und überlegte ob das auch die richtige sei, doch als er das Rauchen von Wasser vernahm, legte er erleichtert die Hand auf die Türklinke.
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Doch gerade, als er in das bad eintreten wollte, wurde er von Ranma zurückgerissen und an die Wand gedrückt. „Wage es ja nicht da hineinzugehen“ zischte Ranma zornig und ballte seine Hand zu einer Faust. Wütend verengte Ryoga seine Augen und schlug unwirsch Ranmas Hand von seinem Kragen. „Meinst du etwa meine Akane hätte etwas dagegen?“ fragte er lächelnd und schaute Ranma herausfordernd an. Zorn loderte in Ranma auf, doch er wollte sich zusammenreißen. So knirschte er nur leise mit seinen Knöcheln und sagte: „Was soll das heißen „meine“ Akane? Akane gehört mir, hast du verstanden? Und es würde sie ganz bestimmt stören, wenn du einfach so ins Badezimmer hereinplatzen würdest!“ Immer noch lächelnd erwiderte Ryoga: „Hast du denn nicht gehört was Akane gestern gesagt hat? Sie hasst dich und sie wird nie wieder dir gehören!“
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Nun verschwand der Zorn aus Ranmas Augen, sie wurden leer und ausdruckslos. Ohne ein weiteres Wort drehte er sich um und lief die Treppe hinunter.
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Lachend blickte Ryoga ihm hinterher und wendete sich dann wieder dem Badezimmer zu, aber nach kurzem Überlegen entschied er sich dann doch dafür nicht hinein zu gehen. Immerhin hatte er schon oft genug gesehen, was mit Ranma passiert war, als dieser das aus Versehen getan hatte. Seufzend wendete er sich von der Tür ab und ging nach draußen.
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Tief durchatmend horchte Akane an der Tür des Badezimmers. Traurig öffnete sie die Tür und schlich hinüber zu ihrem Zimmer, wo sie sich auf ihr Bett fallen ließ. „Ranma“ murmelte sie mit leiser Stimme und dachte darüber nach, was sie gerade gehört hatte. Ranma wollte verhindern, dass Ryoga das Bad betrat, nur warum?? War er vielleicht eifersüchtig? Und wieso hat er