Fanfic: Bulma - Sklavin oder Königin? [7]
Chapter: Bulma - Sklavin oder Königin? [7]
Kapitel 7: Saiyajins? Saiyajins!<br />
<br />
König Vegeta hatte nicht einmal die Zeit, nachzufragen, woher Piccolo seinen Namen kannte, so schnell kam der Angriff des Namekianers. Und der König der Saiyajins hatte auch enorme Probleme, sich gegen diesen Kämpfer zu behaupten. Die Schläge prasselten nur so auf ihn nieder, bis er schließlich auf den Boden fiel, und Piccolo einen gigantischen Energieblast auf ihn abfeuerte. Der Namekiander versicherte sich, dass von König Vegeta nichts mehr übrig war und flog dann auf das Raumschiff der Saiyajins zu.<br />
<br />
>Kakarott, hörst du mich?< >Klar und deutlich, mein Prinz. Was gibt es?< >Übergib mir mal die Schwerkraftkontrolle von deiner Raumkapsel!< >Sofort! Aber...was wollt ihr damit?< >Neue Trainingsmethode, damit du auf Vegeta überhaupt laufen kannst!< Vegeta grinste und stellte die Schwerkraft von Kakarotts Kapsel dann vielfach so hoch wie zuvor. >Oh, das ist heftig!< >Locker durchatmen, jetzt musst du nur sitzen, auf Vegeta solltest du fliegen können!< Doch von Kakarott kam keine Antwort mehr. Er war voll darauf konzentriert, seine lebenswichtigen Körperfunktionen weiterhin aufrecht zu erhalten. Wieder grinste Vegeta. `Ich habe schon viele starke Saiyajins gesehen, aber nie einen, der so darauf aus war, stärker zu werden. Respekt, Kakarott!` Vegeta schloss seine Augen und versuchte die scheinbar nicht vergehen wollende Zeit totzuschlagen.<br />
<br />
`Verdammt, wie kann man diesen Mist deaktivieren? Ach, mit Gewalt geht`s auch!` Ein gezielter Energiestrahl traf die Konsole, mit der das Sicherheitssystem kontrolliert wurde. Es knackte, Qualm entstand und sämtliche Türen öffneten sich. Zusätzlich spielten zwar noch die Lampen verrückt, aber das störte Piccolo wenig. Er rannte so schnell wie möglich auf größere Menschenansammlungen zu und erklärte ihnen, dass sie so schnell wie möglich fliehen müssten, wenn sie hier lebend raus wollten. <br />
<br />
Bulma, die eher als jeder ander verstanden hatte, was hier vorging, hatte sich schon längst auf die Flucht begeben. Wie ursprünglich geplant, rannte sie in die Berge, die recht stark bewaldet waren. Als sie Stimmen hörte, kroch sie in das nächstbeste Versteck und hoffte darauf, dass man sie nicht finden würde. Das Versteck brachte ihr nichts, aber da ihr von Kuririn, der bis über beide Ohren grinste, aus der Erdmulde geholfen wurde, war sie mehr erleichtert als verschreckt. Doch Bulma sackte in sich zusammen, weil die Schmerzen der letzten Nacht, die sie bei ihrer Flucht ignoriert hatte, sie nun mit voller Wucht einholten. Halb bewusstlos registrierte sie nur noch am Rande, wie sie auf den Boden eines Fliegers, offenbar aus einer Kapsel, gelegt wurde. Dann fiel sie in tiefe Bewusstlosigkeit.<br />
<br />
Nicht weit entfernt hoch sich eine Hand aus dem Trümmerhaufen, der einmal die Westliche Hauptstadt gewesen war. Und dieser Hand folgte ein Körper, der Körper König Vegetas. Zwar stark verletzt, aber doch lebensfähig. Das einzige was noch größer war, als die Anzahl seiner Wunden, war sein Hass, der Hass auf diesen Namekianer. `Niemand, niemand besiegt den König der Saiyajins und bleibt am Leben, das schwör ich dir, Freundchen!` So schnell er konnte, was eigentlich verhältnismäßig langsam war, humpelte er zurück zu seinem Schiff. Er würde den Meditank benutzen und dann diesen grünen Idioten abservieren, so viel stand für König Vegeta fest.<br />
<br />
"Das gibt`s doch nicht! Wie kann die nur so lang schlafen?" "Das konnte Bulma schon immer, glaub mir!" "Na du musst es ja wissen!" Kuririn und Yamchu fingen zu lachen an. Das war Bulma, ihre Freundin, so wie sie sie kannten. Eine Zicke, und doch hochintelligent, ein Trampel und doch eine der schönsten Frauen, die dieser Planet je gesehen hatte. Und langsam, vom Gelächter ihrer Freunde geweckt, regten sich ihre Lebensgeister wieder. Bulma setzte sich auf und blickte sich leicht ratlos um. "Häh? Wo bin ich denn?" Durch die Türe des Fliegers, die offen stand, konnte Bulma sehen, dass sie auf irgendeinem gekachelten Boden war, aber nicht, dass dieser viele Kilometer über dem Boden war. "Wir sind vor Gottes Palast. Und, wenn du es genau wissen willst, Gott hat auch die Dragon Balls. "Bulmas Augen öffneten sich vor Freude und Überraschung. Freude darüber, ihre Freunde frei wiederzusehen und überraschung darüber, dass sie wirklich die Dragon Balls hatten. "Das heißt..." "Ja,", antwortete ihr Yamchu, "wir können uns von Shenlong Sicherheit vor den Saiyajins wünschen!"<br />
<br />
"Ich will eure Freude ja nicht gleich im Keim ersticken, aber es könnte Probleme damit geben! Shenlong kann keinen Wunsch erfüllen, der meine Macht übersteigt." Alle außer Bulma schauten Gott mit empörtem Blick an, während die junge Frau mit der makaberen Haarfarbe ensetzt dreinblickte, auf Kami zeigte und zu stammeln begann. "Pi...Pi...Piccolo?!?" "Falsch! Das", ein weiterer grüner Kerl betrat den Flieger, auf dessen Boden Bulma immer noch saß, "ist Gott! Ich bin Piccolo!" Bulma grinste auf einmal nur noch. "Warum wundere ich mich eigentlich? Nachher erzählt ihr mir doch sowieso, dass die beiden miteinander verwandt sind!" Kuririn lachte leicht verlegen. "Nicht so ganz, aber das erklären wir dir später." Und da blickte Bulma die anderen nur noch fragend an.<br />
<br />
>Mein Prinz?< >Was ist, Kakarott?< Vegeta war genervt. Konnte ein Saiyajin so wenig über seinen Heimatplaneten wissen? >Ist das gut, wenn die rote Lampe blinkt?< >Die rote...Was??? Kakarott! Du musst sofort landen, deine Kapsel hat keinen Treibstoff mehr!< Wie auf ein Stichwort begann eben selbe Lampe in der Kapsel des Prinzen zu blinken. Und die beiden Krieger hatten das große Glück, keinen einzigen bewohnbaren Planeten in der Nähe zu finden. Langsam verloren die Kapseln ihre Geschwindigkeit. >Prinz Vegeta, was machen wir jetzt?< >Ich rufe ein Schiff, das uns abholt! Und wenn du nicht endlich die Klappe hälst, lass` ich dich hier versauern!< Es dauerte einige Zeit, bis Vegeta es schaffte, ein größeres, genauer gesagt das Flaggschiff der Saiyajins, anzufunken.<br />
<br />
>Hier ist die `Saiyajin No Ouji Bejita-sama! (Wenn ihr ganz lieb fragt, sag ich euch, was es heißt^^) Wer sind sie und was wollen sie?< >Wenn ihr nicht sofort eure Ärsche hier her zu mir bewegt, werde ich eigenhändig dafür sorgen, dass ihr nie wieder auf den selben sitzen könnt!< Der junge Offizier auf der `Saiyajin No Ouji Bejita-sama bekam es mit der Angst zu tun. Schließlich hatte ihn der Namensgeber dieses Schiffes angefunkt, und er war nicht gerade freundlich gewesen. >So...sofort, Prinz Vegeta! Wie sind eure Koordinaten?< >Ich denke, ihr seit auf einem Flaggschiff! Sucht gefälligst nach der Kapsel VJ-79!< >Zu Befehl, mein Prinz!< Für eine kurze Zeit sagte niemand etwas, nur die Geräusche des großen Schiffes waren zu hören. >Prinz Vegeta, wir werden sie in 20 Minuten erreichen.< Vegeta antwortete nicht. Er war es schließlich gewohnt, dass seine Befehle ohne Wiederspruch ausgeführt wurden. Er ließ sich gerade wieder zurück in seinen Sitz fallen, als...>Prinz Vegeta?< >Was ist denn jetzt schon wieder?< >Ich muss mal...<<br />
<br />
Es gluckerte. Schon während dieser halben Stunde war dieses ach so typische Geräusch zu hören, wenn jemand im Wasser schnell ausatmet. Derjenige, der das Geräusch schon die ganze Zeit ertragen musste, konnte nichts dagegen tun, im Gegenteil, er verursachte es. Und er hatte auch nicht mehr die nötige Geduld, um es weiter auf sich zu nehmen. Dass er dafür den Meditank zerstören musste, war ihm egal, und auch, dass er noch noch nicht vollständig nach dem Kampf mit dem Namekianer regeneriert war. Das einzige, was König Vegeta jetzt wollte, war seine Rache. Er sammelte seine Energien und zerstörte den Meditank bei deren kontrollierter Einsetzung. Er stieg aus dem nun kaputten Gerät und blickte sich um. "Ts, keiner mehr da, der hier irgendetwas bereitgelegt hätte!" Also ging er selbst auf eines der Laber zu und tauschte seine zerschlissene und feuchte Kleidung gegen einen neuen Kampfanzug aus. Er setzte den Scouter auf und schaltete ihn ein. König Vegeta grinste, wie schon so oft im Blutrausch, hinterhältig, vor allem, als er die Position von Piccolo erfasst hatte. Er trat aus dem Schiff heraus und flog schnurstracks auf den Palast zu.<br />
<br />
"Shenlong, erscheine!" Die sieben Dragon Balls leuchteten synchron auf, erloschen wieder und wurden wieder hell. Immer wieder kam dieser Wechsel, und jedesmal wurde er schneller, bis schließlich gleißend gelbes Licht aus den Dragon Balls ausbrach und in den Himmel schoss. Das strahlende Blau wandte sich in dunkles Schwarz und dunkle Wolken, von Grün durchzogen, erschienen jetzt an dem zuvor Wolkenlosen Himmel. Die gelbe Lichtsäule erstarrte, das Licht verschwand und Shenlong schwebte in der Luft.<br />
<br />
"Nennt euren Wunsch! Was auch immer es sei, einen werde ich euch erfüllen, sofern es in meiner Macht steht!" Alle standen gebannt vor dem göttlichen Drachen und blickten staunend nach oben, selbst Kami und Piccolo waren von diesem Schauspiel fasziniert. Kuririn rührte sich als erster und ging auf Bulma zu. "Na los! Sag schon, was du dir wünschst!" Bulma wandte ihren Kopf von Shenlong weg, schluckte und nickte Kuririn zu. Sie ging einige Schritte zurück, um das ganze Ausmaß des göttlichen Drachen erfassen zu können. "Äh...äh...ich wünsche mir, dass"<br />
<br />
"Ich glaube, du wirst dir gar nichts mehr wünschen! Denn eines kannst du mir glauben, ich bin sauer!" Langsam ging König Vegeta auf Bulmas Gruppe zu, und