Fanfic: Die Sieben - 1

Chapter: Die Sieben - 1

Die Sieben<br />
Teil 1<br />
(na, wer weiß jetzt schon, um welche Sieben es sich hier handelt?)<br />
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“Endlich hab ich sie gefunden”, ein Mann etwas älteren Jahrgangs und mit Dreck verschmiertem Gesicht hob ein schweres, verschlossenes Kästchen aus einer tiefen Gruppe. “So lange habe ich nach ihnen gesucht”, fuhr er in seinem Selbstgespräch fort. Denn er hatte etwas entdeckt, das dort seit Jahr und Tag verborgen lag. Doch wie viele Menschen merkte auch er zu spät, dass dies auch durchaus einen Sinn hatte und er einen schweren Fehler begannen hatte. Er öffnete das Kästchen indem er das Siegel zerbrach. Ein gleißendes Licht strömte hervor, er viel hinten über, verlor seine Brille und blieb lange Zeit so liegen. Als er endlich erwachte, war die Schatulle leer, Unheil kam über die Welt ...<br />
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Es wurde Abend über Nerima. Ranma Saotome und sein Vater trainierten noch auf dem Gelände des Tendo Dojos, bevor sie sich entschieden ins Haus zurückzukehren und sich schlafen zu legen. Ranma lag noch lange wach, etwas beunruhigte ihn. Er spürte irgendetwas, aber es war keine Kampfaura. Nein, es war etwas anderes, etwas gefährliches. Er versuchte das Gefühl zu verdrängen, doch er wurde es nicht los: Dieses Etwas war nah, zu nah ... Was sollte er tun?<br />
Seine Verlobte Akane stieg gerade aus der Wanne, als auch sie ein merkwürdiges Gefühl überkam, aber es war anders. Sie fühlte sich so ... so ... Sie konnte es selbst nicht sagen, nur fiel ihr auf, dass sie noch nie so lange vorm Spiegel gestanden hatte, wie an diesem Tag ...<br />
Am nächsten Morgen, als wieder alle munter beim Frühstück zusammen saßen, sah Soun Tendo seine Tochter und deren Verlobten über den Rand seiner Zeitung hinweg an und sagte: “Bald findet ein Schülerball statt, wollt ihr nicht zusammen hingehen?” Das war typisch für ihn, er versuchte schon lange die beiden füreinander zu begeistern. Ranma war momentan nicht in der Lage zu antworten; er hatte sich viel zu viel Reis auf einmal in den Schlund geschaufelt und schnappte nun nach Luft. Akane sah ihn mit einem undeutbaren Blick an und sagte: “Paps, Ranma erstickt gerade, so wird er kaum tanzen können.”<br />
Dann stand sie auf, packte ihren Verlobten am Zopf und schleifte ihn mit in Richtung Schule.<br />
Draußen vor der Tür lehnte sich Ranma erst mal gegen einen Baum, er konnte endlich wieder atmen, sah aber dennoch sehr blass aus. Er lies sich auf den Boden sinken und sah Akane an. <br />
“Tja, das kommt davon”, warf sie ihm vor.<br />
“Na und? Ist das dein Problem?”, erwiderte Ranma.<br />
“Nein, ich mein ja nur”, sagte Akane ruhig.<br />
Ranma sagte dazu nichts mehr, ihn beschäftigte noch immer etwas ganz anderes. “Hast du das auch gespürt?”, fragte er.<br />
“Was?”, fragte Akane.<br />
“Gestern Abend”, antwortete Ranma: “Ich hatte so ein merkwürdiges Gefühl. Ich weiß auch nicht, es war ...”<br />
“Ach so, das meinst du”, unterbrach ihn Akane: “Ja, das hatte ich auch. Aber es wird schon nichts gewesen sein. Lass uns lieber gehen, sonst kommen wir wieder zu spät.”<br />
Ranma wunderte sich über Akanes gelassene Reaktion. Oder hatte sie vielleicht Recht und er machte sich nur zu viele Gedanken? Aber dafür war sie doch normalerweise zuständig. Auch fiel ihm auf, dass Akane ganz anders ging als sonst. Sie stampfte zwar auch normalerweise nur, wenn sie wütend war, aber ihm kam es so vor, als tänzelte sie richtig und schwenkte dabei ihre Hüften hin und her. Er beobachtete sie dabei, musste aber feststellen, dass es ihm absolut nichts ausmachte ... Auf einmal trafen sich ihre Blicke und Ranma erwartete schon einen Angriff oder zumindest einen Spruch wie: ‘Was glotzt du denn so blöd?’, aber stattdessen lächelte Akane nur. Doch es war nicht ihr Lächeln. Sie lächelte erwachsen und hochmütig, so als würde sie damit jeden rumkriegen. Und sie lächelte wissend, als könne sie Ranma durchschauen und wüsste, mit wem sie es zu tun hat. Hatte sie ihn wirklich in der Hand? <br />
Er konnte sich das selbst nicht erklären und schüttelte den Kopf. Wahrscheinlich litt er jetzt schon an Verfolgungswahn.<br />
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Der Vormittag schleppte sich nur so dahin. Ranma war noch immer nicht dahinter gekommen, was ihn so sehr beschäftigte, doch jedes Mal, wenn er zu Akane hinüber sah, kam es ihm so vor, als ginge sie nicht nur anders, sondern bewegte sich im Allgemeinen nicht so wie sonst. Vor allem ihre Blicke verstand er nicht. Sie waren sonst so offen und frei gewesen. Das gefiel ihm gar nicht.<br />
Nach der Schule beschloss er im Neko Hanten vorbei zu schauen, wenn ihm einer helfen konnte, dann war es Cologne. Er ging allein und wahrscheinlich war es besser so. <br />
Wie immer wurde er von Shampoo überschwänglich begrüßt, die auch gleich etwas zu Essen für ihren Airen zubereiten wollte. “Hey alte Schachtel”, rief er, als Cologne an ihm vorüber ging. “Was ist, Schwiegersohn?”, krächzte die Alte.<br />
“Nun ja, das wollte ich eigentlich von dir wissen”, fuhr er unsicher fort: “Ich hatte gestern Abend so ein merkwürdiges Gefühl. Irgendetwas Böses schwant sich an, hab ich Recht?”<br />
“Du konntest es also spüren, ja?”, sagte Cologne: “Das überrascht mich ehrlich gesagt wenig. Und in der Tat steht uns Unheimliches bevor. Die Sieben wurden erweckt.”<br />
“Die Sieben?”, fragte Ranma aufgeregt.<br />
“Ja, genau. Jemand hat es wieder zu weit getrieben und das Siegel zerbrochen.”<br />
“Aber was sind ‘Die Sieben’?”, wollte Ranma wissen.<br />
“Zorn, Hochmut, Wollust, Maßlosigkeit, Trägheit, Neid und Habgier”, sagte Cologne: “Wir haben es hier mit den sieben Todsünden zu tun, Ranma.”<br />
Ranma war geschockt. Er hatte fiel davon gehört, dass sie einst gebannt und eingesperrt wurden waren, doch was es nun genau mit ihnen auf sich hatte, davon wusste er nichts.<br />
“Erzähl uns mehr davon, Urgroßmuter!”, bat Shampoo wissbegierig, die gerade mit allerlei Köstlichkeiten aus der Küche zurück gekehrt war.<br />
Die alte Amazone räusperte sich und begann: “Ich weiß selbst nicht viel darüber, aber was ich weiß, will ich euch erzählen. Die 7 Todsünden waren einst weit über die Menschheit verbreitet. Bis ein Weiser herausfand, das alles auf dem Werk eines schwarzen Magiers beruhte. Dieser hatte für jede Sünde einen Ring geschaffen und jeder, der einen dieser Ringe trug, wurde von der jeweiligen Sünde ergriffen. Doch dann eskalierte das ganze und die Ringe machten sich Selbstständig. Sie ließen ihren Kräften freien lauf und verbreiteten Unheil über die Welt. Als erster erlag ihr Schöpfer selbst den Folgen, denn mit der Sünde beginnt die Selbstzerstörung. Sie saugt dich aus, so lange bis keine Kraft mehr hast, dich zu wären. Erst appelliert sie an deine Menschlichkeit, später tötet sie dich. So gewannen die Sieben an immer mehr Macht und an denjenigen, der es schafft, sie zusammen zu bringen, sollte diese Macht übergehen. Niemand hat es bis heute geschafft. Nur mit vereinten Kräften gelang es den weisesten der Weisen vor langer Zeit, die Ringe zu bannen und hinter ein Sigel der Zeit zu sperren. Dieses Siegel wurde nun durchbrochen.”<br />
“Oh nein!”, rief Shampoo: “Und was wir jetzt tun, Urgroßmutter?”<br />
“Das ist eine gute Frage, mein Kind”, sagte Cologne: “Als erstes sollten wir herausfinden, wer betroffen ist. Diese Menschen sind in Gefahr, aber gleichzeitig stellen sie auch eine Gefahr für uns da. Und wir müssen die Sieben finden, bevor jemand anders es tut. Denn sie wollen gefunden werden, doch nur von ihren Sündigern. Ich versuche in der Zeit herauszufinden, um was für ein Siegel es sich handelte, denn mehr Informationen habe ich bisweilen nicht.”<br />
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Kurz darauf verlies Ranma das Cat-Kaffee wieder. Jetzt wusste er zwar was es war, aber besser ging es ihm dadurch nicht. Warum konnte er nicht auch einmal ein ganz normales Leben führen? So wie die anderen auch ...<br />
Im Hause Tendo angekommen, erzählte er erst mal niemanden von den Sieben, er wusste nicht, wie sie es aufnehmen würden, doch mit Akane wollte er darüber reden.<br />
Er ging zu ihrem Zimmer und klopfte an: “Akane?”, fragte er vorsichtig und lugte durch einen Türspalt herein. Akane saß an ihrem Schreibtisch. “Ja, was gibt’s denn, Ranma?”, fragte sie und drehte sich um. Wahrscheinlich hatte er sich heute morgen alles nur eingebildet, dachte Ranma und war erleichtert. “Ich hab dir doch heute morgen von diesem merkwürdigen Gefühl erzählt. Ich weiß jetzt, was es ist. Es handelt sich um die Sieben, Cologne meint ...”<br />
“Ich glaube, sie übertreibt”, sagte Akane und kaute verführerisch an ihrem Kugelschreiber. Da war wieder dieses Glitzern in den Augen, das Ranma so fremd war.<br />
“Das glaube ich nicht. Ich denke, es ist gefährlich”, meinte Ranma.<br />
“Morgen ist das ganze wieder vergessen, glaub mir.” Sie wandte sich wieder ab. Ranma sah sie ungläubig an. Konnte das sein ... War Akane vielleicht ... War sie besessen?<br />
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So, ihr wolltet eine neue FF, hier habt ihr sie!!^^<br />
Danke für die Kommis von Ich bin du! !! Und ich zähle natürlich weiter auf Kommis!^^<br />
Bis bald<br />
Eure Ranchi<br />
(PS: Ich weiß, dieser Teil ist ziemlich kurz ... Einleitung ...)<br />
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