Fanfic: .:Nothin:.
Chapter: .:Nothin:.
<i>Ein normaler Tag. Ein normaler Morgen. Ein normales Geschehnis. Und doch nichts. Nichts weiter, nichts mehr, nichts zuviel…</i><br />
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<b><u><font color="#000080" size="2">/Nothin</font></u></b><br />
Eine Fan Fiction von Exodus Maximus 2.<br />
© by em2 © by www.final-ranma.de<br />
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<i>Viele Sagen,<br />
Viele Klagen,<br />
Viele Maulen,<br />
wie hunde jaulen...<br />
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Könnens nicht Verstummen?<br />
bestenfalls Still summen?<br />
vor Sich hin?<br />
Ihrer Wehen Leiden?<br />
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Immer gibt’s nen Sündenbock,<br />
einer, der es richten Darf,<br />
richten Kann,<br />
richten Muss...<br />
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Doch Stille?<br />
Heilende Stille?<br />
Nie...</i><br />
(Ruhe! © by em2 © by www.final-ranma.de)<br />
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Gähnend erhab sich die Sonne ihrer Bahn, und spendete der Welt wie schon so oft im Leben dieses Planeten, dieser kleinen Welt im unendlichen Kosmos, Wärme, Licht und nicht zuletzt Sonnenschein. Sanft streichelte sie über die Hügel und die Wipfel der Bäume, als sie just, in diesem Augenblick, die Häuserdächer des kleinen Ortes Nerima erhellte, als Signal an die Bewohner dieser steinernen Hütten.<br />
"Ranma?" Ein Signal das man besser nicht verkennen sollte. "Ranma? Hallo?" Nicht die Sonne jedoch sollte einer bestimmten Person den Schlaf rauben, sondern ein ebenso bestimmtes Mädchen, eine Jugendliche, im stolzen Alter von 16 Jahren, den Schopf blauen Haars auf eine mindere Länge gestutzt, vor nicht allzu langer Zeit. Sie mochte anmutig aussehen, und es vielleicht, tief im inneren auch sein, aber in diesem Moment konnte man nach außen hin wenig feststellen, was man als anmutig hätte bezeichnen können. "Ranma!" Wild entschlossen schwang bereits der Hammer über den mit schwarzen Haaren beschopften Zopf hinweg. Lange währte die Ruhe im Hause nicht mehr. "Raaanmaa!" Und schon war Schluss mit der ohnehin schon trüben Idylle, und auch der letzte Vogel verließ vor schreck im Sturzflug sein Nest, gen Boden.<br />
Einen Schlag und ein kurzes und doch relativ schmerzvolles Krachen später fand sich der Schicksalsgeplagte Ranma Saotome, seines Zeichens Verlobter von Akane Tendo, dem Blauschopf mit dem Hammer, im Häuslichen Gartenteich wieder. "Morgen mein Sohn! Gut geschlafen?" Ohne vom Go-Feld aufzublicken erkundigte sich sein Vater nach der Lage. "Ach, bleib du mir doch gestohlen..." Hörte man ein tiefes Grummeln, als sich die weibliche, die Fluch-Form von Ranma aus dem Gewässer erhob. Mit einer letzten, abschließenden Bemerkung war sie auch schon wieder im Bad verschwunden...<br />
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<i>Alltag,<br />
etwas alltägliches zu tun,<br />
sich nicht zu scheuen,<br />
immer wieder...<br />
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Alltag,<br />
derselbe bblauf,<br />
immer wieder,<br />
immer wieder...<br />
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Alltag,<br />
der versuch,<br />
auszubrechen,<br />
jeden tag...<br />
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Wird das Ungewöhnliche alltäglich?<br />
Oder der Alltag ungewöhnlich?<br />
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Wer weiß das schon...</i><br />
(Jeden Alltag © by em2 © by www.final-ranma.de)<br />
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"Frühstück ist fertig!" Heiter huschte die fröhliche Stimme Kasumis durch das Morgendlich verschlafene Haus der Tendos, vorbei an den Vorhängen, hindurch die Türen. "Ich komme!" Die Antwort, prompt und ohne Verzögerung, erreichte das Esszimmer erst als Akane schon an der Türschwelle verweilte. "Wo ist denn Ranma?" Scheinbar machte sie sich sorgen um die Person, mit der eine Heirat unausweichlich war, so sehr es sich beide Seiten auch wünschten, oder nicht? "Ranma ist noch im Bad..." Das musste als Erklärung reichen, da es sinnlos war, die Sachlage noch weiter zu erläutern. Jeder wusste wann Ranma ins Badezimmer verschwunden war, und jeder wusste warum. "Musstest du wieder so hart zutreten?" Mürrisch meldete sich Ranma zu Wort, gleichzeitig mit dem versuch beschäftigt sich sein Frühstück zu sichern. Was so ein Hungriger Panda nicht so alles verdrücken konnte. Der Morgendliche Kampf ums Essen, inzwischen hatte er sich eingebürgert wie der Tägliche Kampf ums überleben der Tiere in der Wildnis. Wir haben dies ja nicht mehr nötig, und trotzdem kämpfen wir weiter. Zufrieden lehnte sich Ranma mit einer vollen Schüssel zurück, um in ganzen Zügen seine Mahlzeit zu genießen. Sein Vater legte sich zu den Fischen schlafen...<br />
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<i>Der Kampf,<br />
ist nötig...<br />
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Der Kampf,<br />
ist unumgänglich,<br />
zum Leben...<br />
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für sie ja,<br />
Für Uns Lange Nicht mehr...<br />
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Also...<br />
Warum kämpfen Wir?</i><br />
(Leben und Überleben © by em2 © by www.final-ranma.de)<br />
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"Akane, warte!" Vor Wut und vor Anstrengung hechelnd keuchte Ranma hinter seiner Verlobten den ewig selben Weg zur Schule hinterher. Um sie herum, um das rennende Pärchen, Zweiergesellschaften von Vögeln, die wie jeden Frühling ihr Nest anfertigten, Gruppen von Katzen, die um ihresgleichen warben und Schmetterlinge ohne Ende. "Akane! Bitte!" Verzweifelt versuchte Er seiner Not nach Atemluft selbige zu machen. Wie konnte dieses Mädchen nur so starrköpfig und egoistisch sein?<br />
Jeden Morgen dieselbe Hetzerei auf dem Schulweg, ewig mussten sie rennen, als häte sich der Teufel diesen Part des Tages extra für diese beiden Menschen reserviert. "Wegen dir kommen wir noch mal gar nicht zur Schule..." Ertönte sogleich eine kalte und abweisende Stimme zur Antwort. "Als ob es meine Schuld wäre, wer verschläft denn immer?" Mit Nachdruck wurde das letzte Wort mehr als übermäßig betont.<br />
Kurze Zeit später gesellten sich Zwei Personen auf den Gang der Furinkan-Oberschule. "Toll... wieder zu spät..." Vom Lehrer nach draußen verwiesen hielten sie beide jeweils einen randvollen Eimer mit Wasser in der Hand. Strafe musste sein, Strafe konnte sein, wenn es nach den Lehrern ging, aber ohne abzuwägen, wer der Schuldige und wer der Unschuldige war. Die Kollektivstrafe zog sich hin, über den Vormittag, so dass es den Personen erschien, als würden ihre Arme sich verflüchtigen und urlaub nehmen wollen. Stille Blicke waren das einzige was gewechselt wurde, abweisende Blicke, und doch zuckten sie immer wieder zusammen, drehten die Köpfe weg, um möglichst wenig der errötenden Wangen zu zeigen. Das Spielchen zog sich hin, bis sich der Lehrer schließlich erbarmte, und die Qual beendete.<br />
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Nach weiteren fünf bis sechs Stunden des Wissens und der zu erlernenden Weisheit, unter strengster Aufsicht der Lehrer, erlöste der glorreiche Schulgong die stöhnenden Schüler, weibliche wie männliche, und nur wenige blieben um an nach mittäglichen Kursen teilzunehmen. Kochen, weitere Sport-Angebote und vieles anderes, was Ranma und Akane jedoch herzlich wenig interessierte, da nun der selbe weg, den sie am Tagesbeginn rannten, sich noch einmal Rückwärts und in voller Länge vor ihnen aufbaute. <br />
Ungewöhnlich ruhig hingegen verhielt sich die Heimreise vom Schulgebäude aus, zurück ins heimliche Dojo der Tendo Familie. Keine Besonderheiten, keine Ausraster, schlichtweg nichts, was nennenswert wäre. Nicht einmal die alte Frau, die sonst so fleißig ihren Hof säuberte bequemte sich eine Kelle voll eiskaltem Wasser über Ranma auszukippen. Fast schon unheimlich erschien es beiden, als sie ohne Hindernisse am Cat-Café vorbei schlichen, um unangenehmen Begegnungen der Katzen Art zu entgehen. <br />
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"Was hältst du davon ein Eis zu essen?" Unerwartet freundlich und zuvorkommend richtete sich Akane an ihren Verlobten, an diesem sowieso in verrückten Bahnen laufendem Tag. In seinem Trainingsrhythmus, und in seiner Konzentration gestört, blieb ihm nichts anderes übrig als überflüssigerweise nach hinten umzukippen. "Öhm..." Verlegen kratze er sich am Kopf, war er doch sonst so etwas von ihr nicht gewöhnt. "Öhm... Na klar... doch..." Kleinlaut folgte er ihr zur Haustür hinaus, auf die Straße, in Richtung Stadtpark.<br />
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"Akane?" Verträumt beobachteten sie den traumhaft schönen und endlos roten Sonnenuntergang, der die Stadt wie schon am Morgen in ein bedächtiges Dämmerlicht tauchte. "Ja?" Ebenso verträumt, wenn nicht noch stärker. Wechselnde Blicke zwischen den beiden Jugendlichen. "Ach... Nichts..." <br />
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<i>Nothin to say,<br />
Nothin to see,<br />
Nothin to feel…<br />
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only Nothin,<br />
In my mind,<br />
In your Mind,<br />
<br />
In Our Mind!<br />
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Only Nothin...</i><br />
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<u>.:T H E :: E N D:.</u><br />
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<i>So, nun zur FF selber... Zu aller erst einmal hoffe ich, das sie euch gefallen hat, bzw. gefällt. Dies war ein einziges, mehr oder weniger großes Experiment, da ich, wie ihr schon bemerkt haben solltet, sämtliche Gefühle der Charaktere hinten angestallt, und sogar voll und ganz raus gelassen habe...<br />
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Ich bitte diesbezüglich um Kommies und Feedback, wie es euch gefallen hat...<br />
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<b>Gez. Em2</b></i><br />