Fanfic: Im Schatten der Liebe (8)

Chapter: Im Schatten der Liebe (8)

Hi!
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Wow, diesmal waren es sogar 7 Kommentare, ich bin ganz aus dem Häuschen ^-^
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Vielen dank dafür!
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Es freut mich, dass euch meine FF so gefällt. Ich will dann auch nicht weiter rumlabern und denn 8. Teil posten.
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Viel Spaß damit!
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... Es war Ranma!
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Akane blieb auf der Stelle wie angewurzelt stehen und sah fassungslos in die ihr so fremden, rotglühenden Augen. Es waren diese Augen, die sie am meisten erschreckten, die ihr dieses unbehagliche Gefühl gaben.
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Immer noch starr vor Schreck blieb Akane eine ganze Weile in dieser Position stehen und wurde förmlich gezwungen in diese Augen zu sehen, die sich so sehr von denen Ranmas unterschieden, von den diamantfarbenen, die sie so an ihm schätzte.
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Während sie ihn ansah, fühlte sie eine aufkommende Leere in sich, als würde er bis in ihr tiefstes inneres sehen.
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Es wurde still um die beiden herum, kein Mensch ließ sich auf der Straße blicken, kein Laut war mehr aus den umliegenden Häusern zu hören und selbst der Wind schien gespannt den Atem anzuhalten.
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Es war schon beinahe unerträglich ruhig, bis Beluas markerschütternde Stimme die Stille zerbrach und Akane aus ihrem tranceähnlichen Zustand riss.
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„Ich hoffe du weißt, worauf du dich da einlässt. Versuche nicht dich mir in den Weg stellen, es wird dir nicht gut bekommen.“
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Bosartig starrte er Akane an und verstärkte den Druck auf ihr Handgelenk, das er immer noch umklammerte. Sie spürte den Schmerz, doch versuchte sich nichts anmerken zu lassen.
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„Das denkst du...“ presste sie mit hasserfülltem Gesicht hervor, das durch den Schmerz seltsam verzerrt wurde.
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„Ja, hasse mich nur! Das steigert meine Macht!
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Du weißt anscheinend nicht, dass meine Kraft durch Hass und boshafte Gedanken nur noch weiter zunimmt?“
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Akane schluckte. Das hatte sie wirklich nicht gewusst! Woher hätte sie das auch nur ahnen können? Das machte die Sache natürlich um einiges schwieriger! Sie musste ihre Gefühle unterdrücken, sonst würde sie nur zu seinem Sieg beitragen!
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„Lass mich gehen!“ sagte Akane nun nüchtern und versuchte sich aus seinem Griff zu lösen.
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„Dich gehen lassen? Wo denkst du hin? Ich wäre ziemlich dumm dich jetzt laufen zu lassen, wo du doch mein Geheimnis kennst. Du kannst nicht mehr gehen, dazu ist es zu spät.“
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Bei diesen Worten überkam Akane Angst, sie musste irgendetwas tun, sonst würde er sie...
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Sie wollte gar nicht daran denken und verdrängte den Gedanken.
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Alles, was jetzt zählte war, dieses Biest zu besiegen, doch wie sollte sie das nur schaffen?
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Immer heftiger drückte Belua nun zu, der Schmerz wurde fast unerträglich. Mit aller Kraft zerrte Akane an seinem Griff herum, doch sie konnte ihm einfach nichts anhaben! Belustigt sah Belua ihren verzweifelten Entkommensversuchen zu und gab ihr schließlich einen Tritt, der sie meterweit über den Boden schlittern ließ.
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Benommen richtete sich Akane wieder auf und hielt sich ihren schmerzenden Arm.
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„Und DU willst mich besiegen?“ sagte Belua lachend und kam nun langsam auf sie zu.
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Akane wich ein paar Schritte zurück und stolperte über eine Bordsteinkante.
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Sie versuchte sich taumelnd auf den Beinen zu halten, doch es gelang ihr nicht und sie fiel rücklings hin. Belua kam immer näher und blieb schließlich direkt vor ihr stehen. Mit triumphierendem Gesichtszügen sah er auf die am Boden liegende Akane hinab, die nun verbissen zu ihm aufblickte.
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Aus ihren Augen konnte er deutlich ablesen, dass sie nicht bereit war aufzugeben und dass sie noch nicht am Ende war. Belua kniete sich zu ihr herab und war nun mit ihrem Gesicht auf einer Höhe.
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„Warum tust du das?“ fragte ihn Akane stockend.
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„Warum? Hm, vielleicht, weil es mir gefällt?
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Weil ich nach zahllosen Jahren Dunkelheit mal meinen Spaß haben möchte, darum!“
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„Gib mir Ranma zurück!“
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„Ranma? Wieso denn? Ich amüsier mich doch gerade so schön mit ihm. Irgendwann werde ich ihn fallen lassen und mir einen anderen Körper suchen.“
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„Was wird dann mit ihm passieren?“
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„Tja, ich werde ihn nicht mehr brauchen und ihn in meine Welt schicken.
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Es wäre lästig so einen Zeugen zu haben, oder?“
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„Nein, das kannst du nicht machen!“
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„Was, willst du mir etwa befehlen? Für wen hältst du dich?
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Du kannst nicht gegen mich ankommen, das müsstest du wissen.“
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Verächtlich sah Akane ihn an. Das konnte er doch nicht machen! Sie würde das niemals zulassen!
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Doch Belua grinste sie nur an und schien sich sehr sicher über seinen Sieg zu sein.
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*Aber, was soll ich nur tun. Ranma ... komm zurück, ich brauche dich! Bitte, ich will endlich wieder in deine Augen sehen, in deine wahren Augen. Ich vermisse dich so...*
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Beluas Siegeslächeln verflog schlagartig und er sprang auf. Er hielt sich beide Hände an den Kopf und fing an wie wild zu schreien.
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Akane war verwirrt. Irgendetwas schien ihm Schmerzen zu bereiten, aber wie konnte das sein? Sie hatte doch gar nichts gemacht, oder...?
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Belua krümmte sich inzwischen vor Schmerzen und hielt sich immer noch den Kopf. Sein Gesicht verzerrte sich und er blickte mit einem Mal zu Akane hinüber.
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„Mit dir... bin ich... noch nicht fertig..., denk daran!“ presste er gequält hervor.
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Im nächsten Moment verschwamm seine Gestalt und er schien sich einfach in Luft aufzulösen. Dicke Nebelschwaden schwirrten um den Ort an dem er verschwunden war und versperrten Akane die Sicht auf dieses Schauspiel.
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Als sie wieder etwas erkennen konnte, war er weg.
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Akane konnte sich nicht erklären was da eben geschehen war. Warum war er plötzlich so angeschlagen gewesen?
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Was war da nur passiert, dass er so leiden musste? Sie wusste es nicht. Sie hatte eigentlich nichts weiter gemacht, sondern nur kurz an Ranma gedacht und...
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Vielleicht war es das!
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Er hatte doch selbst gesagt, dass er sich von Hass ernährte, also musste er doch das Gegenteil davon hassen!
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Das war also seine Schwachstelle!
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Akane richtete sich taumelnd auf und klopfte sich den gröbsten Schmutz von ihrem Kleid, bevor sie gedankenverloren die Sachen aus ihrer Einkaufstüte, die ihr während des Kampfes heruntergefallen war einsammelte.
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Aber wie konnte sie ihn so stark verletzt haben, sie hatte doch nur kurz an Ranma gedacht?
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Sie wurde leicht rot, als sie bemerkte, dass sie ja daran gedacht hatte, ihn wieder bei sich zu haben.
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Aber waren denn diese Gefühle für Ranma... so stark? Stark genug diesem mächtigen Wesen, soviel Schaden zuzufügen?
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Aber das musste ja dann bedeuten, dass sie ihn...
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Akane schüttelte den Kopf, sie wollte jetzt nicht darüber nachdenken. Sie wusste nicht, was es für ein Gefühl war, das sie Ranma gegenüber hatte, obwohl...
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War sie nicht immer aufgeregt gewesen in seiner Nähe zu sein? Hatte sie ihm nicht immer verstohlene Blicke zugeworfen?
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Und waren es nicht seine Augen gewesen, an die sie in der letzten Zeit so oft gedacht hatte?
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Seine Augen ... wie gerne würde sie sie doch wieder sehen.
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Doch bis dahin war es noch ein harter, und langer Weg, das wusste sie.
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Doch Akane war jetzt endgültig dazu entschlossen die Herausforderung anzunehmen und nicht kampflos aufzugeben.
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Niemals!
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So, das wars für heute. Die Geschichte wird langsam ziemlich düster, was? Ich hoffe sie kommt gut an. Also, schreibt mir wieder ganz viele Kommentare!!!!
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Bis morgen!
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*kiss*
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Lovely
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