Fanfic: KAZE NI NARU (№5)

Chapter: KAZE NI NARU (№5)

KAZE NI NARU &amp;#8470;5<br />
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Akane sang aus voller Kraft und es hörte sich wunderschön an.<br />
Bei den letzten Zeilen des Liedes hatte Akane Tränen in den Augen.<br />
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“I will never accept No <br />
I don’t want do lose my curiosity<br />
And still I see myself in the Cabrio <br />
With the wind in the open hair<br />
Don’t wait for me<br />
cause longing is cureless <br />
don’t wait for me <br />
cause longing is cureless <br />
longing is cureless…”<br />
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Akane war ziemlich heiß. Sie schwitzte, als sie ihr Mikro ausschaltete und es in einen Koffer packte. <br />
Karin lächelte die ganze Zeit und schien äußerst froh.<br />
Akane runzelte die Stirn, schnappte sich ein Handtuch und trocknete sich die Stirn.<br />
„Man war das anstrengend!“ sagte sie jetzt.<br />
Sherry nickte und packet ihre Gitarre ein. „Wir hatten ja noch nie einen richtigen Auftritt. Man war das geil!“<br />
Akane nickte und drehte den Kopf. Die Tür war aufgegangen.<br />
Ein Mann kam herein. Neben ihm stand einer der Abiturienten.<br />
„Ja?“ fragte Akane.<br />
Der Abiturient sagte: „Das hier ist Jo Johnsen. Er arbeitet für eine Modelagentur.“<br />
Johnson sagte cool: „Hi Girls!“<br />
Akane stand auf und sagte: „Also … Ich bin Akane, das hier ist Sherry, dort ist Karin und da Cora.“<br />
Johnsen kam auf Akane zu. „Du wollen mitkommen nach USA. Du dort werden gehen auf Modelschule.“<br />
Akane runzelte die Stirn. „Meinen sie mich?“<br />
„Ja!“ Jo Johnsen schüttelte Akane die Hand. „Du sein perfekt dafür- Klasse Figur, makelloses Zähne und wunderhübsch!“<br />
Akane wurde rot. „Ich soll Model werden?“<br />
Johnsen nickte und sagte: „Das alles ist kostenlos. Du bekommen Stipendium.“<br />
„Aber… Was sagen meine Eltern?“<br />
Johnsen winkte ab. „Sie werden einverstanden sein! Ich sorgen dafür!“<br />
Akane sank auf einen Stuhl. „Ich soll mit nach Amerika?“ fragte sie noch mal erstaunt. „Aber ich kann doch nicht!“<br />
Sie blickte Karin an. Karin zuckte mit den Schultern und lächelte traurig. „Es ist deine Entscheidung.<br />
Du kannst groß rauskommen, wenn du mitgehst!“<br />
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Akane biss sich auf die Lippen. „Ich … Weiß nicht ganz!“<br />
Sie schluckte und sagte dann entschlossen: „Okay … Ich komme mit. Ich will Model werden!“<br />
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Akane stand alleine vor dem großen Flugzeug. Sie überlegte. ~Noch kann ich nein sagen. Aber will ich wirklich? Vielleicht will ich ja nur … vielleicht ist es wegen Ranma … Vielleicht will ich berühmt werden, damit er mich sieht. Toll… Ich weiß immer noch nicht, ob wir jetzt verlobt sind oder nicht. Es ist, als würde so ein Band gar nicht existieren. Ich weiß, dass ich ihn liebe. Genau wie Mam und Paps. Und ich liebe auch Nell.~<br />
Ein heftiger Wind kam auf. Er riss an Akane´s Haaren und an ihren Klamotten. Ihre Tasche wurde nach hinten gerissen. Akane stolperte rückwärts.<br />
Plötzlich wurde sie von hinten festgehalten. Es waren starke Arme. Akane spürte, wie ihr Herz anfing, zu klopfen. Genauso hatte es immer bei Ranma geklopft.<br />
Langsam drehte sie den Kopf und sah in ein fremdes Gesicht. Akane war enttäuscht. Es war nicht Ranma. „Hallo!“ sagte ein junger Mann. Er hatte gebräunte dunkle Haut und war sportlich angezogen: weiße Shorts und ein Basketballtrikot.<br />
„Hi!“ stotterte Akane. „Wie heißt du?“ fragte der Mann.<br />
„Akane Götting!“ – „Ah! Du bist also, das Mädchen, dass wir mitnehmen?“<br />
Akane nickte. Ihr fiel auf, dass der junge Mann viel besser Deutsch sprach, als Jo Johnsen.<br />
„Und wie heißt du?“ fragte Akane keck. „Ich bin Allan Miller!“<br />
Akane starrte Alan an. „Allan Miller?“ fragte sie. „Ich glaube, den Namen habe ich schon mal gehört.“<br />
Alan nickte.<br />
„Ich bin …“ Noch bevor er den Satz zu ende sprechen konnte, kam Johnsen angelaufen.<br />
„Wir fliegen ab jetzt!“ rief er.<br />
Allan nickte und begab sich zum Cockpit hin. Akane schulterte ihre Tasche und machte langsam die Flugzeugtüre auf. Die Treppe wackelte ein bisschen. Akane schluckte und dachte: ~Ich glaube, mein Leben in Freiheit ist mit 16 vorbei!~<br />
Sie trat ein. Akane stand in einem engen Gang. Es gab 2 Zimmer. Jo Johnsen zeigte auf das linke und Akane machte die Tür auf. Als sie sich umsah, staunte sie nicht schlecht. „Wow!“ sagte sie. „Man ist das Luxus!“<br />
Jo Johnsen schnaufte hinter ihr und sagte: „Hier du wirst bleiben! Wenn du was brauchst, du kannst klingeln! Die Toilette sein dahinten! Angenehmen Flug!“<br />
Akane setzte sich auf das weiche Bett und hopste darauf herum.<br />
~Ist das geil hier…~ dachte sie. ~Wenn ich ein berühmtes Model werde, kann ich bestimmt auch so etwas kaufen!~<br />
Akane stand auf machte den Kleiderschrank auf, der neben dem Bett stand. Auf der anderen Seite des Bettes stand ein kleiner Kühlschrank. Akane klappte die Flügeltüren des Schrankes auf. Sie riss ihre Augen auf. „Boah!“ staunte sie. Der ganze Kleiderschrank war über und über voll mit den unterschiedlichsten Kleidern.<br />
„Is ja krass!“ <br />
Sie zog ein blaues langes Abendkleid heraus und drehte sich damit. <br />
„Das ist wunderschön!“ Sie dachte kurz an Ranma. ~Wenn er mich doch jetzt sehen könnte!! Ich weiß … ein Brief!~<br />
Sie hing das Kleid zurück und setzte sich an einen kleinen Tisch.<br />
Dann holte sie ein Blatt Papier heraus und fing an zu schreiben.<br />
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„Hallo, Ranma!<br />
Wie geht’s dir so? Bitte flipp jetzt nicht aus!……“<br />
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Akane zögerte. Dann griff sie zu ihrem Handy in der Tasche.<br />
„…8495“ tippte sie ein. <br />
**Tuut** **Tuut** **Tuut**<br />
„Götting?” fragte Nataschas Stimme.<br />
„Hallo Mama! Ich bins Akane!“<br />
In der Leitung hörte man ein Atemholen.<br />
„Akane?“ fragte sie dann.<br />
„Ich… Ich wollte ich bitten, die Verlobung aufzulösen. <br />
Ich weiß, dass es nur zu meinem besten geschah, aber ich will nicht verlobt sein. Ich habe Ranma schon ewig nimmer gesehen. Mutti bitte!“<br />
Natascha räusperte sich.<br />
„Du bist… nicht verlobt!“ sagte sie dann.<br />
„Wie?“ <br />
„Also, man verlobt zwei Menschen immer auf Papier. Wir saßen im Bierzelt und Genma sagte dann: <br />
„Vielleicht können Ranma und Akane später heiraten!“<br />
Wir waren schon etwas angetrunken und stimmten zu.<br />
Es war aber nur ein Handschlag! Du bist eigentlich nicht verlobt.“<br />
Natascha machte eine kurze Pause.<br />
„Du bist jetzt 16 Jahre, nicht?“ <br />
Akane räusperte sich. „Ja und?“<br />
Ihre Hand zitterte leicht. Was wollte ihre Mutter?<br />
„Also… Es gibt da ein Problem… Du bist… gar nicht meine Tochter.“<br />
Akane schluckte. „wie jetzt…“ stotterte sie. Tränen füllten ihre Augen.<br />
„Ich… bin nicht…“ Sie sprach den Satz nicht zu ende.<br />
„Hör mir zu, Akane… Ich habe dich damals in Japan gefunden. Eine sehr schöne Frau gab dich mir. Sie starb aber kurz danach, als sie dich mir gegeben hatte.<br />
Ein Mann hatte sie wohl verfolgt. Ich nahm dich mit und zog dich bei mir auf…“<br />
Sie machte eine kurze Pause. „Nodoka erzählte mir, sie kenne deinen Vater… Er lebt in Japan. <br />
Wenn du willst, gehe zu ihm…“<br />
Akane holte Luft. „Danke dass du es mir gesagt hast… Mutti!“ sagte Akane stockend.<br />
Eine Träne rollte ihr die Wange hinab. Dann sagte sie. „Es ist also wahr… Tschüß Natascha!“<br />
Akane machte ihr Handy aus.<br />
Sie ließ es aus ihrer Hand fallen und schmiss sich auf ihr Bett.<br />
Im gleichen Moment zersprang ihr Handy in hunderte Einzelteile auf dem Boden.<br />
Akane schluchzte. ~Alle meine 16 Jahre… Gelogen?…. ~<br />
Akane spürte salzige Tränen auf ihren Lippen. <br />
~Habe ich es denn nie gemerkt?~ dachte sie bitter. ~Ich war doch schon immer anders~<br />
Akane schluckte und es fiel ihr schwer, ihre Augen zu öffnen.<br />
Ihre Augen war rot vom Weinen.<br />
Sie blickte auf den Boden und sah die vielen Splitter.<br />
~Toll Jetzt ist mein Handy auch noch Schrott~<br />
Akanes Blick richtete sich auf das Blatt Papier auf dem Schreibtisch.<br />
~Ranma…~ fiel ich sieden heiß wieder ein und sie wischte sich mit ihrem Ärmel übers Gesicht.<br />
~Ich muss es ihm schreiben!~ Wackelnd stand sie auf und tapste zum Schreibtisch. Plötzlich vibrierte das Flugzeug. „Was…“rief Akane aus und wäre beinahe hingefallen. „War bestimmt ein Luftloch…“ murmelte sie dann und setzte sich.<br />
Sie nahm den Kulli in die Hand und drehte in.<br />
Dann las sie noch einmal die ersten Zeilen.<br />
Hallo, Ranma!<br />
Wie geht’s dir so? Bitte flipp jetzt nicht aus!…<br />
Ich habe die Verlobung aufgelöst. Es ist besser so! <br />
Ich fliege jetzt nach Amerika.<br />
Dort gehe ich auf eine Modelschule! Man hat mich ausgesucht!<br />
Stell dir vor! Ich bin total happy!<br />
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Ich schicke das jetzt zu dir nach Hause! Wahrscheinlich werden wir uns aber nicht mehr sehen!“<br />
Eine dicke Träne fiel auf das Papier. Die Schrift verschwamm leicht.<br />
Akane seufzte und schrieb weiter.<br />
„Ich mag dich total, also es ist nicht so, dass ich dich hasse aber…<br />
Ich will nicht verlobt sein… Nicht jetzt. Noch nicht.<br />
Natascha hat mir gesagt, sie ist nicht meine Mutter. Ich habe geheult wie ein Schlosshund.<br />
Es tut mir Leid, aber dies ist mein letzter Brief an dich! Vielleicht siehst du mich ja mal im Fernsehen. Ich werde ein ganz berühmtes Model! Das verspreche ich dir!<br />
Bis irgendwann…<br />
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In