Fanfic: Never Ending Pain

Chapter: Never Ending Pain

Soho da bin ich wieder ^^ <br />
Das ist nun die dritte der angekündigten FFs, „Never Ending Pain“. Obwohl diese am traurigsten wird haben irgendwie die meisten von euch genau diese hier gewollt... seltsam ^^‘<br />
Ich schreib einfach mal los. Aber eine kleine Vorwarnung ist noch fällig: Diese FF wird aus der Sicht eines Ich-Erzählers erzählt, ihr werdet schnell merken aus wessen Sicht. Und Leute, die keine traurigen Geschichten mögen, die sollten es lieber gleich lassen... auch wenn es am Anfang harmlos scheint ^^‘‘<br />
Und nun viel Spaß ^^v<br />
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„NEIIIIINNNNN!“ Warum nur? Warum? Wieso quälte mich nur jede Nacht der selbe Alptraum? Warum nur? Ich atmete schwer. Kerzengerade und schweißgebadet saß ich in meinem Bett. Die schrecklichen Bilder von eben spielten sich immer noch vor meinem geistigen Auge ab. Das schlimmste war jedoch dieses leiderfüllte Lächeln... dabei hatte doch alles so harmlos begonnen... Erschöpft legte ich mich wieder hin. Ja, der Anfang...<br />
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Damals war ich 14 Jahre alt und mit meinen Eltern aus Amerika nach Deutschland gezogen. Daher auch mein amerikanischer Name: Danny. Meine Mutter war Deutsche, mein Vater Amerikaner. Wir würden nun hier leben. Ich beherrschte die Sprache perfekt, damit hatte ich keine Probleme. Nur galten hier etwas andere Sitten als in den USA, an die ich mich erst gewöhnen müsste. Mein erster Schultag an der neuen Schule schien für mich, noch bevor ich das Haus verlassen hatte, der absolute Horror zu werden. Im Moment saß ich noch am Frühstückstisch. Meine Eltern mussten beide sehr früh auf Arbeit. Vorher hatten sie mich noch geweckt. Der springende Punkt war jedoch, dass ich nicht so recht aus dem Stadtplan schlau wurde. Würde ich überhaupt in die Schule finden? Vor dem Spiegel kämmte ich meine haselnussbraunen Haare. Meine grünen Augen schauten nur müde und verschlafen in den Spiegel. Auf geht’s... Ich steckte den Hausschlüssel ein und ging aus dem Haus. Halt! Die Haustür! Ich machte auf dem Absatz kehrt und schloss ab. „Guten Morgen, bist du neu hier?“, grüßte mich eine warme, liebevolle Stimme. Ich drehte mich um. Da stand ein Mädchen, welches ungefähr in meinem Alter sein müsste. Sie trug ein blaues, schlichtes Kleid. Die langen, braunen Haare waren offen. „J..ja... Guten Morgen. Ich heiße Danny.“, grüßte ich zurück und stellte mich gleich einmal vor. Das wunderschönste Lächeln das ich je gesehen habe und ein „Freut mich. Mein Name ist Kaya.“ Kamen mir entgegen. Kaya.... ein schöner Name. Genauso schön wie ihre dunkelgrünen Augen, die mich geheimnisvoll, jedoch mit einer gewissen Wärme, ansahen. „Auf welche Schule gehst du?“ „Auf das Curie-Gymnasium, du?“ „Ich auch. Welche Klasse?“ „8a.“ „Dann bist du unser neuer Mitschüler.“ Nun erstaunte es mich zum zweiten mal, wie wundervoll sie lächeln konnte. Ich erklärte ihr, dass ich nicht recht wusste, wo es zur Schule entlangging. Das war alles kein Problem. Erfreut erfuhr ich, dass diese Schönheit direkt neben uns wohnte. So machten wir uns gemeinsam auf den Schulweg und lernten uns erst einmal besser kennen. Sie schlug mir vor, mich jeden Morgen abzuholen, damit wir zusammen gehen konnten. Der erste Schultag würde bestimmt nicht so schlimm werden wie ich dachte...<br />
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Als wir die Klasse betraten, traf mich beinahe der Schlag. Mädchen kreischten, Jungs sprangen auf Tischen und Stühlen herum und bewarfen sich gegenseitig mit Federmappen, Heften oder dem Tafelschwamm. Kaya sagte: „Ich weiß, etwas gewöhnungsbedürftig. Aber irgendwann wirst du merken dass sie nicht so schlimm sind, wie der erste Eindruck vermuten lässt.“ Ich hoffte, sie hatte recht. Sonst würde ich hier so ziemlich bald durchdrehen.<br />
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„Der Platz neben mir ist noch frei, willst du nicht neben mir sitzen?“, fragte sie mich. „Gern.“ Das war natürlich eine große geistliche Stütze. So wie ich das beurteilte, war sie hier die einzige normale. Neben einem der anderen zu sitzen, wäre wirklich ein Horror gewesen. Sie saß in der Fensterreihe, auf der letzten Bank direkt am Fenster. Ich nahm neben ihr Platz und sah mir die anderen an. Diese schienen nicht einmal bemerkt zu haben, dass jemand hereingekommen war. Plötzlich verstummte alles, sie brachten alles schnell in Ordnung und setzten sich wie normale, disziplinierte Schüler auf ihre Plätze. Was war denn jetzt? „Also. Die Lehrerin, die gleich hereinkommen wird, ist Frau Rahmer. Bei ihr musst du den braven Engel spielen. Gerade sitzen, keinen Mucks von dir geben und niemals den Satz „Ich weiß es nicht“ verwenden. Okay?“, erklärte sie mir. Ich nickte. Zur Tür kam eine... massige... Frau herein. Mit kurzen schwarzen Haaren, einer alten Hose und einem ebenso alten T-Shirt. Das man im Hochsommer lange Hosen tragen konnte...? <br />
Wie sich herausstellte war dies unsere Geschichtslehrerin. Die erste Stunde war ja wohl zum Gähnen langweilig. Einmal hatte sie mich angesprochen. Ich sei doch der neue. Sie wollte wissen woher ich und meine Eltern kommen. Ich erzählte ihr alles kurz und bündig und merkte, dass dies auch die Aufmerksamkeit der anderen auf mich gezogen hatte. Ich hoffte nur, diese Stunde würde endlich um sein... Dann erklang ihre Pausenglocke. Ich hatte ja noch nie eine grässlichere gehört! Aber wahrscheinlich war auch dies gewöhnungsbedürftig. In der Pause wurde ich geradezu überrannt von allen meinen Mitschülern. Sie waren wie ausgewechselt. Nett und freundlich... aber auch schrecklich neugierig. Ich war froh, dass diese Pause nur 5 Minuten dauerte, denn dann hatte ich es endlich hinter mir. „Das war das Kreuzverhör.“, sagte Kaya mir lächelnd. Ich wusste nicht warum, aber ihr Lächeln faszinierte mich. <br />
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Nach der Schule gingen wir auch zusammen wieder nach Hause. „Was machst du heute noch so?“, fragte sie mich. „Naja... erst werd ich mir was zu Essen machen, dann diese vielen Hausaufgaben machen.... und warten bis meine Eltern nach Hause kommen.“, beantwortete ich ihre Frage. „Wann kommen sie denn?“ „Sie sagten, frühestens um 20 Uhr. Sie arbeiten beide, weißt du.“ Sie überlegte kurz. „Das dauert ja noch Ewigkeiten. Wenn du willst kannst du ruhig zu uns kommen. Du kannst auch bei uns mitessen.“ So ein Angebot würde doch nur ein Blöder abschlagen!<br />
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Ich war sichtlich überrascht, als ich Kayas Eltern kennenlernte. Es waren die Freunde meiner Eltern. Jetzt war mir klar, warum wir ausgerechnet in diese kleine Stadt gezogen waren. Die zwei kannten mich noch, als ich ein Baby war. Ich kannte sie nur von Fotos. Als sie mich das letzte Mal gesehen hatten, so hatte es mir Mutter jedenfalls immer geprädigt, war Kayas Mutter schwanger gewesen. Wahrscheinlich mit ihr. Sie dürfte also nicht viel jünger sein als ich. Die beiden erkannten mich erst nicht wieder. Nach einer kurzen Vorstellung jedoch klingelte es auch bei ihnen.<br />
Als wir Kayas Zimmer betraten stockte mir der Atem. Das war das ordentlichste und schönste Zimmer dass ich je gesehen hatte! Auch wenn ich noch nie zuvor ein Mädchenzimmer gesehen hatte... Auf ein paar Regalen entdeckte ich eine große Mangasammlung. Das waren bestimmt hundert Stück, wenn nicht mehr! „Bist du... Mangafan?“, fragte ich sie. „Ja. Ich schaue auch für mein Leben gern Animes.“ „Der Wahnsinn! Ich auch!“ Na sowas... das nannte ich Glück... Am ersten Tag traf ich ein solch wunderschönes Mädchen, dass in meine Klasse ging und die selben Interessen hatte. Hinzu war sie die Tochter der besten Freunde meiner Eltern. Konnte es eigentlich noch besser kommen? <br />
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Am Abend kamen meine Eltern. Sie waren froh, dass wir uns alle bereits kennengelernt hatten. Sie hielten es für besser, wenn ich Kaya selbständig kennenlerne. Solche Bekanntmachungen durch die Eltern waren mir nicht geheuer. Während die Erwachsenen redeten, spielte ich mit Kaya in ihrem Zimmer auf dem N64. Sie hatte interessante spiele und brachte sie mir alle schnell bei. Vielleicht wird sie später ja einmal Lehrerin? Das Zeug dazu hatte sie jedenfalls.<br />
Erst spät in der Nacht gingen meine Eltern und ich in unsere Wohnung. Als ich mich in mein Bett legte, musste ich an sie denken. Irgendwie war es ja wohl Schicksal, das wir uns getroffen hatten, oder? Während ich ihr zauberhaftes Lächeln vor meinem geistigen Auge hatte, schlief ich schließlich ein...<br />
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„Beeil dich Danny! Kaya wartet nicht ewig!“ „Ja doch!“ Shit. Das ich auch immer verschlafen musste! Es war nun einen Monat her, seit ich Kaya kennengelernt hatte. Meine Mutter hatte eine Woche Urlaub und weckte mich nun etwas später. Also war es eigentlich gar nicht meine Schuld, dass ich nicht aus den Federn kam. „Dein Frühstück!“ „Hab ich!“ „Schlüssel?“ „Ja doch!“ „Und dein Aufsatzheft?“ „Mensch Mum!“ Kaya kicherte. Sie stand an die Haustür gelehnt und sah dem Theater schon ein Weilchen zu. „Fertig?“ „Ja. Bye Mum!“ „Tschüss!“<br />
Endlich war ich fertig! „Kommen wir zu spät?“ „Nein nein, ich hab dich extra ein wenig früher abgeholt.“; sagte sie und lächelte. „Oh...“ Irgendwie war es mir schon peinlich, ein Mädchen warten zu lassen. Ich musste mir unbedingt einen Wecker kaufen. Schließlich bekam ich ja Taschengeld. Obwohl, ich würde ihn sowieso nicht hören. Dann musste Mutter mich eben eher wecken! Ich konnte sie doch nicht jeden Morgen warten lassen!<br />
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Heute war aber ein ganz besonderer Tag. Nämlich Freitag. Ja, sicher, jeder würde sich nun fragen, was ist denn an Freitag bitte schön so toll? Freitag gibt’s alle 7 Tage einmal die Woche, nach Donnerstag, vor Samstag. Aber das war ein besonderer Freitag. Heute durfte ich bei Kaya übernachten. Und am Samstag und Sonntag auch. Das hieße, dass wir am Montag zusammen zur Schule aufstehen würden. Ich freute mich