Fanfic: Dreamzone III - Follow the hope
Chapter: Dreamzone III - Follow the hope
Hi Leute! Bin wieder da von der Klassenfahrt! War schön aber langweilig ohne Computer. Na egal. Und ich serviere euch nun den dritten Teil von DREAMZONE. Viel Spaß beim Lesen. ^-^<br />
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In den nächsten Tagen waren alle mit den Vorbereitungen für die Suche beschäftigt. Doch es gab ein Problem: Sie hatten kein Raumschiff, um die verschiedenen Informanten zu ,besuchen’. „Cool!“ sagte Vegetara irgendwie desinteressiert. „Und was nun?!“ Die anderen Mädels zuckten mit den Schultern und packten weiter ihre Sachen zusammen. „Wisst ihr was?“ begann Yanni etwas wütend klingend. „Manchmal geht mir Ve mit seinen Spontanentscheidungen tierisch auf den Geist!“ <br />
Niemand hatte gemerkt, dass der Angesprochen genau hinter ihr stand und sie mit vorwurfsvollem Blick ansah. Die anderen drei deuteten mit dem Finger hinter Yanni und rissen Augen und Münder auf. „Ähm, Yanni,“ meldete sich Araki zu Wort. „Was denn?“ „Wenn dir dein Kopf lieb ist, solltest du dich jetzt nicht umdrehen.“ Yanni grinste nur und drehte sich um. „Was soll denn schon ... oh, oh!“ Sie musterte ihn und kicherte verlegen. „Hi Ve!“ Er packte sie und hob sie hoch. “Wenn es dir nicht passt, kannst du ja hier bleiben!“ knurrte er und sah ihr durchbohrend an. „Du kannst es dir aussuchen: Entweder du bleibst hier in dieser muffigen, engen Raumstation, oder du kommst mit und hast bald ein neues, besseres Zuhause!“ Er hob eine Augenbraue und gab ihr somit zu verstehen, dass er auf eine Antwort wartete. Das Grinsen des Mädchens wurde breiter. „He, He! Nettes Angebot mit dem ,hier bleiben’! Aber ich glaube, ich komme doch lieber mit.“ Er ließ sie los und wandte sich um. „Gut so. Macht hin wir müssen so schnell wie möglich hier weg!“<br />
„Aber wie denn?“ warf Vegetara ein. „Wir haben doch nicht mal ein Schiff!“ Vegeta blieb im Türrahmen stehen und drehte sich um. „Dafür wird gerade gesorgt.“ „Bitte?“ Er grinste nur und sah wieder in den Flur. „Raven ist noch mal losgezogen und zieht noch ein Kopfgeld ein.“ Vegetara packte etwas die Wut und sie dachte bei sich: *Na toll! Wir packen hier alles zusammen und er streicht wieder mal Geld ein.* „Er geht einfach so los, ohne zu beachten, dass wir doch bald auf die Suche gehen müssen?“ fragte Yoku ungläubig. Sie hatte das Gefühl als stecke etwas mehr dahinter, dass Raven noch einen Verbrecher jagte. „Ich hab ihn geschickt!“ sagte Vegeta schließlich, den Blick von den Mädchen abgewandt. Er erntete dafür viele verwunderte Blicke, die durch ihn hindurchzugehen schienen. „Du hast ... was?!“ Die vier konnten ihren Ohren nicht trauen. „Warum?“ fragte Araki. „Warum hast du ihn noch mal auf Jagd geschickt?“ Er schritt aus der Tür und in den dunklen Flur. „Ich hab ihn geschickt, damit er Kohle für unser Schiff zusammenholt!“ sagte er schroff und drehte sich noch ein letztes Mal zu ihnen um. „Unsere Kohle reicht nicht für ein Schiff aus!“ Mit diesen Worten ging er wieder in sein Quartier und schloss die Tür hinter sich.<br />
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Die Mädchen saßen noch immer wie angewurzelt in ihrem Zimmer und sahen sich gegenseitig an. Yanni ergriff als erste das Wort. „Seht ihr, was ich meine?“ fragte sie. „Er entscheidet alles spontan, ohne uns auch nur den geringsten Bescheid zu geben.“ Araki nickte zustimmend. „Für was hält er uns? Für Kinder?“ „Jetzt ist aber Schluss!“ warf Vegetara gereizt ein. „Er meint es ja nur gut mit uns. Mit uns allen. Seht ihr das nicht ...?“ <br />
Yoku hörte schon nicht mehr zu und war ganz in Gedanken verschwunden. Wieder ging ihr Vegetas Grinsen durch den Kopf. Dieses neckische und auch etwas fiese Grinsen, das sie irgendwie magisch anzog. Sie liebte es. Sie liebte einfach alles an ihm. *Es ist mir egal, wie spontan seine Entscheidungen sind,* dachte sie und sah gedankenverloren in den Flur, auf seine Tür. *Er weiß schon was er tut. Ich vertraue ihm.* Sie lächelte knapp und kehrte langsam in die Realität zurück. <br />
„...was meinst du dazu Yoku?“ beendete Araki ihren Satz, den Son-Yoku eh nicht vollständig vernommen hatte. „Yoku?“ fragte sie noch mal und wedelte ihr mit der Hand vor der Nase rum. „Hey! Du noch am leben sein?!“ Yoku schreckte auf und sah sich erschrocken nach links und rechts um. „Wer ... wie ... wo ... was?“ stotterte sie mit weit aufgerissenen Augen. Die anderen sahen sie verwundert an. „Was du von seinen spontanen Entscheidungen hältst, hab ich gefragt,“ wiederholte der großgewachsene Vegeta-Klon. Yoku grinste. „Ich finde sie OK!“ sagte sie. Alle schluckten. „Wieso?“ fragte Yanni quäkend und langgezogen. Sie hob den Zeigefinger und setzte eine Erklärung an. „Na ganz einfach: Ich vertraue ihm. Er trifft diese spontanen Entscheidungen und sagt uns manchmal nichts, weil er nur unser Bestes will. Stellt euch mal vor, er hätte uns gesagt, dass er noch mal jemanden losschicken will, um Geld für ein Schiff zu besorgen. Was glaubt ihr, was passiert wäre? Wir hätten uns gegenseitig fertig gemacht, um aus dieser muffigen Raumstation raus will.“ <br />
Sie ließ ihren Blick in die Runde schweifen. „Stimmt doch, oder?“ Alle sahen irgendwie bereuend auf den Boden und dann auf Yoku. „Na, seht ihr? Ich hatte recht!“ Sie lächelte und sagte fürsorglich: „Also, überdenkt eure Meinungen noch mal, bevor ihr ein Urteil in den Mund nehmt, ja?“ Die anderen nickten nur lächelnd und packten weiter.<br />
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Inzwischen saß Vegeta vor einem flimmernden Bildschirm. Das Kinn auf der linken Hand gestützt, gelangweilter Blick und krumme Haltung. *Wo bleibt er nur?* fragte er sich besorgt. *Wir müssen verdammt schnell aufbrechen. Wer weiß, wer noch hinter der DREAMZONE her ist?* Er trommelte mit den Fingern auf dem Tisch herum und das Schneegestöber, das über den Bildschirm wirbelte, spiegelte sich in seinen großen schwarzen Pupillen wieder. Er war nervös; nervöser, als er sich selbst eingestehen wollte. Seine Gedanken kreisten momentan nur um die DREAMZONE, Bulmas Lächeln, als sie ihn überzeugte, sie zu bauen und letzten Stunden, bevor die Erde in die Luft flog. Plötzlich fuhr ihm das Bild von Son-Goku in den Sinn, als sich dieses ,Vieh’ aus seinem Bauch befreite, ihm die Bauchdecke fast zerfetzte ...<br />
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... Vegeta lag stark blutend auf dem Boden. Sein linker Arm war irgendwo im Feuerball verschwunden und er zitterte vor Schmerzen. Er hob den Blick und sah, den noch besessenen, Son-Goku an. Er hielt sich den Bauch, als wollte er etwas in sich behalten. Sein Gesicht war angespannt und Schweißbedeckt. „Ka ... Kakarott!“ keuchte Vegeta und versuchte, sich aufzusetzen. Es gelang ihm nicht und so war er gezwungen, zu seinem Freund zu kriechen. <br />
Son-Goku schien gegen sich selbst zu kämpfen, denn sein Gesichtsausdruck veränderte sich wieder, ebenso seine Stimme. „Du ... bleibst nicht ... i ... in mir drin!“ sagte er normal. Doch im selben Moment schlug seine Stimme auf mechanische Art um. „Du wirst ... mich nicht los, ... du we ... wertloser Mensch!“ Son-Goku packte die Wut und seine Energie stieg. Vegeta sah erstaunt auf. „Was tust du da?!“ rief er. Doch keine Reaktion. Son-Goku löste die Hände vom Bauch und ballte sie zu Fäusten. Seine Energie stieg immer weiter an. „Ich bin ... kein Mensch!“ keuchte er mit einem siegessicheren Grinsen auf den Lippen.<br />
Vegeta verstand was er vor hatte. „NEIN KAKAROTT! TU DAS NICHT!!“ „Ich ... bin ... EIN SAIYAJIN!!“ Er ließ seine Energie mit einem Schlag frei, in der Absicht, den Parasiten ein für alle Mal aus seinem Körper zu jagen. Die Rechnung ging auf, denn der Parasit sprengte die Bauchdecke seine Wirts und sprang in die Freiheit. Son-Goku schwankte und brach dann zusammen. „Das war ein Fehler, Mensch!“ sagte dieses kleine braun-gelbe ,Vieh’ , das einer Eidechse nicht ganz unähnlich sah, und krabbelte zum Kopf seines Wirts. Der Saiyajin sah es nur respektlos an. „Du ... bist doch selbst ... schuld!“ hustete er und spuckte Blut. „Hättest dir ... ja nen ... anderen suchen kö ... können!“ Der Parasit scharrte mit den Füßen eine Ladung Dreck in Son-Gokus Gesicht. Es brannte in den Augen und er stöhnte vor Schmerzen. „Halts Maul! Das ist dein Ende, falls du’s noch nicht weißt!“ sagte es hämisch grinsend. „Wenn ich nicht mehr in dir bin, wirst du sterben!“ Vegeta schaute nur mit entsetztem Blick auf die beiden. Er hatte alles gehört und wusste bereits Son-Gokus Entscheidung: Lieber würde er sterben, als dass er dieses Biest wieder in seinem Körper aufnehmen würde. „Kakarott,“ keuchte er und kroch Stück für Stück weiter. <br />
Plötzlich begann die Erde zu beben. Alle wurden durchgeschüttelt und aus allen Himmelsrichtungen waren hysterische Schreie zu hören. Vegeta kniff die Augen zusammen, um alles zu vergessen. *Scheiße!* fluchte er und schlug mit der Faust auf den, eh schon zersplitterten, Boden. *Genau das wollten wir doch vermeiden! Die Erde wird explodieren!* „Ha! Das war’s für euch! Die Erde wird jeden Moment vernichtet!“ triumphierte der Parasit laut lachend. Son-Goku und Vegeta knurrten schmerzlich auf und sammelten ihre letzten Energiereserven. Es reichte ihnen und feuerten gleichzeitig schwache Energiekugeln auf ihn ab. Das Ziel ging unter einem lauten Verzweiflungsschrei in Rauch auf und verschwand. Endlich Ruhe. <br />
Doch was nun? Die Erde würde gleich in die Luft gehen und sie mit ihr. „Kakarott!“ rief Vegeta und versucht zu ihm zu gelangen. Unter Schmerzen zog er sich die letzten Zentimeter zu ihm hin und griff ihm an die Schulter. „Ey bist du OK?!“ Son-Goku grinste ihm zu. „Klar doch!“ Der Ältere drehte den Jüngeren mühsam auf den Rücken und legte dessen Kopf behutsam auf seinen Schoß. Diesen Anblick würde er nie vergessen können: Der Körper seines besten Freundes war blutüberströmt,