Fanfic: !D Anfang v Ende o: DF [12]!

den Kopf und bewegte dann die Lippen, was ihrem Mund ein kaum zu hörendes Wort entkommen ließ. &quot;Ranma...&quot; Nobuo baute sich noch größer vor ihr auf. &quot;Ja, richtig geraten, er ist es in Persona. Und nicht mal alleine, der schlaue Bursche der hat noch einen ganzen Haufen mitgebracht... Eine lächerliche Rasselbande im vergleich zu ihm, aber was solls. <br />
Sie stellen keine Bedrohung dar, aber trotzdem, sicher ist sicher... Zu oft schon habe ich böse Überraschungen erlebt was Menschen und Halbmenschen angeht... Einige sehr böse Überraschungen von denen ich im Einzelnen nicht sprechen möchte... Außerdem war ja auch Er ein Mensch, fast zumindest. Aber Er wird mir bald nicht mehr in die Quere kommen...&quot; Nobuo führte ungestört seinen Vortrag fort, wieder über seinen geplanten Sieg, doch Akane war erneut in Gedanken weggetreten. =Mehrere? Sicher Ukyo, Ryoga und die anderen... Und, vielleicht sogar Cologne. Ich hoffe es zumindest, lange halte ich das nicht mehr aus, und wer weiß wann er was mit mir vorhat. Es könnte immerhin gut sein das mein Leben früher endet als ich es je beabsichtigt hatte... Nein, daran darf und will ich nicht denken!= <br />
Übertrieben ernst nickte sie mit dem Kopf, was ihrem Gastgeber allerdings entging, da er zu tief in seine Lobeshymnen vertieft war. =Wenigstens ein Fünkchen Hoffnung... Aber was wen er recht behält und sie dem Tode geweiht sind? Tut Ranma das nur für mich? Warum sind die anderen mit?= Langsam begann auch ihr Kopf zu schmerzen, da sie sich ziemlich konzentrieren musste um all die Gedankengänge kontrollieren zu können. Aber sie konnte sie einfach nicht zurückhalten. <br />
Ihr war es egal ob er, sie oder jemand anderes ihre Gedanken lesen konnte, alles was zählte war einen klaren Kopf zu bekommen und den Funken am Horizont nicht aus den Augen zu verlieren. Sie verlor die Kontrolle über sich, kippte zusammen und fiel mit einem dumpfen Geräusch längs auf den kalten Steinboden. &quot;Nanu... sie hat doch nicht ganz so lange durchgehalten wie ich erwartet hatte... Wo es doch noch zu früh ist... Nein, sie muss schon noch eine Weile durchhalten, aber dazu muss ich...&quot; <br />
Er schloss seine Augen und hob eine Hand auf Hüfthöhe, um damit zu beginnen eine paar Worte einer fremden Sprache zu murmeln. Nicht mal ein Mäuschen hätte ausreichende Ohren um zu verstehen, was er von sich gab.<br />
Langsam öffnete Akane erneut die Augen. Der Schmerz hatte nachgelassen, das war das erste was sie wahrnahm. Ihre Augen waren noch fest verschlossen und sie atmete ungleichmäßig, aber ansonsten schien es ihr besser zu gehen. <br />
=Was ist jetzt schon wieder passiert?= Brummte sie entnervt und leicht angesäuert in sich hinein. &quot;Du bist wieder wach?&quot; Sie musste feststellen das sie immer noch in derselben Halle lag in der sie zusammengeklappt war. &quot;Was... Ist passiert?&quot; Fragte sie nun offensichtlich heraus, um zu vermeiden vielleicht doch wieder stärkere Schmerzen zu erhalten wenn Terrá versuchte ihr die Gedanken gewaltsam zu entreißen. &quot;Na, ich denke du hast den zusätzlichen Druck der durch sie auf deinem Gehirn lag nicht verkraftet und bist ohnmächtig geworden. Ich habe Terrá angewiesen etwas sanfter mit dir umzugehen, wo du doch für unseren Plan so wichtig bist...&quot; Sie setzte sich auf und lehnte sich immer noch erschöpft an eine Wand, während sie sich den durch die Schwüle entstandenen Schweiß von der Stirn wischte. <br />
&quot;Euer Plan? Ich dachte es wäre dein Plan?&quot; Es war wesentlich angenehmer als vorher. Mit dem Rückgang der Schmerzen hatte es sicherlich etwas zu tun, das sie ihre Fragen nun direkt heraus stellte. &quot;Oh, das habe ich wohl in meinem Eigenlob vergessen... Du weist das mehr auf dem Spiel steht als sein Leben?&quot; Akane zuckte zusammen. =Er sagte sein Leben aber... Was ist mit mir? Ich dachte ich wäre so wichtig...= Nobuo blickte sie kurz fragend von der Seite an, er hatte ja jeden einzelnen Gedankengang gehört, laut und deutlich, dann fuhr er fort. &quot;Ich will mal nicht so sein, wie schon gesagt, ich bin es dir glaube ich schuldig... Wenn er nicht mehr lebt, gibt es auch keinen mehr der Gajan, diesen Planeten, verteidigen kann. <br />
Er ist der einzige der Terrá daran hindert nicht sofort die Kontrolle über Gajan zu übernehmen. Wenn er weg ist, werden die Seelen der Planeten vertauscht. Um es einfach und präzise auszudrücken würde ich es mal so definieren: Und Tschüss Menschheit! <br />
Das wird nicht einmal Saffran überleben, so unsterblich er auch sein mag. Alles von Gajan geschaffene Leben, seine gesamte Schöpfung wird sich gegeneinander richten. Eine zeit lang erwartet euch das pure Chaos auf Erden, und nichts wird diese Periode überleben. Denn es existieren in der Tiefe dieses Planeten ältere und vor allem stärkere Wesen als Drachen und Menschen...&quot; Akane stutze. Es gab im Moment nur einen begriff der ihr aus den früheren Vorträgen einfiel. <br />
&quot;Die Omicron...&quot; Behutsam tätschelte Nobuo Akanes Hinterkopf. &quot;Gut, du hast sehe ich aufgepasst... Braves Mädchen, ja ich meine die Omicron. Sie sind im Moment nicht aktiv, da keine direkte Bedrohung für den Planeten herrscht, aber was wenn Terrá und ich plötzlich wieder auftauchen? Was würde passieren? Die Bedrohung wäre perfekt, und die Übernahme Gajans würde beginnen. Und mit jedem Stückchen das Terrá weiter in Gajans Seele vordringt, werden die Omicron dieses Planeten immer mehr zerstören. <br />
Wälder, Wiesen, Tiere, die Vögel, Herren der Lüfte und zu guter Letzt, die Bedrohung Nummer eins für Terrá... Kommst du auch da drauf?&quot; Er beendete das Berühren von Akanes Kopf, und setzte sich ebenfalls im Schneidersitz hin. &quot;Die Menschen...&quot; Erwiderte Akane bedrückt, und ließ ihr Haupt noch tiefer sinken als es zuvor der Fall war, zwischen die Knie, wo sie dann aufgestützt verharrte. &quot;Richtig, absolut Richtig... Diese Pest von einem Lebewesen... Eine Menschliche Mutter... Er... Wie ich sie verachte... Kamen auf unseren Planeten, verstanden sich nahezu perfekt mit den Ére-Ahnor, wenn die Beziehung auch eisig war. <br />
Aber gesprächig waren sie ja noch nie die Ére-Ahn... Nie... Ich hasse sie beide, nehmen vom Planeten, geben nichts zurück... <br />
Aber vor allem sind sie laut, stören die Ruhe des Universums, stören das Gleichgewicht mit jeder Sekunde. Sie vermehren sich wie die Fliegen, schneller als die Ratten. Binnen wenigen Jahren hatten sie die Ére-Ahn übervölkert, uns immer weiter zurückgedrängt. Denn wir hatten Geheimnisse von den Planeten erfahren, die diese zerstörerische Rasse nie hätte erhalten dürfen, und sie auch nie erhalten hat. Sie dürfen nie erfahren was wir alles herausgefunden haben, niemals...&quot; <br />
Einen alten Hass geweckt erhob er sich wieder und ging nervös auf und ab. &quot;Für Gajan kein Problem, für das alte Terrá wie es deine Vorfahren kannten auch nicht... Aber was sie nicht wissen ist wie wir auf den Planeten kamen, noch vor den Ére-Ahn, lange vor ihnen... Wir wurden schon damals verdrängt von ihnen, von dieser Pest. Mussten unseren alten Planeten aufgeben, weil sie kamen und uns alles Land nahmen. Sie, die Menschen, haben alles zerstört was wir aufgebaut hatten und nicht zu retten in der Lage waren. Jahrtausende von Kultur zerstört... <br />
Von den Menschen... <br />
Na ja, um genau zu sein nur von einer bestimmten der damaligen Nationen... Thartessos... Sie warn höher entwickelt als jede der anderen damalig bekannten Rassen, gerissener in der Kriegsführung... Sie waren eine Pest... Hatten gelernt durch das Weltall zu reisen lange vor uns... Aber sie ignorierten die Planeten, oder wir haben es nicht erfahren das sie mit ihnen kommunizierten... Auf jeden Fall waren wir so töricht zu glauben es mit ihnen aufnehmen zu können... Ein Fehler...&quot; Wieder einmal gebannt, zwangsweise oder echt, lauschte Akane seiner kleinen Geschichte, die ihr mehr als nur seltsam und aus der Luft gegriffen vorkam. &quot;Thartessos? Menschen? Uns, ich meine, sie gab es schon länger als auf diesem Planeten?&quot;<br />
Sie wartete auf eine Antwort welche nicht lange auf sich warten ließ. Es schien manchmal so als hätte Nobuo dringend das Bedürfnis sein Wissen, das sicherlich gigantisch war, preiszugeben, egal ob gegenüber eines Feindes oder Freundes. &quot;Ja, Menschen, habe ich ja oft genug gesagt... Sie sind eine der ältesten Rassen im Universum neben uns... <br />
Damals war alles wesentlich höher entwickelt als du im Moment vielleicht denken magst... Technologie kannte nahezu keine Grenzen! Ohne Frage waren die Menschen in dieser Hinsicht auch Vorbildlich! Aber die ältesten duldeten es nicht dass jemand besser sein sollte als sie... Wir waren schon immer in der Unterzahl, wir Shok-Tal-Lar, aber jeder einzelne mächtiger als jede Armee der Menschen... <br />
Wir haben gute Beziehungen zu den Planeten und somit zu ihren Mächten und Geheimnissen. Das bringt einige Vorteile mit sich... Wir studieren gerne, alles was wir finden, wollen wissen wie es funktioniert, wie man es manipulieren kann... <br />
Zum Beispiel die Gedanken der Menschen, ein Privileg das eigentlich nur den Planeten selbst Zuteil wird... Aber ich weiche ab von der Geschichte... Auf jeden Fall kam es wie es kommen musste. Zwei Machtblöcke, zwei Armeen. Auf der einen Seite die nahezu unbesiegbaren und technisch veranlagten Menschen von Thartessos, auf der anderen Seite die nahezu allmächtigen Shok-Tal-Lar welche die Planeten unter sich gebracht hatten und die Unterstützung der damaligen Omicron sicher hatten.&quot; <br />
Nobuo stockte. Die Erzählung klang diesmal nicht nach einer Erfahrung, sondern vielmehr nach einem bericht aus einem Buch oder einer Enzyklopädie, da sie wesentlich undetaillierter vorgetragen wurde als alles Vorherige. &quot;Und wer hat gewonnen?&quot; Nun hatte er doch ihre