Fanfic: !D Anfang v Ende o: DF [12]!
Neugier geweckt, die vor Langeweile des ewigen Zuhörens fast versiegt wäre. <br />
"Man kann nicht sagen wer oder was gewonnen hatte... Niemand weiß es, nicht einmal wir konnten es ergründen... Es ist nur noch die Rede von einer gewaltigen Explosion und ab dann, Stille... Berichte sagen dass kein Mensch oder Shok-Tal-Lar dies überlebt hat, dieses Ereignis das ihr den Urknall nennt, was aber offensichtlich als Lüge aufgefasst werden kann, warum sollte dann vor 40.000 Jahren schon wieder ein Krieg zwischen beiden ausbrechen? Oder vielmehr zwischen den Shok-Tal-Lar und einer Rasse die erst nach diesem totalen Chaos entstanden war? <br />
Es wäre theoretisch gesehen nicht möglich, aber irgendwie haben ein paar es geschafft die Explosion zu überleben, von beiden Seiten. Sie hingen auf einem Planeten fest, auf zwei Planeten um genau zu sein. Sämtliche Technologie und die Kenntnis ihrer Herstellung waren wie weggeblasen. Nur die mündlichen Überlieferungen der Shok-Tal-Lar von einigen ältesten sind geblieben und wurden archiviert... Wir wollten solche Katastrophen vermeiden, aber es kam anders... <br />
Ein erneuter Krieg konnte nur in letzter Sekunde von einem einzelnen Menschen verhindert werden... Einem Menschen... Und auch der zweite Krieg, der mich hierher brachte, wurde vom Sohn einer Menschlichen Frau rapide beendet... Menschen, deshalb hasse ich sie, sie haben zur nahezu endgültigen Vernichtung von allem beigetragen, haben mich zwei Mal gedemütigt und schließlich hierher verbannt... Ich hasse sie... Warum ich mir widerspreche? Warum ich obschon den Ältesten sogar zwei mal einen Krieg heraufbeschworen habe? Nun... Das kannst du nicht verstehen... Ich verstehe es selber nicht musst du wissen... Der Gedanke, war da, als würde auch ich nur eine Marionette sein, ich kann mich nicht dagegen wehren... Genauso wie mein Hass auf die Menschen... Ich weiß nicht warum er da ist... ich... weiß es nicht... <br />
Was für ein Schicksal... Aber eins weiß ich, mein Leiden wird aufhören, wenn ich mein Ziel erreicht habe, wen er aus dem Weg ist... Dann werde ich endlich nicht mehr unwissend sein, ich spüre es... Tief in meinem Inneren, wie eine Belohnung die meiner Seele vorgehalten wird um sie zu locken..." Mit einer traurigen Stimme erhob er sich und ging wieder auf die Energie zu. "Ich frage mich manchmal ob Terrá etwas damit zu tun hat... Aber das ist Schwachsinn, warum bin ich überhaupt so sentimental geworden? Unwichtig!" <br />
Er unterbrach seine eigene Rede und drehte sich energisch um. "Ich habe viel zu viel gesprochen, aber jetzt..." Er setzte ein Lächeln auf, das nah an der Grenze zu einem namentlichen Psychopaten stand. "Jetzt kommen wir doch zur eigentlichen Party..."<br />
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"Kann es nicht aufhalten,<br />
will es noch nicht,<br />
doch ist es die Pflicht,<br />
bin ich ihr schuldig...<br />
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Können das kann ich,<br />
da haperts nicht,<br />
ich werde fertig,<br />
mit diesem Wicht,<br />
doch wills nicht riskiern..."<br />
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"Nein, ich leihe dir meinen BH nicht um ihn wieder rauszufischen!" "Das wollte ich auch gar nicht!" Gab Happo beleidigt zurück. "Deinen Stock damit wir ihn rausziehen können!" "Oh..." Gespielt betroffen reichte sie den Stock hinüber zu Ranma und Ukyo, die sich links und rechts von Ryoga auf ein paar Vorsprüngen im nassen Boden postiert hatten. "So, und jetzt greif zu als ob du um dein Leben kämpfen müsstest!" Drängte Ranma seinen armen Freund im Sumpf, und hielt ihm den Stock entgegen. "Nur so zur Erinnerung..." Langsam umfasste Ryoga die Schlagwaffe. <br />
"Ich..." Ein kräftiger Zug von Ranma schaffte ihm wieder größere Beinfreiheit. "Sitze..." Der zweite Zug befreite ihn gänzlich. "Wirklich in der Tinte und strample um mein Leben!" Mit einem Atemberaubenden Tempo machte sich Ranma unfreiwillig auf um zu testen wie hoch die Höhle tatsächlich war.<br />
"Sobald er wieder unten ist marschieren wir weiter!" Erwähnte Cologne beiläufig. "Ich hab da ein ganz komisches Gefühl in der Magengegend..." Mit einem mehr als ernsten Gesichtsausdruck gesellte sich Happosais zu ihr. Etwas schien ihn zu bedrücken, da ein solches Gesicht nun wirklich nicht oft an ihm zu sehen war. <br />
"Du also auch... Etwas liegt in der Luft, bedrückend und stark... Stärker als jeder Gegner den ich je hatte... Es beunruhigt mich, zieht sich durch jede Faser meines Körpers, als würde er sich vor dem Fürchten was uns erwartet..." <br />
Cologne begutachtete ihn von der Seite und atmete dann seufzend ein und aus. "Ja, da muss ich ihm leider recht geben..." Sie blickte in die Runde, der binnen Sekunden ein senkrecht im Boden verharkter Ranma hinzugefügt wurde. "Etwas ist dort, vielleicht sogar..." Happosais mischte sich ein und beendete die beunruhigende Nachricht. "Sogar der Tod... Wir spüren die Gefahr, wir sind älter als viele Menschen... Und ich bin mir relativ sicher, was uns erwartet, ist nichts Gutes... Aber wir müssen weiter, denn ich spüre es in beiden Richtungen... So leid es mit tut... Es gibt keinen Ausweg fürchte ich..." <br />
Bedrückt setzten sie sich wieder in Bewegung und Schweigen Herrschte, mit einem Gefühl, das sich immer mehr drückend auch auf die Jüngeren ausbreitete, je mehr sie sich näherten. Eine, vielleicht zwei Stunden der Stille und Dauerlauf ohne Ende vergangen wie im Flug. Jeder machte sich seine eigenen Gedanken über den Ausgang der Reise. <br />
=Es darf nicht sein das alles einfach umsonst war, es darf einfach nicht sein...= In dieser Hinsicht, waren sie sich alle einig. Ranma bildete die Spitze des Tross und war auch der, der am öftesten den Kopf hin und her warf um Gedanken der Aufgabe zu vernichten und sie tief unten in Verbannung zu halten. <br />
=Für Akane, ja, ich muss ihretwegen durchhalten. Wer weiß was sie gerade durchmachen muss, wer weiß wer daran schuld ist... Wir müssen es einfach schaffen, ihretwillen!= Nur wenige Meter hinter ihm fand sich der Rest ein, mit ziemlich eindeutigen Bedenken und Gedenken, die schon fast an Gedankenmanipulation grenzten, so eindeutig waren sie. <br />
=Ob das stimmt was die beiden alten gemeint haben? Ein bisschen unwohl ist es ja schon, aber so unwohl? Auf jeden Fall ist da ein ganz mieses Gefühl...= Auch Cologne und Happosais schlossen sich schweigend der Menge an und folgten ihr, wenn auch wesentlich bedrückter als die anderen. Durch Wälder und Wüsten, über kleine und große Flüsse, vorbei an Bäumen, während die restliche Vegetation mit jedem Schritt abzunehmen und zu verblassen schien. Immer näher kam dabei das Ziel das sie zu erreichen gedachten, welches allerdings nun ferner als alle Zeit davor zu sein schien, da gab es weder rütteln noch rücken. <br />
Kurze Zeit später war es nur ein Katzensprung bis zum Endpunkt der Reise, da die Gedanken sie vom laufen und der Erschöpfung ablenkten und die Weitsicht vernebelten. "Sehr sporadisch ausgestattet..." Shampoo fiel in dem Moment nichts anderes ein als das scheinbare Fehlen einer Tür zu bemängeln. "Nicht mal eine Tür es haben... Oder wir müssen laufen drum herum?" Sie drehte sich zu den anderen um, und musste bemerken dass Ranma verschwunden war, ebenso wie Ryoga und eigentlich fast alle derer zu denen sie sich umdrehen wollte. "Ranma? Urgroßmutter?" Entnervt zuckte sie mit dem Auge und war bereit auf der Stelle los zu schreien, als sie aus einiger Entfernung angesprochen und gerufen wurde.<br />
"Shampoo? Hier ist die Tür! Kommst du heute noch?" Wenige Meter neben ihrer derzeitigen Position ragte ein Arm aus der Steinwand, der hektisch auf und ab winkte um ihr deutlich zu machen so schnell wie möglich zum Appell zu erscheinen. "Ja, ich komme...!" Sie fasste sich verlegen am Kopf, wo sie sich dann auch kratzte, und folgte der Gruppe hinein. <br />
"Was beim bärtigen Alm-Öhi ist das?" Eine Eingangshalle, größer als die des Palace Hotel erstreckte sich vor ihnen, bepflanzt mit diversen Pflanzen, die allerdings eher schlecht als recht aussahen und förmlich nach Wasser schrieen. Die Wände waren gepflastert mit eben den Liniengemälden die Akane noch so bestaunt hatte. Insgesamt bot sich der Gruppe ein ganz anderes Bild als dem gefangenen Mädchen als sie die Säule betrat. Bilder von unzähligen Drachen trohnten auf der rechten Seite, gigantische, den Leuten unbekannte Kreaturen auf der Anderen und das Gesamtbild traf sich in der Mitte der Decke, wo in einer einzigen, isoliert scheinenden Kugel ein Mensch oder zumindest etwas Menschenähnliches abgebildet war, eingekreist von beiden Seiten und auf die Haut bedroht. <br />
Er trug soweit man es erkennen konnte einen Umhang und stützte sich auf einen Stab. Nur ein perplexes Detail war zu erkennen, das ein Mensch einfach nicht übersehen konnte. Riesige Schwingen, denen eines Engels nicht verkehrt schmückten beide seiner Seiten. Insgesamt ein Majestätischer Anblick, da alles von diesem Gemälde umgeben wurde. Beginnend von Feuern an den Wandanfängen am Boden über Streitmächte aus Menschen, welche sich unbedeutend klein gezeichnet aufzeigten Bis zur Vollendung an der Decke, alles war in sich abgeschlossen, mit einer kleinen Ausnahme. <br />
Ein Paar der Linien schlängelten sich vom Bild weg und führten hinein in einen der Gänge, während die anderen kein solches Merkmal aufzuweisen wussten. "Nun, dann wollen wir doch mal..." Entschlossen führten Ranma seine Füße zum Gang der markiert war. "Ich denke wir sollten hier lang, die Linien und Pfeile die auf diesen gang deuten sind ja nicht zu übersehen... Also, frei nach dem Motto: Tritt ein, bring Glück herein, oder so ähnlich..." <br />
Schneller als der Rest