Fanfic: Im Schatten der Liebe (9)

Chapter: Im Schatten der Liebe (9)

Nihao!
<br />
Vielen dank für die netten Kommis!
<br />
Ich freu mich wirklich, wenn euch meine Geschichte gefällt, dafür schreibe ich ja ^_^
<br />
Also dann viel Spaß mit Teil 9!
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Am nächsten Morgen:
<br />
Akane hatte verschlafen und begann nun sich hektisch auf die Schule vorzubereiten.
<br />
„Ah, so ein Mist! Wieso hab ich auch meinen verdammten Wecker nicht gestellt?“
<br />
Hastig jagte sie die Treppe hinunter und warf sich im Rennen die Schultasche über die Schulter.
<br />
Unten angekommen sagte sie allen eilig Guten Morgen und schnappte sich ein Brot vom Tisch.
<br />
Ohne die anderen weiter zu beachten hetzte sie zur Tür hinaus und rannte die komplette Strecke bis zur Schule.
<br />
„Oh nein, das ist jetzt schon das fünfte Mal diesen Monat! Das gibt sicherlich Ärger!“
<br />
Völlig außer Atem kam sie am Schultor an und hörte schon das Läuten, das den Beginn der ersten Stunde anzeigte. Immer noch mit vollem Tempo raste sie die Treppe hoch und riss die Tür ihrer Klasse auf.
<br />
„Endschuldigen Sie bitte, ich...“ bagann sie atemlos.
<br />
Doch dann bemerkte sie, dass der Lehrer noch gar nicht da war.
<br />
Erleichtert setzte sie sich auf ihren Platz und atmete erst einmal tief durch.
<br />
So ein Glück aber auch! Es kam schon wirklich selten vor, dass ihr Lehrer zu spät kam, doch heute war es ihr nur recht.
<br />
Akane drehte sich nun zu einer ihrer Freundinnen um.
<br />
„Sag mal, weißt du warum der Lehrer heute noch gar nicht da ist? Ich meine, eigentlich hat er sich ja noch nie verspätet.“
<br />
„Hast du es noch nicht gehört?“ sagte diese und begann zu flüstern. „Angeblich gab es einen Unfall auf der Autobahn und er soll mittendrin gewesen sein. Man sagt, er liegt ziemlich schwer verletzt im Krankenhaus.
<br />
„Wirklich? Aber das ist ja schrecklich!“
<br />
„Ja, ich weiss. Und er soll deswegen in nächster Zeit durch jemand anderen vertreten werden.“
<br />
„Wie ist das denn passiert?“
<br />
„Ich weiss auch nichts genaueres, aber anscheinend war er gestern unterwegs und ist dann in diesen Unfall verwickelt worden. Manche sagen irgendeiner soll ihn mit Absicht verursacht haben, das ist doch grausam!“
<br />
Akane musste schlucken. Sie wusste, wer es gewesen war, doch das konnte sie ihrer Freundin natürlich nicht sagen.
<br />
So konnte das doch nicht weitergehen!
<br />
Es geschah eine Katastrophe nach der anderen und sie wusste, dass der Täter auch so bald nicht damit aufhören würde.
<br />
Wenn sie nicht bald etwas unternahm, würden noch viel mehr schreckliche Dinge geschehen, das musste sie verhindern.
<br />
Akane war davon überzeugt, dass sie die einzige war, die wirklich etwas dagegen unternehmen konnte, doch das machte ihr Angst. Sie sollte ganz allein gegen ihn antreten? ...Aber wenn es die einzige Möglichkeit war, musste sie es auf sich nehmen, sie durfte nicht davon laufen!
<br />
<br />
„Sag mal Akane Tendo, träumst du?“
<br />
Akane erschrak. Sie war so in Gedanken gewesen, dass sie gar nicht bemerkt hatte, wie der Vertretungslehrer hereingekommen war. Verschämt blickte sie ihn an und murmelte eine Entschuldigung.
<br />
„Naja bei so einem netten Lächeln werde ich dir noch mal verzeihen, aber pass bitte ab jetzt besser auf!“
<br />
„Ja...“
<br />
<br />
<br />
Der Rest des Vormittags verlief ähnlich. Akane war immer wieder in Gedanken versunken und wurde mehrmals ermahnt, sich auf den Unterricht zu konzentrieren. Doch sie konnte nicht anders als ständig auf den leeren Platz zu starren, auf dem sonst immer Ranma saß. Ihren Kopf mit einer Hand abstützend, lehnte sie auf dem Tisch und träumte vor sich hin. Sie dachte daran, wie er immer mit ihr zusammen zur Schule gegangen war und wie er sie so manches Mal aus seinen azurblauen Augen angesehen hatte.
<br />
Als die Schule vorbei war, wusste Akane nicht, wie sie es geschafft hatte den Tag zu überleben.
<br />
Immer wieder hatte sie an ihn denken müssen und wurde wegen ihrer Tagträumerei so manches Mal vom Lehrer aufgefordert, aufmerksamer zu sein.
<br />
<br />
Der Nachhauseweg, den sie heute alleine zurücklegen musste, kam ihr so trist vor. Sie stellte sich vor, wie Ranma neben ihr ging und sich mit ihr unterhielt, und sie immer wieder wegen irgendetwas aufzog. Sie musste lächeln bei dem Gedanken daran, dass ihr sogar seine schlechten Seiten fehlten.
<br />
<br />
Auf einmal blieb sie stehen und sah sich um.
<br />
„Aber diese Stelle kenne ich gar nicht.“
<br />
Sie war wohl so in Gedanken versunken gewesen, dass sie irgendwo falsch abgebogen war und nun ganz woanders war, als sie eigentlich wollte. Sie studierte die Gegend genau, doch sie konnte nichts wiedererkennen.
<br />
*Seltsam... Ich kenn mich doch in meiner Wohngegend aus, aber wie kann es sein, dass es mir so geht als wäre ich noch nie hier gewesen?*
<br />
„Das liegt wahrscheinlich daran, dass do noch nie hier warst!“
<br />
Akane blieb wie angewurzelt stehen und wagte es nicht in die Richtung zu sehen, aus der die Stimme gekommen war. Sie hatte sie sofort wiedererkannt und es wurde ihr heiß und kalt, las sie daran dachte, wer da gerade direkt hinter ihr stehen musste.
<br />
„Na, hast du mich schon vermisst? Was mich angeht, ich habe dich nicht vergessen.“
<br />
Langsam riss Akane ihren Mut zusammen und drehte sich um. Wie sie erwartet hatte war es Belua, der nun in einer lässigen Haltung vor ihr stand und die Arme verschränkt hatte.
<br />
Ein überlegenes Grinsen war auf seinem Gesicht und alles in allem strahlte er eine gewaltige Aura der Macht aus.
<br />
Nachdem er sich kurz Zeit genommen hatte sie noch einmal zu mustern, wurde sein Grinsen noch breiter, er schien sich seiner Sache sehr sicher zu sein.
<br />
Mit langsamen Schritten kam er in ihre Richtung.
<br />
Akane wich diesmal nicht zurück und blieb felsenfest auf ihrem Platz stehen, was Belua kurz verwirrte. Er hatte wohl nicht damit gerechnet, dass sie tatsächlich so viel Courage aufbrachte sich gegen ihn zu stellen.
<br />
<br />
„Sieh an. Du glaubst also immer noch an deinen Sieg, was? Du wirst schon noch merken, wie du dich da täuschst!“
<br />
Mit diesen Worten startete er seinen Angriff und verpasste Akane eine Schlag, der sie zu Boden warf. Doch sie stand sofort wieder auf, warf ihre Schultasche zur Seite und funkelte in an.
<br />
So leicht wollte sie es ihm nicht machen.
<br />
In dem darauffolgendem Kampf, wehrte sich Akane verbissen, doch es war klar, dass sie eigentlich keine Chance hatte. Trotzdem schlug sie immer wieder zurück und versuchte sich nicht anmerken zu lassen, wie es sie schlauchte gegen so einen mächtigen Gegner zu kämpfen.
<br />
Belua behielt ganz klar die Oberhand und so wie es aussah, würde er gewinnen, wenn sich nichts änderte.
<br />
Ein kräftiger Tritt beförderte Akane schlagartig wieder zurück auf die Erde, wo sie ein Stück über den dreckigen Boden schleifte.
<br />
Belua stand direkt über ihr und war sich siegessicherer denn je. Er war kein bisschen aus der Puste, während Akane mächtige Anstrengungen aufbringen musste, es überhaupt mit ihm aufnehmen zu können.
<br />
Mit letzter Kraft stützte sie sich auf und musste sich eingestehen, dass sie verlieren würde.
<br />
<br />
Akane sah wie Belua dazu ansetzte ihr einen weiteren Tritt zu verpassen und schloss die Augen. Sie konnte es nicht ertragen, noch mehr einstecken zu müssen.
<br />
Das Schlimmste für sie war daran, dass es gerade der Körper von Ranma war, der ihr so viele Schmerzen zufügte.
<br />
*Ranma... bitte, hilf mir doch, werde wieder normal...*
<br />
Belua holte aus, gab seinem Fuß Schwung und...
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Ich weiß es ist fies hier aufzuhören, aber ich tus jetzt einfach mal.
<br />
Schreibt mir bitte viele Kommentare, ich freu mich immer riesig darüber :-)
<br />
Am besten noch mehr als letztes Mal ^-^
<br />
Also dann, bis zum nächsten Teil!
<br />
*kiss*
<br />
Lovely