Fanfic: Wenn Engel... ][ Abschied!!!

sollte die Hoffnung ja nie aufgeben. =Im Krieg stirbt die Wahrheit zu guter letzt...= Dieser Gedanke machte sich nach und nach im Vorderhirn breit, und vernebelte ihr die Wahrnehmung, ließ sie schwerer und langsamer atmen. &quot;6...&quot; Ihr Atmen wurde von Mal zu Mal schwerer, gleich würde es soweit sein. Gleich würde sie erfasst und hinweg getragen von dieser Welt, weg von ihrem Schicksal hier, hin zum Schicksal dort. &quot;7...&quot; Sie wurde fortgerissen. Ein kräftiger Ruck ließ sie in grelles Licht tauchen, ein weiterer Riss sie vom Boden, der Dritte schleuderte sie hoch gen Himmel. Doch etwas war anders. Das Licht war grell, es blendete sie, aber es war nicht mehr weiß oder leicht bläulich. Das Blau wurde von Rotschimmern verdrängt, die Rotschimmer von beißendem Rot, und doch trug sie die Säule immer näher an Gaia heran. Mit dem nächsten Blinzeln beider Augen gab es erneut einen Ruck, und sie fiel bewusstlos in sich und einer weiteren Vision zusammen.<br />
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Das sind... Menschen, nein... Das sind Neko, Katzenmenschen! Ich bin in einer Siedlung oder so ähnlich, eine Vision, es kann nur eine Vision sein. Kindern, bisher habe ich ja nur Merle getroffen, aber jetzt eine ganze Stadt? Sie sind nicht viel anders als wir Menschen, es erinnert mich irgendwie an uns selbst. Wie dieses Kind um den Apfel des Händlers bettelt. Die Sonne, sie steht hoch am Firmament! Es muss Mittag sein. Die Häuser, sie sehen aus wie die aus Fanelia, aber, irgendwie erinnern sie noch stärker an unser altes Japan! Ein alter Neko der auf einem Stock gestützt läuft. Nein, ich will noch nicht gehen! Das Bild, es, verändert sich... Tote, nicht schon wieder... Ich versuche die Augen zuzukneifen, aber es gelingt mir nicht. Die Stadt die ich eben noch so lebendig gesehen habe steht in Flammen, alles brennt, Schreie überall. Wieso schon wieder? Ich will das nicht, aber muss ich? Eine Mutter rettet ihre Kinder aus einem der Häuser, sind es ihre Kinder? Ich kann kaum noch etwas sehen, der Rauch ist zu dicht, ich müsste schon längst erstikt sein, aber alles was ich fühle ist die unbändigende Hitze, Angst und die unaufhaltsame Zerstörung. Ich werde weggerisse aus dieser Welt, dieser Szene, ein einzelner Mann steht auf einem Hügel. Um ihn brennt alles, in den Tälern. Die Wälder, alles stirbt. Dieses Zeichen auf seiner Brust, ich habe es schon mal gesehen! Weine nicht, ich darf nicht weinen. Ich soll nicht weinen? Wie komme ich jetzt auf den Satz? Van? Der Mann dreht sich um, ich blicke in ein Schmerzzerfetztes Gesicht. Er beginnt zu lachen, ein einzelner Neko steht ihm gegenüber. Beide sagen etwas, streiten über ein bestimmtes Thema. Das zerstörte Dorf? Streiten sie sich darüber? Beide ziehen ihre Schwerter, das Schwert des Mannes... Er hat einen schwarzen Umhang an, schwarze Kleidung. Dieses Schwert, es ist dasselbe das der Junge in einer meiner Visionen gegen die Frau gerichtet hat. Dasselbe Schwert das der Vater des Jungen einst trug, oder trägt? Sie stürmen aufeinander los, der Neko führt 2 Katana, oder Schwerter die ihnen verdammt Ähnlich sehen. Es gibt einen Knall, ich werde aus dieser Szene geschleudert. Alles wird dunkel. Ein Aufschrei, vermutlich vom Mann, und kurz danach einer von diesem Neko. Er hat ein rötliches Fell, tiefblaue Augen. Warum fällt mir das erst jetzt auf? Dunkle Streifen über die Wangen, fast wie ein Tiger, und eben die typischen Ohren. Alles wird noch dunkler als zuvor. Ich kippe nach hinten weg, werde eingesogen.<br />
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Hitomi blinzelte. Jede einzelne Faser ihrer Beine schmerzte. Der Sprint war nach 6 Wochen des nichts-tuns wohl doch etwas zu viel für ihr Gemüt. Und das obwohl sie auf Gaia mehr als nur einmal Rennen musste. Gaia, war sie angekommen? Das Mädchen blinzelte und zog die Augen gleich wieder zu engen Schlitzen zusammen. Die Sonne blendete sie. Vorsichtig öffnete sie erneut ihre Augen, bedacht nicht gleich wieder geblendet zu werden. &quot;Bin ich in...&quot; Diesmal funktionierte es. Sie konnte sehen, und das zur genüge. Ein Bach zog in ihrer Nähe seinen üblichen Lauf durch sein Angestammtes und durch die Jahrhunderte verewigtes Bett, Vögel glitten durch die Lüfte wie Pfeile, immer wieder nach Nahrung in Form von kleinen Insekten schnappend, Fliegen die es sich im Schutze des Baches bequem machten. Die ganze Luft war über und über getränkt mit Geräuschen, Surren von Insekten, das schlagen von Flügeln, das blubbern des Baches das sanft seine Hymne dazu spielte und über alledem der Himmel, an den kleinere und größere Kugelförmige Wolken ihre Bahnen zogen als sei nie etwas geschehen. &quot;Also auf jeden Fall bin ich nicht mehr auf der Erde, es muss wohl geklappt haben!&quot; Freudig sprang die junge, ehemalige Leistungssportlerin auf und hüpfte wie wild durch die Gegend, wohl wissend dass sie jeder weitere Sprung ins kühle Nass führen könnte. Nur wo genau war sie gelandet? Sie begutachtete ihre Umgebung genauer, ob ihr nicht irgendetwas bekannt vorkommen könnte. Der Bach führte seinen Weg durch ein paar Biegungen und Felsen gestört weiter fort hinab ins Tal, den Landstrich links ihrer Schulter zierte ein Wald, der bis zum abgerundeten Gipfel des Berges führte und über diesen hinweg. Irgendwo in diesem Wald musste auch die Quelle des Wasserstroms zu finden sein, wenn man wollte und sich die Zeit zum Suchen nahm. Die Sonne war entgegen der Uhrzeit der Erde, die sie nur vor wenigen Minuten verlassen hatte schon hoch am Himmel zu sehen, und unter ihr das angrenzende Tal und ein Gebirgszug, der jedoch zu weit entfernt war als das er interessant hätte sein können. Weit und breit waren keine Häuser zu sehen, genauso wenig eine Handelskarawane oder sonstiges im übertragenen Sinne intelligentes Leben in Form von Menschen oder anderen Rassen. Man durfte ja schließlich die Nekos und die Drachengottvölker nicht aus dem Blickfeld gleiten lassen.<br />
&quot;Na toll, alleine in der Pampa, gut gemacht Hitomi...&quot; Ihr fiel gerade ein, das sie sich ja nur auf Gaia konzentriert hatte, und eigentlich nur nebensächlich auf Van. Die Sehnsucht im Allgemeinen war eben doch zu groß gewesen als dass sie sie hätte gegen die auf Van hätte eintauschen können. &quot;Wenn hier doch nur irgendwo eine Rauchfahne oder etwas... Moment mal...&quot; Ihr Blick blieb auf einem bestimmten Fleck im Wald über den Baumwipfeln hängen. Eine Dünne Rauchfahne zog sich in die Höhe, so dünn dass man sie auch gleich übersehen und vernachlässigen konnte. &quot;Was solls, geh ich eben dahin, außerdem, woher soll ein Wolf lernen wie man ein...&quot; Sie verstummte so schnell wieder wie sie begonnen hatte vorschnell zu Urteilen. Wer weiß was in dieser Welt überhaupt alles möglich war.<br />
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Fortsetzung Folgt auf den angegebenen Seiten!<br />
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Nochmal Danke das ihr mir so fleißig kommies geschrieben habt!<br />
Und ich hoffe das zumindest einige diese ff weiterverfolgen werden ;D<br />
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Natürlich steht auch meine provisorische Community noch, und ihr dürft euch gerne auf www.final-ranma.de anmelden ;D das hat auch den vorteil als erste meine neuen ff zu lesen...<br />
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Gez. Em2! Bis zum letzten Teil von dAvE good bye!!!<br />