Fanfic: Ich bin du! 11

Chapter: Ich bin du! 11

Ich bin du!
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Teil 11
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“Nun sag schon!”, drängte Ranma die alte Amazone. “Moment, Schwiegersohn, wir sollten erst noch Kuno dazuholen.” “Urgroßmutter, der kann warten! Bitte sag es uns!”, rief das Mädchen, das das Schild mit der Aufschrift “Shampoo” um den Hals trug. “Okay”, sagte Cologne in ihrem vielsagendem Ton, der verriet, dass etwas mystisches folgen sollte: “Es ist gar nicht so schwer, wie es wirkt. Kann es vielleicht sein, dass in eurem Garten viel Spannung in der Luft lag, Akane?” Akane öffnete den Mund, aber bevor sie etwas sagen konnte, schüttete Shampoo den restlichen Inhalt ihres Glases über sie. Und so musste sie mit der Stimme von Ranma-Chan antworten: “Viel Spannung? Nun ja, eigentlich waren alle ziemlich aggressiv, glaub ich, wenn sie das meinen.” “Ja, genau das meine ich.”, fuhr die Alte fort: “Sag mir doch bitte, was ihr ganz genau gemacht habt, als ihr euch plötzlich “vertauscht” habt.” “Tja....”, überlegte Akane langsam. Also ergriff Ranma das Wort: “Na ja, ich hab meinem Alten eins übergezogen. Ja genau! Er hatte mir mein letztes Reisklößchen geklaut! Und dann war er wütend, weil er sich wegen mir verschluckt hat! Das wolltest du doch hören, alte Hexe, oder?” “Ja, und was war mit den anderen?”, fragte Cologne ungeduldig. “Ryaoga und Kuno haben sich darum geplügelt, wer sich zuerst mit Ranma schlagen darf. Akane hat wie immer rumgeschrien, sie seien ja alle so kindisch. Und Paps kam aus dem Haus um sich über den Lärm zu beschweren. Ich hab etwas von Genmas Klößchen abgekriegt, das sagt genug, denk ich. Das waren dann auch alle, glaub ich.”, erklärte Nabiki knapp, mit Kunos Stimme klang es überheblich. “Na also, da haben wir’s doch”, rief Cologne, als ob ein Lehrer die ganze Stunde über auf die richtige Antwort hatte warten müssen. “Ja, und?”, rief Ranma aufgebracht und sprang auf. “Immer mit der Ruhe, Schwiegersohn.”, meinte die alte Amazone beschwichtigend: “Ich werde es euch schon erklären: Ich habe lange nicht mehr von so einem Phänomen gehört. Im alten China nannte man es, das Leid der Göttin der Ruhe.” “Das Leid der Göttin der Ruhe?”, wiederholte Nabiki ungläubig: “Langsam versteh ich dich, Aakne.” Sie zog alle bösen Blicke des Raumes auf sich. Sogar Kuno war eingetreten und hatte sich, zu aller Erstaunen, Mucksmäuschen still auf einen freien Platz gesetzt. Ranma fragte sich nur, was die alte Hexe wohl mit ihm angestellt hatte... Dann fuhr Cologne fort: “Das heisst ganz einfach, dass wenn mehrere, sagen wir mal einige, Personen am selben Ort hohe Spannungen auslösen, kommt es zum Phänomen des Körpertausches. Meistens geschieht das aber nur, wenn genug Kampfauren anwesend sind. In eurem Fall haben wir die von Genma Saotome, Soun Tendo, Akane, Kuno und vor allem die von Ranma, Ryoga und Shampoo.” “Jaja”, unterbrach Ranma sie mit einer Geste der gereizten Erwartung: Konnte sie nicht endlich zum Punkt kommen? “Dann geht es der chinesischen Göttin der Ruhe jetzt also besser. Und weiter? Was haben wir damit zu tun?” “Ganz einfach, Ranma, es gibt zwischen euch zu viele Aggressionen und Konflikte, die einfach geklärt werden müssen.” “Mehr nicht?”, rief Akane aufgebracht: “Wir klären sie doch tagtäglich!” Cologne sah sie an: “So einfach ist das leider nicht. Es geht nicht darum, wer von euch der stärkste ist. Es geht darum, dass ein für alle mal geklärt wird, wie ihr zueinander steht.” Alle schwiegen. Wie immer brach Kuno mit einer dummen Bemerkung das Schweigen: “Das weiss doch wohl jeder, ich liebe die bezaubernde Akane Tendo und das Mädchen....” “Das Mädchen mit dem Zopf”, beendete Ranma den Satz für ihn, seine gelangweilte Miene sprach für sich.
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Shampoo war eingetreten, scheinbar jedenfalls, denn in dem Körper der Amazone befand sich kein geringerer als Ryoga Hibiki. Offensichtlich hatte er alles mitgehört, denn er biss sich auf die Unterlippe. “Glanzleistung! Einmal um die Ecke und zurück in 3 Stunden!”, grinste Ranma, obwohl er gar nicht in der Stimmung war, sich über Ryogas Orientierungssinn lustig zu machen. Und ganz nebenbei verriet das Päckchen in seiner Hand, dass er den Weg nicht einmal gefunden hatte und vermutlich nur zufällig wider her gefunden hatte.
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Cologne sah sich mit großen Augen um, mit so einer Reaktion hatte sie nicht gerechnet, auch wenn Shampoo genau so ratlos schien, wie ihre Urgroßmutter. Sie konnte nicht ahnen, was es für die einzelnen Personen bedeutete. Für Ranma. Er musste Akane seine Liebe gestehen, alle seine Träume, Wünsche. Das konnte sie nicht verstehen. Er musste Kuno sagen, dass er sein “Mädchen mit dem Zopf” war, wahrscheinlich musste er es ihm sogar so auf die Nase binden, das am nächsten Tag die ganze Welt bescheid wüsste. Und er musste Shampoo ein für alle mal sagen, dass er nichts für sie empfand. Shampoo war kein schlechter Mensch in seinen Augen. Er war nur ihr “Airen”. Irgendwie wollte er das nicht und zwar nicht aus dem Grund, sich alle Chancen offen zu halten... Nebenbei könnte er Ryoga gegenüber noch erwähnen, dass er immer sein bester Freund gewesen war. Aber am schlimmsten war die Sache mit Akane... Er atmete tief durch und sah zu ihr hinüber. Woran sie wohl dachte?
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Von ihren Gedanken ahnte er zwar nichts, aber sie war tief darin versunken. *Was mach ich nur?*, dachte sie immer wider. Die Tatsache, dass sie in Ranmas Körper festsaß, schien alles nur noch schlimmer zu machen. Bis jetzt hatte er nicht einmal bemerkt, was sie für ihn empfand, wie schwer würde es werden, ihm das ins Gesicht zu sagen. In ihr eigenes Gesicht. Dass sie sich daraufhin hoffentlich zurückverwandelten, wäre nur der Beweis dafür, dass sie nicht gelogen hatte und dieses Geständnis nie zurückziehen konnte. Sie wollte es ihm sagen. Oft hatte sie es in ihren Träumen gesehen, aber was wäre wenn.... Und musste sie ihrer Schwester auch die Meinung sagen?
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Ihre Köpfe waren nicht die einzigen die rauchten; Und vielleicht traf es den armen Ryoga wider mal am schlimmsten: Er musste Akane nicht nur seine unendliche Liebe gestehen, sondern auch P-Chans Geheimnis lüften.... P-Chans Geheimnis. Das konnte er doch nicht so einfach tun! Akane würde das nicht verstehen. Sie würde nur einsehen, warum Ranma P-Chan immer so schlecht behandelt hatte. Würde ihn selbst abstoßend finden, ein Perverser, der ohne mit der Wimper zu zucken in ihrem Bett schlief. Wenn er Ranma dann noch seine tiefe Freundschaft offenbarte würde ihn keiner mehr verstehen. Er wollte einfach nur fliehen, weg von diesem schlimmen Ort. Aber erstens konnte er den Körper einer Amazone nicht so einfach entführen und zweitens war die Zeit gekommen, das zu tun, was er wohl oder übel irgendwann tun musste. Er konnte es Akane nicht antun, ihr leben lang in dem Körper von Ranma zu verweilen und er konnte Ranma es nicht erlauben, in Aaknes zartem Körper zu hausen.
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In diesem Zimmer rauchte wohl jeder Kopf, bis auf ein paar wenige Ausnahmen. Leider waren nicht alle so leicht zu durchscheuen, wie die ersten drei. Kuno vielleicht, obwohl seine Beziehung zu Nabiki noch lange nicht geklärt war, wie Ranma auffiel. Und Nabiki selbst war eh das größte Rätsel, sie sprach nie über ihre Gefühle, nur vom Geld. Sie war einerseits berechenbar, aber wenn man genau drüber nachdachte gar nicht. Keiner wusste, wie sie zu den anderen stand. War sie doch in ihren Freund Tatewaki verliebt? Und war Ranma nicht doch mehr, als ein Störenfried für sie. So viele Fragen. Als letzte bleibt nur noch die, wie Shampoo eigentlich über Akane dachte... Ihre Väter hatten wohl kaum noch mehr Geheimnisse vor ihnen.
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Aber eins war ganz sicher: Wenn Ranma und Aknae sich ihre Liebe gestanden, war die Hochzeit definitiv nicht mehr aufzuhalten.
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Punkt.
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Na, seht ihr? Kommt pünktlich und hat sogar noch eine anständige Länge, oder? *grins*
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Danke für eure Kommis! Immer noch zu verwirrend....? *seufz* Tut mir leid, aber das ist echt schwer.
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Na denne, vergesst die Kommis nicht und bis bald
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Eure ranchi ;-)
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