Fanfic: Im Schatten der Liebe (10)
Chapter: Im Schatten der Liebe (10)
So, nachdem ich denn letzten Teil ja ziemlich fies beendet habe kommt hier die Fortsetzung.
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Doch jetzt Viel Spaß mit dem letzten Teil von "Im Schatten der Liebe"!
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Akane sah wie Belua dazu ansetzte ihr einen weiteren Tritt zu verpassen und schloss die Augen. Sie konnte es nicht ertragen, noch mehr einstecken zu müssen.
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Das Schlimmste für sie war daran, dass es gerade der Körper von Ranma war, der ihr so viele Schmerzen zufügte.
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*Ranma... bitte, hilf mir doch, werde wieder normal...*
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Belua holte aus, gab seinem Fuß Schwung und...
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... traf sie nicht!
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Akane, die auf den Aufprall gewartet hatte öffnete langsam wieder die Augen und glaubte nicht was sie da sah!
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Sie war von bläulichem Licht umgeben!
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Es erstrahlte rings um sie und wirkte anscheinend wie ein schimmerndes Schild, da sie sah, dass ihr Angreifer es nicht schaffte ihn zu durchdringen. Belua stand regungslos da und hatte immer noch seinen Fuß erhoben, der jetzt aussah als würde er in der Luft hängen, doch in Wirklichkeit lag er auf dem Rand des Schildes.
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Belua machte auf Akane auch den Eindruck als sei er wirklich überrascht und einen Augenblick lang glaubte sie ein Fünkchen Angst in seinem Blick erkennen zu können.
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Akane war verwirrt. Wo kam nur dieser hellschimmernde Schutz her, der sie vor dem Fußtritt bewahrt hatte?
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Doch kurz darauf wurde sie aus ihren Gedanken gerissen, als sie hörte wie Belua laut aufschrie.
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Sein Fuß, der das Licht berührt hatte, war von einem heftigen Stromschlag erfasst worden, was ihn schmerzvoll zurückwarf.
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Nun war es Belua, der auf dem Boden landete.
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Einen Moment lang blieb er bewegungslos liegen, doch schon nach kurzer Zeit fasste er sich wieder und richtete sich keuchend auf. Er sah verärgert zu Akane herüber, die das Geschehene noch nicht ganz verdaut hatte und immer noch auf dem Boden saß ohne sich zu rühren.
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Das Licht schien immer heller zu strahlen.
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Belua raste auf sie zu und schlug wie wild auf die Barriere ein, die jedoch kein bisschen nachgab, sondern ihm nur immer wieder kräftige Stromschläge verpasste. Doch immer wenn er von einem zurückgeworfen wurde, startete er gleich darauf einen neuen Angriff.
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Doch es war sehr deutlich zu merken, dass ihn diese Prozedur mächtig schlauchte.
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Akane war inzwischen aus ihrer Schockstarre erwacht und begann sich langsam wieder auf die Beine zu stellen, was ihr, wenn auch mühsam, auch gelang.
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Dabei ließ sie sich von dem fast verrückt werdenden Belua nicht stören, da er sie sowieso nicht berühren konnte.
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Doch Akane fragte sich immer noch, woher diese beschützende Hilfe so plötzlich gekommen war, als ihr schlagartig etwas bewusst wurde.
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Beim ersten Zusammentreffen mit ihm, war er ja auch auf einmal verschwunden, und das als sie einen Moment lang an Ranma gedacht hatte und...
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...heute hatte sie es ja genauso gemacht!
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Nun wusste sie, wo Beluas Schwachstelle lag und sie zögerte keinen Augenblick diese auszunutzen.
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Akane schloss die Augen und konzentrierte sich auf das, was ihr in ihrem Leben am wichtigsten war.
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Auf Ranma.
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Denn sie war sich jetzt darüber im Klaren, dass sie sich wohl in ihn verliebt hatte, auch wenn es für sie sehr schwierig gewesen war, es sich selbst gegenüber zuzugeben.
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Und wenn sie es beim letzten Mal geschafft hatte ihm so zu schaden, dann würde es ihr auch noch einmal gelingen.
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Es musste einfach funktionieren!
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Akane dachte daran, wie sie ihn jeden Morgen geweckt hatte, wenn auch manchmal ein wenig unsanft, und wie er sich immer sein Frühstück auf dem Schulweg reingeschlungen hatte, weil er wieder viel zu spät dran war.
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Daran, wie er jedes Mal mit ihr nach Hause gegangen war, wie er lächelte, wenn er kampfeslustig war und vor allem...
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...erinnerte sie sich an den Glanz seiner Augen, der sie faszinierte, und ihr manchmal schlichtweg den Atem geraubt hatte.
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Bis jetzt hatte sie sich nie eingestanden, dass ihr all das wirklich am Herzen lag und dass die Tage, an denen sie es nicht erleben durfte ihr trist und sinnlos vorgekommen waren.
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Sie war sich nun hundertprozentig sicher:
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Sie liebte Ranma...
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Das gleißende Licht erstrahlte immer heller in den leuchtendsten Farben umso mehr sie an ihn dachte.
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Und ihre Rechnung schien aufzugehen.
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Belua hatte seine Attacken beendet und war schreiend vor Schmerz auf dem Boden zusammengesackt, wo er sich verzweifelt die Hände an den Kopf hielt.
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Doch er wusste, dass das Spiel nun vorbei war und er wieder in seine Welt zurückkehren musste um nicht zu sterben.
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Mit gequältem Gesichtsausdruck sah er in Richtung Himmel, der sich allmählich verdüsterte.
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Er hatte verloren!
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Das konnte doch nicht war sein, dass gerade er sich von so einem Mädchen besiegen ließ.
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Mit letzter Kraft richtete er sich bis auf die Knie auf und das Rot in seinen Augen erlosch.
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Ein schwarzer Rauch hüllte ihn ein und stieg langsam in Richtung Himmel auf.
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Er schwebte noch kurz über Ranmas Kopf, bevor er sich einfach in Nichts auflöste.
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Als Akane die Augen öffnete, war sie reichlich verwundert.
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Es war Morgen und sie lag in ihrem Bett!
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Das konnte doch nicht war sein! War sie nicht eben noch draußen gewesen und hatte gegen diesen Belua gekämpft?
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Das war alles viel zu verwirrend, wie war sie den wieder nach Hause gekommen und vor allem:
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Wo war Ranma jetzt?
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Hastig stand Akane auf und während sie sich anzog, bemerkte sie, dass es schon 8 Uhr war. Sie kam viel zu spät zur Schule und das jetzt schon zweimal hintereinander!
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"He Akane! Mach, dass du fertig wirst, wir müssen los!"
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Akane blieb fast das Herz stehen. Es war Ranmas Stimme gewesen! Also hatte sie es doch geschafft!
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"Sag mal, wie lange brauchst du denn noch? Wir müssen los!"
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Akane rannte die Treppe runter und sah wie dort Ranma stand und unruhig von einem Bein auf das andere trat.
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"Da bist du ja, können wir gehen?"
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Es war tatsächlich Ranma! Aber er schien sich gar nicht mehr an den Vorfall zu erinnern! Aber das war Akane egal, Hauptsache sie hatte ihn wieder.
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Überglücklich rannte Akane auf ihn zu und warf sich ihm an den Hals.
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Ranma war vollkommen verwirrt und lief rot an, als sie ihn auch noch ein Küsschen auf die Wange drückte.
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"Akane, was... "
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Akane lächelte nur geheimnisvoll und ließ ihn los.
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"Na komm schon wir müssen zur Schule!"
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sagte sie lachend und machte sich rennend auf den Weg, wobei sie einen völlig verdutzten Ranma zurückließ, der sich fragend die Wange rieb.
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Akane wusste, dass sie es ihm irgendwann sagen würde, sagen, dass sie ihn liebte. Ja, irgendwann...
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