Fanfic: Die Krieger WG 3

zu lachen.<br />
„Was? Das mein ich ernst!“<br />
„Du hast schon wieder gelacht!“ er kriegt sich nicht mehr ein.<br />
Vegeta steht auf.<br />
„Soll ich dir was sagen?“ er wieder ernster.<br />
Er setzt sich wieder hin und guckt ihn misstrauisch an. „Was?“<br />
„Es ist schön dich lachen zu hören!“<br />
„Hm!“ auch lachend.<br />
Nach kurzer Pause. „Sag mal Vegeta?“… Liebst du Bulma eigentlich wirklich?“<br />
„Äh…“ er weiß nicht was er sagen soll. Weil es so dunkel ist, kann Son Goku nicht sehen, das er rot wird. „Warum willst du das wissen?“ er ist wieder total ernst.<br />
„Ach ich… ich weiß nicht, ich hab nur gerade darüber nachgedacht.“<br />
„Worüber?“<br />
Er schweigt erst. „Darüber, wie es mit mir und Chichi weitergehen soll. Und dabei fiel mir auf, dass ich ohne sie glaube ich gar nicht mehr weiter leben möchte!“<br />
„Warum erzählst du mir das?“<br />
„Weil du im Grunde ein klasse Kerl bist. Jedenfalls wenn du willst.“<br />
„Von dir ist das kein Kompliment.“ <br />
„Bähhh! Außerdem hast du im Grunde das gleiche Problem, wie ich.“<br />
„Ich und dein Problem? Von wegen!“<br />
„Ja toll, jetzt blockst du wieder ab. Das ist typisch für dich! Es interessiert dich ein Scheißdreck, was andere Leute tun und von dir denken, und manchmal…“ er bricht ab und hört auf zu reden.<br />
„Was manchmal…hä? Raus mit der Sprache, du Tratschtante.“<br />
„Nö!! Du redest ja auch nicht mit mir!“<br />
„Oh Gott, jetzt ist das Baby beleidigt. Los! Sonst brech´ ich dir was. Und außerdem habe ich vorhin die ganze Zeit gelabert.“<br />
„Na schön, ich… ich habe mir manchmal gewünscht, wie du zu sein!“<br />
Vegeta klappt das Kinn runter. „Hä?!“ er ist total verwirrt.<br />
„Ja, im ernst. Es ist dir immer scheißegal, was für Konsequenzen deine Kraft hervorrufen könnte. Du lebst einfach so in den Tag hinein, ohne dich um andere zu kümmern. Ich wäre manchmal auch gerne so. Dann könnte ich meine Wut, meine Angst, meine Zerstörungslust endlich mal ausleben! Außerdem hätte ich auch gerne unseren Heimatplaneten kennen gelernt und unser Volk und meine Familie. Du hast eine Vergangenheit. Ich nicht! Und noch was, wenn ich so wie du wäre, könnte ich besser mit Frauen umgehen und hätte nicht so viel Angst vor Chichi!“<br />
Während Son Goku redete, hat Vegeta den Mund nicht zu bekommen, erst nach dem letzten Satz, fängt er an laut los zu prusten. „Ha ha ha ha…“<br />
„Das ist nicht witzig! Das habe ich total ernst gemeint… Aber was kann man schon von einem hochnäsigen Prinzen der Sayja – Jins, zu denen er mich nicht dazu zählt, schon erwarten.“ Er dreht sich weg, sehr gekränkt.<br />
„Ich soll dich als Sayja – Jin dazu zählen? Jemand, der Angst vor seiner Frau hat?“ er lacht wieder los.<br />
Er lacht ebenfalls. „Das ist ein ernstes Problem!“ immer noch lachend. „Sie ist immer so heroisch, und wenn sie sauer wird, dann fängt das ganze Haus an zu wackeln! Und im Bett hab ich gar nichts zu melden, da ist sie ein Tier!“<br />
„Dann zeig ihr wer der Boss zu Hause ist, beschweren kann sie sich später. Hoffen wir, das dein Verhalten nicht erblich ist, sonst haben deine Söhne ein Problem.“<br />
„Na ich glaube, Son Gohan kommt ganz gut klar! Er hat ja auch was von Chichi bekommen, jedenfalls, wenn ich das richtig verstanden habe. Erinnerst du dich an unsere Fusion gegen Boo? Da hab´ ich das erste Mal das Gefühl gehabt, alles tun zu können was ich will. Ich hab meine Kraft eingesetzt, ohne über die Folgen nach zu denken! Das war obercool!“<br />
„Klar! War ja auch eine meiner Eigenschaften.“<br />
„Ach! Das hätte ich ja nun nicht gedacht!… Aber sag mal? Zählst du mich dazu?“<br />
„Manchmal.“ Flüsterte er.<br />
Er lächelt. „Nur manchmal?“<br />
„Mal mehr, mal weniger!“<br />
„Öfters mehr?“<br />
„Nein, nur manchmal.“<br />
„An dem Punkt waren wir doch schon mal!“ <br />
„Du bist so nervig, wie ´ne Frau!“ <br />
„Apropro Frau! Wie war das jetzt mit Bulma?“<br />
Er lacht nicht mehr und zuckt mit den Schultern.<br />
„Ich sag´s auch nicht weiter!“<br />
„Du Plappermaul?!“ <br />
„Ich plappere nicht, ich versuche mich mit dir zu unterhalten. Außerdem kann ich schweigen, wie ein Grab. Schließlich habe ich dir auch nie…. Äh vergiss es!“<br />
„Naaa?!“ <br />
„Ich hab dir auch nie wirklich gesagt, dass ich dich gern habe!“<br />
„Soll ich jetzt etwa losheulen?“<br />
„OK! Das reicht! Ich sag jetzt gar nichts mehr. Mach doch was du willst. Schluck deinen Schmerz runter. Friss ihn in dich rein! GUTE NACHT!“<br />
„Sei doch nicht gleich beleidigt. Ich hasse es einfach sentimental zu werden.“<br />
„Mmpf!“<br />
„Das heißt auf Deutsch?“<br />
„Das heißt: jetzt spiele ich mal den eingebildeten, unsentimentalen Kerl und bin eingeschnappt!“<br />
„Wann war ich den eingeschnappt?“<br />
„Das bist du immer! So bald man versucht mit dir über Bulma zu reden!“<br />
„Ich bin nicht eingeschnappt, ich…., ich weiß einfach nicht, was ich sagen soll.“ (peinlich) &amp;#8592;wie süß<br />
Pause<br />
„Das was du fühlst! Auch wenn´s dir schwer fällt, was ich gut verstehen kann! Probieren wir es doch noch mal. Wenn du wieder nicht antworten willst, dann nerv ich auch nicht weiter… Liebst du Bulma?“<br />
„Ich empfinde etwas für sie, was man Liebe nennen könnte, aber ich bin mir nicht sicher. Ich weiß im Grunde nicht was Liebe ist. Und nach dem was ich getan habe, empfindet sie wohl nichts mehr für mich.“<br />
Er brauchte etwas länger und sagte sehr leise. „Du weißt nicht was Liebe ist?“<br />
„Nein, wie denn auch, in der Erziehung der Sayja – Jins gibt es keine Liebe, nur Stärke. Ich habe immer nur Hass erfahren.“<br />
Er denkt nach. „Wenn du trainierst. Und ich meine so trainierst, dass du danach völlig erschöpft auf dem Boden liegst und die Augen geschlossen hast. Dann ist der Krieger in dir zufrieden und schläft, und in genau dem Moment, müsstest du ganz genau spüren, ob du jemanden liebst. Nämlich, in deinem Fall, wenn du in dem Moment an Bulma denkst!“<br />
Er schweigt.<br />
5 Minuten vergehen, ohne das einer was sagt<br />
„Bist du noch da?“<br />
„Siehst du mich hier noch, oder was?!“<br />
„Ähh, jetzt wird er wieder grantig!“<br />
„Ist doch meine Sache.“<br />
„Hab´ ja gar nichts gesagt!… Was meinst du, ob unsere Frauen uns verzeihen?“<br />
„Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber bei mir sehen die Chancen schlecht aus.“<br />
„Mein Gott, was bitte hast du angestellt, dass es so düster aussieht?“<br />
„Ich hab sie absichtlich verletzt.“ <br />
Er schweigt. „Bei mir war´s genau anders herum.“<br />
„Hä? Sie ist sauer, weil sie dich verletzt hat?“<br />
„Ich weiß nicht, warum sie sauer war! Sie hat irgendwas von ihrem Sohn und Hausaufgaben gesagt. Und ich habe nicht gleich kapiert von was sie redete, als sie gesagt hat, ich solle verschwinden. Und sie ist immer wütender geworden und dann hat sie gesagt, ich wüsste doch gar nicht was Liebe ist.“<br />
„Sie war halt sauer. Ich sag auch ´ne Menge Zeug, wenn ich sauer bin - was ich oft bin.“<br />
„Das brauchst du nicht dazu zu sagen! Du meinst also, sie hat es nicht so gemeint?“<br />
„Ja, die Sachen, die ich zu Bulma gesagt habe waren ja auch nicht so gemeint, jedenfalls nicht alle.“<br />
„Warum sagst du ihr das nicht?“<br />
„Weil sie angefangen hat!“ <br />
„Also, wenn du so anfängst, dann werdet ihr euch garantiert nicht wieder versöhnen. Hast du dir denn überhaupt mal überlegt, warum sie sauer war und „angefangen“ hatte?“<br />
„Sie meinte, ich würde sie nicht respektieren und würde ihr nicht genug Beachtung schenken!“ er zuckt mit den Schultern. „So ein Quatsch. Ich hab bloß wichtigeres zu tun.“<br />
Er denkt darüber nach, was Vegeta gesagt hat. „Was hattest du denn zu tun?“<br />
„Ne Menge wichtiges Zeug!“ Er weiß selbst nicht mehr was.<br />
„Ich glaube, ich habe gerade verstanden, warum Chichi so sauer auf mich war. Sie versucht aus den Jungs was Besseres zu machen, als mich und ich unterstütze sie nicht dabei. Vielleicht sollte ich ihr zeigen, dass ich ihre Arbeit, die sie tagtäglich tut, respektiere und das ich sie auch deswegen liebe.“<br />
„Meinetwegen, aber was mach ich mit Bulma? Die alte Mafia Methode, mit den Betonschuhen schwimmen gehen ist nicht mein Stil und alles andere ist zu langweilig.“<br />
„Weiß nicht. Oh ich weiß doch, das hab ich mal zu einem Hochzeitstag mit Chichi gemacht. Ich hab sie entführt!“<br />
„Gekidnappt? Das soll alles wieder gut machen? Sie reist mir den Kopf ab; schafft sie nicht, aber sie wird es versuchen.“<br />
Er grinst. „Na so was, hast du etwa auch Angst vor ihr? Ach Scherz! Natürlich organisierst du das so, dass du vorher ein romantisches Abendessen bereit stellst an einem Ort, wo ihr ganz allein seid. Dann kannst du ihr auch versuchen zu erzählen, was du fühlst. Hört ja kein anderer und Bra und Trunks kommen dir auch nicht dazwischen.“<br />
„Ich bin eher dafür das Abendessen auszulassen.“<br />
„Na, na, das schöne Essen! Aber dann musst du ihr wenigstens etwas schenken. Ist dir eigentlich aufgefallen, dass es schon wieder hell ist?“<br />
„Klar, die Sonne muss ja auch wieder aufgehen.“<br />
„Oh man, das weiß ich selbst! Ich wollte nur sagen, dass wir die ganze Nacht verquatscht haben!“<br />
„Das ist mir klar!“<br />
„Entschuldigung kann ich ja nicht wissen!“<br />
„Ja, ja, ja, was machen wir jetzt?“<br />
„Frühstücken!“ <br />