Fanfic: Etre et Avoir II
Chapter: Etre et Avoir II
Etre et avoir II : Traum der Vergangenheit<br />
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Sorryyyyy für evtl. Rechtschreibfehler!<br />
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Dann endlich lag sie im Bett.<br />
Zu Aufregend waren die Ereignisse des Tages gewesen.<br />
„Ranma!“ murmelte Akane halb in Trance und schlief ein.<br />
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Akane tapste einen langen Flur entlang. Regen prasselte an die Scheiben und das kleine Mädchen, gerade mal 6 Jahre alt, ängstigte sich.<br />
Mit kleinen schnellen Schritten lief sie durch den Flur. Ihre Hand ließ dabei die Wand nicht los.<br />
„Mama!“ rief das kleine Mädchen. „Mama! Ich bin hier!“<br />
Ihre kleine, zarte Stimme durchschnitt die Stille im Haus.<br />
„Mama!“ rief das Mädchen wieder. Allmählich ließ der Regen nach.<br />
Das Mädchen schob eine der Schiebetüren auf und entdeckte ihre Mutter.<br />
Sie saß zusammengekauert in einem der weichen Sessel. Es war ihr Zimmer. Jetzt blickte die nett aussehende Frau auf und lächelte Akane an. „Akane, meine Kleine! Komm her!“<br />
Sie streckte ihre Arme aus. „Mama, Mama!“ freute sich Akane und tapste auf sie zu.<br />
Sie lief in die Arme ihrer Mutter und liebevoll strich ihr die Mutter über das Haar.<br />
„Ich hab dich lieb, Akane!“ flüsterte sie zärtlich.<br />
„Ich dich auch ,Mama!“ wisperte Akane und rieb ihre Wange an die Wange ihrer Mutter.<br />
„Sehr sogar!“<br />
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Ihre Mutter küsste Akane auf die Stirn.<br />
„Schlafenszeit!“ sagte sie lächelnd und drückte Akane mit sanfter Gewalt ins Bett.<br />
Im Nebenzimmer rief Nabiki nach ihrer Mutter und trommelte gegen die Wand.<br />
„Gute Nacht, Mama!“ murmelte Akane und gähnte.<br />
„Gute Nacht, mein Schatz! Ich hab dich lieb! Bis Morgen…“ sagte ihre Mutter und knipste das Licht aus.<br />
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Akane bewegte sich unruhig hin und her.<br />
„Nein!“ flüsterte sie leise. „Nein!“<br />
Schweiß stand auf ihrer Stirn, die Decke rutschte ihr von den Beinen.<br />
„Nein! Nein!“<br />
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((der Traum geht weiter!))<br />
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Am nächsten Morgen weckte Nabiki ihre kleine Schwester. Akane wachte auf und rief sofort nach ihrer Mutter.<br />
„Mama ist nicht da!“ sagte Nabiki kurz und drehte sich um. Mit stolzem Gang verließ sie Akane’s Zimmer. „Mama…“ wimmerte Akane. Sie war völlig verstört. Ihre Mutter ging sonst nie weg,<br />
Was war passiert, Sie sagte Akane immer Bescheid, wenn sie weg ging.<br />
Sie stand auf und tapste zum Fenster. Es war von innen beschlagen und Akane wischte mit der Hand über das Glas. Sie wich zurück, als sie sah, das ihr Fenster von außen vereist war.<br />
„Es hat geschneit?“ wunderte sich die Kleine und klatschte in die Hände.<br />
„Juhu! Schnee!“<br />
Akane freute sich riesig und zog sich sofort ihre Wintersachen an.<br />
Vergessen war ihre Mutter und Akane baute einen (ziemlich hässlichen) Schneemann.<br />
Kasumi, die an ihrem Fenster stand, beobachtete sie und lächelte. „Ach Mama. Wo bist du nur?“<br />
Sie drehte sich um und ging in das Schlafzimmer ihrer Eltern.<br />
Soun schnarchte in seinem Bett.<br />
Er war gestern noch mit Freunden einen Saufen gegangen. Kasumi schüttelte den Kopf und trat ans Bett. „Papa! Papa! Aufstehen!” Sie rüttelte an seinem Arm.<br />
Soun grunzte und drehte sich auf die andere Seite.<br />
„He Papa! Aufstehen!“ <br />
Langsam erwachte Soun. Er hatte dunkle Ringe unter den Augen und blinzelte ins Licht.<br />
„Kasumi!“ murmelte er. Er hatte eigentlich seine Frau erwartet.<br />
„Papa! Mama ist weg!“ jammerte Kasumi und schüttelte weiter Souns Arm.<br />
„Und? Hat sie nichts gesagt?“<br />
„Nein! Sie ist weg!“<br />
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Akane hielt unterdessen inne. Sie hörte die Stimme ihrer Mutter. Aber wo?<br />
Akane sah sich um. Überall lag Schnee, die Menschen blieben in ihren Häusern.<br />
„Mama…?“ fragte Akane leise und machte ein paar Schritte vorwärts. „Mama?“<br />
Akane ging noch ein paar.<br />
Jetzt lief sie aus dem Garten, hinaus auf die Straße.<br />
Sie folgte der Straße weiter gerade aus und kam an noblen Gärten vorbei.<br />
Sie ging links um eine Kurve und bog rechts in eine Straße ein. Sie folgte der Stimme ihrer Mutter.<br />
Ihre Mutter schluchzte. Sie weinte. Akane wollte nicht, dass ihre Mutter weinte.<br />
Sie bog um eine Kurve und blieb erschrocken stehen.<br />
Ein Mann mittleren Alters kniete neben ihrer Mutter. Er drückte ihr eine Pistole gegen den Kopf.<br />
„Du warst zu unvorsichtig, Kimie Tendo!“ zischte der Mann boshaft. „Es wäre besser gewesen, du hättest mein kleines Rendezvous nicht gesehen!“ Akane starrte auf den Mann. Sie konnte sein Gesicht nicht erkennen. „Jetzt bist du es, was dein Mann verliert. Beim nächsten Mal ist es der Dôjô.“ Akane war unfähig sich zu bewegen.<br />
Ihre Mutter wimmerte auf dem Boden. „Mein Mann wird dir unser Dôjô nie verkaufen!“<br />
Einkaufstaschen lagen verstreut mit ihrem Inhalt auf dem Boden.<br />
Der Mann hatte weiße Handschuhe an und nahm jetzt ihre rechte Hand in seine.<br />
„Ach, Kimie, du kannst deinem Mann ausrichten, dass ich früher oder später sowieso sein Dôjô kriege! Hahahahr!“<br />
Kimie, die Mutter von Akane, schluchzte laut auf und ihre Hand umschloss die Pistole. Sie wollte sie loslassen, aber der Mann drückte ihre Finger fest um das kalte Metall.<br />
Der Mann grinste schleimig und meinte. „Wir sehen uns dann in der Hölle…“ Sein Finger drückte ab.<br />
Ein lauter Knall ertönte und Kimie sank zu Boden, die Waffe in ihrer Hand.<br />
Es sah nach Selbstmord aus. Der Mann richtete sich auf und schaute sich um. Schnell versteckte Akane sich hinter der Kurve.<br />
„Mama…“ flüsterte sie und Tränen tropften auf den weißen Schnee. Überall waren rote Flecke auf dem weißen Schnee. Es sah aus wie Ketchup.<br />
Langsam richtete sie sich auf und rannte weg. Sie rannte zurück in den Garten und versteckte sich hinter einem Baum. Sie konnte niemandem davon erzählen. Niemandem! „Mama…“<br />
Akane weinte leise und vergrub ihr zartes Gesicht, dass nun gerötet war, in ihrem Anorak.<br />
„Mama…“<br />
>>In diesem Moment schwor ich, Akane Tendo, diese schreckliche Erinnerung zu vergessen, auf das sie nie wieder zum Vorschein kommt!<<<br />
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„Wo ist Mama?“ fragte Akane. Sie war ruhig. Zu ruhig, für das, was sie hatte mit ansehen müssen.<br />
„Mama hatte einen Unfall!“ sagte Kasumi traurig. „Sie wird nie mehr nach Hause zurück kommen!“<br />
„Wie ist sie gestorben?“ fragte Akane leise. Tränen rannen ihr die Wangen hinab. <br />
„Sie ist von einem Auto angefahren worden!“ meinte Kasumi.<br />
Kasumis Hände verkrampften sich. Sie wollte ihre Kleine Schwester nicht anlügen, doch sie konnte nichts dagegen tun.<br />
„Sie war sofort tot!“ Akane presste ihre Lippen aufeinander. „Arme Mama!“ sagte sie. Ihr fiel es leichter zu glauben, dass Kimie Tendo durch ein Auto gestorben war, als durch die Hand eines Mannes, deer nur ihr Dôjô wollte.<br />
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„NEIN!“ Akane wachte auf. Der Schweiß rann ihr über die Stirn, ihr war brütend heiß.<br />
„Wieso… Wieso habe ich diesen gottverdammten Traum…“<br />
Ein Schluchzer entkam ihrem Mund. Er war nur sehr kurz.<br />
Schnell beruhigte sie ihr rasendes Herz und schlich ins Bad.<br />
Sie ließ kaltes Wasser über ihr Gesicht laufen und es ging ihr etwas besser.<br />
„Mutter ist tot. Du kannst daran nichts ändern… Aber wieso dieser Traum? Wieso ist es so, als sei es eine versteckte Erinnerung? Er kommt mir so real vor… Als wäre das schon einmal passiert…!“ flüsterte Akane.<br />
Sie betrachtete ihr weißes Gesicht im Spiegel und seufzte. „Wäre ich doch auch so schön wie Ukyo oder so stark wie Shampoo…Ich bin eben doch nur ein Feigling, der sein Gesicht hinter einer Maske versteckt und so tut, als sei er unglaublich mutig und stark…“<br />
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Der nächste Morgen brach mit lautem Vogelgezwitscher an. Akane stöhnte auf und wälzte sich im Bett. „Och nee…“ seufzte sie laut auf.<br />
Ihre Haare standen in alle Richtungen ab und sie taumelte mit kleinen Äuglein ins Badezimmer.<br />
Unglücklicherweise war Ranma schon wach, was er sonst nie war und putzte sich gerade seine Zähne. <br />
Als er Akane sah, musste er lachen und verschluckte sich an seiner Zahnpasta. Akane wurde sauer und schnappte sich seinen Zopf. „Du blöder Affe!“ meckerte sie.<br />
„Irgendwie“ war in der Wanne kaltes Wasser drin und Akane stopfte Ranmas Kopf mit einem Ruck unter Wasser.<br />
„Hoffentlich bringt dich das zu Sinne!“ fauchte sie.<br />
Sie schnappte sich ihre Bürste und bändigte ihre Frisur.<br />
Dann putzte sie in Windeseile ihre Zähne und verschwand wieder in ihrem Zimmer.<br />
Ranma-chan grummelte vor sich hin und dachte an gestern Abend zurück.<br />
~Gestern war sie ganz anders…~ dachte sie.<br />
~War wohl wieder ne Laune von ihr…~<br />
Akane saß schon am Frühstückstisch, als Ranma herunterkam.<br />
Kasumi begrüßte ihn und stellte ihm eine Schüssel Reis hin. In Null Komma Nix verdrückte er diese.<br />
„Oh! Komm Ranma!“ meinte Akane. „Wir kommen zu spät zur Schule!“<br />
Soun stand auf. „Einen Moment Akane! Die erste Stunde fällt für dich heute aus!“<br />
„WAS?“ tönte es aus ihrem Mund.<br />
„Nabiki nimmt eine Entschuldigung für dich mit!“<br />
Akane setzte sich wieder.<br />
„Und wieso?“ fragte sie lauernd.<br />
„Also, ich habe eine Postkarte bekommen!“ sagte Soun und hielt sie hoch.<br />
„Hm?“ fragte Akane. „Und?“<br />
„Erinnerst du dich an Akira Yuki?“ ((also, akira ist KEIN Mädchen!!))<br />
Akane sprang auf. Ihre Lippen bebten.<br