Fanfic: Etre et Avoir II

Chapter: 3.Teil

Etre et Avoir

3. Teil
Etre et Avoir
((hat der denn ffcode?? ma sehen))
Akira öffnete mit einem Ruck seine Augen. Er versuchte Akanes Blick zu treffen, doch ihr Gesicht wurde von einem Schatten verdeckt.
Langsam kam er nach oben.
Er drückte mit seiner Hand ganz langsam Akanes Kinn nach oben, so dass sie ihn ansehen musste.
Er beugte sich vor und seine Lippen berührten ihren Mund.
Von Akanes Herz fiel ein Stein und es war ihr, als sei sie aus einer langen Ohnmacht erwacht.
Ihr Kuss wurde immer länger und Ranma bekam Zustände.
Er ballte seine Hand zu Faust und öffnete sie wieder.
Von irgendwo her besorgte er sich einen Stein, zielte und… traf nicht.
Der Stein zischte an Akiras Rücken vorbei.
Akane unterbrach den Kuss und drehte den Kopf zum Baum. Schnell duckte sich Ranma und sein Herz raste.
~Warum habe ich geworfen?~ dachte er. ~Ich hasse dieses flachbrüstige Machoweib doch! Wieso habe ich geworfen? Was ist das für ein merkwürdiges Gefühl…es frisst mich auf…~
Er sprang vom Baum und rannte weg. ~Es kann mir doch egal sein, wen Akane küsst…~

Akira stand von der Bank auf. „Ich wollte es dir schon damals sagen…Akane!“ sagte er. Akanes Herz raste wie wild in ihrer Brust. „Was denn?“
„Ich… liebe dich schon seit über 10 Jahre, aber nie habe ich mich getraut dir zu sagen, dass ich…in dich verliebt bin!“
Akane schluckte. „Ist das wahr?“ Sie fing an zu lächeln und umarmte ihn. „Ich dich auch…“

Ranma rannte durch die fast leeren Straßen Nerimas. Ihm war zum Heulen zumute, aber er konnte nicht.
Es war unfair. Er lebte schon fast ein Jahr mit Akane unter einem Dach. Er bemühte sich auf seiner Weise um sie und dann kam einfach so ein Obertrottel daher und schon wollten die beiden heiraten.
Er ballte seine Hand zu Faust und schlug auf einen Laternenpfahl ein.
Als es ihm etwas besser ging, ging er langsam weiter. (und was ist mit der Laterne?)
+Nur nicht den Kopf verlieren, Ranma…+ dachte er und seufzte.

Akane drückte Akira sanft von sich herunter und seufzte. +Wieso schmeiße ich mich Akira eigentlich in die Arme, obwohl wir uns schon ewig nicht mehr gesehen haben?+
Sie lächelte ihn an und stand langsam auf. „Was ist denn?“ fragte Akira verwirrt und setzte sich aufrecht auf die Bank. +Hat sie mein Kuss so überrumpelt?+
„Wir…sollten nach Hause gehen…“murmelte Akane und schritt mit gesenktem Kopf langsam in Richtung Dôjô fort.
Akira blickte ihr hinter her und schnipste dann mit dem Finger. „Verdammt…Beinahe hatte ich sie…“
Er lächelte verschmitzt. +ich werde sie dir nicht überlassen, Ranma Saotome…von dem ich schon so vieles auf meiner Reise gehört habe…+

Ranma traf ca. 10 Minuten vor Akane und Akira ein.
Kasumi war mit Essen machen beschäftigt und die drei Ältesten spielten Go (wobei Herr Yuki den Mentor von Soun spielte)
Ranma ging schweigend in den Dôjô und setze sich unter den Altar.
Unweigerlich fiel ihm ein Satz ein, den Daisuke einmal erwähnt hatte. >>Frauen sind undurchsichtig und unberechenbar. Bist einmal in ihren Fängen, kommst du nie mehr heraus!<<
Ranma musste lächeln.
>>Ist sie es wert, zu sterben? Diese Frage musst du dir immer zuerst stellen, bevor du dich wegen ihr auf Glatteis begibst!<<
>>Glatteis ist rutschig und tückisch. Fällst du einmal, kommst du nur sehr schlecht wieder hoch!<<

Akane schlüpfte aus ihren Schuhen und ging schnell hoch auf ihr Zimmer.
+Wieso bin ich so durcheinander? Ist es wegen Ranma?…+
Sie schüttelte sich, als wollte sie eine Erinnerung loswerden. +Doch nicht wegen dem Depp!+ dachte sie unglücklich und drückte hinter sich leise die Tür ins Schloss.
Vorsorglich schloss sie ebenfalls das Fenster und machte die Vorhänge zu.
+Was mache ich hier eigentlich? Wieso mache ich alles zu?+
Es war, als würde eine innere Stimme antworten und Akane zuckte zusammen.
„Weil Ranma durchs Fenster kommen und Akira nicht so ungebildet und pervers ist, sondern durch die Türe kommt würde.“
Akane sank auf ihre Knie und presste die Hände auf ihre Ohren.
„Sei ruhig…“ flüsterte sie krampfhaft. „Hör auf…“
Die Stimme schwieg und Akane löste ihre Verkrampfung.
+Ich sollte…ein heißes…Bad nehmen…+ dachte sie und stand auf. Langsam holte sie frische Wäsche aus ihrem Schrank, schloss die Tür auf und trat heraus.
Sie hörte lautes Lachen und Geschirrgeklapper.
Leise tapste sie zum Bad, drückte leise die Türe auf und trat seufzend ein.

Das heiße Wasser tat gut. Schweißperlen glitzerten auf ihrem Arm und Akane tauchte unter. Als sie wieder hochkam, hörte sie Schritte vor der Türe, dann Geräusche und Worte.
„Wo willst du hin?“ fragte Akira. „Ich will baden, du Depp.“ Antwortete Ranma.
„Ich bin kein Depp, du Schwuchtel!“
((Akira weiß gar nicht, wie nah er dran ist!))
„Wer ist hier ne Schwuchtel?“ erboste sich Ranma und sofort entbrannte ein heftiger Streit darüber, ob Ranma eine Schwuchtel war oder nicht. Plötzlich wurde Akira handgreiflich und gab Ranma einen heftigen Schlag gegen die Brust.
Ranma krachte gegen de Wand und sank keuchend nieder.
„Du…Mistkerl…“ fauchte er und rappelte sich auf.
Akira höhnte ihn an. „Was ist du Schlaffi! Willst du mir drohen? Oh du böser Junge!“
Ranma wurde wütend. „Du wirst Akane niemals bekommen!“ schrie er und traf Akira ins Gesicht. Blut rann Akira übers Gesicht, als er Ranma wegdrückte. „Du Pisser. Jetzt bist du dran…“
Seine Unterlippe war aufgeplatzt und blutete wie verrückt.
Akane starrte auf die Tür und rückte näher an den Rand der Wanne.
+Oh Gott…+ dachte sie panisch und verkrampfte ihre Haltung. +Diese Idioten kämpfen auch noch…Und das alles…wegen mir…Ich dumme Ziege…+
Draußen eskalierte die Situation.
Akira wurde langsam immer wütender und Ranma ebenfalls. Sie droschen wild aufeinander ein.
Ranma wurde gegen die Badezimmertüre geschleudert und landete im Vorraum des Bads.
Akira betrat den kleinen Raum und bemerkte Akane`s Sachen. (Preisfrage: Welche Sachen meine ich? Also nicht unbedingt Akane`s Kleid ^^)
Ein kleines Lächeln huschte über sein Gesicht. +Wenn ich ihn vor ihren Augen fertig mache, wird sie mich anhimmeln…+ (Ganz schön eingebildet!!)
Ranma keuchte schwer und stand auf. „Ich hasse dich…“ sagte er laut und fügte mit Nachdruck hinzu. „Gleich als ich dich sah!“
„Das beruht auf Gegenseitigkeit!“ lächelte Akira kalt und fuhr sich durchs Haar.
„Aber Jetzt…bringen wirs zu ende…Du oder Ich!“
Ranma nickte und wischte sich mit dem Handrücken übers Gesicht.
„Los!“ flüsterte er und sprang auf Akira zu. Akira kreuzte die Arme und blockte Ranmas Schlag ab.
Dann holte er aus und mit einem einzigen Schlag, den er in Ranmas Magen landete war der Kampf besiegelt.
Ranma krachte durch die Wand, hinein zu Akane. Diese schrie auf und schnappte sich ein Handtuch.
Ranma blieb reglos, halb im warmen Wasser, das sich blutrot färbte, liegen. Akane hatte den Ekel im Gesicht und blickte Akira fassungslos an. War das der Junge, den sie als kleines Kind so geliebt hatte? Der starke, coole Macho dem einfach alles gelang?
Der so süß aussah und der einfach total nett war?
+Nein…+ dachte Akane. +Diesen Akira…gibt es nicht mehr…+
Akiras Gesicht war vor Hass zerfurcht und de grenzenlose Wut stand in seinen Augen.
Plötzlich verschwand die hässliche Fratze, ein verwundertes Lächeln zauberte sich auf sein Gesicht und erblickte zu Akane. Mit dem freundlichsten Lächeln der Welt machte er ihr ein Kompliment. „Auch ohne Sachen immer wieder eine Augenweide!“
Er trat auf sie zu. Akane wich zurück. Sie konnte nicht fassen, wie dieser jemand, der vor ihr stand, gerade ihren Ex-Verlobten vermöbelt hatte und ihr dann ein schleimendes Kompliment machte. Sie fauchte ihn an: „Komm nicht näher, du widerliche Kröte!“ Sie holte tief Luft und spuckte ihm ins Gesicht.
Nichts erinnerte sie noch an den alten Akira, und nichts an den Akira, der ihr eben seine Liebe gestanden hatte.
Akane standen Tränen der maßlosen Trauer und der Wut in den Augen.
„Und ich dumme Kuh hab dich geliebt und dir geglaubt…“
Akira runzelte die Stirn und wischte sich die Spucke von der Stirn.
„was hast du denn?“ fragte er. Akane wich bis zur Wand.
„Bist du noch ganz dicht Ranma so zusammen zuschlagen?“ keifte sie voller Selbstbewusstsein, obwohl sie sich nicht so fühlte.
Akira blickte sie ärgerlich verwirrt an.
„Was hast du?“
Akane schluckte und streckte dann ihren Arm aus.
„RAUS!“ schrie sie und verlieh ihrer Stimme einen harten Klang. „Ich will dich nicht sehen!“
Akira runzelte noch immer die Stirn, beugte sich aber der Aufforderung. „Wie ihr wünscht, milady!“

Akane beugte sich über Ranma. Er hatte ziemlich viele Kratzer und Wunden.
+Mein Gott…+ dachte Akane und schloss die Augen. +Man merkt, dass er Schwertmeister ist!
Er die Stellen getroffen, die besonders schwer bluten. Aber…+
Sie fuhr entsetzt hoch. „Er hatte nichts in der Hand…außer er…“
Akane hielt sich entsetzt die Hand vor den Mund. „…hat Ranma mit einem Taschenmesser bearbeitet!“
Sie hievte seinen Körper ganz in die Wanne und wusch das Blut ab.
Merkten die unten nichts?
Sie hatte keine Zeit zu Rufen. Langsam zog sie Ranmas zerfetztes Oberteil aus und betrachtete die vielen kleinen Wunden.
+er muss schreckliche Schmerzen haben…+ dachte sie und suchte das Verbandszeug.
Sie fand es und holte es aus dem Schrank. Mit schnellen Handgriffen verband sie Ranmas Köper (für Ranma-Anfänger und Nichtwisser: Sie wickelte ihn wie eine Mumie ein).
Das Wasser hatte sie wohl oder übel aus der Wanne lassen müssen und nun zog sie Ranma auf die Tatamimatten.
+Er sieht irgendwie glücklich aus…+ dachte Akane und runzelt die Stirn.
+Was mach ich denn jetzt…Akira ist wie verwandelt…Ich…ich fange an ihn zu hassen…Diesen Akira