Fanfic: Austauschprojekt (1)
Chapter: Austauschprojekt (1)
Ich weis natürlich, dass eine Detective Conan FF auf dieser Site nichts verloren hat, aber ich kanns nicht lassen diese FF (zur Abwechslung wirklich von mir) hier zu posten!<br />
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Austauschprojekt (I)<br />
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Es war ein Morgen wie jeder andere, Shinichi stand in der Küche und schlang sein Frühstück hinunter. Er hatte gerade den letzten Bissen hinuntergeschluckt, als jemand läutete. *Das muss Ran sein*, dachte Shinichi und zog sich schnell seine Jacke über. Hastig öffnete er sie Tür, und da stand sie auch schon. So hübsch wie immer. „ Shinichi, du hast da noch ein Stück von deinem Essen am Mund!“ Und sie wischte es mit dem Finger weg. Die beiden verhielten sich zwar so, aber sie waren nicht zusammen. Sie liebten einander, aber bisher hatte sich noch keiner der Beiden dazu durchringen können, seine Liebe zu gestehen. <br />
Zusammen machten sie sich, wie jeden Morgen, auf zur Schule. Sie redeten über dies und das, und dann standen sie auch schon vor der Schule. Langsam betraten sie das Gebäude, liefen einige Treppen hinauf und gingen in ihr Klassenzimmer. Sie setzten sich an ihren Tisch (nebeneinander) und breiteten ihre Schulsachen darauf aus. <br />
Kurz nach dem Läuten, betrat die Englisch Lehrerin die Klasse. Alle Schüler die noch nicht auf ihren Plätzen waren, suchten diese in kürzester Zeit auf. Nach einer langen Pause, begann die Lehrerin mit strengem Blick: „Ich möchte nicht um den heißen Brei herum reden, und ich sage euch gleich: seid still solange ich rede, oder zeigt zumindest auf, wenn ihr etwas zu sagen habt! Ich muss euch nämlich etwas Wichtiges mitteilen, und ich werde mich nicht wiederholen.“ Es schien nun, als ob die Schüler zu gespannt wären um zu reden. Eine erschreckende Stille herrschte in dem Raum. Doch plötzlich wurde sie wieder durchbrochen, und zwar abermals von der Lehrerin. „Unsere Schule nimmt an einem Projekt teil-“ Und blitzartig war in jeder Ecke des Klassenzimmers ein Murmeln zu vernehmen, bis die Lehrerin die Nerven verlor und schrie: „Seid endlich ruhig!!!“ Innerhalb einer Zehntelsekunde war kein Laut mehr zu hören. Verärgert ergriff die Lehrkraft wieder das Wort: „Darf ich jetzt endlich fortfahren? Danke! Also wo war ich stehn geblieben? Ach ja! Unsere Schule nimmt an einem Projekt teil, an einem Schüler-Austausch-Projekt! Und nun frage ich euch: wer von euch würde sich freiwillig dazu bereit erklären nach England zu fliegen und dort für eineinhalb Monate die West Londonerhighschool zu besuchen? Wer das möchte, steht bitte auf! Dann kann ich denjenigen anmelden “ Doch anscheinend hatte niemand Interesse. Bis schließlich Ran sich erhob. Und das bedeutete für Shinichi, dass er auch dorthin fliegen würde, obwohl er das eigentlich gar nicht wirklich wollte. Aber er wollte Ran da auch nicht allein hinfliegen lassen. Was wenn sie dort einen Jungen kennen lernen würde und sie sich in ihn verliebt? Nein das würde er nicht zulassen. Und ruckartig stand auch er auf. Die Lehrerin nickte und schrieb die beiden auf: „OK, Mori und Kudo. Am Montag, also in einer Woche, erwartet euch zur gewohnten Schulzeit ein Taxi. Und zwar am Haupteingang. Seid pünktlich!“ Ran sah Shinichi dankbar an, und beide setzten sich wieder. Der Rest des Tages verlief normal.<br />
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Von Tag zu Tag wurde Ran aufgeregter und ungeduldiger. Sie konnte es kaum erwarten. Shinichi hingegen nahm alles völlig gelassen. Schließlich war für ihn Ran der einzige Grund dorthin zu fliegen.<br />
Am Tag der Abreise Holte Ran Shinichi wie immer ab, und gemeinsam schleppten sie ihre Koffer zur Schule. Shinichi hatte mehr zu transportieren, er hatte Ran das meiste abgenommen (was für ein Gentleman *schwärm*). Am Haupteingang der Schule, erwartete sie, wie die Lehrerin es gesagt hatte, ein Taxi auf sie. Sie luden ihr Gepäck in den Kofferraum, stiegen ein und wurden zum Flughafen gefahren. Dort wartete eine unbekannte Person auf die beiden die ihnen erklärte, was sie tun sollten, wenn sie aus dem Flieger ausgestiegen sind. Der Mann brachte die Koffer schnell zum Gebäcksteig, führte sie noch den Platz entlang bis zu den heruntergelassenen Treppen und verabschiedete sich kurz und bündig. <br />
Im Flugzeug es eng, und sie zwängten sich einige Zeit durch lange Gänge, bis sie endlich an ihren Plätzen angekommen waren: 405 und 406. Diese Sitze befanden sich links, ganz am Fenster. Wortlos setzten sie sich und zogen ihre dicken Jacken aus. Ran bestand darauf am Fenster zu sitzen um die schöne Aussicht genießen zu können. Also setzte Shinichi sich auf Platz Nummer 405. Ihm war es ohnehin egal ob er am Fenster saß oder nicht, er hätte so oder so nur Augen für Ran, und sie war ja schließlich die beste Aussicht die er sich vorstellen konnte (is er nicht süß? *schwärm*) Hier drinnen war es wohlig warm, draußen aber, zog die Winterkälte durchs Land. Shinichi wunderte sich, dass alle Plätze in diesem Abteil besetzt waren, nur die beiden unmittelbar rechts von ihm nicht nämlich Sitz 403 und 402. Würden die Personen noch kommen die hier sitzen sollten? Sind sie krank geworden? Diese und viele andere Fragen schossen Shinichi durch den Kopf. Er bemerkte es schon gar nicht mehr. Doch dann schloss er die Augen und lehnte sich zurück *mir doch schnuppe wo die bleiben, wenn sie den Flug versäumen sind sie selbst schuld. Außerdem kenne ich die Leute ja gar nicht, also warum mache ich mir dann sorgen um ihre Sitzplätze?* Ran hatte die ganze Zeit aus dem Fenster geschaut, doch jetzt, als sie merkte dass Shinichi seine Augen geschlossen hatte, konnte sie nicht umhin ihn anzusehen. *Oh, Mann er ist wirklich außergewöhnlich hübsch! Und so intelligent! Wenn er noch lange so daliegt kann ich mich nicht mehr beherrschen!* Doch er regte sich nicht. Ran streckte die Hand aus und war nur noch drei Zentimeter von seinem Gesicht entfernt als er plötzlich ein Auge aufmachte. Erschrocken starrte Ran ihn an und flehte *bitte frag nicht was ich vorhatte, bitte frag nicht was ich vorhatte!* Shinichi setzte sich kerzengerade auf und sah Ran ernst ins Gesicht. Doch dann lächelte er sie an. Um Shinichi abzulenken meinte Ran: „Wieso möchtest du eigentlich nach England?“ „Ähh, weil…weil…“, stotterte er und sucht verzweifelt nach einer ausrede, obwohl er natürlich ganz genau wusste warum er dorthin will *Jetzt lass dir schleunigst was einfallen, du bist ein bekannter Schülerdetektive und dir fällt nicht mal ne klitzekleine Ausrede ein?...* Doch plötzlich riss ihn eine bekannte Stimme aus den Gedanken: „Weil er sehn will ob er dort nicht einen Fall aufklären kann. Hab ich nicht recht Shinichi?“ Verwundert wanden sich Ran und Shinichi in die Richtung aus der die Stimme kam. Und sofort reagierte er: „J-ja, genau das wollte ich sagen...aber was macht ihr hier“ Ihm gegenüber standen Heiji und Kazuha. Schnell zogen sie sich ihre überflüssigen Klamotten aus und ließen sich auf den Sitzplätzen 403 und 402 nieder. „Wahrscheinlich aus dem selben Grund wie ihr“, ergriff Heiji wieder das Wort, „unsere Schule nimmt auch an dem Projekt teil. Und um auf die Frage, die stellen willst, man sieht’s dir nämlich an Shinichi, zu antworten, das wir erst so spät kommen ist allein Kazuhas verdienst.“ Nun entrüstete sich Kazuha: „Was soll das heißen >mein Verdienst<? Kann ich was dafür, dass unser Taxifahrer zu ungeduldig war und einfach ohne uns gefahren ist?!“ „Er war nicht >ungeduldig<, wir waren viel zu spät dran!“, stellte Heiji fest, „und das nur, weil du dich unbedingt noch schick machen wolltest! Wofür weis ich auch nicht, wahrscheinlich für den Pilot!“ Shinichi konnte sich ein Lachen nicht verkneifen, genauso wenig wie Ran, und beide prusteten los. Als sie allerdings Kazuhas sahen, die sie zornig anfunkelte, setzten sie schlagartig wieder ein ernstes Gesicht auf. Heiji wollte Kazuha gerade wieder irgendetwas vorwerfen, als eine Durchsage ertönte: „Bitte anschnallen, das Flugzeug startet in wenigen Sekunden!“ Sofort fummelten alle an ihren Gurten herum und nach einer halben Sekunde gab es einen Ruck, und sie flogen schon 15 Meter über der Erde.<br />
Das war das Ende der kleinlichen Streitereien zwischen Kazuha und Heiji. Ran und die anderen drei lehnten sich entspannt zurück, und Shinichi flüsterte Heiji noch: „Danke für die Notlüge von vorhin!“, ins Ohr. „Ach was Shinichi, gern geschehn, und ich frag auch gar nicht warum du nun wirklich unbedingt nach England willst, denn das kann ich mir sowieso vorstellen!“, und er grinste zu Ran hinüber. Sein Lächeln wurde immer breiter und schließlich meinte er: „Dach hat’s voll erwischt, oder?!“ Shinichi bekam nach dieser Frage einen leicht Roten Schimmer auf den Wangen, versuchte aber cool zu bleiben, und stellte die Gegenfrage: „Ach, und dich hat’s natürlich nicht erwischt?“ Nun stieg auch Heiji die Röte ins Gesicht und er starrte auf den Boden. Nach dieser Reaktion, war das Gespräch beendet.<br />
Ran hatte die beiden die ganze Zeit aus den Augenwinkeln beobachtet, doch leider konnte sie nur sehr wenig vom Gespräch mitbekommen. Doch dieses bisschen reichte ihr. Nun wusste sie das Shinichi sich in ein Mädchen verliebt hatte, und sie keine Chance mehr bei ihm hatte. *Das darf nicht war sein! Warum hab ich ihm nicht gesagt das ich ihn liebe? Dann wäre ich jetzt vielleicht sogar mit ihm zusammen, aber jetzt, ist alles aus.*<br />
Shinichi tippte ihr an die Schulter. Mit traurigen Augen drehte sie sich zu ihm: „Hm?“ „Ich wollte dich schon vorhin fragen was du da getan hast als ich meine Augen aufgemacht habe“ „Ähm,...ich...ich hab...“ „Aha, verstehe du willst es mir also nicht sagen.“ „Nein, nein! Sicher sag ich’s dir, du... du hattest da was an der Wange!“ „Und was war das?“, wollte Shinichi nun interessiert wissen. „Ähh, da... d-da war eine Wimper!“, stotterte sie *ob er mir das