Fanfic: Austauschprojekt (1)

glaubt?*.<br />
Enttäuscht nickte er, und schloss wieder die Augen. Um nicht wieder in Versuchung zu geraten, ihn zu berühren, schaute sie aus dem Fenster. Als Shinichi sich sicher war, dass sie es nicht bemerkte öffnete er seine Augen wieder, aber nur einen Spalt breit. Und so beobachtete er sie eine weile, wie sie gespannt aus dam Fenster schaute, sich dann aber zurücklehnte und...er konnte es fast nicht glauben...IHN anschaute. Offensichtlich hatte sie nicht bemerkt dass er wach war. Schnell schloss er seine Augen wieder, er wollte doch nicht rot werden. <br />
Heiji und Kazuha schnarchten, was bedeutete: um die beiden brauchte sie sich keine Sorgen machen, die wurden nicht bemerken, was sie vorhatte. Sie würde ihn Küssen! Sie war nur noch 3 cm von seinem Gesicht entfernt, als sie plötzlich inne hielt. *Was ist wenn er aufwacht? Nein, ich muss mich beherrschen!* Und sie ließ wieder von ihm ab, und versuchte ein wenig zu schlafen, genau wie Shinichi.<br />
Einige Zeit später wachte Shinichi auf. Doch irgendetwas lag auf seiner linken Schulter. Verschlafen rieb er sich die Augen und erkannte, das es Ran war. Sie schlief seelenruhig. Shinichi wagte es nicht sich zu bewegen. Er wollte sie doch nicht aufwecken. Durch diesen Anblick, bekam Heiji einen Lachanfall. Er hatte die beiden wohl schon eine ganze Weile beobachtet. Worauf Shinichi ihn anschnauzte: „Ssccchh“, und er legte einen Finger auf den Mund, „sei leise du Trottel! Oder willst du sie etwa aufwecken?“ Doch Heiji konnte nicht aufhören zu lachen: „Hej, Kazuha, hol mal schnell den Fotoapparat aus der Tasche! Das is ja Filmreif! Solch eine Szene muss man einfach festhalten!“<br />
Nach einer ¾ Stunde, wachte auch Ran auf. Sie wurde rot als sie bemerkte wie sie dagelegen hatte, und alle lachten (bis auf Shinichi und sie versteht sich). Nach einem 11 ½ stündigen Flug, waren sie endlich am Londoner Flughafen angekommen. Auf einem Parkplatz warteten schon zwei Limousinen auf die vier, und es stellte sich heraus, das sie nicht die selbe Schule besuchen würden. Kazuha und Heiji würden auf die East Londoner Highschool gehen. Und so verabschiedeten sie sich. <br />
Shinichi und Ran wurden zu einem kleinen Häuschen gefahren, dort sollten sie eineinhalb Monate wohnen. Der Taxifahrer erklärte ihnen noch wann und wo die Schule anfängt, und dann verschwand er.<br />
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Langsam betraten sie das Haus. Im Wohnzimmer stand eine gemütliche Couch und die Küche war auch toll eingerichtet. Im Bad befanden sich eine Dusche, eine Badewanne und ein Waschbecken. Das WC inspizierten sie auch noch schnell, doch dann kamen sie zur Schlafzimmertüre. Unsicher öffnete Ran die Tür. Das Zimmer sah toll aus, es gab nur einen Haken: es gab darin nur ein Doppelbett. Und sofort stellte Shinichi klar: „Mach dir keine Sorgen Ran, ich schlaf auf der Couch!“ <br />
Erschöpft verstauten sie ihre Sachen im Schrank, und begaben sich zu Bett (Couch). Sie könnten sich ordentlich ausschlafen, sie müssten ohnehin erst am Mittwoch in die Schule. <br />
Am nächsten morgen wurde Shinichi durch den duft von frisch gebratenen Speck aufgeweckt. Er schlich dem Geruch nach, und stand dann in der Küche, wo er Ran vorfand. „Oh, du bist auch wach Shinichi? Ich hab dich doch nicht aufgeweckt?“ „Nein, nein! Natürlich nicht, ich bin von selbst aufgewacht!“ „Setzt dich es gibt Frühstück! Ham and Eggs, ganz nach Englischer Art!“ E grinste und meinte: „Ich werd es mir auf der Zunge zergehen lassen, sonst bekomme ich nie so was herrliches zwischen die Kiemen!“ Und beide lachten.<br />
Den Rest des Tages verbrachten sie mit faulenzen. Sie lasen sich gegenseitig Szenen aus den Romanen von Yusako Kudo vor. Oder sie schauten fern. Um 22 Uhr gingen sie zu Bett.<br />
Am nächsten morgen standen sie früh auf, um nicht zu spät zur Schule zu kommen. So konnten sie sich noch Zeit zum Essen (und plaudern) nehmen. <br />
Ran war schon sehr aufgeregt. Shinichi verstand das nicht ganz. Schließlich besuchen sie hier doch auch nur auf eine stink-normale Schule gehen, genauso wie in Tokio. Der einzige Unterschied ist der: sie müssen hier verständlicher weise Englisch reden, und das war ohnehin nur ein Nachteil. Also warum freute sie sich schon so, sie müsste hier doch nur noch härter schuften, als in Japan. Doch Ran war von ihrem Optimismus nicht abzubringen.<br />
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Hastig stiegen sie in den Bus ein. Der Fahrer hatte 5mal gehupt, und war schon ziemlich verärgert, als sie sich auf zwei der vielen leeren Sessel gesetzt hatten. Mit einem ruck, fuhr er los. Und schon bei den kleinsten &gt;Fehlern&lt;, der anderen Verkehrsteilnehmer, fluchte er schon los. „Mit dem sollten wir uns besser nicht anlegen“, flüsterte Shinichi Ran zu, und sie nickte nur vielsagend. <br />
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Als sie an der Schule ausstiegen, war der Bus wieder leer. Sie betraten das Gebäude, und öffneten die 1.Tür am Eingangsflur, gleich links. So, wie man es ihnen gesagt hatte.<br />
In diesem Zimmer warteten bereits einige Professoren, und geboten ihnen, sich zu setzten und redeten auf sie ein (natürlich auf Englisch). Gelangweilt ließ sich Shinichi auf einem der Sessel nieder, und lehnte sich entspannt zurück. Ran hingegen nahm dieses Gespräch nicht auf die leicht Schulter, und klopfte nervös mit den Finger auf die Armlehne. Nach einer langen Diskussion kamen die Lehrpersonen zu dem Schluss, sie zusammen in ein Klassenzimmer zu stecken, wie Ran es verlangt hatte. <br />
Eine Professorin nahm die beiden noch kurz auf die Seite, und wies sie darauf hin, dass sie eigentlich eine Uniform tragen müssten, aber da sie Austausch-Schüler waren, sollten sie ruhig so in die Schule kommen wie sie es wollten. Nach einer weiteren Unterhaltung über dieses und jenes, geleitete sie diese Lehrerin in ihre Stammklasse, in der sie für die nächsten 1 ½ Monate untergebracht sein würden: 7c.<br />
Frau Sujugamá [32 Jahre alt; Japanisch-Lehrerin; Klassenvorstand der 7c; kommt ursprünglich aus Tokio] betrat den Raum, und sofort waren alle Augen auf sie gerichtet. Ran und Shinichi warteten vor der Tür auf ihr Zeichen, erst dann würden sie in die Klasse „Entweder sie ist eine Respekts-Person“, schlussfolgerte Shinichi, und wandte den Kopf zurück zu Ran, die direkt hinter ihm stand, „oder die warten schon gespannt auf uns!“ Und sie entgegnete flüsternd: „Na, dass werden wir gleich erfahren!“ <br />
Doch als die Professorin begann zu berichten, ließen sie ihre Vermutungen sein, und hörten gespannt zu. Als sie nach einiger Zeit den `wink` von Frau Sujugamá vernahmen, betraten sie nach einander den Klassenraum. Zuerst Shinichi – lässig und locker –, dann Ran – verspannt und nervös. Die Lehrerin forderte sie auf, ihre Namen zu nennen. Shinichi verschränkte die Arme hinter seinem Kopf und sagte nur trocken: „Shinichi Kudo“. Ran hatte aber ihre Probleme, und stotterte fürchterlich: „R-ra-a...“ Mit flehenden Augen sah sie in Shinichis Richtung. „Beruhig dich Ran! Das sind auch nur Menschen“, flüsterte Shinichi ihr zu, „außerdem siehst du sie nach diesen 1 ½ Monaten ohnehin nie wieder! Also mach dir keine Sorgen!“ Die Professorin lächelte. Sie hatte offensichtlich alles genau verstanden.<br />
Nach dieser aufbauenden `Rede` von Shinichi, lächelte Ran selbstbewusst und sagte mit kräftiger Stimme: „Ran Mouri“. <br />
Nun steuerten beide auf ein leeres Pult zu, und setzten sich. Die Blicke der Schuler, waren auf sie gerichtet, und Ran rutschte nervös von der einen Stuhl-Seite zur anderen. Shinichi hatte gelangweilt seinen Kopf auf den Arm gestützt, und beobachtete sie aus den Augenwinkeln. „Sssccchhh“, flüsterte er ihr beruhigend zu, „beruhige dich! Das is am Anfang immer so, das legt sich schon wieder!“ „Aber es ist mir unangenehm, dass mich alle so anglotzen!“ Doch sie beendeten ihr Gespräch sofort, als Frau Sujugamá mit dem Unterricht begann. Die Japanisch-Stunde wurde allerdings nicht so langweilig, wie sie es gewohnt waren. Nein. Sie war richtiggehend interessant! (Kaum zu glauben aber war!)<br />
Doch als es Läutete, und Frau Sujugamá den Rau verlies, ging ein Stöhnen durch die Klasse. Neugierig tippte Shinichi dem jungen, der vor ihnen saß auf die Schulter. Dieser drehte sich verwundert um, und Shinichi fragte: „Was haben wir jetzt?“ Der Junge drehte die Augen über, und antwortete genervt: „Englisch“ (&gt;genervt&lt; nicht wegen Shinichis Frage, sonder eher wegen der Tatsache das ausgerechnet dieses Fach jetzt auf dem Stundenplan stand). Dann fügte er noch hinzu: „Übrigens, mein Name ist Marc!“ <br />
Gerade als sie ein Gespräch beginnen wollten, kam der Grund für Marcs genervten Tonfall zur Tür rein: Ein dicker Mann mit ungepflegtem Haar, und einer riesigen Brille. Mr. McNiel. Sofort herrschte Stille in der Klasse. „Der muss ne Respekts-Person sein“, flüsterte Shinichi Ran zu, „wenn man bedenkt wie schnell der Lärm-Pegel gesunken ist!“ „Oder er ist einfach nur ein Hass-Objekt, sieh dir mal den Gesichts-Ausdruck von der da drüben an!“, und Ran Nickte in Richtung Fensterreihe. Als Shinichi das Mädchen sah meinte er sofort: „Da wirst du wohl recht haben...“ <br />
Doch er verstummte sofort, als er den tötenden Blick des Professors auffing, der auf Ran und ihn gerichtet war. „Auch wenn ihr neu hier seid“, flüsterte Mr. McNiel auf eine angsteinflößende weise, „habt ihr noch lange nicht das Recht in meinem Unterricht, unaufgefordert auch nur ein Wort zu verlieren! Wenn ihr es jedoch, trotz meiner Warnung noch einmal Wagen solltet euer Mundwerk zu betätigen, werdet ihr euer blaues Wunder erleben“ Doch die letzten Worte hatte er geschrieen. Und wieder waren alle Blicke auf Ran und Shinichi gerichtet. Aber Shinichi hatte er mit dieser angsteinflößenden `Rede` noch lange nicht eingeschüchtert, denn der entgegnete: „Wir haben uns nur Über eine