Fanfic: Emotions 2 - Krankheit und Heilung
darüber keine Gedanken machen. Er würde schon das Richtige tun.<br />
*****<br />
Vegeta erwachte. Er war noch so müde, als ob ... ja, als ob er bei 600-facher<br />
Anziehungskraft 12 Stunden lang ununterbrochen im GR trainiert hätte. Was hatte<br />
er nur getan? (Die bessere Frage wäre mit wem!)Warum fühlte er sich so<br />
ausgelaugt? Plötzlich fiel es ihm wieder ein: Bulma. Er hatte ... Hatte er<br />
wirklich? Hatte er all das zu ihr [MS: Hatte er all das zu ihm gesagt? - Ja, das<br />
ist die Originalversion!] gesagt? Ja, das hatte er und er bereute es ... kein<br />
bisschen. Er hätte es schon viel früher sagen sollen, schon viel, viel früher,<br />
aber jetzt wusste sie es ja. Aber was nun? Sollte er zu ihr gehen und sie<br />
küssen, oder sollte er sich normal verhalten? Er wusste es nicht. Er ging in die<br />
Küche, hoffte, dass Bulma nicht da wäre, er wollte sie noch nicht sehen, nicht<br />
bevor er seine Gedanken geordnet hatte und wusste, was er tun sollte, aber<br />
leider hatte er dazu keine Zeit: Bulma saß am Küchentisch und wartete auf<br />
Vegeta. Sie begrüßte ihn freundlich. "Guten Morgen, Vegeta. Gut geschlafen?"<br />
[NL: "geschlafen!" - Von wegen!] "Ja, danke.[NL: Und wie fandest du`s? Sabber]",<br />
meinte der Saiyajin zurückhaltend. Er wusste nicht, was er anderes hätte<br />
antworten können. Langsam setzte er sich an den Tisch, abwartend, ob Bulma<br />
irgendeine Bemerkung machen würde. Aber: nichts. Sie aß seelenruhig ihr Müsli.<br />
Vegeta nahm sich Toast und Margarine (er hasste vegetarische Kost, aber was<br />
sollte er machen?) und begann zu frühstücken. Bulma wusch, nachdem die beiden<br />
gespeist hatten, das Geschirr ab und schlug folgendes dem Saiyajin vor: "Ich<br />
hab` mir gedacht, dass wir heute vielleicht an den Strand gehen könnten. Was<br />
meinst du dazu?" Vegeta wusste nicht, was er davon zu halten hatte. Warum machte<br />
Bulma keine entsprechende Aussage bezüglich ihres gestrigen ... "Ja", meinte er<br />
schließlich, "gehen wir an den Strand!" Bulma richtete innerhalb einer halben<br />
Stunde alles für ihren Ausflug her: Bikini [NL: -hose, wozu einen Oberteil?] -<br />
[MS: Vegetas Bikinifigur ist nicht zu verachten, oder steht er eher auf FKK?],<br />
Sonnenmilch für besonders empfindliche Haut, einen Sonnenschirm, Badetücher,<br />
einen Wasserball und natürlich einen mit Leckereien vollgefüllten Picknickkorb.<br />
Dann ging es endlich los und sie fuhren mit Rädern in Richtung Strand. "Ist es<br />
nicht wunderschön heute?", fragte Bulma voller Freude an der Schönheit des<br />
Tages. Es war ein perfekter Tag um an den Strand zu fahren: Die Sonne strahlte,<br />
die Luft glühte förmlich vor Hitze und die Luftfeuchtigkeit war genau richtig,<br />
wie Bulma mit ihrem handlichen Barometer, das sie natürlich immer dabei hatte,<br />
feststellen konnte. Vegeta blieb ihr die Antwort schuldig und trat noch einmal<br />
leicht in die Pedale.<br />
*****<br />
Bulma machte sich Sorgen. Sie dachte den ganzen Weg zum Strand darüber nach, wie<br />
sie ihren Vater aufmuntern konnte. Natürlich, sie war hier mit Vegeta unterwegs,<br />
aber doch schweiften ihre Gedanken immer wieder ab. Mr. Briefs war in letzter<br />
Zeit immer so niedergeschlagen. Das ging schon so seit ... Es war schrecklich.<br />
Bulma hatte es mit angesehen. Maunz war auf dem Bürgersteig gestanden und wollte<br />
auf die andere Straßenseite. Zurück zu Mr. Briefs, als ... Es war so schnell<br />
gegangen. Maunz war los gelaufen, genau vor ein Auto, das wie aus dem Nichts<br />
aufgetaucht war. Der Fahrer fuhr einfach weiter. Maunz war nur so dagelegen, als<br />
würde sie schlafen. [NL: Sie lag da, als würde sie schlafen. Das einzige, das<br />
davon zeugte, dass sie tot war, war der Reifenabdruck quer über ihren Bauch!] Es<br />
war ein ewiger Schlaf. Sie wurde dann von Mr. Briefs im Garten begraben. Sogar<br />
einen Grabstein hatte er ihr hingestellt. Bulma wusste, dass ihr Vater jetzt bei<br />
Maunz war. Jeden Tag ging er zu ihr. Es war so traurig mitanzusehen, wie sehr<br />
ihr Vater trauerte.<br />
*****<br />
Er stand an einem großen Stein, der in den Boden gehauen war. Es war Onyx, sehr<br />
teurer und gut geschliffener Onyx, auf dem stand:<br />
<br />
<br />
~~~~~<br />
| |<br />
| R.I.P. |<br />
| |<br />
| In ewiger Erinnerung an |<br />
| |<br />
| Maunz Briefs |<br />
| |<br />
| *24.03.760 |<br />
| t12.06.763 |<br />
| |<br />
|Du wirst immer einen Platz |<br />
|in meinem Herzen haben. |<br />
|Mr. Briefs |<br />
| Ruhe in Frieden |<br />
~~~~~<br />
<br />
<br />
"Du fehlst mir so, Maunz. Du warst mir so wichtig und jetzt bist du tot. Ist es<br />
lächerlich über den Tod einer Katze zu weinen? Vielleicht, aber ich habe dich<br />
wirklich sehr lieb gehabt. Ich konnte dir nicht mehr helfen, als du so am Boden<br />
lagst. All meine Erfindungen haben dir nicht helfen können. Du bist tot, fort,<br />
für immer." Langsam stand Mr. Briefs auf, blickte noch einmal zum Grab seiner<br />
geliebten Katze zurück, und ging mit geröteten Augen zu seiner Frau, die am Auto<br />
wartete. "Nun komm schon!", meinte diese, "Wir fahren jetzt ins Tierheim und<br />
holen uns eine neue Katze, okay? Die kannst du dann genauso verwöhnen und lieb<br />
haben wie Maunz!" "Ich werde nie eine andere Katze so lieb haben können wie<br />
meine Maunz. Nie!", sagte Mr. Briefs traurig und stieg in den Wagen. Dann fuhren<br />
sie in Richtung Stadt davon.<br />
*****<br />
Am Strand angekommen, suchten sie sich einen guten Platz um den Sonnenschirm<br />
aufzuspannen und die Badetücher aufzulegen. Bulma legte sich sogleich hin um<br />
sich sonnen zu lassen. Vegeta nahm das Surfbrett, welches er sich ausgeborgt<br />
hatte, und stürzte sich in die Wellen. Bulma beobachtete ihn heimlich. *Vegeta<br />
kann surfen? Wow, anscheinend gibt es noch so einiges, was ich nicht von ihm<br />
weiß. Er überrascht mich immer wieder!*, dachte sie sich und setzte ihre vor<br />
UV-Licht schützende Sonnenbrille auf. *Wo hat er das nur gelernt? Egal, er sieht<br />
jedenfalls toll aus, wie er so auf den Wellen reitet. Ungewöhnlich, aber nicht<br />
gerade unansehnlich! Vielleicht sollte ich ihn fragen, ob er es mir auch<br />
beibringt? Nein, ich schau ihm lieber zu, das ist ,interessanter`!*, dachte sie<br />
weiter. Vegeta indes beobachtete seinerseits Bulma mit größtem Interesse. *Tja,<br />
sieht ja gar nicht so schlecht aus!*, ,lobte` er sie. *Sie ist aber auch zu<br />
schön! (Einem Saiyajin - Prinzen zwar nicht ebenwürdig, aber auf der Erde gibt<br />
es nun mal nichts besseres.) Oh, und erst ihre ... (nicht jugendfrei)*, dachte<br />
er noch, als er mit einem ,Platsch` auf das Surfbrett fiel, mit den Füssen und<br />
Händen im Wasser. (Was soll man da sagen? Er hat eben nicht dort hingesehen, wo<br />
er sollte!) Bulma lachte sich halb schief, als sie Vegetas hoffnungslosen<br />
Versuche, nicht vollständig den Halt zu verlieren, beobachtete. Er klammerte<br />
sich verzweifelt an das Surfbrett um nicht vollends davon herunterzufallen. Doch<br />
das hatte keinen Sinn, denn die kommende Woge ließ das Brett sich drehen, Vegeta<br />
nun ganz im Wasser, ließ das Surfbrett los. Bulma sah sich besorgt um. Die Welle<br />
hatte den Saiyajin vollständig verschluckt, sie konnte ihn nirgends ausmachen.<br />
Wo war er? Sie rannte schon ins Wasser um nach ihm zu suchen. Sie rief immer<br />
wieder seinen Namen, aber bekam keine Antwort. "Vegeta! Vegetaa! Wo bist du?",<br />
schrie Bulma verzweifelt und fügte leiser hinzu: "Er wird doch nicht ..." Sie<br />
konnte ihn nicht finden, watete immer weiter ins Wasser hinein und ... wurde<br />
plötzlich an den Füssen gepackt und in die Tiefe gerissen ... von Vegeta. Sie<br />
erkannte ihn nicht gleich und versuchte ihn an den Haaren zu ziehen und in ...<br />
die ,Weichteile` zu treten, natürlich schaffte sie das nicht. (Zum Glück!) Er<br />
zog sie immer näher zu sich und ... küsste sie leidenschaftlich, so<br />
leidenschaftlich, wie sie noch nie in ihrem Leben geküsst worden war. Er küsste<br />
so ... fordernd, so, als ob es sein erstes und zugleich letztes Mal war, dass er<br />
jemanden küsste. Obwohl er so verlangend war, blieb er doch äußerst zärtlich und<br />
behutsam, damit er sie nicht aus Übereifer verletzte. Langsam aber sicher ging<br />
Bulma jedoch die Luft aus und sie schwamm schnell wieder an die Oberfläche.<br />
Während ihres innigen Kusses hatten sich die beiden ein ganzes Stück von dem<br />
Ufer entfernt. Bulma, noch immer nach Luft schnappend, versuchte sich über<br />
Wasser zu halten. Vegeta, Gentleman der er einmal war, flog mit Bulma auf den<br />
Armen zurück zum Strand, wo er sie sicher und behutsam absetzte. Der Saiyajin,<br />
selbst von seiner Spontanität überrascht, errötete leicht, als er der Situation<br />
gewahr wurde. Mit einem "Entschuldige" verdrückte er sich um sich seiner Gefühle<br />
klar zu werden. Zwar kamen keine solchen Gefühlsausbrüche, wie zuvor mehr,<br />
trotzdem hatten die beiden am Strand weiterhin ihren Spaß. Sie spielten<br />
Volleyball, machten bei einem Wettschwimmen, bei dem natürlich der Prinz der<br />
Saiyajins gewann, mit und rundeten den Tag mit einem schönen Spaziergang am<br />
Strand zur Zeit des Sonnenuntergangs ab. "Romantisch, nicht?", meinte Bulma zu<br />
Vegeta, als sie sich den Sonnenuntergang ansahen. Dieser antwortete mit einiger<br />
Verspätung: "Hübsch." Normalerweise hätte er ja gar nichts geantwortet, aber<br