Fanfic: Auf der Suche nach der Wahrheit (komplett)
nicht stimmte. Doch wenn man sie darauf ansprach stritt sie alles ab und setzte ihr schönstes Lächeln auf um zu zeigen, dass alles in Ordnung war. Auch wenn das nicht ganz der Wahrheit entsprach...<br />
„Heh, hörst du mir überhaupt zu? Stimmt was nicht?“<br />
Akane sah ihre Freundin an, die einen besorgten Gesichtsausdruck hatte, und lächelte.<br />
„Nein alles okay, glaub mir. Ich bin nur in letzter Zeit ein bisschen müde, weißt du.“<br />
Sie wusste genau, dass es nicht glaubwürdig klang, doch ihre Freundin gab es auf sie weiter zu löchern und seufzte.<br />
„Wenn du meinst.“<br />
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Ranma saß zusammen mit den anderen zwei am Tisch und ließ es sich schmecken. Es gab Modan Yaki (überbackene Nudeln), die einfach köstlich waren. <br />
„Du kochst gut, Arina.“<br />
„Ich weiß, du hast es mir ja schon tausendmal gesagt.“<br />
„Aber wenn’s doch die Wahrheit ist, kann man es gar nicht oft genug erwähnen.“<br />
Er grinste Arina an, doch da sie daraufhin knallrot anlief, drehte sie ihren Kopf zur Seite und schaute verlegen auf irgendeinen Punkt an der Wand. Ranma musste innerlich darüber schmunzeln. <br />
Schließlich meldete sich Naoko zu Wort.<br />
„Also, wenn du dein Gedächtnis wirklich zurückhast, kannst du dich ja jetzt vielleicht mit deinem richtigen Namen vorstellen, oder?“<br />
„Klar doch.“ Sagte er mit vollem Mund, dann schluckte er hinter und sprach weiter.<br />
„Ich bin Ranma, Ranma Saotome. Ich trainiere Karate, mein Vater hat es mir beigebracht. Ansonsten... ich lebe in Nerima, zusammen mit meinem Vater bei einer gewissen Familie Tendo und soll dort die Kampfschule übernehmen.“<br />
„Und, was ist mit... mit der Sache, dass du zur Hälfte ein Mädchen bist?“<br />
„Oh, na klar. Ähm, das war so. Ich war eine Zeit lang in China auf Trainingsreise und, vielleicht habt ihr ja schon mal was davon gehört, bin dort an Jusenkyo, den verwunschenen Quellen vorbeigekommen. Na ja, jedenfalls, wenn man in eine von diesen Quellen fällt, verwandelt man sich in irgendetwas, wie zum Beispiel Katze, Schwein, sonstige Tiere, oder eben, wie ich, in ein Mädchen. Mein Vater beispielsweise wird zum Panda.“<br />
Arina und Naoko sahen sich schweigend an. Die Geschichte klang ein wenig merkwürdig, aber aus Ranmas Mund doch irgendwie glaubhaft. <br />
„Und du musst wirklich, ich meine... du willst gehen?“<br />
Ranma sah Arina an. Während sie das gesagt hatte, hatten ihre Augen einen traurigen Glanz angenommen, sie wollte nicht, dass er ging!<br />
„Ja, bitte versteh das doch. Ich kann nicht bleiben. Nicht jetzt, wo ich wieder alles weiß!“<br />
Arina antwortete darauf nichts mehr. Sie wusste, dass, egal was sie sagte, sie es doch nicht schaffen würde, ihn dazu zu bringen zu bleiben. Doch es fiel ihr so schwer sich damit abzufinden! Sie wollte nicht... sie wollte es einfach nicht akzeptieren, dass ihn nichts und niemand hier noch festhalten konnte. <br />
Ranma stand auf und sah die beiden noch einmal an. Tiefe Dankbarkeit sprach aus seinen Augen. Er war ihnen dankbar, dass sie ihn aufgenommen und sich um ihn gekümmert hatten, als es ihm schlecht ging, doch jetzt konnte er nicht mehr hier bleiben. Er musste einfach gehen und so verabschiedete er sich noch von ihnen und ging zur Tür hinaus. Naoko hatte ihm noch eine Jacke mitgegeben, da es jetzt draußen sehr kalt war, ansonsten hatte er ja nichts weiter bei sich gehabt. So machte er sich auf den Weg zurück, zurück nach Hause. Langsam schritt er auf den Wald zu, er wusste ganz genau, wo er lang gehen musste und bald würde er endlich wieder da sein, da wo er hingehörte... <br />
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Während Ranma den Wald durchquerte, blieb er urplötzlich stehen, als er an einem umgefallenen Baum vorbeikam. Er musste grinsen, als er daran dachte, dass er es gewesen war, der ihn so zugerichtet hatte. Dann blickte er zu einem anderen Baumwipfel. Hier hatte alles angefangen. Hier hatte er sei