Fanfic: Veränderungen Im Leben- Teil 2
Chapter: Veränderungen Im Leben- Teil 2
Hi!<br />
Ich schreibe doch weiter. Habe da einfach Lust zu und warum dann nicht? Den Titel behalte ich jetzt auch einfach. Mir fällt nix besseres ein und ich finde auch, der würde noch passen, den jeder Tag verändert. <br />
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Übrigends: Das ist eine Beyblade- FF, die komischerweise aber nicht unter Themensuche Beyblade erscheint. Seltsam, was mache ich falsch? <br />
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Bejita: Gruss zurück und Danke! Ich hoffe, sie gefällt. Und selbst wenn nicht, ich hatte da einfach Bock zu^^. Aber ich schreibe weiter, damit ich wenigstens nicht so fies bin :D<br />
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Lob/Kritik/Kommis sind auch immer erwünscht. <br />
Dann gehts mal weiter ^^<br />
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Veränderungen im Leben- Teil 2 <br />
Kapitel: Kai<br />
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Plötzlich durchzuckte mich eine Panikwelle. Mein Körper verkrampfte sich, erstarrte. Ich blickte wie gebannt nach draußen. Da war doch was auf der Veranda vor der Küche! Da! „Oh Nein.“, murmelte ich, „Wer sind die da?“ Tatsächlich, da standen vier Menschen auf der Veranda. Verschwommene Umrisse waren sichtbar, aber ohne Zweifel menschlich. Ein Überfall, dachte ich in Panik und suchte ein Messer. Ich ging auf die Scheibe zu, drängte mich an die Wand daneben und lugte langsam hervor. Was die bloß wollten, fragte ich mich. „Das sind ja Jugendliche? Was machen die hier, was haben die denn vor?“, presste ich sichtlich aufgeregt zwischen den Zähnen hervor. Ich bekam echt Angst, meine Kehle schnürte sich zu und mein Atme wurde flacher, panischer. <br />
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Meine Herz pochte schnell und schmerzhaft. Sie kamen näher ins Licht des Hauses. Ich sah ihre Gesichter, ihre Gestalten. Sie waren völlig durchnässt und der größte Junge stützte einen anderen, kleineren, Jungen. Sie standen vor mir, ich vor ihnen und nur die Scheibe trennte uns. Wir guckten uns an. Ich atmete heftig ein und aus. Ich wusste nicht, was ich jetzt tun sollte, ich rechnete mit allem. Sie winkten mir zu und ihre Gesichter flehten sichtlich um Hilfe. <br />
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Der Größte der Jugendlichen war anders gekleidet, mit einer asiatischen weißen Robe. Sehr elegant. Sie klopften an die Scheibe und ich öffnete diese einen Spalt breit, um mit ihnen zu sprechen. Sie waren sichtlich erschöpft und ich ließ sie nach reichlichem Zögern eintreten. „Danke. Wir sind völlig fertig.“ Sagte der junge Mann mit der weißen Robe. Sie schlichen in die Küche und ein Junge mit blauer Käppi murmelte etwas von, dass er da ja Essen auf dem Herd sähe. Ich bugsierte sie in Richtung Wohnzimmer und Couch und sie setzen sich erst einmal. Ich ging zurück in die Küche um Tee zu kochen. Den Jungen brachte ich Handtücher und Decken, damit sie die nassen Klamotten ablegen und sich in die Decken kuscheln konnten. <br />
Zehn Minuten später war auch der Tee gebrüht und ich servierte mein Abendessen dazu. Gierig aßen sie ihre Portion auf. Der Junge mit der Käppi bat um einen Nachschlag. „So“, begann ich das Gespräch, „was macht ihr denn eigentlich hier draußen, noch dazu bei dem Wetter? Die nächste Strasse ist auch 2 Kilometer entfernt.“ <br />
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Ich stellte die Musikanlage aus und war sehr gespannt auf die Antworten. „Mist“, schluchzte der süße Blonde, „wo .....wo .....ist bloß Kai? An sein Handy geht er auch nicht ran!“ Ich erschrak und rief: „Kai? War noch jemand mit euch im Wald? Habt ihr ihn im Wald verloren? Dann muss ich ihn suchen!“ „Ich komme mit dir und werde dir zeigen, wo wir ihn zuletzt gesehen haben“, antwortete der hübsche Typ mit der weißen Robe. Ich nickte, dies war mir auch lieber, denn sie hätten ja hier über einige Wege laufen können. „Warte, ich hole dir etwas trockenes zum anziehen“, sagte ich und stürmte die Treppe hoch zu meinem Zimmer. Ich merkte, wie mein Puls raste und ich nervös wurde. Hoffentlich ist dem Jungen da draußen nichts passiert, es wird sehr kalt bei Gewitter im Frühling und im Wald sieht man schnell nicht mehr, wo man ist. Dem Schwarzhaarigen schmiss ich einen Pullover und eine mir zu weite Jogginghose in hellem Blau auf den Schoss und schickte ihn ins Badezimmer, um sich ankleiden zu können. Den anderen, die wie Mehlsäcke auf der Couch hangen, sagte ich noch, dass sie Fernsehen schauen oder sonst was machen könnten. <br />
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Dann krallte ich mir den hübschen Robenträger und rannte mit ihm zum Auto. Mir fiel dann auch ein, dass sie gar nicht deutsch, sondern englisch, sprachen. In Ordnung, hatte sich das mit dem TV schauen schon erledigt. Im Auto fragte ich den Zopfträger erst mal nach seinem Namen. „Ray und du“? , antwortete er gleich. „Everlyn“, gab ich zurück. „Aber nenne mich einfach Lyn, alles andere kann ich nicht leiden“, grinste ich ihn an. Er lächelte schwach zurück, ihm ging es wirklich nicht so gut. „Wie fühlst du dich?“, fragte ich ihn. Mir fiel auf, dass er leicht zitterte und seine Sprache schwer auf der Zunge lag. „Na ja, ziemlich kaputt, um es so zu sagen, aber wir müssen erst Kai finden, eher gebe ich keine Ruhe.“ Ich auch nicht, dachte ich bei mir. <br />
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„Wir haben uns getrennt, um wieder auf die Strassen zu finden und er ging in eine andere Richtung mit Kenny, unserem Computerspezialisten. Später trafen wir Kenny zufällig auf dieser Lichtung da vorne wieder, aber er hatte Kai verloren“, fuhr Ray fort. „Mist, immer Kai mit seinem Dickkopf! Für was hat der Kerl eigentlich ein Handy mit?“, seufzte er zornig auf. Ray dirigierte mich in verschiedene Wege rein, aber es war einfach nichts zu sehen. Der Regen prasselte unaufhörlich vom Himmel, Blitze zuckten und waren gespenstig zwischen den Bäumen anzusehen. Die Sicht war stark eingeschränkt, die Scheibenwischer kämpften unermüdlich, um das fallende Regenwasser von den Scheiben zu wischen. Das machte mich so langsam nervös und man sah einfach nichts! „Hier hatten wir uns getrennt“, berichtete Ray. Ich fuhr langsamer und hielt nach einem Jungen Ausschau. <br />
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Plötzlich blitzte etwas im Scheinwerferlicht auf! Da stand jemand auf dem Weg! „Kaiiii“, schrie mein Beifahrer. Ich bremste so schnell es auf dem nassen Nadelwaldboden ging. Ray stürmte aus dem Wagen auf seinen Freund zu. Dieser sackte in Rays Arme und hustete. Ich eilte schnell herbei und half Ray, seinen Freund zu stützen. Wir legten ihn auf den Rücksitz und wickelten ihn mit einer mitgebrachten Decke zu. „Endlich.“, flüsterte Kai heiser. „Wurde auch Zeit!“ „Warum rufst du denn auch nicht bei uns an? Zu was sind denn diese Handys sonst gut!“ Ray war ziemlich sauer auf seinen Freund, der den Kopf auf die Nackenlehne legte und frierend die Decke enger an sich zog. „Ich bin eine Böschung runtergerutscht, dabei muss es mir aus der Hosentasche gefallen sein.“ Kai flüsterte wieder und schloss seine Augen. Was für eine seltsame Gesichtsbemalung, dachte ich, wo er die wohl her hat und was sie aussagt? <br />
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Beim Hof angekommen trugen wir Kai zusammen ins Haus und setzen ihn erst mal auf den Sessel. Die anderen waren erleichtert, dass wir ihn gefunden hatten. Er war zwar bei vollem Bewusstsein, aber er fror ziemlich und zitterte stark. Er legte den Kopf auf die Rücklehne und stöhnte leicht. Der Blaugrauhaarige hielt eine Hand an seine Stirn und flackerte mit den Lidern. Ich schlug ihm die Decke um und befahl einem seiner Freunde, ihm einen warmen Tee zu bringen. Ich drückte ihm noch eine Kopfschmerztablette in die Hand. Seine Freunde waren heilfroh, dass Kai nichts ernsteres passiert war und saßen um ihn herum. Nun ging ich ins Gästezimmer und bereitete es auf den unangekündigten Besuch vor. Kai sollte besser im Bett schlafen, dachte ich mir, den hat es wohl am schlimmsten erwischt, hoffentlich gibt das keine Grippe oder schlimmer. Für die anderen stellte ich Luftmatratzen und Schlafsäcke bereit. <br />
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Ich wunderte mich mal wieder über meine Mutter. Was sie nicht so alles aufbewahrte und bunkerte. Doch war ich jetzt froh, denn es kam mir echt gelegen. Ich ging wieder runter und fragte den schwarzhaarigen Zopfträger, ob er denn seinen angeschlagenen Freund mal nach oben bringen konnte um ihn auszuziehen, da er noch die nassen Klamotten am Leib trug. „Nicht, dass ich nicht schon mal einen nackten Mann gesehen hätte, aber ich kann mir denken, dass es ihm unangenehm wäre“, zwinkerte ich. Die anderen drei schickte ich dann ebenfalls zum Gästezimmer. Sie bedankten sich artig, dass ich so nett und hilfsbereit wäre und sie sogar übernachten lasse. Sie sahen wirklich fertig aus und brauchten Ruhe. Aber vorher sah ich noch mal schnell nach Kai und fühlte bei ihm nach Fieber. Er hatte etwas erhöhte Temperatur und hustete, aber seine Augen waren klar. Was für schöne rot- braune Augen, dachte ich. „Gute Nacht Leute, ruht euch aus. Morgen mache ich dann mal für euch Frühstück und dann will ich wissen, was ihr hier gemacht habt.“ Ich knipste das Licht aus und schloss die Tür hinter mir. Dann ging auch ich in mein Bett.<br />
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Ray dachte noch grade vor dem Einschlafen: Wow, was für ein Mädchen! Und kuschelte sich tief in seinen Schlafsack. Kai dagegen schlief unruhig, er wälzte sich im Bett hin und her. Ihm war heiß, seine Gliedmaßen fühlten sich taub an und sein Kopf tat weh. Er ärgerte sich, dass er das Handy verloren hatte, so hätte man ihm sicherlich eher helfen können, auch wenn er nicht gerne auf Hilfe angewiesen war. Er verdrehte die Augen und schalt sich selber, für seine Dummheit. Dafür hatte er ja nun die gerechte Strafe bekommen, sagte er sich. Nun taten ihm alle Gliedmaßen weh, der Kopf dröhnte wie bei einem Lawinensturz und schwitzen tat er auch noch. Schließlich schlief auch er nach einer quälenden halben Stunde ein. Ein Glück, dass der Schlaf oft der stärkere Gegner war. <br />
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Obwohl er fieberte, hatte Kai nichts geträumt in der Nacht, dass wunderte ihn am meisten, am nächsten Morgen. Die