Fanfic: Kristalle des Lichts 6 - 8
würde alles für dich machen, nur um es dir zu beweisen." Äußerlich zeigte sich Jeice weiterhin traurig. Innerlich jedoch triumphierte er. Er hatte erreicht, was er wollte. "Also gut. Wir fünf müssten irgendwo schlafen. Es wäre schön, wenn wir bei dir einziehen könnten." meinte er ein wenig versöhnlicher. "Bei mir?" Melikae war alles andere als begeistert. Aber was für eine Wahl hatte sie schon, wenn sie ihn nicht verlieren wollte. Daher nickte sie. "Ich habe aber nur einen Ersatzschlüssel, den ich dir geben kann. Es wäre schön, wenn du ihn behalten würdest und ihn nicht deinen Freunden gibst. Die Vier machen mir Angst." Jeice nickte lächelnd. "Ich werde jetzt Marco suchen. Er wollte auch noch mit mir reden." – "Kein Problem." sagte Jeice. "Wann treffen wir uns denn wieder. Ich weiß ja nicht wo du wohnst." – "In 2 Stunden vor der Praxis?" fragte Melikae. Jeice nickte.<br />
Gerade in diesem Moment wurde die Türe aufgerissen. Melikae erschrak und versteckte sich vorerst hinter Jeice. Als sie jedoch Marco sah, kam sie wieder hervor. Dieser hatte gar nicht bemerkt, dass Melikae sich hilfesuchend hinter Jeice versteckt hatte. "LASS SIE SOFORT IN RUHE!!!" schrie Marco Jeice auch sofort an. "Wieso? Ich mache doch gar nichts." erklärte Jeice und flog durch das Fenster davon. <br />
"Marco, du wolltest doch noch mit mir sprechen. Was gibt es denn?" Da fiel ihr Blick auf die anderen drei. Felicé kannte sie schon. Der andere – mit den langen weißen Haaren - war ihr bei Bulma in der Werkstatt aufgefallen. Den dritten kannte sie noch gar nicht. "Ach ja. Felicé kennst du ja schon, der mit den langen Haaren ist Cesko und der andere ist Thorben." Die fünf verließen die Praxis und trennten sich dann Marco und Melikae waren alleine. "Du kannst mir wirklich vertrauen. Möchtest du mir nicht etwas sagen?" Melikae verstand ihn und erzählte nun auch ihm von Namek, wie sie sich verliebte und was in der Nacht geschah. Den Mißbrauch ließ sie aus. Sie wollte nicht, dass er sich die Schuld daran gab. Natürlich wusste sie, dass sie selber die Verantwortung zu tragen hatte. "Du bist echt übergeschnappt. Für so naiv habe selbst ich dich nicht gehalten. Aber wenn du einen Rat von mir haben willst, dann lass die Finger von ihm. Am Ende wird er dich nur enttäuschen und verletzen. Er nutzt dich doch eh` nur aus." – "Was weißt du denn schon?" schnappte sie. Tief in ihrem Innern wusste sie, dass er Recht hatte. Aber sie wollte es nicht sehen; geschweige denn hören.<br />
-+-+-+-+-<br />
[An dieser Stelle entschuldige ich mich im voraus. Leider ist mir nicht eingefallen, wie ich Shirana fliegen beibringen sollte. Daher habe ich ein wenig von der Geschichte ‚Aiko – The lost Saiyajin` abgeschrieben. Nehmt es mir bitte nicht übel.]<br />
Shiranas Flugtraining hatte begonnen. <br />
"Jedes Wesen hat eine natürliche Energie – das Fluidum. Zuerst muss man sich das Fluidum in seinem Körper bewusst werden, bevor man es überhaupt lenken konnte." Vegeta erklärte ihr einen Meditationssitz und dass sie sich entspannen musste. <br />
Shirana entspannte sich. Sie versuchte sich vorzustellen in tiefster Dunkelheit zu schweben. Plötzlich stellte die Dunkelheit nicht mehr Einsamkeit dar. Stattdessen verwandelte sie sich in etwas, worin Shirana sich wohl fühlte. Nach und nach lernte sie nun, wie sie das Fluidum kontrollieren konnte. <br />
Nun waren zwei Wochen vergangen. Vegeta hatte inzwischen Sam zu Hilfe geholt. Vegeta nahm Shirana und flog mit ihr in die Luft. Als sie ca. bei 100 Meter angekommen waren, ließ er sie los. Sie fiel. Vor Angst schloß sie die Augen und wünschte sich eine Feder zu sein.<br />
Gerade als Sam sie auffangen wollte blieb Shirana in der Luft stehen. Damit hatten weder Sam noch Vegeta gerechnet. "Versuche mal zu landen, aber sanft." gab Sam nun die Anweisung. "Und wie soll das gehen?" fragte Shirana. "Wie ist es denn dazu gekommen, dass du schwebst?" fragte Vegeta. "Ich habe keine Ahnung." gab Shirana zu. "Überlege doch mal.", schlug Vegeta vor. Da verstand sie, dass es daran lag, dass sie sich vorgestellt hatte, so leicht wie eine Feder zu sein. Sie stellte sich vor schwerer zu werden. Allerdings zu schnell. Vegeta musste sie nun doch auffangen, damit sie nicht schmerzhaft auf dem Boden landete. Nach zwei weiteren Wochen konnte Shirana endlich fliegen.<br />
Nun hatte allerdings Vegeta große Probleme. Bulma war krank geworden. Sie lag im Krankenhaus. Aber diese Ärzte konnten ihr nicht helfen. Was nun? Diese Menschen waren wirklich zu nichts fähig. Shirana sah wie Vegeta sich quälte und bat schließlich Melikae um Hilfe.<br />
-+-+-+-+-<br />
Egal, was Melikae versuchte, es half nichts. Langsam war sie am Ende. Ihr waren die Ideen ausgegangen. Sie versuchte alles. Doch es war umsonst. Auch sie konnte Bulma nicht vor dem Tod schützen. Kurze Zeit später starb Bulma.<br />
-+-+-+-+-<br />
Nun versuchte Shirana alles um Vegeta zu trösten und auf andere Gedanken zu bringen.<br />
Heute waren alle bei Son Gohan eingeladen. Melikae hatte abgesagt. Nun waren alle bei Gohan angekommen. Plötzlich war auch die Ginyu Force da. "Nicht ihr schon wieder. Hat Melikae euch gesagt, dass wir hier sind?" fragte Sam wütend. "Mel wusste Bescheid?" Jeice war verwirrt. "Ich glaube, ich muss mich nochmal mit ihr unterhalten. Wir haben euch einfach nur beobachtet." >Mist. Hoffentlich habe ich Mel nicht in Gefahr gebracht.< dachte Sam.<br />
Baata kämpfte zuerst. Lange brauchte er nicht, da hatte er Son Gohan besiegt und getötet. Danach kämpften Rikuum und Piccolo. Auch Piccolo verlor sein Leben im Kampf. Sam und Chantra griffen nun an. Ihnen stellten sich Baata und Jeice in den Weg. Die beiden Mädchen waren den beiden Kämpfern nicht gewachsen. Sie leisteten zwar länger Widerstand als Gohan oder Piccolo, am Ende lagen aber auch sie auf dem Boden. "Ergebt euch! Dann verschonen wir euer Leben!" sagte Baata. Den beiden Mädchen blieb keine Wahl. <br />
Ohne Vorwarnung griff Rikuum nun Shirana an. Vegeta wollte nicht schuld am Tod des Mädchens sein. Um sie zu schützen bat er die Ginyu Force um Gnade und schloss sich ihnen am Ende an. <br />
-+-+-+-+-<br />
Melikae saß bei sich zu Hause. Marco war bei ihr. Marco hatte aufgegeben ihr Jeice auszureden. Es hatte keinen Sinn. Im Moment unterhielten sie sich über die Praxis. "Felicé braucht eine Ausbildungsstelle. Wir könnten sehr gut einen Arzt oder Arzthelfer gebrauchen. Immerhin hat er studiert." – "Sag mal. Willst du mich versuchen zu überreden? Die Praxis gehört und zu beiden Teilen. Stell Felicé doch ein, wenn du ihn ausbilden willst. Mir ist das egal. Ich würde mich für Felicé freuen."<br />
Da ging die Türe auf . Jeice trat ein. Er mochte Marco nicht. "Du solltest nun besser gehen.", meinte er kühl. Marco stand auf, verabschiedete sich von Melikae und ging.<br />
"Ginyu, Rikuum, Baata und Guldo wohnen nun bei Vegeta. Er hat sich uns angeschlossen.", erklärte Jeice auf ihren fragenden Blick hin.<br />
Dies war die Nacht in der Melikae langsam Jeice verfiel. Sie machte alles, nur schlafen wollte sie noch nicht mit ihm. <br />
-+-+-+-+-<br />
In der nächsten Zeit war Jeice nicht mehr bei ihr. Sie bekam ihn einfach nicht mehr zu Gesicht. Langsam gewann die Einsamkeit die Oberhand. Gerade als die Einsamkeit unerträglich zu werden schien, kam Jeice zurück. Einen Monat waren sie nun getrennt gewesen. Inzwischen hatte die Ginyu Force zusammen mit Vegeta die Welt erobert und unterworfen.<br />
In der nächsten Nacht würde das Mädchen mit ihm schlafen. Da war er sich sicher.<br />
-+-+-+-+-<br />
Die Menschen waren unzufrieden. Sie hatten Angst. Immer mehr Widerstandsgruppen wurden daher gebildet. Doch sie stellten sich mehr als nur ungeschickt an. Nach kurzer Zeit flog eine Widerstandsgruppe nach der anderen auf. <br />
Wenn die Ginyu-Force angriff, flehten die meisten Menschen um Gnade. Um zu überleben, mussten sie jedoch ihren Anführer an die Ginyu Force ausliefern. Die Anführer der Widerstandsgruppen wurden dann gnadenlos und langsam zu Tode gefoltert. Durch diese Folter wurde ein Exempel statuiert. <br />
Nach und nach verloren die Menschen ihren Mut und gaben allen Widerstand auf. Eine Widerstandsgruppe hatten die sechs jedoch nicht bemerkt. Diese wurde von 5 Personen angeführt. Zwei Mädchen, die nur zu bekannt waren – Sam und Chantra – und drei Jungs – Marco, Thorben und Cesko. Felicé war zwar Mitglied, fungierte aber nicht als Anführer. Dafür war er zu ruhig.<br />