Fanfic: Passiert ist passiert - Teil 11
Chapter: Passiert ist passiert - Teil 11
Passiert ist passiert – Teil 11<br />
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Hi!<br />
Wie versprochen, hier nun Teil 11. <br />
Am Montag hab ich mir das 1. Beyblade-Manga gekauft. Hat das von euch auch einer? Da hat Tyson ’nen Bruder, Spike, der aber anscheinend mit seinem Vater unterwegs ist (der ist doch Archäologe). Außerdem spricht Max, als Tyson und Kenny ihn zum ersten Mal treffen, amerikanisch. In der Serie ist ja am Anfang nicht klar, dass Max aus Amerika kommt, oder hab ich da was verpasst? Auf jedenfall freu ich mich schon auf den 2. Band und ich hoffe, dass ich euch nicht zu viel verraten hab, falls ihr es euch auch noch kaufen wollt, aber das war ja auch noch nicht alles, was im Vergleich zur Serie anders ist. <br />
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So, nun aber zum nächsten Teil meines FF.<br />
Viel Spaß, beim lesen. <br />
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Teil 11:<br />
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Als Chichi am nächsten Morgen aufwachte, war es bereits 10 Uhr. Sie lag immer noch hinter der Tür. Als sie aufstehen wollte, merkte sie, dass ihr alle Knochen wehtaten. Langsam rappelte sie sich hoch. Die Geschehnisse des gestrigen Abends traten ihr wieder vor Augen und sie merkte, wie ihr wieder Tränen in die Augen traten, doch sie wollte jetzt nicht weinen. Sie musste stark sein, schon wegen ihren Söhnen. Diese warteten bestimmt auch schon auf ihr Frühstück. Die Tränen unterdrückend zog sie sich an und ging hinaus. Vor der Treppe wischte sie sich noch schnell die Augen trocken und ging dann hinunter in die Küche. Dort saßen Son-Gohan und Son-Goten schon und aßen bereits. Als Son-Gohan sie die Küche betreten sah: „Guten Morgen. Wir haben uns schon selber Frühstück gemacht, weil wir dich nicht wecken wollten.“ <br />
Doch Chichi nickte nur abwesend und stellte sich an den Herd, um schon mal das Mittagessen vorzubereiten. Son-Gohan beobachtete sie aus den Augenwinkeln. Sie stand mit dem Rücken zu ihnen, aber er merkte trotzdem, dass sie sehr angespannt war. Was war denn nur passiert, dass sich seine Eltern so gestritten hatten und das seine Mutter seinen Vater einfach so rausschmiss? Das konnte er sich einfach nicht erklären. Als Chichi plötzlich zu Schluchzen anfing, riss ihn das aus seinen Gedanken. Sie konnte ihre Tränen einfach nicht länger zurückhalten. Mit Müh und Not stützte sie sich am Herd ab, um nicht zusammen zubrechen. Son-Goten ging sofort zu seiner Mutter. „Mama, was ist denn?“ „Nichts, nichts, ist schon wieder OK.“ Chichi wischte sich die Tränen weg und versuchte Son-Goten anzulächeln. <br />
Auch Son-Gohan stand jetzt auf und ging zu seiner Mutter. „Wieso sagst du uns denn nicht, was mit dir los ist? Es ist doch bestimmt wegen Papa. Wir haben euch gestern Abend streiten hören und....“ „Es ist nichts, glaub mir. Das war nur ein kleiner Streit. Ich....ich bin noch etwas müde. Ich leg mich noch ein bisschen hin.“ Chichi ging an Son-Gohan und Son-Goten vorbei die Treppe hinauf zu ihrem Schlafzimmer. Son-Gohan schaute ihr nach. Sie hatte etwas, das spürte er, aber was nur? Erst verhielt sich sein Vater die ganze Zeit so komisch und jetzt auch noch sie. Was war hier eigentlich los? Irgendwie hatte er kein gutes Gefühl bei der ganzen Sache. <br />
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Chichi ließ sich auf ihr Bett fallen, drückte ihr Kissen an sich und weinte. Sie ließ alles raus, was sich bis jetzt versucht hatte, zu unterdrücken. Ihre Tränen wollten kein Ende nehmen. Warum hatte er das nur getan? Wie konnte er ihr nur so etwas antun? Dachte er denn überhaupt nicht an seine Familie? Wie sollte sie das ganze denn nur Son-Gohan und Son-Goten beibringe? Sie konnte ihnen das doch nicht einfach sagen. Sie konnte ihnen doch nicht sagen, was für ein Arschloch ihr Vater war. Und die beiden merkten immerhin, das etwas nicht in Ordnung war. Und was war mit Bulma, ihrer besten Freundin? Die war ja bestimmt auch nicht so ganz unschuldig bei der ganzen Geschichte. Und so etwas nannte sich beste Freundin. Reichte ihr ein Saiyajin etwa nicht? Brauchte sie gleich zwei? Große Wut über ihre beste Freundin und Son-Goku trat in ihr hoch. Mit voller Kraft schlug sie immer wieder auf das Kissen, das sie gerade noch an sich gedrückt hatte, ein, um ihre Wut rauszulassen, bis sie keine Kraft mehr hatte und sich wieder weinend zusammenkauerte. So schlief sie nach einer Weile ein. <br />
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Zur selben Zeit flog in einer einsamen, abgelegenen Steinwüste ein Berg nach dem anderen in die Luft. Mitten drin stand ein Mann mit hochstehenden blonden Haaren, der einen Ki-Ball nach dem anderen abfeuerte, um seine Wut rauszulassen. Nach einer Weile sank er kraftlos zusammen und seine Haare wurden wieder schwarz. Nachdem er eine Weile auf dem Boden gesessen hatte, um wieder zu Luft zu kommen und sich etwas zu erholen, stand Vegeta auf und ging zu einer kleinen Höhle, in der er seine Sachen untergebracht hatte. Er war immer noch wütend auf Bulma, sehr sogar, immerhin hatte sie ihn tief verletzt, und hier war der beste Ort, an dem er seine Wut rauslassen konnte und hier würde sie ihn bestimmt auch nicht finden, wenn sie ihn suchen würde. Hier würde ihn niemand stören. Und während er trainierte, musste er wenigstens nicht immer an Bulma denken. Er packte sich etwas zu Essen aus, dass er auf dem Weg hier her noch erlegt hatte, und aß, als wäre er schon total ausgehungert. Seit er die CC verlassen hatte, hatte er schon nichts mehr gegessen. Seine Wut auf Bulma hatte ihm so auf den Magen geschlagen, dass er nichts essen konnte. Inzwischen hatte er sich schon etwas abgeregt und hatte dementsprechend, und besonders nach diesem „Wut rauslassen“, wieder Hunger. Wie lange er hier blieb, wusste er noch nicht. Auf jedenfall konnte er Bulma nicht so schnell verzeihen. So etwas hatte er nicht von ihr gedacht. Er dachte immer, er könnte ihr vertrauen und dann so was. Liebte sie ihn etwa nicht mehr? Sie hatte zwar gesagt, dass sie das tat, aber dann hätte sie ihn doch nicht betrogen und schon gar nicht mit seinem besten Freund. Aber warum hatte sie das überhaupt getan? Das war eine Frage, auf die er einfach keine Antwort fand. Nachdem er zu Ende gegessen hatte, ging er wieder nach draußen, um weiter zu trainieren. Er wollte nicht mehr an Bulma denken, das tat ihm nur weh. <br />
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Am Nachmittag, als Son-Gohan mit Son-Goten trainierte, spürte er plötzlich, dass sich sein Vater näherte. Kurz darauf landete dieser auch neben den beiden. <br />
„Da bist du ja wieder. Wo warst du denn?“ Son-Gohan wollte schon auf seinen Sohn zu gehen, doch als er Son-Gokus ernsten Blick sah, blieb er stehen. <br />
„Wo ist eure Mutter?“ „Im Haus. Sie hat sich heute Vormittag etwas hingelegt und seit dem hab ich sie auch nicht mehr gesehen. Sie wird also immer noch im Bett sein.“ <br />
Son-Goku ging ohne ein weiteres Wort zu sagen ins Haus. Son-Gohan und Son-Goten schauten erst stumm ihrem Vater hinterher und dann sich an. Keiner konnte sich auf dieses Verhalten einen Reim machen und Son-Gohan fragte sich, wie das wohl weiterginge. Son-Goten war schon fast den Tränen nah. Er hatte Angst, dass seine Eltern sich nicht mehr vertragen würden. Auch Son-Gohan hatte so ähnliche Gedanken. Ihm kreisten so Worte wie Scheidung im Kopf rum und er hoffte, dass das nicht passieren würde. <br />
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Chichi war gerade aufgestanden. Da sie die Betten machte, stand sie mit dem Rücken zur Tür und sah deswegen auch nicht, als Son-Goku in die Tür trat. Er sagte aber auch nichts, sondern schaute ihr nur zu und wartete, dass sie ihn bemerkte. Als sie sich zur Tür drehte, bekam sie erst mal einen riesen Schreck, weil da plötzlich jemand stand und wurde dann sauer. „Was willst du denn hier?! Hab ich dir nicht gesagt, dass ich dich nicht mehr sehen will?!“ „Ich will mit dir reden.“ „Ich aber nicht mit dir!“ Chichi wollte ihren Mann vor die Tür schieben, doch das gelang ihr natürlich nicht. Stattdessen packte Son-Goku sie am Arm, natürlich nur so leicht, dass es ihr nicht wehtat, zog sie wieder weiter ins Zimmer hinein und machte die Tür hinter sich zu. <br />
„Was soll das?!“ Chichi riss sich von Son-Gokus Griff los und bewegte sich ein paar Schritte weg von ihm. <br />
„Ich hab gesagt, ich will mit dir reden.“ „Sag mal, bist du taub?! Ich aber nicht mit dir!!“ „Entweder, du hörst mir jetzt zu, oder ich schließ die Tür zu und schmeiß den Schlüssel zum Fenster raus! Dann bleibt dir nichts anderes übrig!“ „Du kannst mich doch hier nicht einfach einsperren!!“ „Doch, ich kann und ich werde, wenn du dich weiterhin weigerst, mir zu zuhören!“ Son-Goku wurde wieder etwa ruhiger. „Hör mal, ich weiß ja, dass du wütend auf mich bist und das auch zu Recht, aber du musst mir doch wenigstens die Chance geben, dir alles zu erklären.“ Son-Goku sah Chichi bittend mit seinen tiefen, schwarzen Augen an. Diesem Blick konnte sie noch nie wiederstehen, damit hatte er bis jetzt immer alles bekommen, was er wollte. Dieser Blick hatte auch dazu geführt, dass sie einen zweiten Sohn bekamen, obwohl sie damals sauer auf Son-Goku war, weil er unbedingt gegen Cell kämpfen und auch noch Son-Gohan mitnehmen wollte und sie deswegen eigentlich nicht vorhatte, ihm dafür auch noch was gutes zu tun. Aber wie schon gesagt, diesem Blick konnte sie damals schon nicht widerstehen. <br />
„Na gut, wenn’s unbedingt sein muss.“ Mit verschränkten Armen setzte sich Chichi aufs Bett und wartete darauf, was er ihr sagen wollte. Immer noch mit finsterem Blick schaute sie ihn an. Was er ihr sagen wollte, würden eh nur Ausreden sein. <br />
„Also,“ begann er, „ich hab dir ja gestern schon gesagt, dass es mir leid tut und ich alles sehr bereue. Ich weiß, dass es ein Fehler war, ein sehr großer sogar, das musst du mir glauben und ich weiß auch, dass ich dir damit sehr weh getan habe. Aber ich will, dass du weißt, dass mir das mit Bulma überhaupt nichts bedeutet hat. Ich weiß nicht mal, wie es überhaupt