Fanfic: Kristalle des Lichts - 9
"Glaubst du denn wirklich wir brauchen dich? Du kannst gerne gehen! Komm mit deinen Problemen aber bloß nicht mehr zu uns!" Sam war wütend. Melikae zuckte heftig zusammen, ging aber ohne ein Wort davon. "Musste das sein, Sam?" Marco fand das unfair. "Ja, klar. Du hast doch selbst gesehen, dass sie Angst hatte. Aber selbst das kann sie nicht zugeben." – "Meinst du nicht, sie hat es schon schwer genug, ohne dass du sie jetzt verstoßen musst?" Felicé konnte Sam nicht verstehen. "Dann hätte sie die fünf nicht ins Leben rufen sollen! Sie ist selbst schuld. Aber... Hat sich das wirklich so angehört, als wollte ich sie nicht mehr als Freundin?" Alle nickten. "Dann ist es gut."<br />
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Sam hasste Melikae. Vertrauen konnte sie ihrer früheren Freundin auch nicht mehr. Die anderen versuchten immer alles zu schlichten, doch schaffte Sam es immer wieder Melikae in ihrer Gefühlwelt zu verletzen. Mit Jeice kam sie auch gut zurecht.<br />
So vergingen 4 Monate.<br />
"Jeice, ich war gerade beim Arzt. Wir bekommen ein Kind. Ich bin im 4. Monat schwanger." Melikae rechnete mit einem Wutanfall oder dass er sie verlassen würde. Doch Jeice spürte ihre Zweifel. "Das ist doch schön. Ich wünsche mir, dass es ein Junge wird." Er lächelte sanft.<br />
Weitere 4 Monate vergingen. Die Band kam durch den Bruch zwischen Sam und Melikae nicht mehr zusammen. So wurde sie auch nie wirklich gegründet, was alle bedauerten. Sogar Sam. >Bin ich wirklich unfair? Aber wenn ich Mel etwas anvertraue, sagt sie es doch Jeice gleich weiter. Spätestens wenn er sie dazu bringt.<<br />
Bei Melikae hatte der Arzt inzwischen festgestellt, dass es sich um Zwillinge handelte. Wahrscheinlich um einen Jungen und ein Mädchen.<br />
Heute ging sie wieder – wie so oft im Park sparzieren. Aus großer Entfernung sah sie eine Frau. Sie war nicht mehr bekleidet. Neben ihr – auch ohne Bekleidung – ein Mann mit langen weißen Haaren: Jeice. Das war zu viel für die Schwangere. Sie lief nach Hause und die Tränen flossen aus ihren Augen.<br />
Zuhause waren die Wehen schon sehr heftig. Melikae nahm das Telefon und wählte die Nummer von Sam`s Handy.<br />
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Jeice war langweilig. Mit Mel war momentan gar nichts anzufangen. Diese Frau, die er zufällig im Park traf, kam ihm genau richtig. Er sah ihr an, dass sie Angst hatte, versuchte aber trotzdem mit ihr zu flirten. Wie auch früher bei anderen Frauen hatte er Erfolg. Eigentlich brauchte er nicht allzu lange, da war sie ihm verfallen. Die beiden schliefen miteinander. Als sie fertig waren verabredeten sie sich für in drei Monaten am selben Platz.<br />
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"Ja?" – "Sam? Ich konnte dich erreichen. Meine Wehen haben eingesetzt und ich finde die Nummer nicht von diesem Arzt." Sam hatte eigentlich keine Lust, machte sich aber Sorgen. "Wo bist du?" – "Zuhause." kam die prompte Antwort. "Gut. Ich rufe den Arzt an und schicke ihn zu dir. Du musst mir aber danach unbedingt sagen, ob mit den Kleinen alles in Ordnung ist." Melikae war erleichtert. "Ja, mache ich. Danke." Sie legten auf. Sam rief sofort den Arzt, der zu der Schwangeren hinfuhr.<br />
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"Beruhigen Sie sich bitte. Es kommt alles in Ordnung. Diese Spritze gebe ich Ihnen nun. Den beiden Untermietern geht es gut. Trotzdem hätte ich nicht später kommen dürfen. Dann hätten Sie womöglich beide verloren. Versuchen Sie Stress zu vermeiden und ruhig zu bleiben." Melikae nickte.<br />
Nachdem sie sich wieder beruhigt hatte, ging sie zu dem Geheimtreff ihrer Freunde. Noch immer war sie blass. Wieder mal war es Marco, der spürte, dass es dem Mädchen nicht gut ging. Bevor er jedoch etwas sagen konnte war schon Sam bei ihr. "WAS MACHST DU DENN HIER? SOLLST DU UNS JETZT AUSSPIONIEREN?" – "SAM! ES REICHT!" schaltete sich nun auch Cesko wütend ein. "Danke der Nachfrage. Den beiden Kindern und mir geht es gut. Nochmals danke Sam. Aber deshalb bin ich eigentlich gar nicht gekommen. Habt ihr schon eine Idee, wie ihr die Ginyu-Force besiegen wollt?" fragte Melikae trotzdem ruhig. "Nein. Aber um mehr zu erfahren, müsstest du schon vollwertiges Mitglied sein." gab Sam, diesmal sanfter zurück. Das verstand Melikae nun aber nicht. "Wieso? Wenn ich gewollt hätte, hätte ich euch schon lange verraten können." Cesko nickte. "Du hast Recht. Welchen Vorschlag hättest du denn anzubieten?" Melikae lächelte schwach. "Sucht doch die Dragonballs in 4 Monaten." Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen.<br />
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So. das war`s mal wieder. Ich hoffe, dir hat der Teil wieder gefallen, Nirrti. *Küsschen*<br />
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Gruß an alle (vielleicht doch existenten) Leser.<br />
Silvia