Fanfic: Passiert ist passiert - Teil 12

Chapter: Passiert ist passiert - Teil 12

Passiert ist passiert – Teil 12 <br />
<br />
<br />
<br />
Hi Leute! <br />
Da bin ich wieder, nach langer Zeit. Ab jetzt werde ich meine Fics wieder pünktlich jeden Sonntag reinstellen, da am Montag leider wieder die Schule anfängt. <br />
Ich will euch jetzt auch nicht lange nerven. <br />
Also viel Spaß beim lesen! <br />
<br />
<br />
<br />
Teil 12:<br />
<br />
„Was?! Das kann doch nicht dein Ernst sein?!“ Son-Goku glaubte, sich verhört zu haben. <br />
„Doch, das ist es.“ Immer mehr Tränen bahnten sich ihren Weg über Chichis Wangen und ihre Stimme zitterte. Son-Goku packte Chichi an den Schultern und zwang sie, ihn anzusehen. „Das kannst du doch nicht machen! Denk doch an Son-Gohan und Son-Goten! Wie willst du das ihnen denn beibringen?!“ „Du hast doch auch nicht an sie gedacht, als du bei Bulma warst!“ <br />
Das stimmte allerdings. Er ließ Chichi wieder los und wandte sich von ihr ab. „Du willst dich also wirklich scheiden lassen?“ <br />
Chichi gab ihm keine Antwort. Statt dessen drehte sie sich von ihm weg, was Son-Goku als ein „ja“ ansah. „Nein!“ „Was, nein?!“ „Ich will mich nicht trennen! Chichi, ich liebe dich!“ „Es geht aber nicht anders! Ich kann nicht so weiterleben, wie wenn nie was passiert wäre! Ich kann dich nicht mehr anschauen ohne daran erinnert zu werden, was du getan hast. Du bist selber Schuld! Und jetzt geh!“ Chichi wies zur Tür, doch bevor Son-Goku ganz zur Tür hinaus war, drehte sie sich noch mal zu ihm um. Er sah wieder die Tränen in ihre Augen. „Du hast das schlimmste getan, was man tun kann: Du hast mein Vertrauen missbraucht. Ich werde dir nie wieder vertrauen können.“ Mit diesen Worten schloss sie die Tür vor Son-Gokus Nase und lehnte sich dagegen. Son-Goku blieb noch eine Weile vor der Tür stehen, dann ging er die Treppen hinunter. Son-Gohan und Son-Goten hatten sich inzwischen in die Küche gesetzt. Wortlos ging er an ihnen vorbei zur Tür, doch Son-Gohan sah, das in den Augen seines Vaters Tränen glitzerten. <br />
Als Son-Goku gegangen war, kam auch Chichi in die Küche. Auch ihr sah man an, dass sie geweint hatte. Ihre Auge waren rot und glänzten. „Packt bitte eure Sachen Kinder, wir werden zu eurem Großvater ziehen.“ „Toll, wir gehen zu Opa!“ Son-Goten freute sich über die Nachricht. Er hatte seinen Opa schon eine Weile nicht mehr gesehen. Er sprang sofort von seinem Stuhl auf und die Treppe hoch in sein Zimmer. Nur Son-Gohan freute sich nicht, über die Nachricht. „Aber warum denn? Warum willst du zu Opa ziehen? Und was ist hier eigentlich los?“ Son-Gohan ging auf seine Mutter zu. Diese ließ sich auf einen Stuhl nieder. „Es ist wohl an der Zeit, das ich dir alles erkläre.“ „Das denke ich auch.“ Son-Gohan setzte sich seiner Mutter gegenüber. <br />
„Wie du bestimmt schon mitbekommen hast, haben dein Vater und ich uns gestritten, weil er etwas sehr dummes gemacht hat.“ Chichi musste sich bei dem Gedanken daran, die Tränen unterdrücken, „Wir....wir wollen uns.....trennen.“ „Was?!“ Son-Gohan sprang von seinem Stuhl auf, „Das kann doch nicht euer ernst sein?!“ Doch als Chichi nickte, ließ er sich wieder auf seinen Stuhl nieder, „Aber....aber warum denn? Was kann denn so schlimm sein, dass ihr euch gleich trennen wollt?!“ „Dein Vater hat.....mich.....betrogen.“ Chichis Stimme zitterte und vereinzelte Tränen liefen ihr übers Gesicht. <br />
Son-Gohan blieb das Wort im Hals stecken. Er hatte ja mit allem gerechnet, aber nicht damit. „Und....und mit wem? Kennst du sie?“ „Es war Bulma.“ „Was?! Bulma?! Er hat mit Bulma.....?!“<br />
Chichi nickte wieder nur und versuchte, die neuaufsteigenden Tränen zu unterdrücken, aber es gelang ihr nicht, sie wurden immer mehr. Son-Gohan nahm seine Mutter in den Arm. Darauf wusste er einfach nicht, was er sagen soll. Das konnte doch nicht wahr sein. Sein Vater und Bulma? Ob Vegeta davon wusste? Vor allem aber wusste er nicht, wie er jetzt seinem Vater gegenüber treten sollte. Eigentlich müsste er ja wütend auf ihn sein, aber irgendwie war er das nicht. Er hatte seinen Vater noch nie weinen sehen und das musste ja einen Grund haben. Moment mal, etwas wunderte ihn da doch sehr. Seine Mutter sprach die ganze Zeit davon, dass sie sich trennen wollen, aber als er daran dachte, wie sein Vater vorhin zur Tür hinausging..... <br />
„Sag mal Mama, bist du dir sicher, das Papa sich auch trennen will?“ <br />
Chichi schaute auf. Erst sagte sie nichts, doch dann senkte sie ihren Kopf wieder und schüttelte diesen leicht. „Nein. Aber ich will es. Er sagt zwar, dass er bereut, was passiert ist, aber er hat mich trotzdem sehr verletzt. Ich will ihn nicht mehr sehen.“ Sie löste sich aus der Umarmung ihres Sohnes und ging wieder hinauf. Auf der obersten Treppenstufe drehte sie sich nochmals um und wischte sich die Tränen weg, „Geh jetzt bitte auch deine Sachen packen.“ Dann verschwand sie im Schlafzimmer. <br />
Son-Gohan erhob sich schwerfällig von seinem Stuhl und ging genauso schwerfällig die Treppen hinauf. Die Gedanken überschlugen sich und kreisten nur so in seinem Kopf. Seine Eltern wollten sich trennen, nein, seine Mutter wollte sich von seinem Vater trennen, weil dieser..... oh Gott, das konnte er immer noch nicht glauben. Wie konnte sein Vater so was nur tun? <br />
Als er sein Zimmer betrat, das er mit seinem Bruder teilte, war dieser schon voller Freude beim packen. <br />
Son-Gohan ließ sich erst mal auf sein Bett fallen und starrte zur Decke. Son-Goten sprang sofort neben ihn. „Hey, was machst du denn für ein Gesicht? Freust du dich denn nicht, dass wir Opa besuchen gehen?“ „Doch, doch.“ Log Son-Gohan und stand wieder auf, um seinen Koffer zu holen. <br />
„Du sag mal, Son-Gohan, wo ist eigentlich Papa?“ „Ich weiß es nicht.“ „Kommt er denn nicht mit zu Opa?“ „Nein.“ „Und warum nicht?“ <br />
Son-Gohan, der in seinem Schrank wühlte, drehte seinen Kopf in Richtung seines Bettes, auf dem immer noch sein Bruder saß. „Weil.....“ er drehte seinen Kopf wieder weg, „....weil Mama und Papa sich gestritten heben.“ „Was? Aber Papa kommt doch wieder, oder?!“ Mit einem Satz sprang Son-Goten zu seinem Bruder, „Sie werden sich doch wieder vertragen?!“ „Bestimmt.“ Son-Gohan legte beruhigend eine Hand auf Son-Gotens Schulter, „Mama und Papa wollen jetzt erst mal eine Weile Abstand von einander haben, deswegen gehen wir ja auch für ein paar Tage zu Opa, und dann kommt alles wieder in Ordnung,....“ ’....hoffe ich.’ Setzte er noch in Gedanken hinzu, „Und jetzt komm, pack deine Sachen zu Ende. Mama will bestimmt bald gehen.“ <br />
Son-Goten nickte und machte sich wieder an die Arbeit seine Spielsachen in seinem Koffer zu verstauen, wobei die so viel Platz einnahmen, dass für seine Kleidung fast kein Platz mehr war. Auch Son-Gohan machte sich nun daran ein paar Sachen in seinen Koffer zu packen. Er konnte seinem Bruder einfach nicht die Wahrheit sagen. Er war noch zu jung für die Probleme, die seine Eltern hatten. Und insgeheim hoffte Son-Gohan ja auch, dass seine Eltern eine Lösung fanden und wieder zusammenfanden. <br />
<br />
Auch Chichi war inzwischen dabei ihre Sachen zu packen. Als sie damit fertig war, war nur noch das blaue Satinnachthemd übrig. Sie zog es aus ihrem Schrank und hielt es mit ausgestreckten Armen vor sich hin. Während sie es so betrachtete, entfloh ein Seufzer ihrer Kehle. Vor ihrem inneren Auge liefen wieder alle Geschehnisse ab, die passiert waren, als sie dieses Nachthemd anhatte. Schnell schüttelte sie ihren Kopf, sie wollte nicht schon wieder daran erinnerte werden, was ihr Son-Goku an diesem Abend, den sie eigentlich schöner gestalten wollte, offenbart hatte. Sie schmiss das Nachthemd zurück in ihren Schrank, schloss ihren Koffer und ging mit diesem hinunter in die Küche. <br />
<br />
Eine halbe Stunde später war sie mit ihren beiden Söhnen auf dem Weg zu ihrem Vater. Unterwegs sprach keiner ein Wort, nicht mal Son-Goten. Er freute sich innerlich riesig darauf, seinen Großvater wieder zu sehen, während Chichi und Son-Gohan ihren eigenen Gedanken nachgingen. Keiner von den beiden wusste, wie’s nun weitergehen soll, wenn die Trennung erst mal durchgezogen war. <br />
<br />
Der Rinderteufel staunte nicht schlecht, als seine Tochter mit seinen beiden Enkelsöhnen samt Gepäck vor der Tür stand. Chichi fiel ihm sofort schluchzend um den Hals und erzählte ihm die ganze Geschichte. <br />
„Was, das darf doch nicht wahr sein?! Natürlich kannst du erst mal hier bleiben. Komm, ich bring dich auf dein altes Zimmer und Son-Gohan und Son-Goten kriegen das Gästezimmer.“ Während des ganzen Weges zu Chichis altem Zimmer, ließ der Rinderteufel sie nicht einmal los. Er hatte einen Arm um seine Tochter gelegt und drückte diese fest an sich. Auch er konnte nicht glauben, was Son-Goku getan hatte, doch er sagte nichts weiter. Das war eine Sache zwischen seiner Tochter und seinem Schwiegersohn, den er eigentlich sehr gern hatte und der das bestimmt nicht einfach nur so getan hatte, und deswegen hielt er sich da lieber raus. <br />
<br />
<br />
Als Son-Goku am nächsten Tag noch mal versuchen wollte, mit Chichi zu reden, fand er das Haus leer vor. Ein schlimmer Verdacht breitete sich in ihm aus und mit einem Satz war er im Schlafzimmer und riss die Schränke auf. Tatsächlich, Chichis Schränke waren leer, bis auf ein Nachthemd, dass in einem der Schränke ganz im Eck lag, und auch das Zimmer von Son-Gohan und Son-Goten war wie leergefegt. Langsam ging er wieder hinunter in die Küche und stützte sich auf dem Tisch ab. Er hatte seinen Kopf gesenkt und einzelne Tränen tropften auf die Tischplatte. Seine Kraft verließ ihn und er sank auf die Knie. Seine Frau hatte ihn verlassen und er war schuld daran. Es tat so furchtbar weh. Er liebte sie immer noch von ganzem Herzen. Hätte