Fanfic: Cherche l`amour
Chapter: Eifersucht...
Titel: Cherche l`amour
Chapter: One
Ran machte sich Sorgen.
Niemand war da. Kein Paps, kein Conan. Und Shinichi sowieso nicht.
+Vielleicht mache ich mir zu viele Sorgen…+ dachte Ran betrübt. Sie ging zu dem Schreibtisch ihres Vaters und räumte die Bierflaschen weg. +Paps ist unmöglich…+ schimpfte Ran in Gedanken und seufzte. Als sie die Bierflaschen in die Küche gebracht hatte, nahm sie sich den Aschenbecher vor.
War es besser geworden, seitdem Conan hier wohnte. Ran lächelte. Auf jeden Fall! Sie war irgendwie glücklicher. Der Kleine hatte eine Art an sich, die Ran irgendwie an Shinichi denken ließ. +Kein Wunder, sie sind ja verwandt… Aber wann ruft dieser Trottel endlich mal an?+
Sie war traurig. Hatte er sie vergessen? Sie, Ran, die Freundin aus Kindertagen? Mit der er immer zusammen gewesen war, mit der er immer gespielt hatte, der er alles erzählen konnte und mit der er schon so viele Abenteuer erlebt hatte?
Ran konnte es sich nicht vorstellen. +Ich vermisse dich, Shinichi! + dachte sie traurig. +Deine eingebildete und verdammte Art, jeden Krimifall zu lösen.+
Sie unterdrückte die Tränen und ging in die Küche. Sie nahm ein Buch heraus und blätterte in ihm. Aber Lust auf Kochen hatte sie nicht.
Bald würden ihr Vater und Conan kommen. Sie musste etwas kochen. +Am besten ich mach Reis und Sushi. Dazu Misosuppe…+ Weiter kam sie nicht. Es klingelte an der Haustür.
Ran rappelte sich auf und ging zur Tür. "Hi Ran!" - "Ach. Du bist Ira Sayama aus der Parallelklassen, oder?"
Das Mädchen wurde rot und nickte leicht. "Ja!"
"Was gibt`s denn?" fragte Ran. "Komm doch herein!"
Ira schüttelte den Kopf. "Ne du, ich muss jetzt weg. Ich hab vergessen, dir die Einladung zu geben! Du warst ja die ganze Woche krank…"
Ran öffnete leicht den Mund. "Ach ja!" sagte sie dann. "Für die Abschlussballfeier, stimmts?"
Ira nickte wieder. Dann senkte sie den Oberkörper. "Es tut mir wirklich Leid, Ran!"
Ran lachte. "Ach schon gut". Ira gab ihr die Einladung. Dabei ist sie ja schon morgen…"
Ran legte ihr die Hand auf die Schulter. "Ist schon gut!"
Ira widersprach. "Nein Ist es nicht.! Alle Partner sind schon vergeben! Außer dir und Sonoko Suzuki ist niemand mehr frei… Na ja. Außer du bringst jemanden mit oder Shinichi Kudo kommt in die Schule…"
Ran legte ihre Stirn in Falten. "Hm…" Dann lächelte sie. "Ach ist schon gut… Musstest du nicht noch wohin?" Ira erschrak. "Oh Gott. Mein Tennis!" Sie sprintete die Treppen hinunter. Kurz vor der Tür drehte sie sich noch mal um. "Tut mir wirklich Leid, Ran!"
Ran saß auf der Couch. Auf dem Tisch lag die Hülle des Briefes, der Brief in ihrer Hand.
Sie drehte und wendete ihn. > Liebe Ran Mori. Hiermit bist du herzlich zum Abschlussfest der Teitan Oberschule eingeladen. Wir hoffen, du kannst kommen. Es findet am 19. 06. statt. Ziehe am besten ein schönes Kleid an. Für Speise und Trank ist gesorgt! Natürlich brauchst du noch einen Tanzpartner! Wir hoffen du kannst,
die Oberstufensprecher <
Sie stand auf und ging zum Telefon. Mit zittrigen Fingern wählte sie die Nummer der Kudos.
Das Freizeichen ertönte. Einmal, zweimal, dreimal… neunmal, zehnmal…
Niemand hob ab. Ran legte auf und seufzte. Dann wählte sie eine zweite Nummer.
Wieder hob niemand ab. "Hier ist der automatische Anrufbeantworter von Heiji Hattori. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht oder rufen sie später noch mal an.… Biep…"
Ran holte Luft. "Heiji? Hier ist Ran! Bist du da? Kannst du mich zurück rufen? Es ist dringend…"
Die Leitung klickte. "Ran? Biste noch dran?" - "Heiji?? Zum Glück bist du da!" Ran jubelte innerlich.
Wenn Heiji zurück gerufen hätte, hätte sie wahrscheinlich den Mut verloren.
"Was ist denn los, Ran? Ist irgendwer gestorben? Kudo vielleicht?"
Ran lachte. "Nein, Nein! Ich…wollte dich fragen…ob du mit mir morgen zum Abschlussball meiner Schule kommen kannst…?!"
"Was?" fragte Heiji verdutzt. "Na ja…"Ran druckste herum. "Shinichi ist nicht da… und ich hab eben erst die Einladung bekommen…Ich war nämlich die Woche nicht in der Schule…"
Heiji unterbrach sie. "Klar komm ich mit! Das lass ich mir doch nicht entgehen!"
Ran seufzte. "Echt? O Danke Heiji…"
Heiji spielte den Wohltäter. "Nichts zu danken, Ran… Am besten ich komm heute Abend mit der Bahn. Dann bin ich so um 6 Uhr da…"
"Heute schon?" fragte Ran. - "Ja…ist doch egal. Kannste mir morgen Tokio zeigen…"
Ran nickte zustimmend. "Oke…Dann bis heute Abend. Und Heiji…?"
"Ja?" fragte Heiji. "…Danke!" Ran legte auf.
Heiji kratze sich am Kopf und legte den Hörer auf. +Wie soll ich das Kazuha beibringen…+
Er tippte ihre Nummer.
"Ja? Hier bei Toyama!"
"Hallo Frau Toyama! Hier ist Heiji!"
"Ah Heiji! Warte, ich stell dich durch…"
Es klickte und dann piepte es. "Ja?"
Kazuha`s kratzige Stimme klang unwirsch und abweisend. "Hey Kazuha!"
"Ach du bist`s Heiji!"
Ihre Stimme wurde weicher. "Was gibt`s?"
"Also…wegen morgen…Das geht doch nicht!"
"WIE?" Kazuha brauste auf. "Du kennst doch Ran, oder?"
"Ja! Ran Mori!" - "Nun ja, Sie hat mich gefragt, ob ich mit ihr auf den Abschlussball gehen kann. Weil Shinichi nicht da ist und so…"
Kazuha seufzte. "Mittwoch?"
Heiji stieß eine Erleichterungsseufzer aus. "Oke. Mittwoch!! Ich versprechs…"
"Ja , ja!" sagte Kazuha. Dann legte sie auf.
Conan und Kogoro waren am essen. Ran hielt die Schüssel in der Hand.
"Du isst ja gar nichts…" bemerkte Conan. Es waren ziemlich genau 17.28 Uhr.
"Du, Paps…" sagte Ran. "Hm? Was ist denn , Mausebein?" fragte Kogoro.
"Also, morgen ist doch Abschlussball und…"
Plötzlich durchzuckte es Conan. +Oh nein! Verdammt! Das hab ich voll verpennt…+
"ich hab Heiji gefragt, ob er mit mir hingeht!"
Kogoro überlegte. "Dieser Schnösel aus Osaka?"
"Mhm!" machte Ran und nickte. "Kann er hier heute und morgen übernachten?"
"Was?" fuhr Kogoro auf. "Der? Hier übernachten?"
"Ja! Bitte Paps!! Conan kann ja zu dir ins Zimmer und Heiji geht dann ins Gästezimmer.
Kogoro sah Conan an. Er überlegte wieder. Conan starrte auf seine Schüssel.
"Na gut…!" Er schien etwas besänftigt. "Aber wehe der Kleine ratzt mir die Ohren voll!"
Conan zuckte leicht. +Wer ratzt hier wem die Ohren voll, du Holzfäller+
"Oh Danke Paps!" rief Ran überglücklich und fiel ihrem Vater in die Arme.
+Hehe!+ dachte Conan. +Werd mal nicht so glücklich…+
Dann waren es 18.00 Uhr.
Ran und Conan standen am Bahnhof von Beika und warteten auf den Schnellzug von Osaka nach Tokio.
"Da kommt er!" rief Ran aufgeregt und nahm Conan an die Hand.
Leute strömten aus dem Zug und Ran sah sich suchend um. Auch Conan tat dies.
"Da hinten ist er!" sagte Ran und zog Conan mit. "He! HEIJI!! Hier sind wir!! Hallo!!!"
Heiji hatte sie gesehen. "Hi Ran!" Er beugte sich zu Conan. "Na Kleiner?"
Er sah wieder Ran an. "Gehen wir?"
Ran wurde leicht rot. "Klar! Komm!"
Heiji schulterte seine Sporttasche mit der Aufschrift Victory V erneut und ging dann los.
Ran ließ Conans Hand los und folgte ihm. +Nanu?+ dachte Conan. +Sie wird doch nicht…+
Er dachte nicht zu Ende. Er zuckte die Schultern und lief ihnen hinterher. +Ich seh schon Gespenster…+
Am Morgen des nächsten Tages.
Ran stand wie gewöhnlich Samstag um Punkt Acht Uhr auf.
Sie holte schnell Brötchen und deckte den Tisch. Kaffeegeruch strömte durch die Wohnung und weckte sogar den sonst so tief schlafenden Kogoro.
"Was riecht denn hier so gut?" fragte er. Er war noch im Nachthemd und seine sonst so geschniegelten Haare standen wirr ab. Auch rasiert war er nicht.
Heiji dagegen war schon fertig. Genauso wie Conan.
"Mhmm! Lecker!" rief Heiji und setze sich an den Tisch. "Lass es dir schmecken, Heiji!"
"Aber klar doch!"
Conan musterte Heiji. Der bemerkte diesen Blick und grinste schadenfroh, über die Eifersucht seines kleinen Freundes. +Wer wird denn gleich Eifersüchig, Shinichi…+
Conan blickte weg. +Ich nicht, du Hammel…+
Ran starrte von Heiji zu Conan und wieder zu Heiji. +Na, die beiden verstehen sich aber…+ dachte sie und grinste leicht.
"Komm Paps, setz dich doch! Ich hab Kaffee gekocht!"
Nach dem heiteren Frühstück gingen Conan, Heiji und Ran erstmal einkaufen.
Ran brauchte unbedingt ein Kleid.
Heiji hatte seinen blauen Anzug mitgebracht plus passendes weißes Hemd und Schuhe.
Nach dem sie zahllose Boutiquen abgeklappert hatten, ging Ran in einen winzigen Laden und …fand prompt ein Kleid, dass ihr gefiel. Es war aus schwarzem Satin und glitzerte etwas. Es gab keine Träger, sondern an den Oberarmen Stoffhalter. ((wenn ihr versteht, was ich meine…))
Dazu passende Handschuhe, Tasche und hochhackige Schuhe.
Ran probierte es sofort an.
Als sie aus der Kabine trat, adrett und wunderschön, blieben Heiji und Conan die Münder offen. "Wow…Ran. Das sieht toll aus!" brachte Heiji dann heraus. Conan nickte nur.
Ran lachte und drehte sich und… stolperte über einen Buckel im Teppich.
"Wa-…"brachte sie noch heraus, bevor sie gegen Heiji stieß und ihn - so sah es für Shinichi aus - umarmte. Heiji hielt sie fest und rote Punkte sah man auf seinen Wangen tanzen. Auch Ran war rot. "Tut mir Leid, Heiji."
"Ach schon