Fanfic: Die kleinen, großen Sünden

ansehen“ erklärte er traurig. „Für mich ist er ein männliches Wesen genauso wie ich, aber du würdest ihn als Es ansehen“ wiederholte er. „Ich sagte ja du würdest es nicht verstehen“ sagte er ohne mich antworten zu lassen. „Tu ich wohl, los beschrei ihn“ forderte ich ihn auf. „Er ist groß, in Meter und neunzig.“ Er macht eine Geste mit seiner Hand die ungefähr die Größe von dem vermissten zeigen sollte „Langes strähniges schwarzes Haar, es fällt bis über sein Becken. Er hat eine Narbe unter dem rechten Auge, schmale lange Finger und spitze Fingernägel“ beschreib er ihn zu ende. Kismet verstand nicht was nach dieser Beschreibung an diesem Mann ein ES sein sollte. „Für mich hört es sich nach etwas männlichem an wie du“ „Du verstehst mehr als die anderen Engel die ich bis jetzt getroffen habe“ gestand er mir. „Dein Herr weiß wirklich nicht was er an dir verloren hat“ zog er über meinen Herren her. Plötzlich ertönte ein lautes Donnern. „Was war das?“ wunderte sich Chris mit einem Blick in den strahlend blauen Himmel. „ich glaub er hat dich gehört“ flüsterte ich „Dann las uns schnell weg fliegen.“ Schlug er vor. Dann zog Chris an meinem Arm und riss mich in doppelter Geschwindigkeit zur Erde.
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Der blonde Engel stand nun vor seinem
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Herren und musste sich rechtfertigen.
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„Herr es tut mir leid ich wollte nicht so über sie reden“ entschuldigte er sich. Er stellte ihm eine Frage. „Nein ich weiß wirklich nicht wo sie ist“ versicherte er seinen Herren. „Was sie hatte jemanden bei sich?!“ Der Engel konnte nicht glauben was er da hörte. „Und keinen Engel?!!!!!!!!“ entfuhr es dem Blondschopf. Sein Herr bohrte weiter. „Ich weiß wirklich nichts davon.“ Der Engel konnte sich einen Vortrag anhören und die Situation wurde ihm immer unangenehmer. „Ich weiß dass sie wichtig für uns ist. Ich werde sie suchen gehen.“ Der Engel wollte nur noch aus dem Saal raus. Wieder ertönte ein lautes Donnern. „ja Herr ich werde mich beeilen.“ Versprach er. Sein Herr schaute ihn eindringlich an. „Ich werde sie finden und sie zu euch bringen.“ Versprach er. „Gehabt euch wohl“ er verbeugte sich und verließ den Saal durch die große Flügeltür. „War der heute schlecht drauf, wo fang ich bloß an zu suchen?“ sorgte er sich. Es donnerte wieder „Ja!“ reif er „Tut mir leid, ich hab’s nicht so gemeint“ entschuldigte er sich. „Ich geh ja schon“ und er fing an zu suchen.
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Chris und ich hatten die Erde erreicht.
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Ich stand auf meinen Knien gestützt da und schnappte nach Luft.
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„Chris ich hätte mich bei ihm melden müssen“ erklärte ich ihm „ER hat mich gerufen“ „Dann hast du wegen mir schon wieder eine kleine Sünde begangen“ fragte er besorgt. „Ähm....“ ich wusste darauf nichts zu sagen. „Danke aber du must wirklich aufpassen. Aus eins werden zwei und aus zwei drei und das geht immer do weiter.“ Warnte er mich wieder. „Hey das war ja nun deine Schuld! Du hast mich mit gezogen.“ Beschuldigte ich ihn. „Nein du hättest dich jeder Zeit los machen können und das weißt du, oder?“ „...ja“ gab ich ungern zu. „Komm wir gehen ihn jetzt suchen“ wechselte Chris das Thema. „Na gut wo sollen wir ihn suchen?“ Er erklärte mir das sich der Gesuchte nur an sehr warmen Plätzen aufhielt da er die Hitze leibet. Darauf schlug ich vor die Saunas der Stadt ab zu suchen. „Wie viele gibt es hier in der Stadt?“ Da es nur eine gab flogen wir sofort los Chris ging in die Männerabteilung und ich in die Gemischte. Keine fünf Minuten später rannte eine Gestallt aus dem Gebäude raus, dicht gefolgt von Chris und mir. „Bleib sofort stehen!“ seine Stimme klang wie Donner und der verfolgte blieb stehen. „Komm her, dein Ausflug war gut und schön aber jetzt ist genug“ Das Wesen schaute ihn traurig an. „Du brauchst gar nicht so zu schauen, du könntest hier sowieso nicht überleben, diese Geschäfte schließen nachts und du würdest erfrieren.“ Versuchte er ihm zu erklären. „So kalt ist es hier Nachts auch wieder nicht“ verteidigte ich den Ausreißer. „Kismet nicht jetzt!“ fuhr er mich an. „Komm wieder mit mir, wegen dir hab ich über zwei Tage verloren. Weißt du eigentlich was das für ein Berg Papierkram ist den ich jetzt wieder aufarbeiten muss?!!!!“ fragte er strafend. Den letzten Teil des Satzes hatte er regelrecht geschrieen. „Jetzt reg dich doch nicht so auf Chris!“ versuchte ich ihn zu besänftigen. „Nicht aufregen?!“, fuhr er mich an „An einem Tag bekomme ich einen Stapel von über tausend Papieren und ich soll mich nicht auf regen?“ regte er sich auf „Ja“ nickte ich ihm zu. „Hast ja Recht, bin sowieso damit in einer Stunde fertig.“ beruhigte Chris sich „Ich war zu lange hier.“ Er fasste sich an die Stirn. „Du must jetzt also gehen?“ fragte ich etwas betrübt. „Ja das muss ich wohl“ bestätigte er meine Befürchtung. „Ich danke dir für alles was du für mich getan hast“ bedankte sich Chris „Das war doch selbstverständlich“ „Nicht wenn der da oben mitbekommt wer ich bin“ überlegte Chris leise aber ich verstand nicht was er meinte. Anscheinend konnte man das von meinem Gesicht ablesen denn Chris sagte schnell „Ach nicht so wichtig. Auf wieder sehen.“ verabschiedete Chris sich. „Werden wir uns wieder sehen?“ Fragte ich ihn. „Bestimmt“ versicherte er mir. Dann hatte Chris mich geküsst und als ich meine Augen öffnete war er verschwunden. Aber mir war so heiß, der Kuss brannte auf eine angenehme Art und Weise wie Feuer. Und dann wurde ich aus meinen Träumen gerissen. „Kismet hier bist du, endlich hab ich dich gefunden!“ rief der Engel erleichtert. „Kismet? Kismet!!“ rief er als ich ihm nicht antwortete. „Mm...was?“ er hatte mich unsanft aufgeweckt. „Komm mit mir, der Herr will was von dir und er ist nicht besonders gut gelaunt“ „Das macht nichts, ich hab nichts getan was ihn Aufregen könnte, Relay“ versicherte ich ihm. „Bist du dir da ganz sicher?“ hackte er nach. Ich nickte nur. „Dann hast du auch nichts zu befürchten wenn du zu ihm hin gehst.“ Machte Relay mir Mut. „Hab ich auch nicht“ lächelte ich Relay an. „Gut kommst du nun freiwillig mit oder muss ich dich zwingen?“ der muskulöse blondhaarige Engel schaute mich ernst an. „Wie kommst du denn da drauf?“ fragte ich ihn verwirrt „Das wollte ich schon immer einmal sagen“ lachte er und wir flogen los.
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Wieder zurück im Himmel.
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„Ich geh gleich zu ihm hin“ versicherte ich Relay. „Der Kerl der hier war, kanntest du ihn?“ fragte er misstrauisch. „Woher weißt du davon“ fuhr ich ihn erschrocken an. „Ich hab Wäsche bei dir gefunden und der Herr hat es mir erzählt“ erklärte er. „Also nur weil du der Engel der Himmels Tore bist, heißt das noch lange nicht das du bei mir rum schnüffeln darfst“ ich war wirklich enttäuscht von ihm. „Hey! Ich wollte dich besuchen und die Tür stand offen. Ich hab dir sogar Rosen mitgebracht gehabt“ verteidigte er sich Wir gingen über die Wolken und dann in mein Haus rein. „Das ändert aber auch nichts an der Tatsache“ erinnerte ich ihn. „Du siehst das alles zu verbissen“ erklärte er mir „Und vergiss nicht zu ihm zu gehen.“ „Ja, ja später“ vertröstete ich ihn und Relay verließ dann mein Haus. „Endlich etwas ruhe. Was er wohl von mir will?“ fragte ich mich und ließ mich in einen Sessel fallen. Dann klingelte es und ich öffnete die Tür und der Engel der Weißheit stand vor mir. Ich bat Metu rein. „Hallo Metu.“ Begrüßte ich sie und bot ihr einen Stuhl an. „Hallo Kismet. Der Herr will dich sehen wieso warst du noch nicht bei ihm?“ wollte sie wissen und ich setzte mich zu ihr an den Tisch. „Fürchtest du dich vor seiner Strafe?“ fragte sie besorgt als ich nicht antwortete „Nein wieso denn ich hab doch nichts verbrochen“ antwortete ich ihr wahrheitsgemäß. „Glaubst du das wirklich?“ „JA wieso denn nicht?“ ich fing schon an zu schreien „Wenn du glaubst es richtig gemacht zu haben und dein Herz dir nichts anders erzählt dann brauchst du dich nicht zu fürchten“ erklärte Metu mir. „Wovor denn?“ ich verstand das alles nicht. „Das er mich vielleicht bestraft? Die Strafe könnte nichts verändern“ versicherte ich dem Weißheitsengel. „Ich hatte in den letzten zwei Tagen mehr spaß gehabt als in meinem ganzen Leben. Er kann sie mir auch nicht nehmen“ „Wenn du das glaubst, dann geh zu ihm hin“ forderte Metu mich auf. Ich bedankte mich und machte mich auf dem Weg zu meinem Herren.
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„Herr ihr habt mich gerufen?“ fragte ich und schloss die Tür hinter mir. „Sag mir hattest du einen Fremden bei dir zu Hause?“ er kam sofort auf dem Punkt ich war noch nicht mal ganz bis zu ihm vor getreten. „Ja aber es ging nicht anders. Er hatte über fünfzig Grad Fieber, ich konnte ihn doch nicht liegen lassen“ erklärte ich ihm. „Aber Menschen gehören nicht zu deinen Aufgeben“ erinnerte er mich. „Er wäre gestorben! Es war kein Engel der Einheit M.H.K. da“ es schien als wenn er mir nicht glauben würde. „Wie lange war er hier?“ ging das Verhör weiter zu dem dieses Gespräch schon längst für mich geworden war. „Zwei Tage“ „Gut mehr wollte ich nicht wissen. Du darfst wieder gehen“ entließ er mich aus diesem Gespräch. „Aufwidersehen Herr“ verabschiedete ich mich und als ich zu Hause eintrat saß Metu immer noch an meinem Tisch „Und wie war es?“ sie schaute mich erwartungsvoll an. „Nicht schlimm“ ich setzte mich zu ihr hin. „Er wollte nur wissen wer er war“ erzählte ich ihr. „Und wer war er?“ fragte nun auch sie. „Kein Mensch und kein Engel, das ist das