Fanfic: Der Einsteiger 06 - Teil 1

er
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auf dem Schuldach ankam, waren Ranma, Akane, Nabiki und Ryoga bereits da.
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Akane war dabei ihre Schwester anzuschreien. &quot;... immer solche Gerüchte
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verbreiten mußt. Jetzt denken alle das ich Ranma heiraten würde.&quot;
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Nabiki: (ganz cool)&quot;Ich kann nichts dafür das Kuno mich nicht hat ausreden
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lassen. Außerdem, ich habe schon eine Erklärung vorbereitet. Wenn
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jemand die Wahrheit hinter der Geschichte erfahren will kann er mir
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sie abkaufen.&quot;
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Akane: &quot;Ganz toll. Trotzdem werden die Gerüchte nur so explodieren.&quot;
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Jeremy mischte sich ein und versuchte zu beruhigen. &quot;Immer mit der Ruhe. Man
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kann die Mißverständnisse sicher aufklären. Nabiki, kannst du mir deine
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Erklärung mal zeigen?&quot;
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Nabiki: &quot;Macht 50 Yen. Sonderpreis, aber nur weil du es schon weißt.&quot;
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Jeremy seufzte und zahlte. Dann nahm er das Papier und ging wieder.
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Akane dampfte weiter. Sie spießte ihre Schwester mit Blicken auf, dann
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richtete sich ihr Zorn auf Ranma. &quot;Das ist deine Schuld. Wenn du nicht
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gekommen wärst, wäre das allen nicht passiert.&quot;
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Ranma: &quot;Was kann ich dafür? Nabiki hat es ausgequatscht, und Kuno hat es in
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unserer Klasse erzählt.&quot;
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Akane: &quot;Trotzdem ist es deine Schuld. Jetzt denken alle das wir miteinander
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verlobt sind.&quot;
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Ranma seufzte und ließ die Schultern hängen. Er erwiderte nichts, er würde
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sowieso nur das falsche sagen, also hielt er lieber ganz den Mund. Akane
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war in diesem Zustand eh nicht beizukommen.
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Für den Rest des Tages versuchten Ranma und Akane erfolglos die Gerüchte zu
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stoppen. Aber die anderen ließen sie kaum ausreden und schienen ihnen gar
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nicht zuzuhören.
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Kuno war für den Rest des Tages im Krankenzimmer der Schule.
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Furinkan Highschool, Schulende.
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Kaum hatte die Glocke geläutet war Akane auch schon wieder von Neugierigen
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umringt. Das gleiche galt für Ranma. Dieser hatte für heute genug und sprang
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mit einem Satz über die Köpfe der anderen hinweg neben Akane.
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Er nahm sie auf den Arm und war aus dem Fenster. Akane quietschte als sie
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fielen und hielt sich an Ranma fest. Mit zwei langen Sätzen hatten sie das
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Schulgelände verlassen.
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Auf sicherem Boden angekommen sah Ranma zu Akane, welche sich immer noch an
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ihm festklammerte. &quot;He, du kannst mich jetzt loslassen, wir sind unten.&quot;
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Akane blinzelte, erkannte in was für einer Situation sie sich befand und nahm
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hastig Abstand von Ranma. Dann schnauzte sie ihn an. &quot;Was fällt dir ein?&quot;
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Ranma zog beleidigt eine Miene. &quot;Entschuldigung, ich wußte nicht das du dich
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lieber mit deinen Mitschülern auseinander setzen wolltest.&quot;
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Akane hmpfte und verschränkte die Arme vor der Brust. Ranma hatte recht
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gehabt, aber das würde sie ihm ganz bestimmt nicht zugeben.
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Als Ranma auf den Zaun sprang und sich auf den Heimweg machen wollte hielt
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sie ihn zurück. &quot;Hey, wir müssen noch auf Oneechan warten. Und Jeremy will
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sicher auch mit.&quot;
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Ranma stoppte. Akane hatte recht. Außerdem war da ja auch noch Ryoga...
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Spricht man vom Bär, tappt er daher. In diesem Moment landete Ryoga zwischen
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ihnen.
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Ryoga: &quot;Puh, ich dachte schon ich hätte euch verloren. Ranma, kann ich mit
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euch mitkommen?&quot;
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Ranma: &quot;Klar doch. Immerhin hast du mir ja eine Herausforderung geschrieben,
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die kann ich ja schlecht ablehnen.&quot;
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Akane: &quot;Hey! Wer gibt dir das Recht einfach so fremde Leute einzuladen?
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Niemand hat dir erlaubt dich mit anderen in unserem Dojo zu prügeln.&quot;
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Nabiki: &quot;Laß ihn doch, Akane.&quot; ^Dann kann ich feststellen wie gut er kämpfen
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kann und meine Wetten zwischen ihm und Kuno entsprechend setzen.^
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Ranma und Akane drehten sich zu Nabiki um, die grade mit Jeremy um die Ecke
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kam.
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Jeremy: &quot;Jetzt sollte wir uns aber beeilen, Akane´s Fanclub sucht schon nach
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dir, Ranma.&quot;
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Die fünf schauten sich betroffen an. Ranma machte sich eigentlich keine
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Sorgen, die Horde o´Hentai war nichts womit er nicht fertig wurde. Aber es
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widerstrebte ihm sich an schwächeren zu vergreifen.
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Auf dem Weg zum Tendo-Dojo gab es einen kleinen Zwischenfall mit der
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Wasserkellen-Oma.
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Jeremy-chan stutzte, und Ranma-chan begann zu lachen. &quot;Mach dir nichts draus.
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Frau Watanabe macht das nicht absichtlich, sie merkt nicht mal was sie
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anrichtet.&quot;
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Jeremy-chan: &quot;Ich frage mich nur wieso ich nicht gemerkt habe das sie hier
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mit Wasser rumschmeißt. Ich hätte darauf achten sollen.&quot;
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Sie zog eine Thermoskanne aus dem Sub-space und übergoß erst sich, dann
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Ranma-chan mit heißem Wasser.
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Ranma wrang das Wasser aus seinem Zopf. &quot;Ich vergeß das auch immer wieder.
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Weißt du, diese Hidden-Weapon Technik ist unglaublich praktisch wenn man
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einen Fluch hat.&quot;
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Jeremy: &quot;Darum habe ich sie ja auch gelernt.&quot;
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Als sie ihren Weg fortsetzten flüsterte Nabiki zu Akane: &quot;Das erinnert mich
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irgendwie an deinen Trick mit dem Hammer. Du könntest Jeremy mal danach
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fragen.&quot;
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Akane: &quot;Ich weiß nicht. Der Hammer ist immer dann da wenn ich ihn brauche.
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Ich hab mir noch nie Gedanken darüber gemacht wo der herkommt.&quot;
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Kurze Zeit später kam die Fünfergruppe beim Tendohaus an.
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Akane: (öffnet die Tür)&quot;Tadaima!&quot;
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Nabiki verschwand sofort die Treppe hinauf in ihr Zimmer.
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Kasumi schaute aus der Küche. &quot;Oh, hallo.&quot; Sie blickte auf Ryoga.
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Ranma: &quot;Ryoga Hibiki, ein alter Freund von mir. Er stört doch nicht, oder?&quot;
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Kasumi: &quot;Gute Güte, natürlich nicht.&quot; Sie stellte ein weiteres Gedeck auf den
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Tisch. &quot;Leider dauert es mit dem Abendessen noch ein wenig.&quot;
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Ranma: &quot;Macht nichts. Ryoga und ich haben sowieso noch was vor. Ryoga, kommst
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du?&quot;
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Ryoga nickte, und die zwei verschwanden im Garten.
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Genma blickte kurz auf, als sein Sohn an ihm vorbeilief, konzentrierte sich
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aber sofort wieder auf sein Spiel mit Soun. Beim Anything Goes Shogi Playing
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durfte man sich nicht ablenken lassen.
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Kasumi wollte grade wieder in der Küche verschwinden, drehte sich aber noch
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mal zu Jeremy um. &quot;Wolltest du nicht deine Sachen heute mitbringen?&quot;
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Jeremy holte seinen kompletten Wanderrucksack aus Sub-space. &quot;Hab alles
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dabei.&quot;
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Kasumi: (dreht sich um und geht in die Küche)&quot;Dann ist ja gut.&quot;
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Jeremy verschwand im Gästezimmer um seine Sachen auszupacken. Akane blieb
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allein zurück in der Halle. Sie überlegte einen Moment ob sie Kasumi wohl
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beim Abendessen helfen sollte, entschied sich aber dann dagegen. Ihre große
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Schwester arbeite am liebsten alleine in der Küche.
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Akane lief ins obere Stockwerk. Auf dem Weg in ihr Zimmer spähte sie kurz
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nach Nabiki hinein. Diese saß wie üblich vor ihrem PC und laß ihre E-Mails.
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Akane öffnete ihre Zimmertür und ließ sich aufs Bett fallen. Heute war ein
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grauenvoller Tag gewesen. Die ganze Schule dachte nun das sie bald heiraten
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würde. ^Alles nur weil Kuno nicht seine Klappe halten konnte. Selbst wenn
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ich Ranma heiraten sollte, was geht ihn das an?^
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Sie ließ die Ereignisse des Tagen noch mal an sich vorbeiziehen. Sie dachte
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daran, wie Ranma ohne Anstrengung drei Stockwerke in die Höhe gesprungen
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war, und wie er später mit ihr in zwei Sätzen das Schulgelände verlassen
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hatte. Sie dachte daran wie Ryoga ebenfalls zu solchen Kunststücken fähig
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war. Sie dachte daran das die Beiden jetzt im Dojo miteinander sparrten.
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^Vielleicht ist Ranma wirklich besser als ich. Etwas. Es ist sicher ganz
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interessant den beiden beim Kämpfen zuzusehen.^
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Akane stand auf und wechselte schnell in ihren Gi. Dann ging sie in Richtung
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Dojo.
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Noch bevor Akane die Dojotür öffnete konnte sie die Kampfgeräusche hören.
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Als sie dann hineinging blieb sei erstaunt stehen. Der Anblick, der sich
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ihr bot, war aber auch nur schwer zu beschreiben.
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Ranma und Ryoga kämpften miteinander, soviel stand fest. Akane hatte ja
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schon selber eine Kostprobe von Ranma´s Können gesehen, aber was sie nun
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miterlebte war ... unbeschreiblich.
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Die zwei Jungs tauschten Schläge in einer Geschwindigkeit aus, die Akane sich
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nie hätte Träumen lassen. Konter und Gegenkonter wechselten sich so rasch ab,
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das die Gliedmaßen der Beiden regelrecht verschwammen. Sie blieben dabei
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nicht auf einer Stelle, sondern sprangen während des Kampfes quer durchs
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ganze Dojo.
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Akane begriff schlagartig, das Ranma sie bei ihrem Sparring nie wirklich
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ernst genommen hatte. Eigentlich hätte sie diese Tatsache wütend machen
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sollen, aber im Moment war sie viel zu perplex