Fanfic: Es war einmal ein Schweinchen... III

Chapter: Es war einmal ein Schweinchen... III

So, der dritte Teil meiner Memoiren als Schwein... ich würde mich über einen Kommentar echt freuen!
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Nun saß ich da, zwischen einem riesigen Stoffkänguruh und ein paar pinken Turnschuhen mit Herzchen drauf und fragte mich, womit ich das verdient hatte. Azusa war nett zu mir, keine Frage. Aber es war sicherlich irgendeine Strafe, die mir irgendein Gott aufgebrummt hatte, weil ich meinen Bruder immer so verarschte. Oder weil ich jeden um Geld betrog. Als Azusa ins Bett ging und sich von all ihren Lieblingen verabschiedet hatte, packte sie mich und nahm mich mit in ihr Bett. Himmel - ich weiß nicht, was ich mehr verabscheute. Akane, weil sie mich diesem Monster einfach so überlassen hatte, Ryoga, weil er keine Anstalten machte, mich hier rauszuhalten, oder Azusa, die mich zärtlich hinter den Ohren kraulte.
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Am nächsten Morgen hatte ich eine Chance, endlich zu entkommen. Azusa war gerade im Bad und hatte das Fenster in ihrem Zimmer offen gelassen. Ich sprang auf die Fensterbank und hüpfte durch das Fenster hinaus auf das Dach. Zwar wusste ich nicht, wohin, aber ich hüpfte ein wenig von Dach zu Dach und irgendwie kam ich nach wirklich langer Zeit wieder im Cat Café an. Gerade rechtzeitig, um mitzubekommen wie Shampoo meinen Bruder mal wieder zusammenschiss, weil er ihr einen Strauß Rosen geschenkt hatte, und sie gegen Rosen allergisch war. Das war zuviel. Ich sprang Shampoo an, biss ihr ins Bein und alles, was ich dafür kassierte war ein &quot;Verschwinde, Ryoga!&quot; und ein Tritt, der mich aus dem Café beförderte.
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Ich betrat durch die Hintertür das Badezimmer, als ich ein lautes &quot;Quick! Quick!&quot; hörte. Ein Gepolter folgte und ein Schrei. &quot;Na warte, du Ferkel!&quot; brüllte Shampoo. P-chan raste an mir vorbei, hinter ihm meine aufgebrachte, zukünftige Schwägerin und dahinter Mousse. Ich versteckte mich hinter der Türe und sie rannten an mir vorbei. Das Cat Café war zwar leer, aber ich konnte P-chan jetzt nicht allein lassen, schliesslich war es meine Schuld dass Shampoo hinter ihm her war. Also rannte ich loss, immer meinem Geruchsinn hinterher, denn Shampoos auffälliges, chinesisches Parfüm war stark genug, mir den Weg zu zeigen.
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P-chan hatte ziemlich viel Vorsprung vor Shampoo. Er rannte auf das &quot;Amethyst-Bad&quot; zu, eine ziemlich berühmte öffentliche Saune, in der es im Garten auch heisse Quellen gab. Diese grenzten zwar direkt an die Straße, wurden aber von einem hohen Bretterzaun abgegrenzt. P-chan hopste auf einen Baum und sprang über den Zaun. Wutentbrannt darüber, dass sie so nicht in das Bad hineinkam, stob Shampoo durch den Eingang, und Mousse hinterher. Ich hüpfte auf den Baum und hielt Ausschau nach P-chan. Die heissen Quellen waren leer und nur ein vereinzeltes Vögelchen flatterte über die künstliche Landschaft.
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Als ich ihn entdeckte, hing P-chan an dem Ast eines anderen Baumes, direkt über einer heissen Quelle. Er hielt sich nur noch mit seinen kurzen Stöpselbeinchen fest und ich sah schon kommen, dass er hinunterfallen würde. Aus dem Bad hörte ich ein paar ensetzte Schreie - Wahrscheinlich stob Shampoo noch immer wutentbrannt hindurch, um in die heissen Quellen zu kommen, wo sie Ryoga erwartete - und Mousses beruhigende Stimme. Mit einem Satz sprang ich auf den Ast, auf dem P-chan hing und versuchte, ihn hochzuziehen. Leider war der Ast aber nicht stark genug, um uns beide zu halten.
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Ich werde niemals Shampoos entsetzten Gesichtsausdruck vergessen. Sie und Mousse kamen eine Sekunde nachdem wir in die Quelle gefallen waren aus dem Bad heraus und starrten uns fassungslos an. Für einen Moment vergass ich, dass ich ja wieder ein Mädchen an und fragte: &quot;Was glotzt ihr denn so blöd?&quot; Als genau dieser Satz aus meinem Mund kam und nicht etwa ein verängstigtes &quot;Quick, Quick?&quot; realisierte ich erst meinen Zustand. Ich saß auf Ryogas Schoß, welcher halb in der flachen Quelle lag. Und das schlimmste daran war, dass wir beide splitterfasernackt waren.