Fanfic: Der Einsteiger 07 - Teil 1

kann
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sich auf was gefaßt machen.^
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Sie knüllte die Bilder zusammen und steckte sie ein. Und versuchte sich
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wieder zu beruhigen.
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Jeremy-chan griff ins Sub-space nach der Thermosflasche. Nur um festzustellen
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das sie nicht da war. ^Mist, Ranma hat vergessen mir das heiße Wasser wieder-
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zugeben.^
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Jeremy-chan wollte sich grade auf den Weg zu den Toiletten machen als sich
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die Klassenzimmertür öffnete und Sato herauskam. &quot;Herr Umetsu sagt das ihr
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wieder reinkomm- ...&quot; Sein Blick fiel auf Jeremy-chan. &quot;Hey, was sehen meine
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entzündeten Augen? Du bist Jessica, nicht wahr?&quot;
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Während Kuno in die Klasse ging, musterte Sato sie auf geradezu unverschämte
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Weise. &quot;Weißt du, ohne Kleidung gefällst du mir besser. ... Wo ist dein
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Bruder, Umetsu wird sauer wenn die Schüler während ihrer Strafe abhauen?&quot;
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Jeremy-chan wußte nun, das Nabiki die Fotos nicht nur an Kuno verkauft
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hatte. &quot;Der ist mal für kleine Jungs. Und da muß ich jetzt auch hin,
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entschuldige mich.&quot;
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Ohne ein weiteres Wort ging sie den Gang hinab. Sato pfiff ihr hinterher.
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&quot;Knackiger Hintern.&quot;
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Jeremy-chan blieb stehen, drehte sich um und blitzte ihn an. &quot;Du kannst mich
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mal!&quot;
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Sato stemmte die Fäuste in die Hüfte und lachte frech. &quot;Mehr will ich ja
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gar nicht.&quot;
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Jeremy-chan verkniff sich jeden weiteren Kommentar und ging. Als sie später
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in ihrer natürlichen Form wieder in der Klasse ankam, warf er Nabiki einen
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eisigen Blick zu und trat Sato im Vorbeigehen auf die Füße.
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Der Gong kündigte das Ende der Stunde an. Lehrer Sorata schloß seine Bücher
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und wandte sich der Klasse zu. &quot;Und vergeßt nicht den Text zuende zu lesen.
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Als Hausaufgabe macht ihr Seite 45 Aufgabe drei und vier, und Seite 46 ...
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Herr Saotome, ich bin noch nicht fertig.&quot;
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Ranma stoppte in der Tür und wartete ungeduldig, das Sorata die Aufgaben
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herunterleierte. Kaum war der Lehrer fertig, war er aus der Klasse.
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Akane holte ihm auf dem Flur wieder ein. &quot;Was hattest du es denn so eilig?&quot;
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Ranma: &quot;Ich hätte keine Minute länger bei dieser wandelnden Schlaftablette
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ausgehalten. Außerdem haben wir jetzt Sport, oder? Endlich mal was
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vernünftiges.&quot;
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Akane: (nickt)&quot;Da hast du recht, der Sportunterricht ist eine nette
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Abwechslung. (Miene verdüstert sich) Zu dumm das wir mit Kuno
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zusammen Sport haben. Der Kerl nervt.&quot;
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Ranma stoppte und sah sie verwundert an. &quot;Mit Kuno?&quot;
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Akane: &quot;Ja, ich habe dir doch erzählt das beim Sportunterricht immer zwei
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Klassen zusammengelegt werden. Oder ist dein Gedächtnis genauso
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schlecht wie deine Manieren?&quot;
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Ranma: &quot;Doch, schon, aber ich dachte, wir hätten mit der 1-B zusammen,
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anstatt mit 1-C.&quot;
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Akane: &quot;Die haben den Stundenplan erst vor ein paar Tagen geändert, kurz
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bevor du bei und angekommen bist. ... Hey, woher weißt du denn
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überhaupt das wir immer mit der 1-B zusammen hatten?&quot;
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Ranma: (kratzt sich verlegen am Hinterkopf)&quot;Öhh, das hab ich nur so gehört.&quot;
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Derweil wunderte sich der stellvertretende Direktor immer noch, wer ohne sein
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Wissen den Klassenplan geändert hatte. Solche merkwürdigen Zwischenfälle
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hatte es nicht mehr gegeben, seitdem der alte Direktor Kahuna Kuno nach
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Hawaii ausgewandert war.
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Als Ranma in der Jungenumkleide ankam, traf er zwei alte Bekannte wieder.
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Über den Einen wunderte er sich das er keinen Streit anfing, mit dem
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anderen begann er ein Gespräch.
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Ranma: &quot;He Jeremy, schön dich mal wiederzutreffen.&quot;
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Jeremy: &quot;Hallo. Ich wußte gar nicht das ihr beim Sport die Klassen zusammen
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legt.&quot;
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Ranma: &quot;Das war eigentlich schon immer so. (senkt die Stimme) Nur früher
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hatten wir mit eurer Parallelklasse. Weißt du was hier los ist?&quot;
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Jeremy zuckte nur die Schultern. &quot;Keine Ahnung. Aber es ist schön das wir
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den Unterricht teilen.&quot;
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Kurze Zeit später zeigte Ranma am Reck sein Talent. Die Schüler klatschten
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Beifall als er mit einem dreifachen Salto abschloß. (Nur die Schüler, in
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Japan sind Jungen und Mädchen im Sportunterricht getrennt.)
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Als der Nächste dran war setzte Ranma sich zu seinem Fast-Bruder.
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Jeremy sah zu Ranma, schielte einmal nach Kuno und flüsterte &quot;Tatewaki weiß
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von Ranko.&quot;
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Ranma stöhnte und hielt die Hand vor Augen. &quot;Nicht schon wieder.&quot;
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Jeremy: &quot;Nein, nicht so. Er weiß von dem Fluch. Er wird nichts sagen. Mit
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etwas Glück läßt er dich auch in Ruhe, er meint das der Verlust
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deiner Männlichkeit Strafe genug sei.&quot;
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Ranma: &quot;Aber warum hast du es ihm erzählt? Je weniger davon wissen, desto
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besser.&quot;
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Jeremy: &quot;Nabiki hat ihm Fotos verkauft. Von dir und mir. Er hätte sich in
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dich verschossen wenn ich es ihm nicht erzählt hätte, abgesehen davon
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wußte er ja schon von meinem Fluch.&quot;
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Ranma: &quot;Okey, in dem Fall war es vielleicht besser ... Warum hat er von dir
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Fotos gekauft wenn er von dem Fluch wußte?&quot;
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Jeremy: (schulterzucken)&quot;Er hat ein schlechtes Gedächtnis.
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Jeremy sah zu den Mädchen, die in einiger Entfernung Softball spielten. &quot;Aber
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wegen der Fotos muß ich nochmal mit Nabiki reden, ernsthaft, und dann...&quot;
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Er hörte auf zu sprechen als sich Daisuke, Hiroshi und Okairo zu ihnen
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setzten.
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Daisuke: &quot;Wow, Ranma, die Vorstellung am Reck war ja wohl Zirkusreif. Wo
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hast du sowas gelernt?&quot;
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Ranma: &quot;Gar nicht. Aber wenn man sein Leben lang Martial Arts trainiert, dann
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ist so´n bißchen turnen ein Klacks.&quot;
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Die fünf Teenager schauten rüber zum Sportgerät, wo die Ungeschicktheit in
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Person, Hikaru Gosunkugi, vergeblich versuchte die Stange zu erreichen.
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Daisuke: &quot;Tja, manche können´s, manche nicht.&quot;
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Hiroshi: &quot;Was ich eigentlich fragen wollte, eure eine Schwester, die mit den
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blonden Haaren, hab den Namen vergessen-&quot;
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Jeremy: &quot;Jessica.&quot;
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Hiroshi: &quot;Genau, Jessica. Ihr wißt nicht zufällig ob sie heute Abend schon
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was vor hat?&quot;
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Jeremy: &quot;Laß mich Raten: Du hast Fotos von Nabiki gekauft?&quot;
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Hiroshi wurde rot im Gesicht und fing an zu stottern.
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Jeremy: &quot;Ich geb dir einen Tipp: Sprich sie nicht darauf an, sie würde dich
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umbringen. Und nein, sie hat heute Abend keine Zeit.&quot;
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Hiroshi: &quot;Oh. Schade. Und morgen?&quot;
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Ranma versuchte Jeremy zu helfen. &quot;Vergiß sie. Sie hat schon einen Freund.&quot;
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Jeremy gab Ranma einen Was-soll-denn-das-heißen?-Blick.
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Ranma warf einen Sonst-lassen-sie-dich-nicht-in-Ruhe-Blick zurück.
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Die Jungs schwiegen eine Weile und beobachteten das Treiben bei den Mädchen.
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Ranma sah mit einem undeutbaren Blick zu Akane, während Jeremy Nabiki
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ärgerlich musterte. Die anderen Drei, keine Ahnung woran die dachten.
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Schließlich ergriff Okairo wieder das Wort. &quot;Sag mal, Jeremy, du und Ranma,
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ihr seht euch gar nicht ähnlich. Seid ihr nur Halbbrüder, oder so?&quot;
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Hiroshi: &quot;Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Obwohl, Jeremy und Jessica
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sehen sich ziemlich ähnlich.&quot;
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Ranma und Jeremy sahen sich gegenseitig an. Viel Ähnlichkeit hatten sie
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wirklich nicht.
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Ranma: &quot;Naja, das ist so ... Halbbrüder stimmt schon irgendwie ... aber ...&quot;
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Jeremy: &quot;Ich bin nicht sein echter Bruder. Ich bin nur adoptiert. Genauso
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wie meine Schwester Jessica. Echte Saotomes sind nur Ranma und
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Ranko.&quot;
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Okairo: &quot;Das erklärt das natürlich. Aber was ist dann mit deinen Eltern?&quot;
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Jreremy´s Stimmung fiel. Die anderen sahen seinen Gesichtsausdruck. &quot;Oh,
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verstehe. Tut mir leid.&quot;
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Jeremy: &quot;Schon gut. Ich werde nur nicht gerne dran erinnert.&quot;
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Ein lautes Räuspern hinter ihnen brach das Gespräch ab. Der Sportlehrer
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stand da und tippte mit dem Fuß auf den Boden.
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Sportlehrer: &quot;Unterhalten sich die Herren gut, ja?&quot;
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Daisuke: &quot;Wir, öh, wir-&quot;
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Sportlehrer: &quot;Wir haben hier Sportunterricht, keine Laberstunde. (deutet auf
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den Sportring) Auf die Aschebahn und Runden laufen, zackzack. Und
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wehe ihr hört bevor ich es sage.&quot;
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Die Jungs sprangen auf und liefen mißmutig los. Ranma bedeutete Jeremy ihm
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zu folgen, und die Beiden setzten sich ein wenig von den anderen ab.
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Ranma: &quot;Was waren da eigentlich für Bilder, die Nabiki von dir gemacht hat?
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Nach deinem Gesicht zu urteilen scheint sie dich nicht besonders
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gut getroffen zu haben.&quot;
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Jeremy