Fanfic: Der Einsteiger 08 - Teil 4

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aneinander gewöhnt hatten), aber die Möglichkeit bestand jederzeit. Kasumi
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jedoch war anderer Meinung.
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Kasumi: &quot;Unsinn. Es ist schön ein paar nette Gäste im Haus zu haben. Außerdem
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(ihr Blick wurde leicht traurig) werden wir nicht darum herumkommen
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das eine von uns Ranma heiraten wird. Wenn unsere Familienehre darin
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verwickelt ist, dann können wir das nicht ignorieren.&quot;
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Kasumi starrte kurz ins Leere, dann wurde ihr Ausdruck wieder fröhlich und
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Jeremy saß der Kasumi gegenüber die er aus dem Anime kannte. &quot;Es tut mir
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leid das ich dich so lange zugeredet habe. Aber ich hoffe du verstehst
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Nabiki nun etwas besser.&quot;
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Jeremy blieb sitzen und nickte langsam.
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Kasumi: &quot;Das ist schön. Ihr solltet euch wirklich nicht streiten, vielleicht
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solltet ihr euch gegenseitig entschuldigen. Jetzt muß ich mich
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aber um die Wäsche kümmern.&quot;
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Und damit war sie aus der Tür. Jeremy saß noch eine Weile stumm am Tisch
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bevor er aufstand. Er hatte Nabiki nie aus diesem Blickwinkel betrachtet, wie
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sollte er auch? Im Manga war sie nur ein Nebencharakter gewesen, einige
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Grundzüge wurden von ihr offenbart, aber wie bei jedem Menschen steckte oft
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mehr dahinter.
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Jeremy begriff, das er es hier nicht mit den Zeichentrickfiguren zu tun
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hatte die er kannte, sondern mit echten Menschen, die vollkommen anders
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sein konnten als er ahnte.
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Jetzt, wo er die ganze Geschichte kannte, verstand er Nabiki´s Standpunkt.
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Und Kasumi hatte recht, er sollte sich bei ihr entschuldigen. Jedenfalls
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dafür, das er sie mit dem Instand-Nanniichuan geschockt hatte.
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Als er die Treppe raufgehen wollte saß Ranma auf dem Geländer und sah ihn
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an. Jeremy blieb stehen und blickte zurück.
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Jeremy: &quot;Du hast das die ganze Zeit gewußt, oder? Das Nabiki nur ihr Familie
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unterstützt? Deswegen hast du dich überhaupt fotografieren lassen.&quot;
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Ranma: (nickt)&quot;Hm-hm. Wenn ich es nicht gewollt hätte, dann hätte sie mich
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nie vor die Kamera gekriegt.&quot;
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Jeremy: (leicht säuerlich)&quot;Warum hast du mir das nicht gesagt? Es hätte uns
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allen eine menge Ärger erspart.&quot;
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Ranma: &quot;Ich dachte, das wüßtest du. Immerhin kennst du mein Leben auch gut
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genug.&quot;
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Jeremy hatte große Lust ihn vom Geländer zu schubsen. Aber dann tat er es
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doch nicht, so war Ranma schließlich. Immer etwas hinterher mit den Gedanken.
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&quot;Ich kenne Ausschnitte aus eurem Leben, und von Nabiki nicht das meiste.
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Sie kannte ich nur als die Icequeen, nur auf Geld aus und sonst völlig
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skrupellos. Wie die Stelle an der du mit ihr für kurze Zeit verlobt warst.&quot;
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Ranma: &quot;Zu dem Zeitpunkt war sie auch skrupellos. Aber zwischen dann und
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jetzt liegt fast ein Jahr, und Menschen verändern sich. Jetzt ist
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Nabiki wesentlich angenehmer zu ertragen.&quot;
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Jeremy seufzte und ging an Ranma vorbei. &quot;Wollen wir hoffen das sie sich
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diesmal besser entwickelt.&quot;
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Nabiki lag auf ihrem Bett, die Arme hinter dem Kopf verschränkt, das eine Bein
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angewinkelt.
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Sie gab es nicht gerne zu, aber sie hatte einen Fehler gemacht. Langsam
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fuhr sie mit ihren Fingern über ihre wiederhergestellte Brust. Sie hatte nur
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kurze Zeit in einem fremden Körper verbracht, aber es hatte ausgereicht um
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zu erkennen was Jeremy meinte.
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Hätte sie von Anfang an gewußt wie Jeremy zu seinem Mädchenkörper stand, sie
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hätte nie so entblößende Fotos gemacht. Sie tat es auch nicht bei Akane, und
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sie hatte weiß Gott oft genug die Gelegenheit dazu. Aber auch wenn es nicht
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immer den Anschein hatte, sie respektierte die Privatsphere eines Menschen.
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Schließlich hatte sie auch von den echten Jeremy keine pornographischen
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Fotos gemacht.
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Blieb nun das Problem, das ihre Stellung in der Schule ins Wanken geraten
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war, und das sie einen Einbruch im Einkommen hatte.
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Sie unterbrach ihren Gedankengang und setzte wieder ihren neutralen Gesichts-
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ausdruck auf, als sie ein Klopfen an der Tür hörte.
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Nabiki: &quot;Wer ist da?&quot;
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Jeremy´s Stimme: &quot;Ich bin´s. Kann ich dich kurz sprechen?&quot;
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Nabiki setzte sich auf und straffte sich. &quot;Komm rein.&quot;
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Jeremy kam ins Zimmer und schloß die Tür hinter sich. Er bliebt dort stehen
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und sah etwas unsicher aus. Nabiki zeigte zwar keine Regung und wartete
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darauf das er begann, wußte aber ebenfalls nicht recht wie sie sich verhalten
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sollte. Nicht das sie das zugegeben hätte.
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Jeremy: &quot;Ich ... Weißt du, ich wollte mich eigentlich nur entschuldigen.
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Für das mit dem Nanniichuan. War etwas übertrieben.&quot;
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Nabiki: &quot;Ja, vielleicht.&quot;
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Betretende Stille.
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Jeremy: &quot;Kasumi hat mir erzählt weswegen du die Fotos machst. Hättest du
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was gesagt, hätte ich dich vielleicht nicht für ein geldgeiles
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Miststück gehalten. Vielleicht hätten wir uns irgendwie einigen
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können.&quot;
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Nabiki: &quot;Ziemlich viele Hätte und Vielleicht in deinem Satz. Aber nehmen
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wir mal an das, wie hättest du dich verhalten? Dich freiwillig
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ablichten lassen?&quot;
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Jeremy: &quot;Nein. Und ich wäre dankbar wenn du das auch in Zukunft unterlassen
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würdest. Aber ich hätte mir was anderes einfallen lassen und dich
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heute morgen nicht so blamiert.&quot;
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Nabiki: &quot;Ich glaube dir sogar. Und ... wegen heute morgen ... ich muß
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zugeben, das war auch nicht besonders fair von mir. Aber ich habe
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angenommen das du mich mit Absicht ruinieren willst. Wenn du mit
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Oneechan gesprochen hast, weißt du was das heißt. Wenn es um meine
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Familie geht, dann kenne ich nichts.
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Aber was gedenkst du wegen den Fotos zu tun? Den Schaden kannst du
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nicht wieder gutmachen, selbst wenn du willst.&quot;
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Jeremy: &quot;Und ich will auch nicht. Aber ich mache dir einen Vorschlag: Ich
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kaufe dir sämtliche Negative zum doppelten Preis ab, und du
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verzichtest darauf neue zu machen.&quot;
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Nabiki runzelte die Stirn. &quot;Und was mache ich mit den Zusatzkosten, die ihr
<br />
verursacht? Ranma und Genma haben einen gesunden Appetit, wenn sonst nichts.&quot;
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Jeremy: &quot;Ich könnte etwas beisteuern. Oder besser, ich habe etwas Geld auf
<br />
dem Konto, ich würde den Großteil dir überlassen für deine Aktien-
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investitionen.&quot;
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Nabiki: (starrt ihn einen Moment an)&quot;Du würdest mir Geld schenken? Einfach
<br />
so? Nach dem was passiert ist?&quot;
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Jeremy: &quot;Ich würde es dem Haushalt geben. Da ich hier mit wohne bleibt es
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sozusagen in der Gemeinschaft.
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Außerdem, du kannst mit Geld umgehen, wenn schon sonst nichts. Und
<br />
ich hoffe Mal das dein Wort als Geschäftsfrau etwas wert ist.&quot;
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Nabiki schien einen Augenblick lang zu überlegen, aber im Grunde stand ihre
<br />
Entscheidung schon fest. Um nichts in der Welt würde sie sich so eine
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Gelegenheit entgehen lassen. &quot;Ich bin erstaunt, Saotome. Ich hätte nicht
<br />
gedacht das du so schnell über diese Sache hinwegsiehst. Natürlich nehme
<br />
ich an.&quot;
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Jeremy: &quot;Ich bin nicht nachtragend. Wir haben beide Fehler gemacht. Und so
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wie es aussieht werden wir eine längere Zeit miteinander auskommen
<br />
müssen, und das wird nicht leicht wenn wir uns gegenseitig das Leben
<br />
schwer machen.&quot; Er hielt Nabiki die Hand hin. &quot;Frieden?&quot;
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Nabiki beugte sich vor und griff seine Hand. &quot;Frieden.&quot;
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Ein leises Lächeln erschien auf Kasumi´s Gesicht, als sie von der Tür weg
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und nach unten ging. Sie mochte keine negative Atmosphäre, und war froh das
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sich die Sache von selber geregelt hatte.
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Im Wohnzimmer saß Soun und war grade bei Schluchzer #43: &quot;Waaaaah! Mein
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armes kleines Baby!&quot;. Kasumi kam und klopfte ihm beruhigend auf den Rücken.
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Kasumi: &quot;Aber Vater. Beruhige dich doch. Es ist doch nichts passiert.&quot;
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Soun: &quot;Aber ~schniff~ was sie leiden mußte, und ~schniff~ Jeremy haßt sie,
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und ~schniff~ ich bin so traurig das meine kleine Nabiki nun einen
<br />
Feind hat. Waaaah!&quot;
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Kasumi: &quot;Bitte, Vater, du ruinierst noch den Teppich. Und Jeremy haßt nicht
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Nabiki. Das Ganze war nur ein Mißverständnis, die Beiden haben sich
<br />
längst wieder vertragen.&quot; ^Jedenfalls hoffe ich das.^
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Soun wechselte übergangslos zu Schluchzer #85: &quot;Waaaaah! Ich bin so glücklich
<br />
das alles wieder gut ist.&quot;
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Kasumi unterdrückte ein Seufzen. Ihr Vater benahm sich manchmal wirklich
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etwas kindisch. &quot;Vater, ich muß noch Einkaufen gehen. Paßt du solange auf
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das Akane nicht in die Küche geht?&quot;
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Soun brach wieder in Tränen aus. &quot;Waaaah! Wann wird Akane endlich aufhören
<br />
uns zu vergiften?&quot; (Schluchzer #69), schaffte es aber noch zu nicken.
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Vor dem Grundstück der Tendo´s.
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Doktor Tofu Ono stand