Fanfic: Der Einsteiger 10 - Teil 3

Cola?"
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Ranma nickte, und Jeremy wandte sich dem Wirt hinter der Theke zu. &quot;Ein
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Blondes und ´ne Coke.&quot;
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Der Barkeeper gab das Gewünschte heraus. Jeremy nahm einen tiefen Zug, drehte
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sich der Tanzfläche zu und beobachtete das Treiben.
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Ranma: &quot;Und was jetzt?&quot;
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Jeremy: &quot;Jetzt warten wir auf die Dinge die kommen.&quot;
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In einem anderen Teil der Disco. Etwas abseits der Tanzfläche, dort wo die
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Neonscheinwerfer im grellen Blitzlichgewitter flackerten. An einem der
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Stehtische lehnten zwei Mädchen, offensichtlich auf jemand oder etwas
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wartend.
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Beide waren in dem hier üblichen Schwarz gekleidet. Die eine hatte aber ein
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weißes Shirt an, und trug darüber eine dieser viel zu kleinen Lederjacken,
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die nicht nur in der Länge zu kurz waren und die man auch nie im Leben vorne
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zuknöpfen konnte. Sie hatte dunkelbraunes Haar, das ihr nicht ganz bis auf
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die Schultern reichte. Die Art in der sie immer wieder auf die Uhr sah und
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mit dem Fuß auf den Boden tippte zeigte, das sie mit schwindender Geduld auf
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etwas wartete.
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Das andere Mädchen hatte langes braunes Haar, welches ihr bis auf den Rücken
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fiel. Sie war nicht halb so ungeduldig wie ihre Kollegin, sondern eher
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amüsiert, und schien mit ihrem Blick irgend etwas in der Disco zu fixieren.
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Die Ähnlichkeit der beiden ließ vermuten das sie Schwestern waren.
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Mädchen1: (schaut auf die Uhr)&quot;Fünf Minuten geb´ ich ihm noch. Wenn er dann
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nicht kommt bring´ ich ihn um.&quot;
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Das zweite Mädchen lachte und wandte sich zu ihrer Schwester um. &quot;Krieg´ dich
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wieder ein, Hitomi. Mir fällt keine Gelegenheit ein wo Toji je pünktlich war.
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So sind Jungs eben.&quot;
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Mädchen1(Hitomi): &quot;Hast ja recht. Eigentlich hätte ich es wissen sollen.
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~seufz~ Ich kann froh sein das du mitgekommen bist, Midori. Sonst
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würde ich hier alleine abhängen.&quot;
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Mädchen2(Midori): &quot;Wozu sind Schwestern denn da? (schaut in die Menge) Aber
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wenn du Pech hast, stehst du wirklich gleich alleine da. Ich habe da wieder
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was im Auge...&quot;
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Sie lächelte verführerisch und warf ihr langes Haar zurück. Dann sah sie
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wieder weg und ging in Positur. Aus den Augenwinkeln schaute sie aber immer
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noch in die gleiche Richtung.
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Hitomi: (kopfschütteln)&quot;Ein neues Opfer, was? Midori, du bist unmöglich. Es
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wird Zeit das du einen festen Freund findest.&quot;
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Midori: &quot;Damit ich dann die gleichen Probleme bekomme wie du mit Toji? Nein
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Danke, ich bin lieber frei und ungebunden.&quot;
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Hitomi: &quot;Wenn du meinst. (neugierig) Sieht er denn wenigstens gut aus?&quot;
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Midori: &quot;Überzeug´ dich selbst. Er steht an der Bar, der lange Typ der so
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auffällig zu uns rüberschaut.&quot;
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Hitomi drehte sich einmal links zur Theke und sofort wieder zurück. &quot;Den
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kenn´ ich, der geht in meine Parallelklasse. Heißt Jeremy und ist neu hier.
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Scheint aber ganz in Ordnung zu sein, und gute Noten schreibt er auch.&quot;
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Midori verdrehte in gespieltem Entsetzen die Augen. &quot;Oje, mit Tatewaki in
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einer Klasse. Hoffentlich ist er nicht genauso irre wie euer
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selbstdeklarierter Oberschüler.&quot;
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Hitomi: &quot;Wieso? Du gehst doch mit Tatewaki´s Schwester auch in die gleiche
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Klasse und bist nicht durchgeknallt. Aber keine Bange, Jeremy ist ein
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ganz Ruhiger. Würde dir mal gut tun, zur Abwechslung mal mit einem
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vernünftigen Jungen auszugehen.&quot;
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Midori drehte sich wieder zur Theke und lächelte. Jeremy lächelte zurück und
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prostete ihr zu. Midori wandte sich wieder ihrer Schwester zu. &quot;Eigentlich
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hatte ich ja den Kerl im roten Hemd im Visier, aber der beißt nicht an.&quot;
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Hitomi: &quot;Das ist Ranma, Jeremy´s Bruder. Du hast sicher von ihm gehört, er
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hat letztens gegen das Goldene Paar von Kolkhoz gewonnen.&quot;
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Midori: (überrascht)&quot;Was, der war das? Wow ... Die zwei sehen gar nicht aus
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wie Brüder.&quot;
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Hitomi: &quot;Jeremy wurde von den Saotomes adoptiert. Genau wie seine Schwester
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Jessica. Vor der solltest du dich aber in Acht nehmen, die ist
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lesbisch.&quot;
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Midori: &quot;Solange ihr Bruder nicht auch verkehrtrum ist, kann mir das egal
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sein. Komm, wir reißen die zwei mal auf.&quot;
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Als er sah wie die zwei Mädchen auf ihn zukamen machte Jeremy ein zufriedenes
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Gesicht und wandte sich wieder seinem Bier zu. Unauffällig stubste er Ranma
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an. &quot;He, wir kriegen Besuch. Versuch´ dich mal von deiner guten Seite zu
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zeigen, ja?&quot;
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Noch bevor Ranma fragen konnte was er damit meinte, setzte sich ein
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kurzhaariges Mädchen auf den Hocker neben ihn. Gleichzeitig ließ sich ein
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Mädchen mit langen Haaren neben Jeremy nieder und begrüßte ihn. &quot;Hi, wie
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geht´s? Ich bin Midori, und das da&quot; Sie deutete auf das Mädchen neben Ranma
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&quot;ist meine Schwester Hitomi.&quot;
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Jeremy: &quot;Freut mich. Ich bin Jeremy, und der Antialkoholiker neben mir ist
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Ranma.&quot;
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Hitomi: &quot;Ich hab´ euch hier noch nie gesehen. Seid ihr öfter im Möbius?&quot;
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Jeremy: &quot;Nein, wir sind zum ersten Mal hier. Aber wenn die Stimmung hier
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immer so gut ist sicher nicht zum letzten Mal. Vor allem wenn man
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sich in so guter Gesellschaft befindet. Wollt ihr was trinken?&quot;
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Midori/Hitomi: &quot;Ja, gerne.&quot;
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Jeremy winkte dem Barkeeper zu, deutete auf die Mädchen und hielt zwei Finger
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hoch. Kurz darauf standen zwei weitere Bier auf der Theke.
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Midori nahm ihr Getränk und leerte es zur Hälfte. Dann stellte sie das Glas
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zurück und rutschte etwas näher zu Jeremy. &quot;Und was macht ihr zwei hier so
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ganz alleine? Wartet ihr auf eure Freundinnen?&quot;
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Jeremy nippte auch an seinem Bier um die Antwort etwas hinauszuzögern, dann
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lächelte er vielsagend. &quot;Nein, wir sind beide solo. Warum?&quot;
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Ranma fühlte sich ziemlich unwohl als er merkte wie Hitomi ihn daraufhin
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ansah. Er kannte diesen Blick bei Frauen, und er mochte ihn überhaupt nicht.
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&quot;Naja, eigentlich ist es bei mir eher so das ich...&quot; Er brach ab als er den
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Blick seines Bruders bemerkte.
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Jeremy hätte am liebsten mit seinem Kopf auf den Tresen geknallt. Wie konnte
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man nur so blöd sein? Ärgerlich blitzte er Ranma an. &quot;Als ich dich das letzte
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Mal gefragt habe, hast du mit Händen und Füßen alles abgestritten.&quot; Er wandte
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sich Hitomi zu. &quot;Ranma hat keine Freundin. Es gibt da zwar jemanden mit dem
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er sich gut versteht, aber da steckt nicht mehr dahinter.&quot;
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Hitomi nickte, lächelte etwas unsicher und trank ihr Bier aus. Midori tat es
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ihr gleich. Jeremy deutete auf die leeren Gläser. &quot;Möchtet ihr noch eins?
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Oder wie wär´s mit einer Runde tanzen?&quot;
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Midori streckte sich herzhaft und unterdrückte ein Gähnen. &quot;Sicher, warum
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nicht? Aber erst müßt ihr meine Schwester und mich einen Moment
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entschuldigen, wir möchten uns vorher etwas frisch machen.&quot;
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Sie stand auf, blinzelte Jeremy einmal zu und verschwand dann in Richtung
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Damentoilette. Hitomi erhob sich auch und lächelte Ranma an. &quot;Nicht
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weglaufen.&quot; Dann folgte sie ihrer Schwester.
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Als sie die Waschräume betrat stand Midori bereits vor dem Spiegel und kämmte
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sich durchs lange Haar. &quot;Und, was hältst du von den Beiden?&quot;
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Midori: &quot;Definitiv ein guter Fang. Das sie verdammt gut aussehen ist auch
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nicht von Nachteil. Du scheinst an Ranma ja auch Interesse gefunden
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zu haben.&quot;
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Hitomi lehnte sich gegen die Wand und verschränkte die Arme. &quot;Wenn Toji mich
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sitzen läßt, muß ich eben sehen wo ich bleibe.&quot; Sie machte ein enttäuschtes
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Gesicht. &quot;Aber ich fürchte ich hab´ nicht viele Chancen. Wer immer meine
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Konkurrentin ist, es sieht aus als hätte sie schon gewonnen.&quot;
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Midori packte die Bürste weg und holte einen Lippenstift heraus. &quot;Tja, die
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Besten sind immer am schnellsten weg. Aber du kannst es ja mal mit Jeremy
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versuchen.&quot;
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Hitomi: &quot;Ich dachte den willst du selber?&quot;
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Midori: &quot;Heute Abend schon. Aber du kennst mein Motto: Schnell kennenlernen
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und schnell wieder vergessen.&quot;
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Sie schminkte sich die Lippen, preßte den Mund einmal zusammen und
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begutachtete kritisch ihr Werk. &quot;Jeremy wäre wirklich ein guter Ersatz für
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Toji. Im Gegensatz zu dem respektiert er nämlich uns Frauen.&quot;
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Hitomi: &quot;Wie kommst du darauf?&quot;
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Midori packte den Lippenstift zurück in die Handtasche und fuhr sich noch
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einmal mit den Fingern durch die Haare. Dann drehte sie sich zu ihrer
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Schwester um. &quot;Während der ganzen Zeit hat er nicht einmal auf meinen Busen
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gestarrt.&quot;
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Hitomi: (ungläubig)&quot;Auf so etwas achtest du?&quot;
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Midori: &quot;Sicher. Wie soll