Fanfic: Nacht (4)
Chapter: Nacht (4)
Nacht (4)
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Ein liebes Hallo an alle die diese Geschichte lesen werden und eine gaaaaanz großes Dankeschön, die mir zum letzten Teil die lieben Kommis geschrieben haben.
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Hier kommt jetzt der dritte Teil von „Nacht“.
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Viel Spaß!!!!!
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Er fing Akane auf und schrie Kuno an: „Niemand …. Niemand küsst meine Verlobte!!“ Sauer blickte Ranma auf Kuno herab. Allein bei dem Gedanken, dass Kuno Akane hätte küssen können, spürte er Zorn in sich aufsteigen.
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Akane blickte Ranma entgeistert an. *Was hat er da gerade gesagt? Und vor all diesen Leuten?* Ranma wendete seinen Kopf von Kuno ab und blickte Akane an. Es schien als würde es nur die zwei geben. Die ganzen Menschenmassen, die die zwei umringten, schienen verschwunden zu sein. Es gab nur noch Ranma und Akane.
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Ranma blickte in Akanes Augen und eine leichte Wärme stieg in ihm auf. *Wie schön sie doch ist*, dachte er ganz leise. Er lies Akane herunter, aber umarmte sie trotzdem noch. Er wollte sie einfach nicht gehen lassen.
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Auch Akane sah Ranma die ganze Zeit an. Ihr Herz begann zu klopfen. Ranma näherte sich mit seinem Gesicht dem ihrem, sie konnte schon seinem Atem spüren. Sie schloss die Augen. Doch da plötzlich erschienen ihr Bilder, wie eine Vision. Sie konnte sehen, wie sie selbst mit Ranma unter einem Baum stand. Sie umarmten sich und dann küssten sie sich. Akane traute ihren Augen nicht.
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Sie stieß sich von Ranma ab und starrte ihn an. Hatte sie ihn etwa schon einmal geküsst? Aber das konnte doch nicht sein. Akane blickte auf den Boden und wurde rot. Auch Ranma schaute sie erschreckt an. *Hat er etwa dasselbe gesehen?*. Akane blickte Ranma ins Gesicht und fing zögerlich an zu lächeln. Mit unsicheren Augen erwiderte Ranma das Lächeln. *Was war das nur gerade?*, dachte er.
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Da hörten sie auf einmal Stimmen. Die Stimmen wurden zu einem Gelächter und Ranma und Akane blickten sich um. Um sie herum standen all ihre Schulkameraden und schauten sie grinsend an. „Na ihr beiden. Wollt ihr euch nun doch nicht küssen?“
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Akane wurde rot im Gesicht, so rot wie eine Tomate. Sie schaute erst Ranma an und dann die lachenden Gesichter ihrer Freundinnen. Sie drehte sich um und lief weg. So schnell wie möglich zog sie sich um und machte sich auf den Weg nach Hause.
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Sie wollte nicht denken, es war doch alles so verwirrend.
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Als sie beim Tendo - Dojo ankam, setzte sie sich and den Teich. Sie starrte in das klare Wasser und dachte an Ranma. *Ranma…. Er hätte mich beinahe geküsst. Aber was war das vorhin?* Akane konnte sich keinen Reim daraus machen und gab es schließlich auf nach einer Lösung zu suchen.
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Da hörte sie plötzlich wie sich Schritte näherten. Es war Ranma, das wusste sie, und deswegen drehte sie sich auch nicht um. Aus den Augenwinkeln heraus konnte sie beobachten, wie Ranma sie anschaute. Zögernd setzte er sich neben sie. „Hallo Akane“, sagte er und versuchte dabei so normal wie möglich zu wirken. Akane schaute ihn mit großen Augen an. *Ob er wohl das gleiche gesehen hat? Aber das kann ich ihn doch nicht fragen.* Erst nach einer Weile merkte sie, wie sie Ranma anstarrte. *Er hält mich bestimmt für total bekloppt*, dachte sich Akane und wendete ihr erröteten Kopf wieder ab. Da stand sie plötzlich auf und schubste Ranma ins Wasser. Lachend sah sie wie Ranma-Chan wieder auftauchte. „Was hab ich denn nun schon wieder getan?“, sagte sie mürrisch. „Gar nichts“, sagte Akane lachend und lief ins Haus hinein. In ihrem Zimmer angekommen, lehnte sie sich an ihre Tür und atmete tief durch. Sie war Ranma aus dem Weg gegangen, das wusste sie, aber so musste sie wenigstens nicht mit darüber reden.
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Etwas später am Abend trainierte Ranma im Dojo. Er trainierte hart, aber dennoch konnte er sich nicht konzentrieren. Die ganze Zeit musste er daran denken, was er gesehen hatte. Es konnte doch nicht sein, dass er Akane schon geküsst hat, daran würde er sich doch erinnern. Verzweifelt schlug er ein Loch in die Wand. Laut keuchend lies er die Arme senken. Wie soll er sich jetzt nur verhalten. Akane hatte doch auch etwas gespürt.
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„Hey Ranma“, hörte er auf einmal eine Stimme hinter sich, „geht es dir nicht gut? Er spürte wie Akane ihm auf die Schulter tippte. „Ranma? Ranma, ist alles in Ordnung?“ Er reagierte nicht. Was sollte er denn auch nur sagen? Akane ging um Ranma herum und schaute ihm ins Gesicht. „Heeey Ranma, alles in Ordnung mit dir?“ Mit einem freundlichen Lächeln blickte sie ihn an. Ranma wurde rot im Gesicht. *Soll ich sie denn jetzt darauf ansprechen? Nein lieber nicht.* Nervös schaute Ranma Akane an und richtet sich auf. „Hallo Akane“, sagte Ranma, „was … was möchtest du denn hier?
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Akane verschränkte die Arme auf dem Rücken und ging um Ranma herum. *Wie niedlich sie doch ist. Ich würde sie wirklich gerne küssen.* Bei diesen Gedanken wurde Ranma rot im Gesicht und schaute schnell woanders hin. „Nun ja, ich wollte dir nur ein wenig Gesellschaft leisten. Wollen wir nicht ein wenig kämpfen?“ Ranma sah sie erschrocken an. Das letzt mal als die beiden das getan hatten, da hatte er sie doch geschlagen und nun??? „Bist du dir sicher?“ Aber Akane sah ihn nur lächelnd an. „Du hast mein volles Vertrauen!“ Und Akane war sich da auch völlig sicher. *Ich werde Ranma immer vertrauen… er wird immer auf mich aufpassen.*
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Und so ging der Kampf los. An diesem Abend stritten sich Akane und Ranma ausnahmsweise einmal nicht. Sie hatten sogar richtig viel Spaß und am Abend viel Ranma erschöpft in sein Bett und schlief mit einem Lächeln auf den Lippen ein.
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Ranma wachte auf und zog sich taumeln an. Leise schlich er sich aus dem Zimmer um seinen Vater nicht zu wecken. Draußen angekommen, atmete er tief durch. Die Nacht war klar und voller kleiner funkelnder Sterne. Ranma streckte sich noch ein letztes Mal und lief dann los. In einem zielsicheren Lauf erreichte er die Lichtung. Er ging mit langsamen Schritten in die Mitte und drehte mit seinem Fuß ein wenig im Sand herum. *Hoffentlich kommt sie bald* So stand er da in der kühlen Nacht und wartete.
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Und da kam sie endlich. In einem leichten Sommerkleidchen kam sie auf Ranma zugelaufen. Glücklich nahm er sie in den Arm und drückte sie fest an sich. *ich liebe dich so sehr*, dachte Ranma und rückte Akane noch fester an sich heran. Dann hob er ihren Kopf an und gab ihr einen zärtlichen Kuss. Akane erwiderte ihn erst vorsichtig, doch schon nach kurzer Zeit wurden die Küsse immer leidenschaftlicher. Ranma strich mit seiner Hand über ihren Rücken. Er konnte ihren zarten Körper spüren und der frische Duft ihrer Haare stieg ihm in die Nase.
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Nach einer unendlich langen zeit, dir Ranma aber immer noch zu kurz war, löste sich Akane von ihrem Geliebten. Verliebt schaute sie ihn an und sagte:“ Ich liebe dich Ranma!“ Sie drückte ihm einen Kuss auf die Wange und verschwand in der Dunkelheit. Ranma schaute ihr hinterher und berührte mit einer Hand die Wange auf der Akane ihn geküsst hatte.
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Am nächsten Morgen wachte Ranma schweißgebadet auf. Er hatte geträumt, geträumt von Akane, wie er sie geküsst hatte. So leidenschaftlich und zärtlich. Es war ihm als könnte er ihren Duft an seiner Kleidung spüren. Verwundert schüttelte er den Kopf. *Das kann doch gar nicht sein. Es war nur ein Traum. Aber wieso träume ich so was nur?*
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Plötzlich streckte Akane ihren Kopf zur Tür herein. „Ranma aufst… na nu, du bist ja schon wach. Na ja, ich geh dann mal.“ Ranma schaute Akane an und wurde schlagartig rot. Ihm kam sofort wieder das Bild in die Augen wie er Akane geküsst hatte. Er schüttelte den Kopf. „Ich glaub ich nehme erst einmal ne Dusche“, sagte er zu sich selber. Doch auch unter der Dusche konnte er die Gedanken an Akane nicht loswerden. Immer wieder spürte er ihre Lippen und konnte ihren Duft riechen.
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Als er sich schließlich an den Frühstückstisch setzte, konnte er sich für eine Weile ablenken. Er schaufelte wie ein verrückter sein essen in sich herein und mampfte es zufrieden auf. Als Akane das sah, fing sie an zu lachen. *Wie niedlich er doch aussieht.* Ranma blickt verwundert zu Akane herüber. *warum lacht sie denn?* Doch als er Akane ansah, wurde er sofort wieder rot. *Was hat er denn nur? Ist etwa was passiert? Oder warum blickt er mich die ganze zeit so komisch an?*, dachte Akane mit einem Runzeln auf der Stirn. Ranma stand schnell auf und ergriff Akane Hand. „Komm schon, wir müssen los!“
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Der Schultag verging wie im Fluge und als schließlich die Schulglocke ertönte, gingen alle Schüler plaudernd und fröhlich hinaus auf den Schulhof. Akane verabschiedete sich noch schnell von ihren Freundinnen und lief dann zu Ranma hinüber. „Wollen wir los Ranma?“. Erfreut blickte Ranma Akane an und nahm dann zu ihrer Verwunderung ihre Hand und sie gingen los. Als sie um die Ecke gebogen waren, schaute Akane immer noch auf Ranmas hand, die ihre fest umschloss. Deswegen bemerkte sie auch nicht, wie sich eine andere Person langsam näherte.
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Plötzlich wurde sie ruckartig angehalten und Ranma ließ ihre Hand los. Akane schaute erst ihn an und dann in die Richtung in die Ranmas Augen blickten. Sie verzog sofort ihr Gesicht und ballte die Hände zusammen. Da stand Shampoo mit einem tückischen Lächeln auf dem Lippen. „Hallo Airen“ rief Shampoo erfreut. Sie schubst Akane weg und warf sich in Ranmas Arme. Ranma schaute sie entgeistert an und versuchte sie wegzudrücken. „Sha … Shampoo, was soll denn das?“ Doch Shampoo schaute in an und setzte ein zuckersüßes Lächeln auf. „Du mich doch nicht wirklich wegdrücken wollen, wenn du kannst haben das hier?“ Sie hielt einen Krug vor Ranmas Augen und schwenkte ihn hin und her. „Dies