Fanfic: Winter
Chapter: Winter
Akane stürmte nach draußen. „Der erste Schnee in diesem Jahr!“, jauchzte sie. „Das stimmt nicht ganz.“ , sagte eine nur allzu vertraute Stimme plötzlich hinter ihr. „Wir hatten schon öfter Schnee..“ „Ja, aber bis jetzt noch keinen, der wirklich liegen geblieben ist, Ranma!!“ fauchte Akane. * Wenn er so weitermacht, dann ist meine gute Laune gleich futsch* „Ja, aber im Januar und Februar hatten wir doch schon...“ Weiter kam Ranma nicht, Akane hatte ihm nämlich einen dicken Schneeball ins Gesicht geschmissen. *Er sieht richtig süß aus mit dem Schnee im Gesicht und in den Haaren * „Sei doch nicht immer so genau! Du weißt wie das eben meinte!“ „Boah, dass machst du nicht noch mal! Scheeballschlaaaacht!!“, rief Ranma zum Angriff. Akane wusste was dass bedeutet. Sie rannte sofort los, um Ranma nicht in die Hände zu fallen. Ansonsten wurde sie nämlich „gewaschen“. Ranma nahm dann immer eine große Hand voll Schnee und rieb ihr damit durchs Gesicht; dass wusste sie schon. Immerhin waren Ranma und sein Vater nun schon zwei lange Jahre bei den Tendos.
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Doch Akane hatte keine Chance. Ranma hatte sie auch schon eingeholt. Doch er zelebrierte die „Waschung“ nicht wie die Jahre zuvor, sondern diesmal packte Ranma sie mit dem einen Arm um ihre Hüften. Akane war vollkommen durcheinander, dieses Gefühl... Mit der Hand des anderen Arms rubbelte Ranma ihr den Schnee durchs Gesicht und steckte ihr sogar was in den Rücken. Dann lies er sie los. Ranma kringelte sich fast vor Lachen, als er Akanes Gesicht sah. Sie hatte es nämlich zu einer Fratze verzogen, die vor Ekel nur so tropfte und ihre Brust rausgestreckt, damit der Schnee nicht ihre Haut berührte. * Sie sieht doch ganz schön liebenswert aus* , dachte Ranma bei sich * der Schal lässt ihr Gesicht wirklich gut zur Geltung kommen*. Akane hatte eine Idee. Sie rannte ins Haus und lies sich von Kasumi erst einmal den ganzen Schnee entfernen, zumindest den, der noch übrig war. Danach füllte sie einen Blecheimer mit kaltem Wasser und rief Nabiki im Hinausgehen zu, dass sie auch mitkommen sollte. „Mal sehen“, sagte sie im Gähnen. Doch Akane hatte dass schon nicht mehr gehört. Sie war wieder nach draußen gerannt. Kasumi schaute ihr nach und ließ den Blick auf den Fussboden wandern. „Ob wir Akane noch mal großbekommen? Sie ist immer so wild…“, seufzte sie und machte sich an die Arbeit Akanes Fussspuren wieder zu entfernen.
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Akane währenddessen weichte gekonnt einem Schneeball aus, der ihr mit einem ziemlich hohen Tempo von Ranma zugeschmettert worden war. * Geschmeidig*, dachte er und war für einen kurzen Augenblick abgelenkt. Das nutzte Akane natürlich sofort schamlos aus und übergoss Ranma mit dem Wasser. „So kämpfen wir wenigstens mit den selben Vorraussetzungen!“, lachte Akane. Ranma-chan brachte nur ein *grmbl * heraus, lies es sich aber gefallen, weil er dachte, dass er auch in seiner weiblichen Form Akane weit überlegen wäre. Weit gefehlt. Denn nach einer Stunde trat Ranma-chan den Rückzug ins Haus an, um erst einmal eine „Kesseldusche“ zu nehmen. In seiner männlichen Form trat er wieder hinaus. „Das ist unfair, als Junge bist du viel stärker!“, protestierte Akane. „Ich weiß.“, schmunzelte Ranma „Aber dafür versprech ich dir, dass ich dir keinen Schnee mehr in den Rücken stecke.“ Er lachte bei Akanes trotzigem Gesichtsausdruck. Natürlich kassierte er dafür sofort einen weiteren Schneeball auf seinem Punktekonto und in seinem Gesicht. So kam es dazu das noch Schneeball um Schneeball durch die Gegend flog. Dass ging die ganze Zeit weiter, bis nach zwei Stunden Kasumi zum Mittagessen rief. „Geht vorher bitte noch ins Bad, damit ihr euch nicht erkältet. Und ich bin mit dem Essen noch nicht ganz so weit.“, sagte Kasumi lachend, weil sich Ranma und Akane in diesem Augenblick gegenseitig trafen.
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Sofort stürmten beide los, doch weil Ranma den „weiteren“ Weg hatte (er hatte nur keine Lust, sich wieder mit Akane zu zanken, dafür fühlte er sich jetzt zu gut) ließ er Akane den Vortritt zum Bad. Akane zog sich aus und stieg in die Badewanne. So hatte sie sich noch nie gefühlt, denn Ranma hatte sie noch des öfteren so komisch um die Hüften gepackt. Sie stellte sich die Szenerie noch einmal vor: Sie in Ranmas Armen… Nein, so waren sie wirklich noch nie, niemals vorher miteinander umgegangen. Sie spürte ein Gefühl des unbändigen Glücks, wie sie es noch nie vorher erlebt hatte. Doch sie konnte sich nicht erklären warum sie so fühlte. Er hatte sie in den vergangenen zwei Jahren schön öfters im Arm gehabt. Aber jetzt…
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Ranma lag in seinem Zimmer. Er hatte alle Viere von sich ausgestreckt und lag einfach nur da und dachte nach. Über die vergangen drei Stunden, wie süß Akane zwischendurch immer mal wieder gelächelt hatte, wie er sie im Arm gehabt hatte... Er konnte sich nicht erklären, warum er sie so komisch in den Arm genommen hat, doch es war jedes Mal ein schöner Augenblick, wer er sie wieder mal gefangen hatte und sie versuchte sich loszukämpfen. Jetzt fiel ihm auf, dass sie sich gar nicht richtig gewehrt hat. Sonst hatte sie sich mit jeder Faser ihres Körpers dagegen gewehrt und deshalb hatte er sie auch nie lange festhalten können. Aber heute…
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