Fanfic: Wer ist das? 8
Chapter: Wer ist das? 8
Sakura rannte schnell und versuchte sich irgendwie zu orientieren, denn die wenigen winzigen Lichter waren erloschen und selbst wenn nicht, durch die Decke aus Baumkronen konnte sie nichts erkennen. “Gute Idee, Mädels! Ich find euch schon irgendwie!”, prustete sie und lief weiter. Da vorn - eine kleine Lücke zwischen den hohen Bäumen - “Shampoo! Akane!”
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Ranma hastete ebenfalls auf die Lichtern entgegen. Er bewegte sich schnell und hoffte nicht den Kurs verloren zu haben. Da hörte er plötzlich ein lautes Geräusch, ein Rascheln im Wind? Es schien ihn zu rufen: “Raaannmmaaa”, sagte eine rauchige Stimme durch die Blätter, die im kalten Wind rauschten: “Ranma, du gehörst mir! Nie werde ich dich weggeben. Du bist mein, auf ewig und sollte es anders sein, wird es wenig Gelegenheit dazu geben ...” Ranma sah sich um. Er wollte die unheimliche Stimme orten, aber es war niemand in der Nähe. Da ertönte die Stimme ein letztes Mal und es ließ ihm den kalten Schweiß ausbrechen, als er die unheimliche Stimme erkannte: “Ranma, ich hasse dich!” Die Worte hallten in seinem Kopf tausendmal wider: “Ranma, ich hasse dich, hasse dich! Ich hasse dich! Ranma, ich hasse dich! Ranma! Ranma, ich hasse dich. Hasse dich, ich hasse dich!!” Er wirbelte herum, aber er sah niemanden. Jetzt hatte er die Orientierung wider verloren. Sein Mund war trocken, er konnte nicht mehr rufen. Das war keine Einbildung gewesen; Es war Akanes Stimme!
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“Oh, Nihao Sakura! Wo sein Ranma?”, Shampoo sah an ihrer Freundin vorbei. “Wir haben uns verloren. Er wird schon herfinden. Besser wir warten.” Shampoo lies von Sakura ab und spähte in den dichten Wald hinein. Akane erhob sich aus der Hocke und ging an Sakura vorbei. “Ich werde ihn suchen.”, sagte sie matt und verschwand laufend zwischen den Bäumen. Shampoo wollte hinterer. Sakura hielt sie zurück: “Ranma wird uns finden, ich bin mir ganz sicher.” Sie hätte Akane auch lieber in der Nähe behalten, aber sie war zu schnell gewesen. “Aber ... Ranmaa!”, quengelte Shampoo. “Jetzt holen wir Akane auch nicht wider ein. Wir können nur hoffen, dass er sie findet und sie herkommen...” Sakura wäre Akane auch am liebsten gefolgt, aber ihr klarer Menschenverstand hielt sie widerwillen davon ab, sie kannte ihren Bruder doch ...
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Ranma sah sich immer noch um, dann stand Akane plötzlich vor ihm. Er erschrak. “Hallo Ranma-kun. Hab ich dich gefunden.”, sagte sie mit hohlen Stimme. Er ging einen Schritt zurück. Das war ihm unheimlich. “Aber, Geliebter, was weichst du von mir?”, sie streckte kurz die hand nach ihm aus, zog sie dann zurück und sah ihn mit leeren Augen an: “Dein Schwesterchen nicht in der Nähe? Der arme kleine Ranma ganz allein im dunken Wald. Komm zu mir, Ranma.” “Du ... Du bist verrückt.”, sagte er unsicher: “So was würde Akane nie sagen”, er sah sie an und konnte es einfach nicht fassen. Was würde er tun, wenn sie angreift? Er konnte Akane doch nicht weh tun... “Sag, wer bist du? Was hast du mit Akane gemacht!” “Aber, Ranma, erkennst du mich denn nicht? Ich bin es, deine geliebte Akane”, sie sah in verletzt an und spielte die Mitleidskarte aus. “Du bist nicht Akane! Was hast du mit ihr gemacht? Lass uns einfach in Frieden, kapiert? Verschwinde von hier!”, er sah ihr direkt in die kalten Augen. “EUCH in Frieden lassen? Ich hab es doch gewusst. Du liebst mich nicht mehr. Verstehst du denn nicht, wie ich leide? Es ist alles nur die Schuld einer Schwester! Aber warte nur, sie soll noch einmal richtig leiden, bevor sie in die ewigen Jaggründe verschwindet. Jetzt bist du fällig, Ranma-kun!”
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Man könnte meinen, sie redet wie Kodassi, aber das täuscht. Ihre liebliche Stimme sprach wie selbstverständlich mit ihm, aber es war kein Ausdruck dahinter und ihre wunderschönen Augen blieben kalt. Sie wirkte so abwesend. Es war nicht sie selbst, die da sprach.
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Bei den letzten Worten setzte sie zum Sprint an und raste auf Ranma zu. Der sprang hoch und wich ihrem Angriff aus. Aber bevor er hinter ihrem Rücken landete, hatte sie sich schon umgedreht und versetzte ihm einen kräftigen Schlag ins Gesicht. Voller psychopatischem Hass sah sie ihn an. Ranma ging, ihren häufigen Schlägen ausweichend immer weiter zurück, bis er gegen einen Baum stieß. Akane kam auf in zugelaufen, sie hob die Hand und ... Ranma hatte sie in die Arme geschlossen und hielt sie ganz fest. Akane erschrak, ihr Körper wurde steif, sie konnte sich nicht mehr bewegen. Sie schloss erschöpft die Augen und eine einzige Träne lief über ihr Wange. “Akane”, sagte Ranma ruhig: “Beruhig dich. Ich weiss, dass das gerade nicht du selbst warst. Du meinst es nicht so. Ich vertrau dir, Akane, aber bitte, komm zurück“. Akane öffnete die Augen ruckartig. Sie lag in Ranmas starken Armen. Sie fühlte sich so wohl... Wie war sie hierher gekommen? Es war ihr ganz gleich, so sehr hatte sie es herbeigesehnt. Ranma bemerkte den plötzlichen Sinneswandel. “Akane?”, fragte er. Sie sah auf und nickte. “Alles klar bei dir?” “Ja, natürlich” Er blieb noch einen kurzen Moment so stehen, dann lies er sie los. *Bin ich froh, dass Akane wider normal ist.”, dachte er: *Sie scheint sich an nichts zu erinnern...* “Wir sollten zu den anderen zurückkehren”, sagt er: “Weißt du noch, aus welcher Richtung du gekommen bist?” “Ja, ungefähr”, sagte Akane und wunderte sich selbst darüber: “Hier lang, komm mit!”
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“Was ist, wenn Ranma nicht kommen zurück”, sagte Shampoo zu Sakura, die langsam auch nervös wurde, sich aber sicher war, dass ihrem Bruder nichts zugestoßen war. “Da”, Sakura blickte auf, dann grinste sie: “Sie kommen!” Und sie hatte Recht; Akane hatte Ranma zu den anderen zurück geführt. “Oh Ranma! Ich hab mir solche Sorgen gemacht! Mach das ja nicht wider, hörst du?!”, Shampoo war, wie sollte es auch anders sein, zu Ranma gerannt und hatte sich ihm um den Hals geworfen. “Shampoo, lass mich los!”, Ranma versuchte sie abzuschütteln, was ihm letztlich auch gelang. Akane kicherte. Ranma war froh darüber, nie wider wollte er von ihr angegriffen werden.
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“Ich schlage vor, wir setzen unsere Suche jetzt nicht mehr fort, sondern versuchen lieber, hier wider raus zu finden. Es ist schon spät und hier drin können wir eh nichts ausrichten”, sagte Akane kurze Zeit später. Sakura stimmte ihr zu und so beschlossen sie, den Wald erst wider zu verlassen. Doch kaum waren sie ein paar Schritte gegangen, da erstrahlte ein merkwürdiges licht vor ihnen...
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Hi Leute! Danke für die Kommis. Ich hoffe dieser Teil gefällt euch auch (lasst mich nicht dumm sterben^^)
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Dann bis zum nächsten mal!
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