Fanfic: Nameko 1/2 - Kap.15
Chapter: Nameko 1/2 - Kap.15
Für die, die es noch lesen, bitte:
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Kap. 15 – 5 Stunden noch...
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Ich fühlte mich hin und hergerissen: schreien oder nicht schreien? Schließlich entschied ich mich fürs nicht schreien, weil ich nicht wollte das mich jemand mit Ryoga in der Wanne sah. Ich beschränkte mich auf das Ryoga-mit-offenem-Mund anstarren. Er seinerseits drehte sich mit hochrotem Kopf um. „Ryoga“ stammelte ich „Du bist...ein Ferkel?“ Er schien meine Frage gar nicht gehört zu haben:„Aber du bist...wie? Du warst doch eben noch ein Junge...“ Er war völlig durch den Wind. Ich war inzwischen eher wütend als erstaunt: „Was fällt dir ein? DU SPANNER!“ „He? Ich bin kein Spanner! Ich habe gedacht du bist ein Junge!!!“ „NA UND?“ Mein Entschluss nicht zu schreien hielt ich aufrecht. Stattdessen brüllte ich: „DU GIBST DICH HIER ALS HAUSTIER AUS?“ „Nein...ich meine Ja - also ich-„ Er stoppte mitten im Satz, drehte sich um und sah an mir vorbei zur Tür. Ich drehte mich ebenfalls um. Kasumi stand bleich in der Tür: „Nameko...so etwas hätte ich nicht von dir erwartet...das gehört sich nicht.“ Wenn mein Kopf nicht schon eben vor Wut rotgewesen war, war er es jetzt vor Peinlichkeit: „Es ist nicht so wie du denkst, Kasumi, er war plötzlich da, er war-„ Nun war hinter Kasumi der ganze Tendo – Haushalt versammelt...Hausgäste inbegriffen. Alle redeten wild durcheinander: „Nameko, das gehört sich einfach nicht...“ „Ryoga? Nameko?“ „ICH HABS JA GEWUSST DU PERVERSE!“ „Wo kommt denn Ryoga plötzlich her?“ „...wenn Akane und Ranma sich auch schon so nahe wären...“ „WAHAA! (schluchzt) IN MEINER BADEWANNE!“ „Für so was könnte man glatt Eintritt verlangen...“
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Ryoga und ich starrten uns hochrot an. Ich überlegte was ich jetzt tun sollte. Schließlich schrie ich: „ER WAR PLÖTZLICH DA! ICH KANN NICHTS DAFÜR! Ryoga, SAG DOCH AUCH MAL...“ Er war verschwunden. Dieser Feigling hatte sich bestimmt aus dem Staub gemacht....wenn man ein Ferkel ist geht dass bestimmt gut! Um meinen Verdacht zu bestätigen rief Akane glücklich:“ Oh, P-Chan! Hallo!“ Ranma beugte sich über P-Chan und sagte: „Erst Akane, dann Nameko. So ein perverses Schweinchen.” „Ranma! Das ist P-Chan und nicht Ryoga!“ Plötzlich merkte Kasumi dass ich beim Baden gestört wurde, und scheuchte die anderen raus. Sie selbst ging hinterher. Ich lehnte mich zurück. Warum passiert mir immer so was? Ryoga...das wirst du noch bereuen!
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Ich war sehr früh schlafen gegangen, weil ich mir auf keinen Fall anhören wollte, was ich in der Badewanne getrieben hatte.
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Am nächsten Tag rief ich Ukyo an (aber nicht ohne beim Frühstück böse, ungläubige, wütende und feixende Blicke geerntet zu haben). „Ukyo Kuonji?“ „Ja, ich bin’s Nameko. Ich wollte fragen ob ich wieder zurückkommen kann.“ „Natürlich, alles geregelt! Aber du hättest eigentlich schon gestern zurückkommen können...“ „Ukyo, gestern hast du angerufen und mich dazu verdonnert hier zu bleiben!“ „Wieso verdonnert? Und das war vorgestern! Nameko ich glaube du verwechselst da etwas.“ „Hör mal, ich verwechsel gar nichts, und ich-„ „Wenn du so weitermachst kannst du dableiben!“ Schlagartig änderte sich meine Tonlage von wütend-verwirrt auf Süßholz-Honig: „Ach Ukyo, das tut mir leid. Ich war nur etwas...müde. Ich darf doch heute wieder zu dir kommen, oder?“ „(seufzt) Schon gut. Aber du kannst erst so um zwei zu mir kommen.“ „Nagut. Bis dann!“ „Bis später Nameko!“ Ich legte den Hörer auf. Ja! Nur noch 5 Stunden und ich bin Ranma los!!! Noch 5 Stunden? So viel? Nein...bitte nicht...
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Fortsetzung
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Folgt!