Fanfic: Nacht (6) Ende
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Auf einmal wurde er von einem Stock angestoßen, so dass er beinahe vom Dach fiel. Erschreckt starrte er nach oben und erblickte das runzlige Gesicht von Cologne. „Was hast du nur wieder angestellt Junge? Ich dachte du liebst sie?“
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Traurig richtete sich Ranma auf und sah sie zweifelnd an. „Was willst du hier und seit wann interessiert es dich was ich mache?“ „Nun ja, Shampoo hat mir gestern erzählt was passiert ist. Sie hat erzählt, dass du gesagt hast, dass du Akane liebst. Natürlich ist sie sehr traurig darüber, aber sie sieht es ein.“, sagte Cologne. Ranma sah sie immer noch zögernd an: „Ach so. Das erklärt aber immer noch nicht, warum du jetzt hier bist.“
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Lachend hüpfte Cologne ein paar Mal auf ihrem Stock hin und her. „Nun ja, Ranma-Kun, ich habe mich schon etwas gewundert, als ich dich gestern Nacht mit Akane auf der Lichtung gesehen habe. Und nun wollte ich nur Mal schauen, wie sich die Dinge entwickeln.“ Entsetzt starrte Ranma sie an. „Wa … Was hast du da gerade gesagt? Ich habe mich mit Akane getroffen? In der Nacht? Aber… Aber das kann doch gar nicht sein!“
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Verwundert schaute Cologne ihn an: „Wie, du kannst dich nicht mehr erinnern?“ „Nein… nein, ich weiß von gar nichts. Erzähl doch mal“, sagte Ranma und setzte sich erwartungsvoll hin.
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Und so begann Cologne zu erzählen. Sie erzählte ihm, wie er Akane sehr lange etwas erklärt hatte und wie sich umarmt hatten. Ranmas Augen weiteten sich immer mehr, als Cologne ihm erzählte, dass sie die beiden auch schon öfters gesehen hatte und das immer in der Nacht. Als Cologne Ranma erzählte, dass er Akane geküsst hatte, fiel er bewusstlos um.
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Am späten Nachmittag wachte Ranma wieder auf. Verwundert kratze er sich am Kopf. Er musste wohl von der Bewusstlosigkeit in einen tiefen Schlaf gefallen sein. Ranma sprang vom Dach herunter und rannte in die Küche. Er hob den Vorhang ein Stück an und fragte Kasumi, ob sie Akane gesehen hätte. Aber zu seinem Bedauern erzählte diese ihm nur, dass sie Akane den ganzen Tag nicht gesehen hat.
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So beschloss Ranma sich auf den Weg ins „Cat’s Cafe“ zu machen. Er wollte unbedingt noch mehr von Cologne über die „Nächte“ erfahren.
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Und so machte sich Ranma auf den Weg und bemerkte erst jetzt wie spät es schon geworden war. Als er beim Restaurant ankam, gingen schon die ersten Straßenlampen an. Als Ranma den Raum betrat, wurde ihm zugleich eine Schüssel dampfender Nudeln vor die Nase geschoben. Cologne sagte mit freundlicher Stimme: „Ich habe dich schon erwartet.“
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Den ganzen Abend blieb Ranma im Restaurant und ließ sich alles von Cologne erzählen. Als er sich schließlich auf den Weg machte, hatte er einen Entschluss gefasst. Er würde zur Lichtung gehen und das bei vollem Bewusstsein …
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Es war dunkel und der Himmel wurde von schwarzen Wolken bedeckt. Ranma machte sich auf den Weg und schon nach kurzer Zeit erreichte er die Lichtung. Stockend blieb er stehen. Dort stand Akane, mitten auf der Lichtung und blickte sich suchend um. Als sie Ranma erblickte lief sie freudig auf ihn zu und fiel in seine Arme. Entsetzt starrte Ranma auf Akane herunter. So kannte er Akane ja gar nicht. Aber es fühlte sich gut an. Sie umarmte ihn und er konnte die Wärme ihres Körpers spüren. Behutsam legte er seine Arme um ihren Rücken und genoss für einen Weile diese neue Erfahrung. Dann drückte sich Akane auf einmal von ihm weg und sah ihn glücklich an. Dann schloss sie die Augen und gab Ranma einen leidenschaftlichen Kuss. Ranma war wie erstarrt. Er bewegte sich nicht. *Akane küsst mich*, dachte er ganz erschreckt. Doch nach einer Weile löste sich die Spannung aus seinem Körper und er gab seinen Gefühlen nach. Er küsste Akane immer leidenschaftlicher und genoss das Gefühl. So etwas hatte er noch nie erlebt.
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Doch nach einiger Zeit drückte er Akane von sich weg. Zweifelnd starrte er sie an. Nach dem was Cologne ihm erzählt hatte, würde Akane wohl nicht bei vollem Bewusstsein sein. Er kniff die Augen zusammen und betrachtete Akane. Dann fing er an sei etwas hin und her zu schütteln, bis Akane auf einmal anfing leise zu stöhnen. Sie kniff die Augen zusammen und als sie sie wieder öffnete blickte sie Ranma erstaunt an. Sie stieß sich von ihm weg und drehte sich um. Ranma lief schnell um sie herum und schüttelte sie an den Schultern. „Ranma… was mache ich denn hier?“, fragte Akane.
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Ranma nahm Akane bei der Hand und führte sie unter einen Baum. Sie setzten sich hin und Ranma begann zu erzählen. Er erzählte Akane alles, was Cologne ihm erzählt hatte und als er zu Ende geredet hatte, schaute er Akane kurz an. Er errötete und blickte schnell auf den Boden.
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Akane konnte einfach nicht glauben was sie da gerade gehört hatte. Aber dennoch machte es irgendwie Sinn. Als sie sich dessen bewusst wurde, errötete sie um die Nasenspitze herum. Aber nach einiger Zeit blickte sie Ranma ernst an. „Ranma, die Sache hat nur einen Hacken, du … du kannst mich doch gar nicht ausstehen.“ Traurig schaute Akane in den Himmel hinauf. Kleine Tränen bildeten sich in ihren Augen. „Ich … ich gehe dann wohl besser.“
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Akane stand auf und wollte schon gehen, als Ranma sie plötzlich am Arm festhielt. „Nein, warte doch, ich möchte gerne, dass du hier bleibst.“
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Vorsichtig zog er Akane zu sich heran und umarmte sie leicht. „Akane… ich mag dich aber doch…. Ich….ich liebe dich.“ Bei diesen Worten wich Akane erschreckt zurück. „Was … was hast du da gerade gesagt?“ Ranma sah Akane jetzt genau in die Augen und sagte mit fester Stimme: „Ich liebe dich Akane … und das von ganzem Herzen!“
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Akane sah Ranma ernst an, doch dieser zog sie nur in seinen Arm. Und so standen sie mitten in der Nacht auf einer einsamen Lichtung, Arm in Arm und das bei vollem Bewusstsein. Behutsam drückte Ranma Akane von sich weg und hob mit zwei seiner Finger ihr Gesicht vorsichtig an. Er beugte sich vor und schloss seine Augen. Und er küsste Akane. Erst zärtlich, dann immer leidenschaftlicher.
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Und während dieses Kusses erinnerten sich Ranma und Akane plötzlich an all die Nächte die sie schon auf dieser Lichtung verbracht haben und sie spürten wie die Liebe in ihren Herzen immer größer wurde.
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Nach langer Zeit lösten sich Ranma und Akane wieder voneinander und sie blickten sich an. Ihre Augen glänzten und ihre Herzen schlugen fast bist zum Hals.
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Während sich die Wolken am Himmel auflösten und ein kleiner funkelnder Stern am Himmel erschien, gestanden sich Akane und Ranma ihre tiefe Liebe und sie waren sich bewusst, dass die Liebe immer einen Weg finden würde, auch wenn man versucht sie zu unterdrücken.
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Ende
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*tiefdurchatme*
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Okay, jetzt hat meine Geschichte ein Ende bekommen. Ist auch ganz schön lang geworden, glaub ich.
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Hat euch meine Geschichte gefallen? Oder vielleicht auch eher nicht??
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(Na ja, ich werde sehen. *g* )
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Auf jeden Fall habe ich auch schon viele neue Ideen für eine neue Geschichte. Wenn euch diese Story gefallen hat, werde ich mich natürlich hinsetzen und fleißig an meiner neuen Geschichte schreiben.
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Bis bald dann, (*hoffentlich*)
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hab euch ganz dolle lieb,
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euer Bulmablümchen
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